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Kategorie: Druck, Verlag, Printprodukte, Medienhäuser

7. Oktober 2026

DIE MEHR­HEIT DER SCHWEI­ZER ME­DI­EN­SCHAF­FEN­DEN NUTZT BE­REITS KI-DIENS­TE

Die Studienverantwortliche Silke Fürst - Foto: © https://www.foeg.uzh.ch/en/aboutus/team/sf.html

Die rasante Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie Nachrichten produziert werden. Doch mit welchen Folgen für den Journalismus? Basierend auf einer Onlinebefragung von 730 Medienschaffenden aus den drei grossen Sprachregionen hat das fög – Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (UZH) erstmals den Einsatz und die Auswirkungen von KI auf den Schweizer Journalismus umfassend untersucht.

7. Oktober 2026

DER TES­SI­NER JOUR­NA­LIST, RADIO- UND TV-PIO­NIER UND RSI-DI­REK­TOR MARCO BLA­SER IST GE­STOR­BEN

Marco Blaser - © RSI, LA 1, domenica 21 gennaio, 20:40 Figura storica della RSI, Marco Blaser ci trascina coi suoi ricordi e aneddoti nel cuore di un’intera vita dedicata al giornalismo, prima radiofonico e poi televisivo. 21.01.201871 minDisponibile fino a 01.01.2199, https://www.rsi.ch/play/tv/storie/video/qui-marco-blaser?urn=urn:rsi:video:1412708

Der am 6. Mai 1935 in Lugano geborene Tessiner Journalist, Radio- und Fernsehmann und von 1986 bis 1999 als Direktor von Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana (RSI) wirkende Marco Blaser (Bild) ist am 5. Oktober 2026 gestorben. Ab 1954 war er freier Journalist für den «Corriere d’informazione», den «Corriere del Ticino» und den «Blick». Ab 1955 arbeitete Blaser als Reporter für Radio Monte Ceneri, Radio Beromünster, Radio Sottens und Radio Televisione Italiana. 1958 war er «Tagesschau»- und Sportmoderator im Fernsehstudio Zürich, 1960-61 Regisseur beim Bavaria Atelier München, 1962 Informationschef und Leiter der aktuellen Sendungen bei der Televisione della Svizzera Italiana, 1972 Betriebs-, 1982 Programm-, und 1986 bis 1999 Regionaldirektor der Radiotelevisione svizzera di lingua italiana. Marco Blaser wurde für seine Reportagen und Dokumentarfilme mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. (*)

5. Oktober 2026

TA­ME­DIA WILL 34 VOLL­ZEIT­STEL­LEN AB­BAU­EN

© Tamedia, https://www.tamedia.ch/ueber-uns

«Im Rahmen der laufenden Transformation» plant Tamedia den Abbau von 34 Vollzeitstellen, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Betroffen seien 41 Mitarbeitende, davon 30 Vollzeitstellen in der Publizistik und 4 im Print-Desk. Betroffen sind die News-Redaktionen in Zürich, Bern, Basel sowie Lausanne und Genf. «Gleichzeitig richtet Tamedia ihre Redaktionen und zentrale redaktionelle Funktionen neu aus: mit klareren publizistischen Prioritäten, gebündelten Aufgaben, stärker automatisierten Prozessen sowie einem gezielten Einsatz von AI & Data», ist in der Medienmitteilung aus Zürich zu lesen. Die Gewerkschaft syndicom und der Berufsverband impressum kritisieren Tamedia scharf.

3. Oktober 2026

DEUT­SCHER KIN­DER­BUCH­PREIS 2026: BER­NER AUTOR MAR­TIN FON­TA­NELL­AZ GE­WINNT SON­DER­PREIS FÜR «ICH SEH IN DIR, WAS DU NICHT SIEHST»

Martin-Fontanellaz-Foto zVg

Martin Fontanellaz (Bild, * 23. März 1992 in Ittigen bei Bern) hat am Samstag beim Deutschen Kinderbuchpreis 2026 in Stuttgart den erstmals vergebenen Sonderpreis «Lesen macht Kinder stark» für «Ich seh in dir, was du nicht siehst» (mit Illustartionen von Anna Horak) gewonnen.

30. September 2026

RE­CHER­CHE-NETZ­WERK «IN­VES­TI­GA­TIV.CH»: MEHR UN­TER­STÜT­ZUNG FÜR DEN LO­KAL­JOUR­NA­LIS­MUS

Das Schweizer Recherche-Netzwerk «investigativ.ch» baut seine Geschäftsstelle aus. Neu unterstützt die Berner Journalistin und Historikerin Céline Graf (Bild) den Verein als Projektmitarbeiterin.

29. September 2026

DIE GRA­TIS-ZEI­TUNG «BIEL BI­EN­NE» STELLT ENDE JAHR IHR ER­SCHEI­NEN EIN

© «BIEL BIENNE», 29.09.2026, Gassmann Media AG, https://bielbienne.com/files/Bielbienne/BB%20aktuell/bb_aktuell_d.pdf

«Biel Bienne», die seit 1978 bestehende zweisprachige Gratis-Zeitung, wird Ende des Jahres eingestellt. Zusammen mit der Stadt Biel-Bienne soll 2027 eine neue zweisprachige Wochenpublikation lanciert werden. Christian Bärenfaller, CEO der Gassmann Media AG, bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des Bieler Portals «Ajour». Grund der Einstellung nach fast 50 Jahren seien «sinkende Inserate-Einnahmen, steigende Verteilkosten sowie das geänderte Leseverhalten der jüngeren Bevölkerung».

29. September 2026

VIER SCHWEI­ZER BI­BLIO­THE­KEN LAN­CIE­REN DIE PLATT­FORM «BOOKS AS DATA»: 140 MIL­LIO­NEN SEI­TEN WIS­SENS­GE­SCHICH­TE ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Aus der Sammlung Paul Usteri (1768-1831), ZB Zürich, https://books-as-data.ch/de?q=(filterLibrary%3A+Z%C3%BCrich%2C+ZB%2C+Weitere+Sammlungen)+AND+callnumber%3A+Usteri

Die Plattform «Books as Data» macht die Bestände der Jahre 1700 bis 1900 von vier wissenschaftlichen Bibliotheken im Volltext zugänglich und durchsuchbar. Die Sammlung umfasst neben wissenschaftlicher Literatur auch Zeitschriften und Belletristik aus der Schweiz, Europa und der ganzen Welt – ein repräsentativer Teil des Wissensraums der Schweiz in dieser Zeit.

28. September 2026

«UN­LES­BAR»

Bild: Franz Dodel, «kalligrafische Schreibübungen» - Foto: Simon Schmid (Nationalbibliothek), https://www.franzdodel.ch/autor/ - https://www.nb.admin.ch/de/eine-liste-von-allem-de

Eine Ausstellung des Museums Strauhof und des Schweizerischen Literaturarchivs, im Strauhof Zürich, vom 2. Oktober 2026 bis am 3. Januar 2027 – Vernissage: 1. Oktober 2026, 18-21 Uhr Kirche St.Peter Zürich, mit Franz Hohler und Judith Keller

27. September 2026

WELT­FOR­MAT GRA­PHIC DE­SIGN FES­TI­VAL 2026: «NEW FOR­MATS»

Bild: © https://weltformat-festival.ch/kontakt

Vom 3. bis am 10. Oktober 2026 in Luzern

25. September 2026

«AVANT­GAR­DE – GRA­FIK­DE­SIGN IM AUF­BRUCH»

Gustav Gustavovoč Klucis, Komsomol’cy na udarnyj sev, 1930, © gemeinfrei

Ausstellung im Museum für Gestaltung, Zürich, bis am 21. Februar 2027

24. September 2026

STIFTS­AR­CHIV ST.GAL­LEN: 2,2 MIL­LIO­NEN SEI­TEN AUS BÜ­CHERN UND AKTEN WER­DEN DI­GI­TAL GE­SI­CHERT

Stiftsarchiv SSG, https://www.sg.ch/news/sgch_allgemein/2026/09/2-2-millionen-scans-fuer-die-digitale-zukunft-des-stiftsarchivs.html

Das Stiftsarchiv St.Gallen digitalisiert in den kommenden drei Jahren rund 2,2 Millionen Seiten aus seinen historischen Buch- und Aktenbeständen. Damit wird der gesamte Kernbestand digital gesichert und für Forschung, Nutzung und Vermittlung besser zugänglich.

21. September 2026

ZUM TOD DER DEUT­SCHEN VER­LE­GE­RIN ANTJE KUNST­MANN

Antje Kunstmann, 2022 - Foto: Amrei-Marie, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Amrei-Marie (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Die_Preistr%C3%A4ger-_Andreas_Heidtmann_u._Antje_Kunstmann_(1)_02.jpg

Die am 15. Mai 1949 in Bad Kissingen geborene deutsche Herausgeberin und Verlegerin Antje Kunstmann (Bild) ist am 16. September 2026 gestorben. Sie leitete seit 1990 den Verlag Antje Kunstmann in München. Neben einer grossen Bandbreite an Sachbüchern zu aktuellen Themen bilden Belletristik und Lyrik sowie Essays das Verlagsprogramm. Ausserdem gibt es seit 2000 ein kleines Hörbuchprogramm (HörKunst bei Kunstmann) und die Reihe Geschenkbücher. Jährlich erscheinen etwa 30 Titel von deutschsprachigen und internationalen Autor:innen. Einige der erfolgreichsten Autor:innen des Verlags sind Axel Hacke, Donata Elschenbroich, Kristof Magnusson, Hauck & Bauer, Rafael Chirbes, Michael Pollan, Wiglaf Droste, Funny van Dannen, Tim Parks, Barbara Gowdy, Noam Chomsky und Yanis Varoufakis. (*)

21. September 2026

DIE DEUTSCH-SCHWEI­ZER AU­TORIN UND VER­LE­GE­RIN ANNE RÜF­FER IST GE­STOR­BEN

Anne Rüffer - Foto: © Geri Born, 2009

Die 1957 in Langerwehe (D) geborene Kommunikationsfachfrau, Journalistin, Autorin und Verlegerin Anne Rüffer (Bild) ist am 11. September 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Sie war Mitgründerin und Inhaberin des Zürcher Verlags rüffer&rub. Anne Rüffer arbeitete viele Jahre in der Privatwirtschaft und baute eine Firmengruppe im Kommunikationsbereich mit auf. Danach wechselte sie in den Journalismus als Autorin für Wochenzeitungen und diverse Fernsehstationen. Ab 1999 war Rüffer auch als Autorin tätig. Sie war geschäftsführende Verlegerin des 2000 gegründeten Verlags rüffer&rub in Zürich. Im Jahr 2008 gründete sie die Manuskript-Oase – Büro für Autorenberatung. Ebenfalls 2008 kam der Römerhof Verlag dazu, der ausschliesslich Biographien verlegte und den sie zusammen mit der Rechtsanwältin Gitti Hug gründete. Ab 2008 war Anne Rüffer zudem Jury-Mitglied des jährlich vergebenen Right Livelihood Award, bekannt auch als «Alternativer Nobelpreis». 2014 erschien im Verlag LangenMüller ihr erster Roman. (*)

20. September 2026

«BE­NOIT CHAT­TA­WAY. L’ÉTI­QUETTE BLEUE»

l’Étiquette Bleue, 2022-2025 © Benoit Chattaway 3

Exposition / Ausstellung Photoforum Pasquart Bienne-Biel, jusqu’au 29.11.2026

19. September 2026

YO­U­ME­DIA AWARD 2026: ÜBER 250 JUNGE MEN­SCHEN HABEN PRO­JEK­TE EIN­GE­REICHT

Preisverleihung 2026 des YouMediaAwards 2026 in Bern - Foto: VearFilms / YouMedia

Am Freitagabend wurde im PROGR in Bern zum zweiten Mal der Schweizer Jugendmedienpreis YouMedia Award verliehen. Über 250 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 20 Jahre hatten ihre Medienprojekte eingereicht – fast doppelt soviele wie im Vorjahr. «Die Awards Night zeigte eindrücklich, wie vielfältig junge Menschen Medien gestalten. Und welche Themen sie beschäftigen. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die mit Kreativität, sorgfältiger Recherche und gesellschaftlicher Relevanz überzeugten», schreiben die Organisator:innen.

14. September 2026

DER SCHWEI­ZER VER­LE­GER UND UN­TER­NEH­MER JÜRG MAR­QUARD IST GE­STOR­BEN

Jürg Marquard - Foto: © SRF, 2019

Der am 13. Juli 1945 in Urdorf geborene Schweizer Verleger und Unternehmer Jürg Marquard (Bild) ist am 14. September 2026 in Zürich gestorben. Er war Gründer und Inhaber der Marquard Media Gruppe. Neben seiner Arbeit am Aufbau der Jugendzeitschrift «Pop» war Jürg Marquard auch als Radio- und Fernsehmoderator im Pop-Bereich tätig. Nach der Gründerzeit, in der Jürg Marquard «Pop» selbst redigierte, wurde die Zeitschrift zunehmend kommerzieller und etablierte sich nach diversen Fusionen mit anderen deutschen Jugendzeitschriften als «Pop/Rocky» als zweitgrösste deutsche Jugendzeitschrift hinter «Bravo». 1998 wurde «Pop/Rocky» mit der ebenfalls verlagseigenen Jugend- und Musikzeitschrift «Popcorn» fusioniert, welche sich als internationale Dachmarke für den Jugendzeitschriftenbereich der Marquard Media Gruppe durchgesetzt hatte. Den Durchbruch im deutschsprachigen Zeitschriftenmarkt schaffte Marquard 1981 mit der Zeitschrift «Cosmopolitan». 1993 nannte er sich mit einem Jahresgewinn von 26,8 Millionen Schweizer Franken nach Steuern und Abschreibungen den «bestverdienenden Schweizer Verleger». Im Frühjahr 2005 war Jürg Marquard aktiv als Co-Produzent und Protagonist der Reality-Serie «Traumjob», einer Lizenzversion von Donald Trumps «The Apprentice». Diese Sendung verzeichnete Höchstquoten auf dem ersten Kanal des Schweizer Fernsehens. Ab Frühling 2019 war Marquard als Investor in der vom Privatsender «TV24», ab der 3. Staffel auf «3 Plus TV» ausgestrahlten TV-Sendung «Die Höhle der Löwen Schweiz» zu sehen. (*)

12. September 2026

«ANDRÉ VLA­DI­MIR HEIZ. JEDES BUCH IST IM BILD – DES LI­V­RES À LA PAGE»

© André Vladimir Heiz

Eine Ausstellung in Wort und Bild / Une exposition en mots et images – Stadtbibliothek / Bibliothèque de la Ville de Biel-Bienne, bis / jusqu’au 17 Oktober / octobre 2026

9. September 2026

NACH FAST 60 JAH­REN: DER «SONN­TAGS­BLICK» WIRD EIN­GE­STELLT

SonntagsBlick 23 März 1969 © Ringier

Am Mittwoch gab das Unternehmen Ringier in Zürich bekannt, dass der «SonntagsBlick» am 27. Dezember 2026 eingestellt wird. Ab dem 9. Januar 2027 erscheine der «Blick fürs Wochenende» jeden Samstag – mit 96 Seiten, neuem Papier und neuem Design.

9. September 2026

HOM­MAGE AN BERN­HARD STIR­NE­MANN: «E FRÄ­CHE SIECH»

Bernhard_Stirnemann_Bild-Hansueli_Trachsel

Am 12. September 2026 wäre der Berner Troubadour Bernhard Stirnemann (Bild) 90 Jahre alt geworden. Für das Berner Online-Magazin «Journal B» hat Redaktorin Janine Schneider einen Spaziergang mit Beat Hodler, Historiker und Autor der neuen Biografie «E fräche Siech. Bernhard Stirnemann», unternommen. Dieser führte zu den Schauplätzen in Bern, die das Leben des Chansonniers geprägt haben. Daraus ist ein lesenswerter und reich illustrierter Bericht zum legendären Berner Künstler, Lehrer, Politiker und Veranstalter entstanden.

4. September 2026

DIE US-AME­RI­KA­NI­SCHE JOUR­NA­LIS­TIN, HER­AUS­GE­BE­RIN UND FE­MI­NIS­TI­SCHE AK­TI­VIS­TIN GLO­RIA STEI­NEM IST GE­STOR­BEN

Gloria Steinem, 2016 - Foto: Gage Skidmore, https://www.flickr.com/people/22007612@N05 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gloria_Steinem_(29126367513).jpg

Die am 25. März 1934 in Toledo (Ohio) geborene US-amerikanische Journalistin, Autorin, Herausgeberin und feministische Aktivistin Gloria Steinem (Bild) ist am 2. September 2026 in New York City gestorben. Sie war eine der bekanntesten Vertreterinnen der zweiten Welle des Feminismus in den Vereinigten Staaten. Gloria Steinem war Mitgründerin der Zeitschrift «Ms.» und des National Women’s Political Caucus, und sie trug dazu bei, feministische Themen in den politischen und medialen Mainstream der Vereinigten Staaten zu bringen. (*)

2. September 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE JOUR­NA­LIST, FO­TO­GRAF UND FES­TI­VAL-LEI­TER JEAN-FRAN­ÇOIS LEROY IST GE­STOR­BEN

Jean-François Leroy - Foto: Claude Truong-Ngoc, 2019 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jean-Fran%C3%A7ois_Leroy_par_Claude_Truong-Ngoc_septembre_2019.jpg

Der am 3. Oktober 1956 in Paris geborene französische Journalist und Fotograf Jean-François Leroy (Bild) ist am 31. August 2026 ebenda gestorben. Er war Mitgründer des Fotojournalismus-Festivals Visa pour l’image in Perpignan und ab 1989 dessen Leiter.

2. September 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: LA NOU­VELLE BCU-KUB OUVRE SES PORTES

la-bcu-en-vie--exterieur-dirnord.jpghttps:www.fr.ch:bcu:actualites:la-nouvelle-bcu-ouvre-ses-portes

Mardi 1er septembre 2026, la Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg-Freiburg (BCU-KUB) a ouvert les portes de son nouveau bâtiment à la rue Saint-Michel 6. Après six ans de travaux, elle offre un nouvel espace culturel, d’apprentissage, de découverte et de mémoire au cœur de la ville et du canton. Inauguration publique les 26-27 septembre 2026.

1. September 2026

MIG­MAR DOLMA IST DIE NEUE GE­SCHÄFTS­FÜH­RE­RIN VON «LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ.CH»

Migmar Dolma - Foto: © https/www.migmardolma.ch/

Nach einem Jahr als Geschäftsführerin von «LiteraturSchweiz.ch» hat Tanja Gentina am 31. August 2026 die Stelle abgegeben. Ihre Nachfolgerin ist die Kulturvermittlerin Migmar Dolma (Bild), die 1991 am Zürichsee geboren wurde und in Genf Internationale Beziehungen studiert hat. Den Bereich Redaktion und Kommunikation werde künftig die 1996 in Locarno geborene Marica Iannuzzi verstärken, teilt «LiteraturSchweiz.ch» heute mit.

31. August 2026

AAR­GAU­ER KU­RA­TO­RI­UM: AN­ER­KEN­NUNGS­PREIS 2026 FÜR AUTOR, HER­AUS­GE­BER UND LI­TE­RA­TUR­VER­MITT­LER MAR­KUS BUNDI

Markus Bundi, 2026, Bild von der Preisverleihung - Foto: © https://www.aargauerkuratorium.ch/artikel/annerkennungspreis-an-markus-bundi

Das Aargauer Kuratorium verleiht biennal den mit 20’000 Franken dotierten Anerkennungspreis und würdigt dieses Jahr den Schweizer Autor, Lyriker, Kulturjournalisten, Essayisten und Herausgeber Markus  Bundi (Bild).

30. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 15/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

28. August 2026

HAM­BURG: SCHWEI­ZER AU­TORIN AN­NET­TE HUG ER­HÄLT DEN ITALO SVEVO PREIS 2026

Annette Hug - Foto: © https://www.annettehug.ch/

Der mit 15’000 Euro dotierte Italo Svevo Preis geht in diesem Jahr an die Schweizer Autorin Annette Hug (Bild). Die Preisverleihung findet am 12. November 2026 in der Freien Akademie der Künste Hamburg statt. 
Die Jury des Italo Svevo Preises, der von der Freien Akademie der Künste Hamburg getragen und von der Martha-Pulvermacher-Stiftung ermöglicht wird, besteht aus der Übersetzerin und Lektorin Beatrice Fassbender, der Autorin und Svevo-Preisträgerin Sabine Peters und als Juryvorsitz dem Verleger Sebastian Guggolz. Beatrice Fassbender wird die Laudatio auf Annette Hug halten.

26. August 2026

DER UN­GA­RI­SCHE SCHRIFT­STEL­LER UND FO­TO­GRAF PÉTER NÁDAS IST GE­STOR­BEN

Péter Nádas, 2017 - Foto: Heike Huslage-Koch, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Heike_Huslage-Koch - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:P%C3%A9ter_N%C3%A1das_auf_der_Frankfurter_Buchmesse_2017_1.jpg

Der am 14. Oktober 1942 in Budapest geborene ungarische Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas (Bild) ist am 26. August 2026 in Gombosszeg gestorben.
Nádas galt als Grossmeister des weit ausgreifenden und monumentalen Erzählens.

24. August 2026

DER ZÜR­CHER JOUR­NA­LIST JACK STARK IST GE­STOR­BEN

Jack Stark, https://www.facebook.com/jackherbert.stark

Der 1936 geborene Schweizer Journalist Jack Stark (Bild) ist im 91. Lebensjahr gestorben, wie Kollegen am Montag berichten. Der promovierte Jurist galt als Erfinder des «People-Journalismus» in der Schweiz. Mitte der 1960er-Jahre war er Gesellschaftsreporter beim «Blick»; 1967 war Stark Mitbegründer der TV-Zeitschrift «Tele» und deren Chefredaktor bis 1977, anschliessend sieben Jahre Pressechef von Udo Jürgens, ab 1985 Redaktor bei diversen Zeitungen. Seit Ende 1998 arbeitete er als freier Journalist.

23. August 2026

FÜR MARIA ZIM­MER­MANN, TEX­TIL­KÜNST­LE­RIN, GRA­FI­KE­RIN UND AU­TORIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 29. August 2026, 11.03 Uhr / Podcast

22. August 2026

«GER­TRUD VOG­LER: SO­ZIA­LE BRENN­PUNK­TE. FO­TO­GRA­FIEN AUS EINER ZEIT IM UM­BRUCH. 1975-2000»

Gertrud Vogler mit Kamera auf dem Gelände des Autonomen Jugendzentrums Zürich, Oktober 1981 (Foto: Michel Fries; SozArch F 5111-013-012)

Buch-Vernissage in der Zürcher Buchhandlung Never Stop Reading, am 26. August 2026, 19 Uhr

13. August 2026

ERIC GUJER GIBT «NZZ»-CHEFREDAK­TION AB

Eric Guyer, 2023 - Foto: Asurnipal, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Asurnipal - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hohenems-International_journalist_congress-Eric_Gujer-03ASD.jpg

Das Unternehmen «NZZ» meldet heute, dass Eric Gujer (Bild) die Chefredaktion der «Neuen Zürcher Zeitung» Ende Januar 2027 abgebe, «der ‹NZZ› aber erhalten» bleibe.

11. August 2026

DER BER­NER SCHRIFT­STEL­LER GIU­LIA­NO MUSIO IST FÜR DEN DEUT­SCHEN BUCH­PREIS 2026 NO­MI­NIERT

Giugliano Musio - Foto: Manuel Gnos, https://www.giulianomusio.com/

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2026 hat 20 Romane nominiert, wie sie am Dienstag mitteilt. Seit Ausschreibungsbeginn hat sie 205 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2025 und dem 8. September 2026 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind oder noch erscheinen. Unter den 20 Nominierten ist auch der 1977 in Burgdorf geborene schweizerisch-italienische Schriftsteller Giuliano Musio (Bild). Sein von der Jury ausgewähltes Buch trägt den Titel «Aus anderem Holz» und erscheint in diesem September beim Wiener Luftschacht-Verlag.

7. August 2026

DIE STADT CHUR VER­LEIHT IHRE AN­ER­KEN­NUNGS- UND FÖR­DER­PREI­SE 2026

Chur, Juli 2023 - Foto: Pierre-Selim Huard, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:PierreSelim?uselang=de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chur_2023-07-17_19-42-47_View_from_Arosastrasse_2263.jpg?uselang=de

Ausgezeichnet werden Clot Buchli (Klarinette), Evelina Cajacob (bildende Kunst) sowie die Druckwerkstatt Schloss Haldenstein für ihr langjähriges kulturelles Wirken in und um Chur. Die Förderpreise gehen an Jonas Bernetta (Regie), Any Sabadi (Gesang) und Ellen Wolf (Tanz).
 Die Auszeichnungen sind mit je 4‘000 Franken dotiert. Die öffentliche Kulturpreisfeier findet am 21. August 2026 statt.

3. August 2026

KURT MARTI LI­TE­RA­TUR­PREIS 2026: DIE FÜNF NO­MI­NIER­TEN WERKE STE­HEN FEST

Kurt Marti Literaturpreis BSV

Der Berner SchriftstellerInnen-Verein (BSV) schreibt alle zwei Jahre den Kurt Marti Literaturpreis aus. Die Auszeichnung ist mit CHF 10’000.- dotiert. Die Einreichungsfrist für die diesjährige Auszeichnung begann am 21. August 2025 und endete am 31. Januar 2026. Die Jury hat die folgenden fünf Werke für den Kurt Marti Literaturpreis 2026 nominiert:

2. August 2026

«DE PIERRE À IMAGE. LA LI­THO­GRA­PHIE À L’ÈRE POST­DI­GI­TAL»

© https://museeforel.ch/exposition/de-pierre-a-image-la-lithographie-a-lere-postdigitale/

Exposition Musée Alexis Forel, Morges, jusqu’au 1 novembre 2026

30. Juli 2026

JOST J. MAR­CHE­SI, SCHWEI­ZER FO­TO­GRAF, FACH­PU­BLI­ZIST UND BE­RUFS­SCHUL­LEH­RER FÜR FO­TO­GRA­FIE, IST GE­STOR­BEN

Bild: Jost J. Marchesi - Foto: © fotointern.ch

Der am 1. Dezember 1943 in Gebensdorf geborene und in Turgi aufgewachsene Fotograf, Fachpublizist, langjährige Berufsschullehrer und Berater für Fotografie Jost J. Marchesi (Bild) ist am 2. Juli 2026 in Dällikon gestorben, wie ch-cultura.ch jetzt erfahren hat. «Marchesi war als Berufsschullehrer für Fotografie beliebt und als Fachpublizist international bekannt», schreibt «fotointern.ch». Nach seiner Erstausbildung als Primarlehrer absolvierte er eine Fotografenlehre bei Armin Gessler. Danach war er im Fotoverkauf und als Reporter tätig, bevor er sich mit einem Fotostudio selbständig machte. Nach einer Zusatzausbildung an der höheren Fachschule für Photographie in Köln absolvierte er die Meisterprüfung 1972 und wurde als Fachlehrer für Fotografie an die Schule für Gestaltung in Zürich berufen. (*)

23. Juli 2026

DER SCHWEI­ZER VER­LE­GER URS BREI­TEN­STEIN IST GE­STOR­BEN

Urs Breitenstein - Foto: © https://www.ursbreitenstein.ch/

Der am 8. November 1942 in Bettwil (AG) geborene Schweizer Verleger und Humanist, Buch-, Lese- und Sprach-Förderer Urs Breitenstein (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Breitenstein studierte Klassische Philologie in Basel und Tübingen. 1974 schloss er als Dr. phil. der Universität Basel in Griechischer Philologie mit Latein und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Fachprüfung für Gymnasiallehrer in Griechisch, Latein und Hebräisch ab. 2006 fand seine Ehrung durch die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit dem Dr. phil. h.c. für die verlegerische Förderung der Geisteswissenschaften, andererseits für vielfältigen Einsatz um eine Buch- und Lesekultur im In- und Ausland statt. Ab 1974 und bis 2007 war Breitenstein im Verlag Schwabe Basel Berlin beschäftigt, zunächst als wissenschaftlicher Lektor, ab 1988 (500-Jahr-Feier des Verlagshauses) als Verlagsleiter, ab 1996 als Verleger. Breitenstein engagierte sich darüber hinaus u.a. im Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), für die Basler Papiermühle, das Literaturfestival Basel, im International Board on Books for Young People, für die GGG Stadtbibliothek Basel, in der Aeneas-Silvius-Stiftung, bei der SOK – Schweizer Orthographische Konferenz oder im Verein BAKAME – Bücher für Kinder in Ruanda.

22. Juli 2026

DER «AP­PEN­ZEL­LER VOLKS­FREUND» IM DI­GI­TA­LEN AR­CHIV

Appenzeller Volksfreund Nr.54, 5. Juli 1876, Organ für Wahrheit und Recht https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&d=AVF18760705-01.1.1&e=-------de-20--1--img-txIN--------0-----

Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.

22. Juli 2026

«IN­NER­RHO­DER SCHRIF­TEN» SIND NEU ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Silvia Sonderegger-Inauen: Dorfansicht Oberegg von Osten. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und der Saalgemeinschaft Oberegg. © 2018 Kanton Appenzell Innerrhoden, «Innerrhoder Schriften», Appenzell

Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.

17. Juli 2026

«GRA­FIK. VI­SU­EL­LE GE­STAL­TUNG IM ALL­TAG»

Dieses Plakat von Ruedi Külling richtet sich an ein junges Publikum und bewirbt Sinalco als ein Symbol für Coolness und Geselligkeit. Diskussionen über den Zuckergehalt gewinnen erst ab den 2010er-Jahren an Bedeutung. Ruedi Külling, Plakat, 1972, Lithographie. Schweizerisches Nationalmuseum

Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 17. Juli 2026 bis am 4. April 2027

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