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13. März 2013

Carrons Schau an der Biennale von Venedig: Der Schleier ist gelüftet

Die Vorbereitungen für die Ausstellung von Valentin Carron im Schweizer Pavillon in Venedig laufen auf Hochtouren: Der Walliser Künstler wurde von einer Jury von Pro Helvetia ernannt, die Schweiz an der Kunstbiennale zu repräsentieren (55th International Art Exhibition – la Biennale di Venezia). Carrons Schau, die vom 01. Juli bis am 23. November 2013 zu sehen ist, wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm zur zeitgenössischen Kunst begleitet, das im Palazzo Trevisan degli Ulivi stattfindet.

Bild oben: Valentin Carron, imperia V, 2012, Polystyrene, fiberglass, acrylic resin, acrylic paint, wood, steel, Unique, 180 x 150 x 41 cm, © the artist. Courtesy Galerie Eva Presenhuber, Zurich – Foto: Stefan Altenburger Photography, Zurich

Bild unten: Valentin Carron, Les chiens, 2006, Wood, metalic structure, acrylic resin, paint, 2 Dogs each 70 x 15 x 46 cm, Private collection, Courtesy Galerie Eva Presenhuber, Zurich – Foto: Stefan Altenburger Photography, Zurich

Carron Chiens

Skulpturale Arbeiten sind in Valentin Carrons Schaffen ein zentrales Element. Inspirationsquelle für seine Werke ist seine nahe Umgebung und Heimat, der Kanton Wallis. Hier ist Carron aufgewachsen und hier lebt und arbeitet er nach wie vor.

Seine Bildsprache spielt mit der Zeichenwelt dieser international bekannten Tourismusregion, adaptiert und ironisiert diese und macht sie zu seiner eigenen.

Carrons Arbeit provoziert durch stilistische Gegensätze und die Verwendung «unechter» Materialien, welche die Frage nach Original und Kopie, nach Tradition und Identität aufwerfen.

Für den Schweizer Pavillon arbeitet der Künstler mit dem Kurator Giovanni Carmine, Direktor der Kunst Halle Sankt Gallen, zusammen.

Valentin Carrons Ausstellung beruht auf einem ortspezifischen Konzept und umfasst neben skulpturalen Arbeiten an den Wänden auch freistehende Skulpturen und Readymades.

Am Eingang des Pavillons begrüsst eine schmiedeeiserne Schlange den Besucher, deren über 80 Meter langer Körper sich wie eine gezeichnete Linie durch die Räume windet. Carrons Biest, dessen anderes Ende ebenfalls einen Kopf hat, wird in der klaren, modernistischen Architektur des 1952 von Bruno Giacometti erbauten Schweizer Pavillons gleichsam zum dekorativen Element. Ihr Weg durch den Pavillon würdigt den architektonischen Rahmen, stellt aber gleichzeitig den Stellenwert der Kunst und die Funktion der Skulptur in Frage.

Diese Kombination von Symbolik und Arbeit mit dem Raum ist typisch für Carron, der sich auf mutige Weise archaischer Symbole, archetypischer Formen und kunsthistorischer Referenzen bedient.

Zu den weiteren in der Ausstellung gezeigten Arbeiten gehören Remakes von abstrakten «Glasfenstern», inspiriert durch die säkulare und religiöse Architektur der 1950er-Jahre, die an moderne, abstrakte Gemälde erinnern, aber tatsächlich aus Glasfasern bestehen; eine Sammlung in Bronze gegossener, flacher Musikinstrumente, die durch ihre Hängung den Raum aufzubrechen scheinen; und ein restaurierter Piaggio Ciao Motorroller, der in diesem Kontext zum Readymade wird.

Diese scheinbar nicht zusammenhängenden Arbeiten verunsichern: Nichts ist, wie es scheint, alles wird in Frage gestellt. Die Ausstellung mündet, wie es Kurator Giovanni Carmine ausdrückt, «in einen eleganten Diskurs über die Schwierigkeit, Skulpturen zu definieren».

«Salon Suisse»: Plattform für den regen, internationalen Austausch

Dieses Jahr präsentiert die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia den «Salon Suisse» als Teil der offiziellen «Collateral Events» der 55. Kunstbiennale in Venedig.

Der «Salon Suisse» wurde letztes Jahr an der Architektur-Biennale als begleitendes Diskussions- und Veranstaltungsprogramm eingeführt und findet im Palazzo Trevisan degli Ulivi im Herzen Venedigs statt.

Er bietet eine Plattform für den ungezwungenen Gedankenaustausch über zeitgenössische Kunst. Anknüpfend an den klassischen literarischen Salon will er den Dialog zwischen Künstlerinnen und Künstlern, Fachleuten, Schülerinnen und Schülern, Studierenden und anderen Interessierten aus aller Welt anregen.

Der Berner Kunstwissenschaftler Jörg Scheller kuratiert den «Salon Suisse» 2013 und hat ein spannendes Programm zum Thema «Europäische Aufklärung in der heutigen globalisierten Kunstszene» und zur Geschichte der Biennale zusammengestellt.

Verteilt über die ganze Dauer der Biennale finden fünf Veranstaltungsblöcke statt, an denen sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch Künstlerinnen und Künstler teilnehmen. Alle Veranstaltungen sind der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich.

ph

Mehr / Kontakt:

www.biennials.ch

www.biennials.ch/home/Press.aspx

Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation

Tel. +41 44 267 71 39, Fax +41 44 267 71 06

sschwarzenbach@prohelvetia.ch

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. März 2013
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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