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Kategorie: Journalismus

12. April 2026

FÜR DA­NI­EL SCHWARTZ, SCHWEI­ZER FO­TO­GRAF UND AUTOR

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 18. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast

10. April 2026

ÜBER JOUR­NA­LIS­TI­SCHE UN­GE­NAU­IG­KEIT, WAHR­HEITS­SU­CHE, ALTE VOR­WÜR­FE UND EINE IR­RE­FÜH­REN­DE LOHN­AB­RECH­NUNG

Schweizer Presserat

Die fünf neusten Stellungnahmen des Schweizer Presserates:

10. April 2026

ZÜR­CHER JOUR­NA­LIS­TEN­PREIS: DAS SIND DIE NO­MI­NIER­TEN 2026

Zürcher Journalisten Preis

Seit 1980 zeichnet die Stiftung Zürcher Journalistenpreis Texte aus, «die über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben und für herausragenden Journalismus stehen», wie sie am Freitag schreibt. In diesem Jahr hat sich die siebenköpfige Fachjury aus verschiedenen Schweizer Medienhäusern mit 201 eingereichten Arbeiten auseinandergesetzt. In der Hauptkategorie wurden folgende neun Arbeiten nominiert:

10. April 2026

DIE NO­MI­NIER­TEN FÜR DEN SWISS PRESS AWARD 2026 STE­HEN FEST

Swiss Press Award 2026

Die Nominierten für den diesjährigen Swiss Press Award wurden am Freitag bekannt gegeben. Insgesamt wurden 15 Teams und Einzelpersonen aus allen vier Sprachregionen der Schweiz ausgewählt – «ein starkes Zeichen für die Vielfalt und Qualität des Schweizer Journalismus», wie die Fondation Reinhardt-Von Graffenried schreibt. Es sei besonders erfreulich, dass in diesem Jahr auch ein Team aus dem rätoromanischen Sprachraum dazu gehört. Die Stiftung vergibt die nationalen Preise «für ausserordentliche Leistungen im Journalismus». Die Preisverleihung in Anwesenheit des Aussenministers Ignazio Cassis mit der Uraufführung des «Swiss Press Song 26» von Pasquale Aleardi und den Phonauten wird am 24. April 2026 ab 18 Uhr auf «www.swisspressaward.ch» live gestreamt.

2. April 2026

GE­NE­RA­TIO­NEN­WECH­SEL BEI DER LIN­KEN ZÜR­CHER ZEI­TUNG «P.S.»: SER­GIO SCA­GLIO­LA FOLGT AUF MIN LI MARTI

Min Li Marti, Nationalrätin, 2016 - Foto: https://www.parlament.ch/en/biografie?CouncillorId=4197 - Attribution: http://www.parlament.ch - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Min_Li_Marti_parlament_3084.jpg

«Seit 1999 gibt es die linke Zürcher Zeitung ‹P.S.›. Seit ihrer Gründung ist sie immer wieder in ihrer Existenz bedroht, und seit ihrer Gründung wurde sie immer wieder von ihren Leser:innen getragen. Darauf hoffen wir auch jetzt. Denn wir glauben, es braucht die linke Stimme mehr denn je», schreiben heute die seit 2015 für «P.S.» als Verlagsleiterin und Chefredaktorin tätige Min Li Marti (Bild) und ihr Nachfolger Sergio Scagliola. Die Lage sei ernst: «Um dieses Jahr zu überleben und um Massnahmen zu ergreifen, dass die Zukunft des ‹P.S.› gesichert ist, brauchen wir 200’000 Franken – und mittelfristig 300 Abonnent:innen mehr.» 

1. April 2026

DIE GE­WIN­NER:INNEN DER SWISS PRESS PHOTO PREI­SE 2026 SIND BE­KANNT

swiss press photo 26

Die Fondation Reinhardt von Graffenried hat heute Mittwoch die Gewinner:innen der Preise in allen Kategorien bekannt gegeben. Die Hauptgewinnerin oder der Hauptgewinner des Swiss Press Photo 26, der / die «Swiss Press Photographer of the Year», wird am 24. April 2026 in der Aula der Universität Bern auserkoren und erhält die Preissumme von 25’000.- Franken.

31. März 2026

ME­DIENFÖR­DE­RUNG FÜR DIE RO­MAN­DIE – SOU­TIEN AUX MÉ­DIAS POUR LA SUISSE RO­MANDE

Nicolas Krausz (Fondation Leenaards), Henry Peter (Fondation Aventinus), Christina Kitsos (Ville de Genève), Nicolas Johner (FERS Stiftung), Martin Kotynek (Media Forward Fund), Bernard Rappaz (Fondation Aventinus), Adrienne Prudente (Fondation Leenaards) - Photo: Steeve Iuncker

In der französischsprachigen Westschweiz wirkt sich die Medienkrise besonders gravierend aus – es droht eine Nachrichtenwüste zu entstehen. Jetzt sind CHF 1,8 Millionen an Fördermitteln zusammengekommen, um unabhängigen Journalismus in dieser akuten Krise zu stärken – bereitgestellt von einer starken Allianz bestehend aus Stadt Genf, Fondation Aventinus, Fondation Leenaards und FERS Stiftung. Das teilt der Media Forward Fund mit.

27. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN FILME- UND TV-MA­CHERS, AU­TORS, PRO­DU­ZEN­TEN, JU­RIS­TEN, PHI­LO­SO­PHEN, KÜNST­LERS UND KUL­TUR­VER­MITT­LERS ALEX­AN­DER KLUGE

Alexander Kluge, 2020 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)

23. März 2026

AUCH NACH DEM KON­SUL­TA­TI­ONS-VER­FAH­REN: SRG-SSR MUSS 900 VOLL­ZEIT-STEL­LEN AB­BAU­EN

SRG_SSR_Generaldirektion-Bern © SRG-SSR

Die SRG-SSR muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Dafür ist wie im November 2025 angekündigt neben der grundlegenden Transformation des Unternehmens auch ein Stellenabbau von insgesamt 900 Vollzeitstellen nötig. Das Konsultationsverfahren vom 25. November bis 14. Dezember führte zu «keiner Reduktion des Gesamtumfangs des geplanten Stellenabbaus», wie die SRG-SSR heute Montag mitteilt.

18. März 2026

SRF: CUR­DIN VIN­CENZ WIRD NEUER ITA­LI­EN-KOR­RE­SPON­DENT

Curdin Vincenz - Foto: © SRF, 2026

Ab Sommer 2026 berichtet Curdin Vincenz (Bild) als neuer Italien-Korrespondent für SRF. Der 52-Jährige folgt damit auf Simona Caminada, die
ab Sommer 2026 Teil der Regionalredaktion Ostschweiz und Graubünden wird.

18. März 2026

DER ZÜR­CHER FILM­KRI­TI­KER UND SHOW­BUSI­NESS-JOUR­NA­LIST BENNY FURTH IST GE­STOR­BEN

Benny Furth - LIVE-NostalgikerInnen

Der 1932 geborene Zürcher Filmkritiker und Entertainement-Journalist Benny Furth (Bild) ist gestorben. Er veröffentlichte seine Besprechungen u.a. via «Facts», «Baslerstab» und «Art-TV». Furth war Redaktionsleiter des von Hazy Osterwald initiierten Ausgeh-Magazins «Music Monitor Live» und 2014 Gründer der Facebook-Gruppe «LIVE-NostalgikerInnen», – ein beliebtes Forum, das gemäss Selbstdarstellung «Fotos, Erinnerungen und Veranstaltungen des internationalen und Schweizer-Showbusiness’ aus den Jahren 1968 bis 1999 wieder aufleben lassen möchte, mit Bildern und Beiträgen jener Zeit» und «dazu noch über aktuelle Events, die nostalgisch angehaucht sind, berichtet.»

17. März 2026

«PHOTO ENARD – UN RE­GARD PLU­RIEL SUR LE JURA»

Le maniement du masque à gaz sur la place de l’étang à Delémont avant l'éclatement de la Seconde Guerre mondiale, par Enard frères. (Photo / Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont.)

Exposition Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont, jusqu’au 2 août 2026

12. März 2026

FI­NANZ­KRI­SE: «STRA­PA­ZIN» HOFFT AUF VER­EIN­TE HILFE

© Lukas_Kuenzli_Zombie

Das vierteljährlich erscheinende Comic-Magazin «Strapazin» ist seit der Gründung 1984 eine wichtige Plattform für Comic-Autor:innen aus der Schweiz, Deutschland und der ganzen Welt. Seit den Anfängen fördert «Strapazin» gezielt junge Zeichner:innen; die Zeitschrift hat sich so zum langlebigsten und wichtigsten Magazin für Comics, Graphic Novels und visuelle Narration im deutschsprachigen Raum entwickelt. Hinter «Strapazin» steht ein generationenübergreifendes Team von 26 Herausgeber:innen mit Sitz in Zürich und in München. Dieses Team schreibt jetzt: «Wir stecken in einer finanziellen Krise. Wir haben bereits Massnahmen ergriffen, doch wir brauchen Hilfe.» Dazu haben die Herausgeber:innen ein Crowdfunding lanciert, das 66’666 Franken einbringen soll. Über 100 Künstler:innen aus der ganzen Welt haben je einen eigenen «Strapazin»-Zombie gezeichnet – lauter Unikate, die Geldgeber:innen als Belohnung für eine Unterstützung erhalten können.

11. März 2026

«LUC DE­LA­HAYE. LE BRUIT DU MONDE»

Luc Delahaye, A Rally of the Opposition Candidate Alexander Milinkevich, 2006 © Courtesy de Luc Delahaye et de la galerie Nathalie Obadia, Paris / Bruxelles

Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 31 mai 2026

11. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: STE­FAN NIE­DER­MAI­ER IST NEU AL­LEI­NI­GER BE­SIT­ZER DER GASS­MANN-GRUP­PE

Stefan Niedermaier (links) und Fredy Bayard - Foto: © Mattias Käser / ajour.ch

Der Berner Unternehmer Stefan Niedermaier (im Bild links) hat per März 2026 alle Aktien der Bieler Gassmann-Gruppe von Fredy Bayard (rechts) übernommen. Zum Medienhaus gehören zur Zeit die beiden TV-Sender «TeleBärn» und «TeleBielingue», das Onlineportal «ajour.ch», die beiden Zeitungstitel «Bieler Tagblatt» und «Biel Bienne», sowie die Radiosender «Radio Canal 3» und «Radio Bern1».

11. März 2026

«DIE SRG-SSR SETZT IHRE TRANS­FOR­MA­TI­ON FORT»

Bild: Roger Elsener - Foto: © SRG-SSR

Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat an seiner Sitzung vom 10. März 2026 Roger Elsener (Bild) zum neuen Direktor des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des Regionalvorstands SRG Deutschschweiz einstimmig gefolgt. Ebenso hat der Verwaltungsrat auf Antrag von Generaldirektorin Susanne Wille einstimmig Nicolas Pernet zum Direktor Angebot und Moritz Stadler zum Direktor Operationen gewählt. Alle drei Personen nehmen Einsitz in die neue Geschäftsleitung der SRG-SSR.

10. März 2026

«ELLA MAIL­LART. RÉ­CITS PHO­TO­GRA­PHIQUES»

Ella Maillart, Bergères tangoutes au 108 tresses, 1935, Qinghai, République de Chine © Succession Ella Maillart et Photo Elysée, Lausanne

Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 1 novembre 2026

10. März 2026

VER­EIN JUNGE JOUR­NA­LIS­TIN­NEN UND JOUR­NA­LIS­TEN SCHWEIZ (JJS): CO-PRÄ­SI­DI­UM MIT OLI­VIA RUF­FI­NER UND JUAN RIAN­DE

Der Verein Junge Journalistinnen und Journalisten Schweiz (JJS) startet mit einem neuen Vorstand und Co-Präsidium in das Jubiläumsjahr 2026. Der Verein will auch nach 20 Jahren seinem Fokus treu bleiben: Dem Nachwuchs der Branche Türen zu öffnen.

5. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS PETER SCHNEI­DER

Peter Schneider Schriftsteller

Der am 21. April 1940 in Lübeck geborene deutsche Publizist und Schriftsteller Peter Schneider (Bild) ist am 3. März 2026 in Berlin gestorben. Im Laufe der 1960er-Jahre machte Schneider eine politische Radikalisierung durch, die ihn zu einem der Wortführer und Organisatoren der Berliner Studentenbewegung werden liess. Seine Erzählung «Lenz» war ab 1973 zum Kultbuch der enttäuschten Linken geworden, da es ihr Lebensgefühl nach dem Scheitern ihrer Utopie und Revolte beschrieb. Schneider verfasste seitdem Romane, Erzählungen und Drehbücher, die häufig Schicksale von Angehörigen seiner Generation zum Thema hatten; daneben entstanden Werke über die Situation Berlins vor und nach der Wiedervereinigung. Seine 1982 erschienene Erzählung «Mauerspringer» brachte ihm auch international Bekanntheit und Anerkennung. Mit dem Roman um Antonio Vivaldi «Vivaldi und seine Töchter» (2019) schlug der Autor den Bogen zurück zu einem musikalischen Heroen seiner Kindheit: Sein Vater war der Dirigent und Komponist Horst Schneider. (*)

24. Februar 2026

JETZT ON­LINE ZU­GÄNG­LICH: 15 MIL­LIO­NEN SEI­TEN AUS ÜBER 200 SCHWEI­ZER ZEI­TUN­GEN

e-newspaperarchives.ch — © Simon Schmid - Schweizerische Nationalbibliothek

Die Plattform für digitalisierte Zeitungen «e-newspaperarchives.ch» erreicht einen weiteren Meilenstein: 15 Millionen Seiten aus über 200 verschiedenen Zeitungstiteln aus der Schweiz sind nun digitalisiert und online einsehbar. Die ältesten Zeitungen, die zur Verfügung stehen, stammen von 1780. Laufend werden neue Titel oder neue Ausgaben bestehender Titel aufgeschaltet.

23. Februar 2026

«RADIO 32» ZIEHT ENDE 2026 VON SO­LO­THURN NACH AARAU

Ende 2026 verlegt «Radio 32» sein Studio von Solothurn nach Aarau. CH Media schreibt dazu in der heutigen Medienmitteilung: «Programm, Eigenständigkeit und regionale Ausrichtung des Senders bleiben unverändert. Die Verankerung in der Region Solothurn wird weiterhin sichergestellt.»

19. Februar 2026

«WIE KLINGT DER KLI­MA­WAN­DEL?»

Bild: Wie tönt es aus einem schmelzenden Gletscher? - Foto: © Benjamin Buchan

In ihrem Hörstück «Klänge des Anthropozän» gehen Sarah Heinzmann und Noah Pilloud vom Berner Radio «RaBe» dem Klang der Klimakrise nach. Am kommenden Sonohr-Festival (27. Februar bis 1. März 2026 in Bern) wird es zum ersten Mal öffentlich zu hören sein. «Klänge des Anthropozän» wurde mit dem KatalysatOHR-Förderpreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Auf dem Berner Online-Portal «Journal B» berichtet Janine Schneider über das eindrückliche Hör-Projekt.

15. Februar 2026

«JENS KRAU­ER. STREET PHO­TO­GRA­PHY»

Foto: © https://jenskrauer.com/about-jenskrauer

Ausstellung im Haus der Fotografie (IPFO) Olten, bis am 22. März 2026

15. Februar 2026

SIYU-AWARD 2026 MIT ALOIS-OT­TI­GER-GRANT

https://siyu-award.ch/de/

Gestiftet aus dem Legat des 2025 verstorbenen Fotografen Alois Ottiger steht der Grant für eine langfristige und nachhaltige Förderung des fotografischen Nachwuchses in der Schweiz. Er versteht sich nicht als einmalige Auszeichnung, sondern als kontinuierliche Investition in die künstlerische Entwicklung junger Talente. Der Alois-Ottiger-Grant möchte Freiraum schaffen – für Experiment, Vertiefung und Sichtbarkeit – und damit einen bleibenden Beitrag zur Vitalität und Vielfalt der Schweizer Fotoszene leisten.

13. Februar 2026

«HAL­BIE­RUNGS­IN­ITIA­TI­VE»: DER STIF­TUNGS­RAT DES SCHWEI­ZER PRES­SE­RATS IST BE­SORGT

SRG.SSR

Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats nimmt die bevorstehende Volksabstimmung über die sogenannte «Halbierungsinitiative» «mit Sorge zur Kenntnis»: «Eine Annahme der Initiative hätte weitreichende negative Folgen, nicht nur für den medialen Service public in der mehrsprachigen Schweiz, sondern für den gesamten Medienplatz Schweiz. Ein Ja würde auch die Arbeit und die Finanzierung des Schweizer Presserats unmittelbar treffen und erschweren», schreibt der Rat heute.

13. Februar 2026

«EIN HÄU­FI­GER FEH­LER: BE­TROF­FE­NE WER­DEN ZU SCHWE­REN VOR­WÜR­FEN NICHT AN­GE­HÖRT»

Schweizer Presserat

Es ist eine journalistische Grundregel: Bei schweren Vorwürfen wird die betroffene Person oder Institution angehört. Juristinnen und Lateiner nennen es audiatur et altera pars. Auch im Journalismus ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem wird die Regel immer wieder missachtet und der Schweizer Presserat spricht immer wieder Rügen aus, weil die Anhörungspflicht verletzt worden ist. 

10. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST, RE­DAK­TOR, PU­BLI­ZIST UND HER­AUS­GE­BER KARL LÜÖND IST GE­STOR­BEN

Karl Lüönd - Foto: zVg

Der am 12. Mai 1945 in Flüelen geborene Schweizer Journalist, Redaktor, Publizist und Herausgeber Karl Lüönd ist am 9. Februar 2026 gestorben, wie «persönlich.com» berichtet.

5. Februar 2026

«EN­GA­DIN PRESS» – EIN­BLI­CKE INS BILD­AR­CHIV

Engadin Press Co. - Foto: © Rätisches Museum, Chur

Ausstellung im Rätischen Museum, Chur, bis am 22. März 2026

4. Februar 2026

«TRUE PIC­TU­RE»

true-picture-titelbild-white-horse

«TruePicture» Winterthur 2026 in der Coalmine und im Museum Schaffen zeigt bis am 22. März 2026 Fotoreportagen mit gesellschaftlicher Relevanz. Zwei Monate volles Programm mit Ausstellungen, Vorträgen, Filmen, Workshops und Hackathon.

29. Januar 2026

DER YO­U­ME­DIA AWARD WIRD NEU DURCH DIE GUIDO-FLURI-STIF­TUNG FI­NAN­ZIERT

YouMediaAward

«Gefälschte Bilder, KI-generierte Videos und gezielte Desinformation verbreiten sich im Netz rasant und stellen längst nicht mehr nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein sicherheitspolitisches Risiko dar», schreiben die Verantwortlichen des YouMedia Awards. Vor diesem Hintergrund gewinne Medienkompetenz zunehmend an Bedeutung – als Fähigkeit, Informationen einzuordnen, Quellen zu prüfen und journalistische Qualität zu erkennen. Der Jugendmedienpreis YouMedia Award wolle hier ein bewusstes Zeichen: Nach einer erfolgreichen Premiere 2025 wird der Award 2026 zum zweiten Mal vergeben.

29. Januar 2026

DER «GOL­DE­NE BREMS­KLOTZ» 2025 GEHT AN DAS EID­GE­NÖS­SI­SCHE VER­TEI­DI­GUNGS­DE­PAR­TE­MENT

Goldener Bremsklotz

Die Mitglieder von «investigativ.ch» haben gewählt: «Das Verteidigungsdepartement (VBS) ist der grösste Informationsverhinderer des Jahres 2025» und erhält dafür den «Goldenen Bremsklotz». Das VBS sorgte im vergangenen Jahr gleich mit verschiedenen Aktionen für Unmut unter Medienschaffenden.

27. Januar 2026

AUTOR TOM KUM­MER ÜBER FAKT, FAKE, JOUR­NA­LIS­MUS UND LI­TE­RA­TUR

Tom Kummer, 2026 - Foto: © SRF

Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom 27. Januar 2026 / Podcast

26. Januar 2026

FIONA EN­DRES WIRD NEUE UK-KOR­RE­S­PON­DEN­TIN VON SRF IN LON­DON

Bild: Fiona Endres - Foto: © SRF / Oscar Alessio

Ab Sommer 2026 berichtet Fiona Endres als neue UK-Korrespondentin für SRF aus London. Die 36-Jährige folgt damit auf Patrik Wülser, der das Unternehmen mit dem Ablauf seines Mandats verlässt.

25. Januar 2026

MEDIA FOR­WARD FUND: ES GEHT WIE­DER UM 400’000 EURO FÖR­DE­RUNG PRO ME­DI­UM

© Media Forward Fund

Am 9. Februar 2026 startet die nächste Förderrunde des Media Forward Fund: Zwei Wochen lang können sich gemeinwohlorientierte Medienorganisationen aus dem gesamten DACH-Raum wieder für eine Förderung bewerben. Die unabhängige Jury entscheidet im Juni diesen Jahres über die Anträge. In den Info-Sessions auf Deutsch und Französisch beantwortet der Media Forward Fund alle Fragen, von den Eignungskriterien bis zum Bewerbungsprozess. Die erste Session ist schon am Dienstag, 27. Januar 2026.

16. Januar 2026

«FLASH! PE­TI­TE HI­STOI­RE DE LA PHO­TO­GRA­PHIE AL­LU­MÉE»

© Raymond Meier, Pedestrians #70, du Portfolio Twelve Photographs, 1975-1992

Exposition Musée suisse de l’appareil photographique, Cameramuseum Vevey, jusqu’au 22 février 2026

16. Januar 2026

PU­BLI­CA­TION: «UN SIÈCLE DE RADIO-TÉ­LÉ­VI­SION: LE SER­VICE PU­BLIC AU­DIO­VI­SUEL EN SUISSE RO­MANDE»

Dans «Un siècle de radio-télévision», François Vallotton retrace l’histoire de la radio et de la télévision en Suisse romande et examine les enjeux contemporains du service public. Le livre est enrichi grâce à Memobase, qui offre un accès aux archives radiophoniques et télévisuelles mentionnées dans l’ouvrage ainsi qu’à de nombreuses ressources documentant le patrimoine audiovisuel suisse.

13. Januar 2026

ZÜR­CHER JOUR­NA­LIS­TEN­PREIS: AUF HAN­NES BRIT­SCH­GI FOLGT NINA JE­CKER ALS STIF­TUNGS­RATS-PRÄ­SI­DEN­TIN

Nina Jecker - Foto: «Basler Zeitung BAZ»

Der Stiftungsrat des Zürcher Journalistenpreises hat heute Dienstag Nina Jecker (Bild) einstimmig zur neuen Präsidentin der Stiftung gewählt. Sie folgt auf Hannes Britschgi, der während zwölf Jahren als Jurypräsident und dann als Präsident der Stiftung gewirkt hat und per 31. Januar 2026 zurücktritt.

10. Januar 2026

«DIE UHR DES KRIE­GES – DAS UKRAI­NI­SCHE FO­TO­TA­GE­BUCH»

Kiew – 28.07.2024: Eine junge Teilnehmerin hält während einer Solidaritätsaktion ein handgemaltes Plakat mit der Aufschrift „Free Azov“. Die Demonstration steht im Zeichen der Forderung nach der Freilassung ukrainischer Soldaten, die von Russland gefangen gehalten werden © Patrick Lüthy / ukrainianphotodiary.org

Ausstellung in der Photobastei Zürich, vom 15. Januar bis am 22. Februar 2026 – Vernissage am Donnerstag, 15. Januar, 18.00 Uhr

8. Januar 2026

TV SRF: IN CHUR FOLGT SAN­DRO OERT­LI AUF CLAU­DIO SPE­SCHA

Sandro Oertli - Foto: © SRF / Gian Vaitl

Sandro Oertli (Bild) ist neuer SRF-Fernsehkorrespondent für die Region Graubünden. Er übernimmt das Pensum von Claudio Spescha, der neben seiner Moderationstätigkeit neu längere Sendungen für RTR produziert.

7. Januar 2026

SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE 2026: «PRIX D’HON­NEUR» GEHT AN MI­CHA­EL SENN­HAU­SER, FILM­JOUR­NA­LIST

Michael Sennhauser, 2025 - Foto: © https://sennhausersfilmblog.ch/michael-sennhauser/

Die Solothurner Filmtage ehren den Filmjournalisten Michael Sennhauser (Bild) mit dem «Prix d’honneur» ihrer 61. Ausgabe. Der Preis ist mit 10’000 Franken dotiert. In seiner über 30-jährigen Laufbahn als Filmkritiker hat Sennhauser unzählige Filme besprochen und die kulturelle Bedeutung der Filmkritik gestärkt. Der Preis wird am Donnerstag, 22. Januar 2026, im Landhaus Solothurn verliehen.

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