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Kategorie: Druck, Verlag, Printprodukte, Medienhäuser

9. September 2026

NACH FAST 60 JAH­REN: DER «SONN­TAGS­BLICK» WIRD EIN­GE­STELLT

SonntagsBlick 23 März 1969 © Ringier

Am Mittwoch gab das Unternehmen Ringier in Zürich bekannt, dass der «SonntagsBlick» am 27. Dezember 2026 eingestellt wird. Ab dem 9. Januar 2027 erscheine der «Blick fürs Wochenende» jeden Samstag – mit 96 Seiten, neuem Papier und neuem Design.

9. September 2026

HOM­MAGE AN BERN­HARD STIR­NE­MANN: «E FRÄ­CHE SIECH»

Bernhard_Stirnemann_Bild-Hansueli_Trachsel

Am 12. September 2026 wäre der Berner Troubadour Bernhard Stirnemann (Bild) 90 Jahre alt geworden. Für das Berner Online-Magazin «Journal B» hat Redaktorin Janine Schneider einen Spaziergang mit Beat Hodler, Historiker und Autor der neuen Biografie «E fräche Siech. Bernhard Stirnemann», unternommen. Dieser führte zu den Schauplätzen in Bern, die das Leben des Chansonniers geprägt haben. Daraus ist ein lesenswerter und reich illustrierter Bericht zum legendären Berner Künstler, Lehrer, Politiker und Veranstalter entstanden.

2. September 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE JOUR­NA­LIST, FO­TO­GRAF UND FES­TI­VAL-LEI­TER JEAN-FRAN­ÇOIS LEROY IST GE­STOR­BEN

Jean-François Leroy - Foto: Claude Truong-Ngoc, 2019 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jean-Fran%C3%A7ois_Leroy_par_Claude_Truong-Ngoc_septembre_2019.jpg

Der am 3. Oktober 1956 in Paris geborene französische Journalist und Fotograf Jean-François Leroy (Bild) ist am 31. August 2026 ebenda gestorben. Er war Mitgründer des Fotojournalismus-Festivals Visa pour l’image in Perpignan und ab 1989 dessen Leiter.

2. September 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: LA NOU­VELLE BCU-KUB OUVRE SES PORTES

la-bcu-en-vie--exterieur-dirnord.jpghttps:www.fr.ch:bcu:actualites:la-nouvelle-bcu-ouvre-ses-portes

Mardi 1er septembre 2026, la Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg-Freiburg (BCU-KUB) a ouvert les portes de son nouveau bâtiment à la rue Saint-Michel 6. Après six ans de travaux, elle offre un nouvel espace culturel, d’apprentissage, de découverte et de mémoire au cœur de la ville et du canton. Inauguration publique les 26-27 septembre 2026.

1. September 2026

MIG­MAR DOLMA IST DIE NEUE GE­SCHÄFTS­FÜH­RE­RIN VON «LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ.CH»

Migmar Dolma - Foto: © https/www.migmardolma.ch/

Nach einem Jahr als Geschäftsführerin von «LiteraturSchweiz.ch» hat Tanja Gentina am 31. August 2026 die Stelle abgegeben. Ihre Nachfolgerin ist die Kulturvermittlerin Migmar Dolma (Bild), die 1991 am Zürichsee geboren wurde und in Genf Internationale Beziehungen studiert hat. Den Bereich Redaktion und Kommunikation werde künftig die 1996 in Locarno geborene Marica Iannuzzi verstärken, teilt «LiteraturSchweiz.ch» heute mit.

31. August 2026

AAR­GAU­ER KU­RA­TO­RI­UM: AN­ER­KEN­NUNGS­PREIS 2026 FÜR AUTOR, HER­AUS­GE­BER UND LI­TE­RA­TUR­VER­MITT­LER MAR­KUS BUNDI

Markus Bundi, 2026, Bild von der Preisverleihung - Foto: © https://www.aargauerkuratorium.ch/artikel/annerkennungspreis-an-markus-bundi

Das Aargauer Kuratorium verleiht biennal den mit 20’000 Franken dotierten Anerkennungspreis und würdigt dieses Jahr den Schweizer Autor, Lyriker, Kulturjournalisten, Essayisten und Herausgeber Markus  Bundi (Bild).

30. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 15/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

28. August 2026

HAM­BURG: SCHWEI­ZER AU­TORIN AN­NET­TE HUG ER­HÄLT DEN ITALO SVEVO PREIS 2026

Annette Hug - Foto: © https://www.annettehug.ch/

Der mit 15’000 Euro dotierte Italo Svevo Preis geht in diesem Jahr an die Schweizer Autorin Annette Hug (Bild). Die Preisverleihung findet am 12. November 2026 in der Freien Akademie der Künste Hamburg statt. 
Die Jury des Italo Svevo Preises, der von der Freien Akademie der Künste Hamburg getragen und von der Martha-Pulvermacher-Stiftung ermöglicht wird, besteht aus der Übersetzerin und Lektorin Beatrice Fassbender, der Autorin und Svevo-Preisträgerin Sabine Peters und als Juryvorsitz dem Verleger Sebastian Guggolz. Beatrice Fassbender wird die Laudatio auf Annette Hug halten.

26. August 2026

DER UN­GA­RI­SCHE SCHRIFT­STEL­LER UND FO­TO­GRAF PÉTER NÁDAS IST GE­STOR­BEN

Péter Nádas, 2017 - Foto: Heike Huslage-Koch, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Heike_Huslage-Koch - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:P%C3%A9ter_N%C3%A1das_auf_der_Frankfurter_Buchmesse_2017_1.jpg

Der am 14. Oktober 1942 in Budapest geborene ungarische Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas (Bild) ist am 26. August 2026 in Gombosszeg gestorben.
Nádas galt als Grossmeister des weit ausgreifenden und monumentalen Erzählens.

24. August 2026

DER ZÜR­CHER JOUR­NA­LIST JACK STARK IST GE­STOR­BEN

Jack Stark, https://www.facebook.com/jackherbert.stark

Der 1936 geborene Schweizer Journalist Jack Stark (Bild) ist im 91. Lebensjahr gestorben, wie Kollegen am Montag berichten. Der promovierte Jurist galt als Erfinder des «People-Journalismus» in der Schweiz. Mitte der 1960er-Jahre war er Gesellschaftsreporter beim «Blick»; 1967 war Stark Mitbegründer der TV-Zeitschrift «Tele» und deren Chefredaktor bis 1977, anschliessend sieben Jahre Pressechef von Udo Jürgens, ab 1985 Redaktor bei diversen Zeitungen. Seit Ende 1998 arbeitete er als freier Journalist.

23. August 2026

FÜR MARIA ZIM­MER­MANN, TEX­TIL­KÜNST­LE­RIN, GRA­FI­KE­RIN UND AU­TORIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 29. August 2026, 11.03 Uhr / Podcast

22. August 2026

«GER­TRUD VOG­LER: SO­ZIA­LE BRENN­PUNK­TE. FO­TO­GRA­FIEN AUS EINER ZEIT IM UM­BRUCH. 1975-2000»

Gertrud Vogler mit Kamera auf dem Gelände des Autonomen Jugendzentrums Zürich, Oktober 1981 (Foto: Michel Fries; SozArch F 5111-013-012)

Buch-Vernissage in der Zürcher Buchhandlung Never Stop Reading, am 26. August 2026, 19 Uhr

13. August 2026

ERIC GUJER GIBT «NZZ»-CHEFREDAK­TION AB

Eric Guyer, 2023 - Foto: Asurnipal, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Asurnipal - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hohenems-International_journalist_congress-Eric_Gujer-03ASD.jpg

Das Unternehmen «NZZ» meldet heute, dass Eric Gujer (Bild) die Chefredaktion der «Neuen Zürcher Zeitung» Ende Januar 2027 abgebe, «der ‹NZZ› aber erhalten» bleibe.

11. August 2026

DER BER­NER SCHRIFT­STEL­LER GIU­LIA­NO MUSIO IST FÜR DEN DEUT­SCHEN BUCH­PREIS 2026 NO­MI­NIERT

Giugliano Musio - Foto: Manuel Gnos, https://www.giulianomusio.com/

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2026 hat 20 Romane nominiert, wie sie am Dienstag mitteilt. Seit Ausschreibungsbeginn hat sie 205 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2025 und dem 8. September 2026 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind oder noch erscheinen. Unter den 20 Nominierten ist auch der 1977 in Burgdorf geborene schweizerisch-italienische Schriftsteller Giuliano Musio (Bild). Sein von der Jury ausgewähltes Buch trägt den Titel «Aus anderem Holz» und erscheint in diesem September beim Wiener Luftschacht-Verlag.

7. August 2026

DIE STADT CHUR VER­LEIHT IHRE AN­ER­KEN­NUNGS- UND FÖR­DER­PREI­SE 2026

Chur, Juli 2023 - Foto: Pierre-Selim Huard, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:PierreSelim?uselang=de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chur_2023-07-17_19-42-47_View_from_Arosastrasse_2263.jpg?uselang=de

Ausgezeichnet werden Clot Buchli (Klarinette), Evelina Cajacob (bildende Kunst) sowie die Druckwerkstatt Schloss Haldenstein für ihr langjähriges kulturelles Wirken in und um Chur. Die Förderpreise gehen an Jonas Bernetta (Regie), Any Sabadi (Gesang) und Ellen Wolf (Tanz).
 Die Auszeichnungen sind mit je 4‘000 Franken dotiert. Die öffentliche Kulturpreisfeier findet am 21. August 2026 statt.

3. August 2026

KURT MARTI LI­TE­RA­TUR­PREIS 2026: DIE FÜNF NO­MI­NIER­TEN WERKE STE­HEN FEST

Kurt Marti Literaturpreis BSV

Der Berner SchriftstellerInnen-Verein (BSV) schreibt alle zwei Jahre den Kurt Marti Literaturpreis aus. Die Auszeichnung ist mit CHF 10’000.- dotiert. Die Einreichungsfrist für die diesjährige Auszeichnung begann am 21. August 2025 und endete am 31. Januar 2026. Die Jury hat die folgenden fünf Werke für den Kurt Marti Literaturpreis 2026 nominiert:

2. August 2026

«DE PIERRE À IMAGE. LA LI­THO­GRA­PHIE À L’ÈRE POST­DI­GI­TAL»

© https://museeforel.ch/exposition/de-pierre-a-image-la-lithographie-a-lere-postdigitale/

Exposition Musée Alexis Forel, Morges, jusqu’au 1 novembre 2026

30. Juli 2026

JOST J. MAR­CHE­SI, SCHWEI­ZER FO­TO­GRAF, FACH­PU­BLI­ZIST UND BE­RUFS­SCHUL­LEH­RER FÜR FO­TO­GRA­FIE, IST GE­STOR­BEN

Bild: Jost J. Marchesi - Foto: © fotointern.ch

Der am 1. Dezember 1943 in Gebensdorf geborene und in Turgi aufgewachsene Fotograf, Fachpublizist, langjährige Berufsschullehrer und Berater für Fotografie Jost J. Marchesi (Bild) ist am 2. Juli 2026 in Dällikon gestorben, wie ch-cultura.ch jetzt erfahren hat. «Marchesi war als Berufsschullehrer für Fotografie beliebt und als Fachpublizist international bekannt», schreibt «fotointern.ch». Nach seiner Erstausbildung als Primarlehrer absolvierte er eine Fotografenlehre bei Armin Gessler. Danach war er im Fotoverkauf und als Reporter tätig, bevor er sich mit einem Fotostudio selbständig machte. Nach einer Zusatzausbildung an der höheren Fachschule für Photographie in Köln absolvierte er die Meisterprüfung 1972 und wurde als Fachlehrer für Fotografie an die Schule für Gestaltung in Zürich berufen. (*)

23. Juli 2026

DER SCHWEI­ZER VER­LE­GER URS BREI­TEN­STEIN IST GE­STOR­BEN

Urs Breitenstein - Foto: © https://www.ursbreitenstein.ch/

Der am 8. November 1942 in Bettwil (AG) geborene Schweizer Verleger und Humanist, Buch-, Lese- und Sprach-Förderer Urs Breitenstein (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Breitenstein studierte Klassische Philologie in Basel und Tübingen. 1974 schloss er als Dr. phil. der Universität Basel in Griechischer Philologie mit Latein und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Fachprüfung für Gymnasiallehrer in Griechisch, Latein und Hebräisch ab. 2006 fand seine Ehrung durch die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit dem Dr. phil. h.c. für die verlegerische Förderung der Geisteswissenschaften, andererseits für vielfältigen Einsatz um eine Buch- und Lesekultur im In- und Ausland statt. Ab 1974 und bis 2007 war Breitenstein im Verlag Schwabe Basel Berlin beschäftigt, zunächst als wissenschaftlicher Lektor, ab 1988 (500-Jahr-Feier des Verlagshauses) als Verlagsleiter, ab 1996 als Verleger. Breitenstein engagierte sich darüber hinaus u.a. im Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), für die Basler Papiermühle, das Literaturfestival Basel, im International Board on Books for Young People, für die GGG Stadtbibliothek Basel, in der Aeneas-Silvius-Stiftung, bei der SOK – Schweizer Orthographische Konferenz oder im Verein BAKAME – Bücher für Kinder in Ruanda.

22. Juli 2026

DER «AP­PEN­ZEL­LER VOLKS­FREUND» IM DI­GI­TA­LEN AR­CHIV

Appenzeller Volksfreund Nr.54, 5. Juli 1876, Organ für Wahrheit und Recht https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&d=AVF18760705-01.1.1&e=-------de-20--1--img-txIN--------0-----

Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.

22. Juli 2026

«IN­NER­RHO­DER SCHRIF­TEN» SIND NEU ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Silvia Sonderegger-Inauen: Dorfansicht Oberegg von Osten. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und der Saalgemeinschaft Oberegg. © 2018 Kanton Appenzell Innerrhoden, «Innerrhoder Schriften», Appenzell

Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.

17. Juli 2026

«GRA­FIK. VI­SU­EL­LE GE­STAL­TUNG IM ALL­TAG»

Dieses Plakat von Ruedi Külling richtet sich an ein junges Publikum und bewirbt Sinalco als ein Symbol für Coolness und Geselligkeit. Diskussionen über den Zuckergehalt gewinnen erst ab den 2010er-Jahren an Bedeutung. Ruedi Külling, Plakat, 1972, Lithographie. Schweizerisches Nationalmuseum

Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 17. Juli 2026 bis am 4. April 2027

11. Juli 2026

«ORTE» ZUM JAZZ FES­TI­VAL WIL­LI­S­AU: «JAZZ & POE­SIE»

orte 235 2026 jazz & poesie jazz festival willisau

Mitte Juli 2026 erscheint die Ausgabe «Jazz & Poesie» der Literaturzeitschrift «orte». Gemeinsam mit dem Kulturpartner Jazz Festival Willisau wird sie in einer Auflage von 3’000 Exemplaren hergestellt. Am Vorabend des Jazz Festivals, am 25. August 2026, findet in Willisau eine «orte»-Lesung mit Musik zum Thema statt.

7. Juli 2026

MEHR ALS 1’000 DRU­CKE: HIS­TO­RI­SCHE ST.GAL­LER BUCH-KUL­TUR IST JETZT ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

© https://www.e-rara.ch/nav/classification/31586477

Die Stiftsbibliothek St.Gallen und die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen schaffen gemeinsam einen Zugang zum st.gallischen Büchererbe bis 1805. Mehr als tausend Drucke aus dem heutigen Kantonsgebiet vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert stehen als frei zugängliche digitale Ausgaben zur Verfügung. Die beiden Bibliotheken haben das Projekt gemeinsam mit der Plattform e-rara.ch der ETH-Bibliothek erfolgreich abgeschlossen.

29. Juni 2026

ZUR STIL­LEN ER­FOLGS­GE­SCHICH­TE DER AAR­GAU­ER MÖ­BEL­IN­DUS­TRIE

Publikation "Möbelindustrie und -handel seit 1870": Tischschreinerei Oberle & Hauss AG, Döttingen, um 1930

Mit dem dritten Band seiner Reihe «Aargauer Industriegeschichten» rückt Museum Aargau ein unterschätztes Kapitel in den Mittelpunkt: die Möbelbranche des Kantons. Die neue Publikation «Möbelindustrie und -handel seit 1870» von Möbelhistoriker Dieter Pfister zeigt, wie Aargauer Firmen Generationen von Schweizer Wohn- und Büroräumen geprägt haben.

25. Juni 2026

DER NEUE PRÄ­SI­DENT DER STIF­TUNG SCHWEI­ZER PRES­SE­RAT HEISST BER­NARD MAIS­SEN

Bernard Maissen - Foto: © RTR, 2025, https://www.rtr.ch/cultura/sin-visita-tar-50-50-bernard-maissen-jau-sun-sursta-da-la-decisiun-dal-tribunal

Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat hat Anfang Juni 2026 Bernard Maissen (Bild) zum neuen Präsidenten des Stiftungsrats gewählt, wie jetzt bekannt wird. Der ehemalige Direktor des Bundesamts für Kommunikation folgt auf Daniel Hitzig, der Anfang Mai zurückgetreten ist.

9. Juni 2026

BUK IN LU­ZERN IST BUCH­HAND­LUNG DES JAH­RES 2026, DER AU­TIS­MUS­VER­LAG AUS ST.GAL­LEN IST VER­LAG DES JAH­RES

© Autismusverlag, https://autismusverlag.ch/

Grosser Erfolg für BUK in Luzern und den Autismusverlag in St.Gallen: Sie sind zur Buchhandlung und zum Verlag des Jahres gewählt worden. Die Deutschschweiz erfreut sich einer starken Buch-Infrastruktur: Sie umfasst rund 250 Verlage und etwa 300 Buchhandlungen. Dem Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband SBVV, der die Interessen der Deutschschweizer Branche vertritt, waren zu Beginn des Jahres über 160
Verlage und fast 270 Buchhandlungen angeschlossen.

8. Juni 2026

MAR­TIN OESCH UND LINA BRA­ZE­ROL AUS DER SCHWEIZ AM COMIC SALON ER­LAN­GEN (D) AUS­GE­ZEICH­NET

«Bester deutschsprachiger Comic-Künstler» Franz Suess (links) mit dem Schweizer Moderator Christian Gasser (rechts) - Copyright: Internationaler Comic-Salon Erlangen – Foto: Erich Malter, 2026

Am Sonntagabend, 7. Juni 2026, schloss der 22. Internationale Comic-Salon Erlangen (D) seine Pforten. Messeaussteller:innen und Veranstalter:innen sowie das Kulturamt der Stadt Erlangen sind «mit der Resonanz sehr zufrieden», wie sie schreiben: «Über 35’000 Besucher:innen kamen bei idealer Wetterlage zu den Messezelten und den über 20 Veranstaltungsorten in der gesamten Erlanger Innenstadt, – so viele wie nie zuvor. Vier Tage lang drehte sich in Erlangen alles um die Comic-Kunst. Rund 300 Messe-Aussteller:innen und 600 Künstler:innen präsentierten sich ihren Leser:innen in den Messezelt-Hallen, 19 Ausstellungen konnten in
der Erlanger Innenstadt entdeckt werden, weit über 300 Veranstaltungen – häufig zu anspruchsvollen kulturpolitischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Themen – wurden bemerkenswert gut angenommen.» Der Schweizer Martin Oesch gewann in Erlangen den Preis für das Beste deutschsprachige Comic-Debüt für sein Werk «Fleischeslust». Mit dem erstmals vergebenen Paul-Derouet-Förderpreis an «Abgang» der Schweizerin Lina Brazerol wurde «eine herausragende Publikation aus dem Hochschulbereich gewürdigt». Der Österreicher Franz Suess wurde zum besten deutschsprachigen Comic-Künstler gekürt.

8. Juni 2026

BERN: DIE GE­WIN­NE­RIN UND DIE GE­WIN­NER DES TRUE STORY AWARDS 2026

Gewinnerin und Gewinner des True Story Awards 2026 (v.l.): Saleh al-Laboudi, Martín Caparrós, Emma Graham Harrison und Hoda Osman - Foto: © https://truestoryfestival.org/de/news/gewinner-true-story-award-2026

Vom 5. bis am 7. Juni 2026 fand in Bern wieder das True Story Festival statt. Einer der Höhepunkte war die Bekanntgabe der Gewinnerin und der Gewinner des True Story Awards 2026 in den Kategorien «Research», «Impact» und «Storytelling» durch die Hauptjury.

5. Juni 2026

«SCHWEIZ HEUTE»: DAS ME­DI­EN-UN­TER­NEH­MEN CH MEDIA STAR­TET NEUES NEWS­POR­TAL

«Schweiz heute» Newsportal CH Media

CH Media baut das digitale Nachrichtenangebot aus: «Schweiz heute» heisst das soeben neu lancierte Newsportal. «Es rückt nationale und internationale Themen ins Zentrum – und verbindet diese mit den besten Geschichten aus den Regionen», verspricht CH Media. Gleichzeitig führt das Medien-Unternehmen ein neues Abo-Modell ein, «das den Zugriff auf die digitalen Angebote aller Tageszeitungen ermöglicht – ohne Aufpreis», wie in der Medienmitteilung zu lesen ist.

4. Juni 2026

ZUM TOD DER IRA­NISCH-FRAN­ZÖ­SI­SCHEN CO­MIC­ZEICH­NE­RIN, IL­LUS­TRA­TO­RIN, MA­LE­RIN, FIL­ME­MA­CHE­RIN, AU­TORIN UND AK­TI­VIS­TIN MAR­JA­NE SATRA­PI

Marjane Satrapi, 2007 - Foto: Rama, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Rama - Lizenz: https://en.wikipedia.org/wiki/CeCILL / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/fr/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marjane_Satrapi_mg_7514.jpg

Die am 22. November 1969 in Rascht (Iran) geborene iranisch-französische Comiczeichnerin, Kinderbuch-Illustratorin, Filmemacherin, Malerin, Autorin und Aktivistin Marjane Satrapi (Bild) ist am 4. Juni 2026 in Paris gestorben. Weltweit wurde sie durch ihre Graphic-Novel-Autobiographie «Persepolis» bekannt. Die vier Bände erschienen in Frankreich zwischen 2000 und 2003; die englischen Übersetzungen folgten 2003 und 2004. Darin zeichnet und beschreibt sie in einfachen schwarz-weissen Einzelbildern ihre Kindheit in Iran und ihre Jugendjahre in Wien und Teheran. Sie verbindet ihre Lebensgeschichte eng mit der iranischen Geschichte und beschreibt die Auswirkungen der Politik der Revolutionswächter und der Regierung auf den Alltag der iranischen Jugend. Die Hauptfigur Marji erlebt darin den Sturz des Schahs, die Durchsetzung der Islamischen Republik, den Iran-Irak-Krieg und schliesslich das Exil in Europa. Das Werk wurde millionenfach verkauft, etablierte Satrapi als eine der international meistgelesenen iranischen Autorinnen und trug dazu bei, westliche Stereotype über die iranische Gesellschaft und Kultur aufzubrechen. Nach einer Erklärung ihres Umfelds starb sie «an Traurigkeit, ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens». Der Élysée-Palast würdigte Satrapi nach ihrem Tod als bedeutende Figur der französischen Kultur und als freiheitsliebende Künstlerin, deren Werk eine universelle Botschaft getragen habe. (*)

2. Juni 2026

«LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ.CH» SUCHT GE­SCHÄFTS­FÜH­RUNG UND MIT­AR­BEI­TER:IN KOM­MU­NI­KA­TI­ON UND RE­DAK­TI­ON

LiteraturSchweiz.ch

«LiteraturSchweiz.ch» ist «die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur:innen, für Literaturinteressierte, Autor:innen, Illustrator:innen, Lesende und alle, die es werden wollen», wie das mehrsprachige Angebot über sich schreibt. Sie ging diesen Frühling in neuer Form online, wie hier mehrfach gemeldet wurde. Nun sucht der Vorstand von «LiteraturSchweiz.ch» per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung «eine engagierte Person» für die Geschäftsführung (30%) und eine ebenso engagierte Person als Mitarbeiter:in Kommunikation und Redaktion (20%).

28. Mai 2026

«THE MA­KING OF – SPU­REN­SU­CHE ZU UND MIT CAS­PAR WOLF»

Le grand théâtre des Alpes et glaciers (Detail), Farbaquatinta von Jean-François Janinet nach Caspar Wolf (aus: Vues remarquables des montagnes de la Suisse, Amsterdam, Rudolf Samuel Henzi / J. Yntema, 1783–1794)

Ausstellung von Murikultur im Singisen Forum und im Museum Caspar Wolf, Muri (AG), bis am 26. Juli 2026

28. Mai 2026

«LA PE­TI­TE MORT – SUR­FEN IM FLUSS»: LEI­DEN­SCHAFT, GE­STAL­TUNGS­KRAFT, POE­SIE UND SACH­VER­STAND AUF 144 SEI­TEN

"Wenn ich die Mitte des Flusses erreicht habe,überkommt mich das Gefühl der absoluten Zufriedenheit…“ (Anna Affolter) - Foto: © Stefan Wermuth, https://www.stefanwermuth.com/

Mitte Mai 2026 haben der Fotograf Stefan Wermuth und Autor Bendicht Luginbühl im Sous Soul in Bern ihr Buchprojekt «La Petite Mort – Surfen im Fluss» präsentiert; nun ist das kostbare Werk online und im Buchhandel erhältlich. Es beschreibt in Bild und Text die Welt der Fluss-Surfer:innen.

25. Mai 2026

«LE CHAUD PRIN­TEMPS DE L’ÉDI­TION RO­MANDE»

Thierry Ragout, 2020 - Photo: William Gammuto - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thierry_Raboud%C2%A9William_Gammuto.jpg

Sous le titre «Le chaud printemps de l’édition romande», le poète, auteur et journaliste romand Thierry Raboud écrit sur le portail littéraire «LiteraturSchweizLittératureSuisse»: «Une nouvelle génération reprend le flambeau de l’édition littéraire».

23. Mai 2026

SO­EBEN ER­SCHIE­NEN: DIE ZWEI­TE GE­DRUCK­TE AUS­GA­BE VON «FRIDA»

Seit 2022 betreibt das Team um Brigitte und Matthias Balzer in Chur das Schweizer Online-Kulturmagazin «FRIDA»: «Ziel des Projektes ist es, dem Kulturjournalismus und der Kulturpublizistik neue Impulse zu verleihen. Wir verstehen uns als niederschwellige Plattform für Kulturvermittlung, welche die Teilhabe (…) breiter Bevölkerungsschichten ermöglicht. Deshalb sind seit Dezember 2023 alle Inhalte unseres Magazins frei zugänglich», heisst es auf der Webseite, die mittlerweile auf eine treue Leser:innenschaft von rund 2’500 Menschen zählen könne. Seit 2025 gibt es «FRIDA» auch in gedruckter Form: «Diese gedruckten Hefte sind (…) eine kuratierte Sammlung von jenen Online-Beiträgen, die über die Aktualität hinaus Bestand haben.»

23. Mai 2026

DIE SCHWEI­ZER SCHRIFT­STEL­LE­RIN SER­EI­NA KO­BLER LIEST BEIM 50. IN­GE­BORG-BACH­MANN-PREIS 2026

Seraina Kobler - Foto: © Franco Tettamanti, https://www.francotettamanti.com

Die Autorinnen und Autoren der 50. Jubiläumsausgabe der Tage der deutschsprachigen Literatur wurden am 22. Mai 2026 bekannt gegeben: Neun aus Deutschland, drei aus Österreich, eine Schweizerin und eine Ungarin werden ihre Texte beim 50. Ingeborg-Bachmann-Preis 2026 lesen. In Klagenfurt dabei ist die 1982 geborene Schweizer Schriftstellerin Seraina Kobler (Bild). Sie liest auf Einladung von Philipp Tingler. 2026 feiert der Ingeborg-Bachmann-Preis zwei Jubiläen. Am 25. Juni würde Ingeborg Bachmann 100 Jahre alt, und am 28. Juni wird zum 50. Mal der Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Die Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 24. bis 28. Juni 2026 im ORF-Landesstudio Kärnten statt.

22. Mai 2026

DER VER­EIN ME­DI­EN­QUA­LI­TÄT SCHWEIZ (MQS) STELLT SEINE TÄ­TIG­KEIT EIN

Verein Medienqualität Schweiz stellt seine Tätigkeit ein

Der Verein Medienqualität Schweiz (MQS) hat an seiner Generalversammlung vom
 20. Mai 2026 beschlossen, den Verein per Ende 2026 aufzulösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 engagierte sich der MQS für die Förderung und Versachlichung der Diskussion über Medienqualität in der Schweiz. Zentrales Projekt war das Medienqualitätsranking, das in enger Zusammenarbeit mit renommierten universitären Instituten entwickelt und umgesetzt wurde und über Jahre hinweg wichtige empirische Grundlagen für die öffentliche Debatte lieferte.

21. Mai 2026

STANS: MA­NUE­LA WAE­BER WIRD NEUE KÜNST­LE­RI­SCHE LEI­TE­RIN DES LI­TE­RA­TUR­HAU­SES ZEN­TRAL­SCHWEIZ

ManuelaWaeber - Foto: https://www.frieda-kulturberatung.ch/wer-wir-sind

Ab 1. September 2026 wirkt Manuela Waeber (Bild) als neue künstlerische Leiterin des Literaturhauses Zentralschweiz («lit.z») in Stans, das sie dann gemeinsam mit Daniela Krienbühl, der operativen Leiterin, führen wird. Sie folgt auf Sabine Graf, die Gründungsintendantin und seit 2014 Leiterin des Hauses war und im Herbst 2026 zu Pro Helvetia wechselt, wo sie die Literatur-Abteilung leiten wird.

20. Mai 2026

DI­GI­TA­LE EDI­TI­ON ZB ZÜ­RICH: BRIEF­WELT VON HANS GEORG UND HER­MANN NÄ­GE­LI

Seiten aus dem Nachlass von Hans Georg Nägeli in der Zentralbibliothek Zürich ZB - Benedikt Merkle

Die erste digitale Edition der Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist online: Sie enthält Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli, die einen spannenden Einblick in die Briefwelt des Zürcher Musikverlegers und dessen Netzwerk gibt.

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