Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Anlässlich des Schweizer Musiktages am Freitag, 13. September 2024, gibt das helvetische Musikschaffen auf den SRG-SSR-Radiosendern den Ton an: Während 24 Stunden reicht das Programm von Interviews über Live-Auftritte bis hin zu Konzertübertragungen direkt vom Musikfestival Label Suisse in Lausanne. Auch im Fernsehen, auf den digitalen Kanälen – insbesondere der SRG-SSR-Musikplattform mx3.ch – sowie auf Play Suisse steht die Musik von Schweizer KünstlerInnen im Fokus.
Die Pressestelle der deutschen Stadt Köln meldet: «Durch ein tragisches Versehen ist es zu einer Beschädigung des inzwischen denkmalgeschützten und auch bei Stadtführungen sehr beliebten gesprayten Skeletts von Harald Naegeli gekommen.»
Ce jeudi 12 septembre a de quoi faire monter la colère des journalistes suisses: après le débrayage des rédaction de la «Tribune de Genève» et de «24 heures» pour protester contre une restructuration sans précédent (290 postes menacés d’être supprimer), les mesures d’économies font l’actualité également à la SSR qui annonce 50 millions de coupe en 2025, dont 10 millions à la RTS.
Die Gast-Stadt Basel beauftragt den Eventmanager Beat Läuchli (Bild) als Gesamtprojektleiter für den Eurovision Song Contest (ESC) 2025. Der 45-jährige studierte Ökonom Beat Läuchli wird mit der Gesamtprojektleitung der «Host City» Basel für die Austragung des ESC 2025 beauftragt. Läuchli tritt die Stelle per sofort an.
Die Solothurner Filmtage feiern im Januar 2025 ihr 60. Jubiläum mit einer grossen Retrospektive über die Jura-Landschaft. Das Sonderprogramm mit dem Titel «Imaginaires du Jura» zeigt über 30 Filme aus elf Jahrzehnten, die alle im Jurabogen gedreht wurden. Unter dem gleichen Titel eröffnet kurz vor den Filmtagen eine Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn. Diese weitet den Blick vom Medium Film zur Kunst und stellt Verbindungen zwischen beiden her.
Mariann Bühler, Zora del Buono, Martin R. Dean, Béla Rothenbühler und Michelle Steinbeck stehen auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2024. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42’000 Franken dotiert. Der/die PreisträgerIn erhält 30’000 Franken; die vier anderen FinalistInnen erhalten jeweils 3’000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 17. November 2024, um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.
Die am 14. Januar 1931 in Paris geborene Caterina Valente (Bild) ist am 9. September 2024 in ihrer Wahlheimat Lugano gestorben. Sie war eine italienische Sängerin, Tänzerin, Gitarristin, Schauspielerin und Entertainerin. Ihr musikalisches Repertoire umfasste Jazz, Schlager, Pop, Musical, Chanson und Bossa Nova. Caterina Valente hatte aus ihren Ehen neben der italienischen auch die französische und deutsche Staatsbürgerschaft. Die ersten offiziellen Gesangsaufnahmen entstanden bei Radio Zürich 1952, nachdem sie dessen Unterhaltungschef Walo Linder im Zirkus Grock hatte singen hören. Diese Aufnahmen gingen mit nachhaltigen Erfolgen an alle deutschen Rundfunkstationen. (*) Zu Valentes berühmtesten Liedern gehören u.a. «Ganz Paris träumt von der Liebe» (1954), «The Breeze an I» (1955), «Spiel noch einmal für mich, Habanero» (1958) und «Tschau, Tschau, Bambina» (1959). Ein Höhepunkt von Valentes Karriere war mit fast 17 Millionen ZuschauerInnen 1986 die ARD-Fernsehsendung «Bravo, Catrin!» mit vielen FreundInnen zu ihrem 50. Bühnenjubiläum. In den USA war Valente in mehr als 100 Fernsehsendungen Stargast.
Das Casinotheater Winterthur (Bild) sucht per Februar / März 2025 eine neue Künstlerische Leitung (100%). Das Casinotheater Winterthur vereint Gastronomie, Theater und Events unter einem Dach. Es beschäftigt rund 60 Mitarbeitende. Mit mehr als 250 Theatervorstellungen und 300 Firmen- und Privatevents gehört das Casinotheater Winterthur zu den führenden Kultur- und Veranstaltungshäusern der Region.
Die Taskforce Culture – ein Zusammenschluss verschiedener Schweizer Kulturverbände und -organisationen – zeigt sich in ihrer heutigen Medienmitteilung «tief besorgt über den Entscheid des Nationalrates zur Kulturbotschaft 2025–2028, im Budget von Pro Helvetia 6.5 Millionen zu streichen». Die Taskforce Culture erwartet, «dass der Ständerat Vernunft walten lässt und dem Antrag des Bundesrates zum Durchbruch verhilft».
Der Roswitha-Haftmann-Preis will auf das Lebenswerk aussergewöhnlicher Künstlerinnen und Künstler aufmerksam machen. Mit CHF 150’000 ist es der höchstdotierte europäische Kunstpreis. Zarina Bhimji (Bild) ist die 22. Preisträgerin, die die Auszeichnung erhält. Vorherige PreisträgerInnen waren u. a. Walter De Maria, Maria Lassnig, Robert Ryman, Cindy Sherman, Robert Frank, VALIE EXPORT und Cildo Meireles.
Der am 15. März 1943 in Salzburg geborene österreichische Schriftsteller Bodo Hell (Bild) wird seit dem 11. August 2024 im Dachsteingebirge vermisst und ist seit dem 9. September als verschollen erklärt. Hells Werke reichen seit den 1970er-Jahren von literarischen Publikationen bis zu experimenteller Prosa, veröffentlicht als Bücher, Hörspiele, Text-Foto-Bände und Filme. Er verfasste auch Beiträge für Zeitungen wie «Die Presse» und «Falter» sowie für den ORF. (*)
Der Verwaltungsrat von Keystone-SDA hat Federico Bragagnini (Bild) zum neuen Chefredaktor ernannt. In dieser Funktion wird er ab 1. November 2024 die dreisprachige und multimediale Redaktion führen und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizer Nachrichtenagentur.
Malcolm Braff, Gabrielle Brunner, Annalena Fröhlich und Beat Man Zeller aka Reverend Beat-Man werden mit dem Musikpreis des Kantons Bern 2024 geehrt. Das Preisgeld beträgt je 15’000 Franken. Der mit 3’000 Franken dotierte Nachwuchsförderpreis «Coup de cœur» geht an die Band Mouche-Miel aus St-Imier.
Die österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz (Bild) lehrt im Herbstsemester 2024 an der Universität Bern. Im Rahmen der Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessur für Weltliteratur gibt sie ein wöchentliches Seminar zur Frage, «welche Rolle das Literarische in unserer Wirklichkeit spielt».
Der am 19. Mai 1938 in Isleworth geborene britische Jazz- und Rockmusiker Herbie Flowers (Bild) ist am 5. September 2024 gestorben. Seine Instrumente waren der elektrische Bass, der Kontrabass und die Tuba. Bekannt wurde er als Mitglied der Pop- und Rockgruppen Blue Mink, T. Rex und Sky sowie als Sessionmusiker. So entwickelte er das den Song prägende Bass-Riff in Lou Reeds «Walk on the Wild Side». Zu den Musikern, bei deren Aufnahmen Flowers den Bass spielte, gehören u. a. auch Elton John («Tumbleweed Connection»), David Bowie («Space Oddity»), David Essex, Allan Clarke, Al Kooper, Harry Nilsson («Jump into the Fire»), Cat Stevens, Serge Gainsbourg, George Harrison und viele mehr. (*)
Das fanfaluca Jugend Tanz Theater Festival Schweiz geht dieses Jahr vom 10. bis am 15. September in der Alten Reithalle Aarau in seine elfte Ausgabe. Seit mehr als zehn Jahren bietet fanfaluca einen Ort der Begegnung und des angeregten Austausches, wo Gruppen von jungen Theater- und Tanzschaffenden auf ein gleichaltriges Publikum treffen. Auch wenn fanfaluca seit seiner Gründung im Kern dieselben Ziele verfolgt, gibt es auch dieses Jahr über einige Veränderungen zu berichten, die sowohl regional wie auch national von Interesse sind.
Im Mittelpunkt des 22. Int. Festivals für Animationsfilm Fantoche in Baden standen vom 3. bis 8. September 2024 die Empathie und die Liebe im Fokus «All We Need is Love» sowie Österreich. Insgesamt wurden rund 21’500 Eintritte verzeichnet. Im internationalen Wettbewerb gewann «This Is a Story Without a Plan» von Cassie Shao (USA) den Award «Best Film»; «Pear Garden» von Shadab Shayegan (Deutschland) erhielt u.a. den internationalen Publikumspreis. Im Schweizer Wettbewerb wurde «Sans voix» von Samuel Patthey als «Best Swiss» ausgezeichnet, der auch den Swiss Youth Award erhielt. Der Schweizer Publikumspreis ging an «Dieter» von Rolf Broennimann. Die Kinderjury kürte «Bubbles» von Lezhi Xiao (China) zum «Best Kids», während «The Swineherd» von Magnus Igland Møller und Peter Smith (Dänemark) den Kinderpublikumspreis ergatterte.
Yves Bossart und Barbara Bleisch (Bild) gewinnen den Prophil-Preis 2024, wie SRF heute meldet. Der Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie wurde in diesem Jahr erstmals verliehen und soll künftig alle drei Jahre vergeben werden. Die Auszeichnung würdigt «herausragende Verdienste um die Förderung der Philosophie».
La Biennale suisse d’arts visuels Images Vevey est de retour avec son concept unique jusqu’au 29 septembre 2024: Plus de 50 expositions et installations photographiques réalisées sur mesure en plein air et en intérieur à Vevey.
Die am 24. März 1944 in Michelstadt geborene deutsche Bildhauerin, Aktionskünstlerin und Filmemacherin Rebecca Horn ist am 6. September 2024 in Bad König gestorben. Ihre Arbeit bewegte sich oftmals im Grenzbereich verschiedener künstlerischer Disziplinen und umfasst Installationen, Performances, skulpturale Raum-Installationen, kinetische Objekte, poetische Texte, Filme und Zeichnungen. Rebecca Horn galt international als eine der profiliertesten deutschen Künstlerinnen der Gegenwart. (*) Bei Harald Szeemanns Documenta 5 war sie 1972 die jüngste ausstellende Künstlerin. 1993 hatte sie als erste Frau eine Einzelausstellung im New Yorker Guggenheim-Museum. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin erhielt 2010 in Tokyo den Praemium Imperiale, einen der wichtigsten Kunstpreise der Welt. 2019 wurde sie mit dem Grossen Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
Patti Basler und Philippe Kuhn (Bild) gewinnen an den Swiss Comedy Awards in Zürich mit ihrem Programm «L¨cke» den Hauptpreis. Zu den sechs GewinnerInnen gehören weiter Michael Elsener, Riklin & Schaub, Julia Steiner sowie Anaïs Decasper. Der Lifetime Award ging wie hier bereits angekündigt an Birgit Steinegger. Die Ausgezeichneten wurden von 200 Expertinnen und Experten aus der Comedy-Szene bzw. vom Publikum auserkoren. Das meldet «srf.ch» in der Samstagnacht.
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt weiterhin die Design-Szene in der Schweiz durch Beiträge zur Projektentwicklung mit dem Ziel, «Innovation, Kreativität und eine nachhaltige Praxis zu fördern», wie sie schreibt. Die Beiträge sollen junge Designerinnen und Designer sowie Studios stärken und die Weiterentwicklung ihrer Projekte ermöglichen. Im Rahmen der Ausschreibung vom Frühling 2024 hat Pro Helvetia nun vierzehn Projekte zur Konzeptentwicklung, Prototypenentwicklung, Produktion oder Projekterweiterung ausgewählt.
Mit ihren Werkbeiträgen für Game-Design will die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia «die Entwicklung innovativer und hochqualitativer Projekte in der wachsenden schweizerischen digitalen Landschaft» fördern: «Die Beiträge sollen die Kreativen des Game-Designs bestärken, sei dies in den Bereichen Games, Virtual Reality, Augmented Reality oder anderen digitalen Erfahrungswelten». Die Initiative will «Kreativität fördern, zur Erforschung technologischen Neulands ermutigen und die internationale Reichweite des Schweizer Game-Designs erhöhen», wie die Stiftung schreibt. Im Rahmen der Ausschreibung vom Frühling 2024 hat Pro Helvetia nun neun Projekte zur Vorproduktion und Produktion ausgewählt.
Der am 11. Februar 1941 in Niterói im Bundesstaat Rio de Janeiro geborene brasilianische Pianist, Komponist, Arrangeur, Bandleader und Sänger Sérgio Mendes (Bild) ist am 5. September 2024 in Los Angeles gestorben. Er gehörte zu den erfolgreichsten Musikern seines Landes und verhalf als Pionier des Bossa Nova dieser Musikrichtung zu weltweitem Ruhm. Mendes’ bekannteste Aufnahme, das von Jorge Ben komponierte Stück «Mas que nada», machte ihn 1966 international bekannt. Im Laufe seiner über 50-jährigen Karriere veröffentlichte er mehr als 35 Musikalben. (*) 1992 wurde Mendes erstmals mit dem Grammy ausgezeichnet; sein Werk «Brasileiro» erhielt die Ehrung als «Best World Music Album».
Das 10. Genuss-Film-Festival Zug findet vom 19. bis am 26. September 2024 im Kino Seehof und im Genuss-Pavillon direkt am Zugersee statt. Während acht Tagen sorgen die Chefs und ihre Küchenteams für Gaumenfreuden, das Kino Seehof zeigt kulinarische Dokumentar- und Spielfilme und im Pavillon runden Talks und Preisverleihungen das Festivalprogramm ab. Für seine Romane, die die Stadt Valencia mit Kulinarik und hinterlistigen Morden verbinden, wird der Autor Daniel Izquierdo-Hänni (Bild) in Zug mit dem Genuss-Buch-Award 2024 ausgezeichnet.
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