10. April 2026
ZÜRCHER JOURNALISTENPREIS: DAS SIND DIE NOMINIERTEN 2026
Seit 1980 zeichnet die Stiftung Zürcher Journalistenpreis Texte aus, «die über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben und für herausragenden Journalismus stehen», wie sie am Freitag schreibt. In diesem Jahr hat sich die siebenköpfige Fachjury aus verschiedenen Schweizer Medienhäusern mit 201 eingereichten Arbeiten auseinandergesetzt. In der Hauptkategorie wurden folgende neun Arbeiten nominiert:

Nominiert sind:
● Sandro Büchler, «Umweltskandal am Bodensee», «St.Galler Tagblatt»
● Tina Berg, Emmanuel K. Dogbevi & Hans Ariëns, «Die Schweizer Klimastrategie scheitert», «Beobachter»
● Tugba Ayaz, «Eine Sprache für den Schmerz», «Republik»
● Jennifer Steiner & Adrienne Fichter, «Warum Palantir zum Risiko für die Schweiz wird», «Republik»
● Andreas Babst, «Die Fänger im Bambus», «NZZ»
● Karin Wenger, «Weg vom Schuss», «Annabelle»
● Sascha Britsko & Oliver Zihlmann, «Ich habe sie gelobt, weil sie so einen guten Arsch hatte», «Das Magazin»
● Janique Weder & Florian Schoop, «Ich lasse mich nicht für dumm verkaufen»: Einkaufstouristen rebellieren gegen die hohen Preise in der Schweiz. Sind sie Helden – oder Landesverräter?», «NZZ»
● Samuel Ryter, «Kronen-Recherche: Das Geisterhaus im Alpstein», «Appenzeller Zeitung»
Drei dieser Arbeiten werden mit dem Zürcher Journalistenpreis von je 10’000 Franken ausgezeichnet.
Newcomer-Preis
Für den Newcomer-Preis wurden folgende drei Texte nominiert:
● Hanna Hubacher, «Viele stimmen unter starken Schmerzen zu» – die Schweiz zieht Geflüchteten die Zähne», «Watson»
● Nino Preuss, «Maxim haut ab», «Das Magazin»
● Konstantin Kreibich, «Sie belogen die Ermittler – er wurde Multimilliardär», «Zentralplus»
Eine dieser drei Arbeiten wird mit dem Newcomer-Preis von 5’000 Franken ausgezeichnet.
Preisverleihung am 12. Mai 2026
Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2026 im Zürcher «Kaufleuten» statt. Durch das Programm führen Stiftungsratspräsidentin Nina Jecker und Jurymitglied Larissa Rhyn. Die Gastrede hält Ethik-Professor Peter G. Kirchschläger zum Thema «KI – Ende oder Neuanfang menschlicher Arbeit? Eine ethische Betrachtung».
Träger der Stiftung des Zürcher Journalistenpreise sind die vier Medienhäuser CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia. Zudem unterstützen namhafte Unternehmen und Institutionen die Veranstaltung mit Geldbeiträgen.
zjp
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Kontakt:
https://www.zh-journalistenpreis.ch
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Kommentare von Daniel Leutenegger