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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Titel: Freundinnen Künstler:in & Beteiligte: Irène Zurkinden Entstehungszeit: 1937 Material / Technik: Öl auf Leinwand Masse: 92 x 73 cm Inventar-Nr.: Inv. G 1960.48 Objekt-ID: 579 Copyright: © Nachlass der Künstlerin / estate of the artist Creditline: Kunstmuseum Basel, Überweisung des Finanzdepartements Photo Credit: Max Ehrengruber

Bild: Irène Zurkinden, Freundinnen, 1937, Öl auf Leinwand, © Nachlass der Künstlerin – Creditline: Kunstmuseum Basel, Überweisung des Finanzdepartements – Foto Credit: Max Ehrengruber – Ausstellung bis am 2. August 2026 im Kunstmuseum Basel – Mehr: https://ch-cultura.ch/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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19. August 2024

SPARX – FÖR­DER­PRO­JEKT FÜR JUN­GE KUL­TUR­SCHAF­FEN­DE

Das Migros-Kulturprozent fördert unter dem Titel SPARX spartenübergreifend junge Kulturschaffende zwischen 18 und 28 Jahren in Gruppen von 2 bis 4 Personen bei der selbständigen Weiterentwicklung ihrer Projektvisionen aus allen Sparten. Im Zentrum stehen innovative Projekt-Ideen mit Entwicklungspotenzial, welche sich mit kulturellen, politischen oder gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen. Der «Call for Ideas» ist bis zum 16. Oktober 2024 geöffnet.

19. August 2024

ER­NEUE­RUNG UND ER­WEI­TE­RUNG KUNST­MU­SE­UM BERN: DAS BÜ­RO SCHMID­LIN AR­CHI­TEK­TEN GE­WINNT DEN WETT­BE­WERB

Das Büro Schmidlin Architekten (Zürich und Engadin) gewinnt den internationalen Wettbewerb für die Erneuerung und Erweiterung des Kunstmuseums Bern. Jurypräsident Thomas Hasler lobt «die selbstbewusste architektonische Sprache» des freistehenden Neubaus, «der sich gut in das UNESCO-Weltkulturerbe einfügt» und zudem die «klaren Mehrwerte für die Stadt». Rund um einen Museumsplatz entsteht «ein überzeugendes Gebäudeensemble, das sich zur Hodlerstrasse und zum Aarehang öffnet»: «Das Kunstmuseum wird zum lebendigen, mit dem öffentlichen Raum verbundenen Ort des Austauschs und der Begegnung.»

18. August 2024

ZUM TOD DES FRAN­ZÖ­SISCH-SCHWEI­ZE­RI­SCHEN SCHAU­SPIE­LERS UND FILM­PRO­DU­ZEN­TEN ALAIN DE­LON

Der am 8. November 1935 in Sceaux (Dép. Seine) geborene französisch-schweizerische Schauspieler und Filmproduzent Alain Delon (Bild) ist am 18. August 2024 in Douchy (Dép. Loiret) gestorben. Seinen Durchbruch feierte er im Jahr 1960 mit den Filmen «Nur die Sonne war Zeuge» und «Rocco und seine Brüder». In den 1960er- und 1970er-Jahren zählte er zu den populärsten Stars des europäischen Kinos und drehte mit renommierten Regisseuren wie Luchino Visconti («Der Leopard»), Michelangelo Antonioni («Liebe 1962»), Jean-Pierre Melville («Vier im roten Kreis») und Jean-Luc Godard («Nouvelle Vague»). Mit seiner zeitweiligen Lebensgefährtin Romy Schneider drehte er drei Filme, darunter «Der Swimmingpool». Obwohl er auch einige klassische Heldenrollen spielte, wurde er – vor allem seit seinem Auftritt als Profikiller in Melvilles «Der eiskalte Engel» (1967) – vorwiegend in der Rolle des skrupellosen Zynikers und kühlen Einzelgängers besetzt. (*)

18. August 2024

FÜR ELI­NA DUNI, JAZZ­SÄN­GE­RIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 24. August 2024, 11.03 Uhr

17. August 2024

LO­CAR­NO77: DER PAR­DO D’O­RO GEHT AN «AKI­PLĖŠA» (TO­XIC) DER LI­TAUI­SCHEN RE­GIS­SEU­RIN SAULĖ BLI­UVAI­TĖ

Das 77. Locarno Film Festival geht heute Abend zu Ende. 225 Filme im Programm und mehr als 300 Vorführungen füllten die Kinosäle in Locarno. Der Concorso Internazionale, der Concorso Cineasti del Presente, der Fuori Concorso und die Pardi di Domani boten gemeinsam einen Einblick in die Dynamik und die formale Breite des Schweizer und des internationalen Kinos und setzten unterschiedliche Filme in einem komplexen und anregenden Filmprogramm in Dialog miteinander. Parallel dazu stellten die Retrospektive «The Lady with the Torch – The Centenary of Columbia Pictures» und die Sektion «Histoire(s) du Cinéma» das zeitgenössische Programm in den Kontext der Filmgeschichte. 

17. August 2024

CA­SI­NO THEA­TER BURG­DORF: GI­SE­LA NY­FE­L­ER FOLGT AUF PE­TER SCHLÄF­LI

Die neue Betriebsleiterin des Casino Theaters Burgdorf heisst Gisela Nyfeler. Die 42-jährige Luzernerin hat diesen Sommer von Peter Schläfli übernommen, der in Pension geht. Gisela Nyfeler arbeitete zuvor unter anderem am Theater St.Gallen sowie am jungen Theater Solothurn und leitete bis letztes Jahr die Schweizer Künstlerbörse in Thun, wie das Casino Theater in einer Mitteilung schreibt. Zu den Aufgaben der neuen Betriebsleiterin gehört es, auch neue Zielgruppen zu erreichen. Zusätzlich zum Stammpublikum sollen künftig insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien angesprochen werden.

17. August 2024

DER SCHWEI­ZER VA­LE­RI­AN AL­FA­RÉ NIMMT HEU­TE AN DER EU­RO­VI­SI­ON-YOUNG-MU­SI­CI­ANS-FI­NAL­SHOW IN NOR­WE­GEN TEIL

Heute Samstag nimmt Nachwuchsmusiker Valerian Alfaré (Bild) für die Schweiz an der Finalshow des Eurovision-Young-Musicians 2024 im norwegischen Bodø teil. Den Final strahlt Fernsehen SRF 1 ab 22.40 Uhr aus.

17. August 2024

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER TEX­TIL­DE­SI­GNERS ERICH BIEH­LE

Der am 29. Juni 1941 in Luzern geborene Schweizer Textildesigner Erich Biehle (Bild) ist am 18. Juni 2024 in Zürich gestorben, wie wir erst jetzt erfahren. Biehle entwarf Haute Couture für Häuser wie Yves Saint Laurent, Christian Dior, Hubert de Givenchy, Coco Chanel, Emanuel Ungaro und viele andere. Er lehrte weltweit an verschiedenen Hochschulen. Zudem war er als Berater für international renommierte Modelabels tätig. 2014 wurde Erich Biehle für sein Lebenswerk vom Schweizerischen Bundesamt für Kultur (BAK) mit dem Grand Prix Design ausgezeichnet. (*)

17. August 2024

DÄ­NU WIS­LER MIT NEU­EM AL­BUM «HA­NOT­TE­RE»

Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr

16. August 2024

«CHAÏM SOU­TINE»

Ausstellung im Kunstmuseum Bern, bis am 1. Dezember 2024

16. August 2024

KURZ VOR DER ERÖFF­NUNG: LI­TE­RA­TU­RHAUS GRAU­BÜN­DEN / CHA­SA DA LIT­TE­RA­TU­RA DAL GRI­SCHUN / CA­SA DEL­LA LET­TE­RA­TU­RA DEI GRI­GIO­NI

Am nächsten Mittwoch, 21. August 2024, wird um 19 Uhr am Pfisterplatz in Chur mit Romana Ganzoni, Martina Kuoni, Vincenzo Todisco und andern das Literaturhaus Graubünden / Chasa da Litteratura dal Grischun / Casa della Letteratura dei Grigioni eröffnet. Durch den Abend führt die Leiterin, Martina Mutzner.

16. August 2024

ZWEI SPIEL­FIL­ME IN DER VOR­AUSWAHL DER SCHWEI­ZER EIN­GA­BE FÜR DIE ACA­DE­MY AWARDS

Die vom Bundesamt für Kultur (BAK) beauftragte Auswahlkommission hat «Reinas» von Klaudia Reynicke und «Le Procès du Chien» von Laetitia Dosch in die Vorauswahl aufgenommen. Beide Filme stehen zurzeit als Schweizer Premieren am Locarno Film Festival auf der Piazza Grande im Rampenlicht.

16. August 2024

TANZ­SCHAF­FEN­DE AUS DER SCHWEIZ AN DER IN­TER­NA­TIO­NA­LEN TANZ­MES­SE NRW

Die internationale Tanzmesse NRW in Deutschland ist das weltweit grösste professionelle Meeting für zeitgenössischen Tanz und ein wichtiger Treffpunkt für die internationale Tanzszene. Alle zwei Jahre versammeln sich rund 1’500 Besucherinnen und Besucher in Düsseldorf. Vom 28. bis 31. August wird Pro Helvetia mit 18 Schweizer Tanzcompagnies vor Ort sein und ihnen die Möglichkeit bieten, sich auf dieser internationalen Plattform auszutauschen und zu vernetzen.

16. August 2024

JETZT BE­WER­BUN­GEN FÜR KURZ­AUF­TRIT­TE AN DER SCHWEI­ZER KÜNST­LER­BÖR­SE 2025 EIN­REI­CHEN

Ab sofort ist es möglich, sich für einen Kurzauftritt oder für das Expressformat SPOt. an der Schweizer Künstlerbörse 2025 zu bewerben. Dieses Jahr müssen die Bewerbungen bis spätestens am 15. September eingereicht werden. Der Bewerbungsschluss ist also zwei Wochen früher als in den vergangenen Jahren. Die Schweizer Künstlerbörse 2025 findet vom 9. bis 12. April 2025 in Thun statt.

15. August 2024

ZUM TOD DER US-AME­RI­KA­NI­SCHEN SCHAU­SPIE­LE­RIN GE­NA ROW­LANDS

Die am 18. Juni 1930 in Madison (Wisconsin) als Virginia Cathryn Rowlands geborene US-amerikanische Schauspielerin Gena Rowlands (Bild) ist am 14. August 2024 in Indian Wells (Kalifornien) gestorben. 2015 wurde sie mit dem Ehrenoscar ausgezeichnet, ausserdem erhielt sie im Laufe ihrer Karriere unter anderem den Silbernen Bären, den Golden Globe und den Emmy Award. Insbesondere durch ihre hochgelobten Auftritte in den Filmen ihres Ehemannes John Cassavetes galt sie als Star des amerikanischen Independentfilms; ihr Schaffen deckte aber auch konventionelleres Hollywood-Kino, Fernsehfilme und -serien sowie Theater ab. (*)

15. August 2024

BA­SEL: DAS ZIR­KUS­FES­TI­VAL YOUNG STAGE WIRD 2025 MIT EI­NEM «GRAN­DE FI­NA­LE» ZUM LETZ­TEN MAL DURCH­GE­FÜHRT

Die 16. Ausgabe des Internationalen Circus Festivals YOUNG STAGE Basel ist vom 22. bis 26. Mai 2025 geplant und findet unter besonderen Voraussetzungen statt: Das Team um Festivaldirektorin Nadja Berger hat entschieden, dass dies die letzte Festivalausgabe sein wird, welche die Non-Profit-Organisation mit Sitz in Basel veranstaltet. YOUNG STAGE 2025 verspricht deshalb auch, inhaltlich besonders zu werden. Zum Abschluss einer knapp 20-jährigen Festivalgeschichte – das erste Festival fand 2007 statt – präsentiert und feiert YOUNG STAGE 2025 die junge, moderne Artistik noch einmal in all ihren Facetten am Open-Air und in der Event Halle der Messe Basel. Das Festival findet vom 22. bis 26. Mai 2025 statt. Falls Basel den Zuschlag als Austragungsort für den Eurovision Song Contest 2025 erhält, wird YOUNG STAGE auf den Herbst verschoben aufgrund von Engpässen in Bezug auf Hotel, Logistik und Location.

15. August 2024

DER KUL­TUR­PREIS 2024 DER STADT BIEL-BI­EN­NE GEHT AN NE­MO

Auf Vorschlag der Kulturkommission zeichnet die Stadt Biel-Bienne Nemo (Bild) mit dem mit 10’000 Franken dotierten Kulturpreis 2024 aus. Die Musique des Jeunes de Bienne (MJB) erhält die Ehrung für besondere kulturelle Verdienste 2024. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 3. September 2024, im Chessu Biel-Bienne statt.

15. August 2024

Live-Auf­nah­me: Ne­mo mit dem Sin­fo­nie­or­ches­ter Biel So­lo­thurn

Radio SRF 2 Kultur, «Im Konzertsaal» heute Donnerstag, 20.03 Uhr

14. August 2024

Gstaad: Omer Ein Zvi, Ali­zé Léhon und Ga­bri­el Per­net ge­win­nen 9. Nee­me-Jär­vi-Pri­ze

Zehn Dirigentinnen und Dirigenten, die zu den begabtesten ihrer Generation zählen, erhielten in den vergangenen zwei Wochen die Gelegenheit, im Rahmen der Gstaad Conducting Academy mit dem renommierten Gstaad Festival Orchestra zusammenzuarbeiten. Unter der Leitung von Jaap van Zweden, Music Director des New York Philharmonic und Johannes Schlaefli, Professor für Dirigieren an der Zürcher Hochschule der Künste, leiteten sie zahlreiche Proben und Konzerte. Beim Abschlusskonzert am 14. August 2024 wurden drei der zehn diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Neeme-Järvi-Prize ausgezeichnet

14. August 2024

Der deut­sche Ka­ba­ret­tist Ri­chard Rog­ler ist ge­stor­ben

Richard Rogler

Der am 19. September 1949 in Selb geborene deutsche Kabarettist Richard Rogler (Bild) ist am 11. August 2024 gestorben. Er galt als eines der Urgesteine der politischen Kabarett-Szene in Deutschland. Einem breiteren Publikum wurde er unter anderem als Moderator des Fernsehformats «Mitternachtsspitzen» und als Ensemblemitglied der Sendung «Scheibenwischer» bekannt. Für seine Arbeit wurde Rogler mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Kabarettpreis. Im Jahr 2000 wurde er zum bundesweit ersten Honorarprofessor für Kabarett an der Universität der Künste in Berlin berufen. 2018 zog er sich aus dem Tourbetrieb zurück. (*)

13. August 2024

«So­phie Taeu­ber. Tex­til­re­for­me­rin»

Kabinettausstellung im Projektraum enter des Kunstmuseums Thun, vom 17. August bis am 1. Dezember 2024 – Vernissage: Freitag, 16. August 2024 ab 18.30 Uhr im Thunerhof

13. August 2024

«Gun­ta Stölzl und Jo­han­nes It­ten. Tex­ti­le Uni­ver­sen»

Ausstellung im Kunstmuseum Thun, vom 17. August bis am 1. Dezember 2024 – Vernissage: Freitag, 16. August 2024 ab 18.30 Uhr im Thunerhof

13. August 2024

600 Fil­me wer­den pro Jahr in Zü­rich ge­dreht: Wie­viel Geld die Film­wirt­schaft der Stadt und dem Kan­ton Zü­rich bringt

Im Auftrag der Film Commission Zürich ist die erste regionale Studie über die volkswirtschaftliche Bedeutung der Filmproduktionsbranche im Kanton Zürich erschienen. Zürich ist das Zentrum der Schweizer Filmproduktionsbranche, deren Haupttätigkeit die Produktion von Auftragsfilmen und Freien Filmen ist. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Zürcher Filmproduktion entstand 2022 im Kanton eine Bruttowertschöpfung von 250 Mio. Franken, verbunden mit 2’091 Arbeitsplätzen (FTE).

13. August 2024

SCHWEI­ZER KUL­TUR-PRÄ­SENZ IN VE­NE­DIG IST BE­DROHT

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat angekündigt, dass sie ihre Aktivitäten im venezianischen Palazzo Trevisan ab 2026 einstellen wird. «Auch ein Verkauf des prestigeträchtigen Gebäudes, das sich im Besitz des Bundes befindet, wäre möglich  ‒ und das hat in der Schweiz schon jetzt eine hitzige Debatte ausgelöst.», schreibt Daniele Mariani auf «swissinfo.ch».

13. August 2024

Se­bas­ti­an Stef­fen – Li­te­rat mit Schreib­schwä­che

Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Dienstag, 9.05 Uhr / Wiederholung um 18.30 Uhr

12. August 2024

Ba­sel: Das bald 30jäh­ri­ge Fes­ti­val BS­ce­ne macht 2025 ei­ne Denk­pau­se

Die Veranstalter*innen geben bekannt, dass die Ausgabe 2025 des Basler Musikfestivals BScene nicht stattfinden wird. Grund für die überraschende Absage sind die finanziellen Herausforderungen der letzten Jahre, wie BScene-Präsident Jeroen van Vulpen gegenüber Valerie Wendenburg und Jelena Schnüriger von «bajour.ch» erklärt hat. Der Verlust, den das Musikfestival in diesem Jahr eingefahren habe, liege bei 45’000 Franken. Aufgrund einer Defizitdeckungsgarantie von Swisslos ist ein Verlust von rund 20’000 Franken für das Jahr 2024 zu verbuchen. Ein deutliches Zeichen, um innezuhalten, nach den Gründen für diese Entwicklung zu suchen und sich voll und ganz auf die Jubiläumsausgabe im Jahr 2026 zu konzentrieren, heisst es bei den Organisator*innen. Denn dann möchte die BScene ihr 30-Jahr-Jubiläum feiern. 

11. August 2024

1. Schwei­zer Mo­nat der Fo­to­gra­fie – Mois Suisse de la pho­to­gra­phie – Mese sviz­zero della fo­to­gra­fia – Swiss Pho­to­month

«In diesem Frühherbst lebt die Schweizer Kunstszene im Rhythmus des Schweizer Monats der Fotografie.», schreiben die Initiant:innen. «Als Katalysator eines reichhaltigen nationalen Kulturangebots» biete die erste Ausgabe dieses Festivals (30. August – 6. Oktober 2024) dem Publikum die Möglichkeit, fast fünfzig Einrichtungen zu erkunden, von weltweit anerkannten Institutionen bis hin zu aufstrebenden Kunsträumen. Der Anlass lade dazu ein, «in den verschiedenen Regionen des Landes die führenden Persönlichkeiten der Fotografie sowie die nationalen und internationalen Talente von morgen (wieder) zu entdecken.»

11. August 2024

40 Jah­re Cir­cus Mon­ti: «Weil wir flie­gen kön­nen!»

Der Circus Monti ist am 9. August 2024 in Wohlen (AG) unter dem Motto «Weil wir fliegen können!» in seine 40-Jahr-Jubiläums-Tournée gestartet.

11. August 2024

Bus­kers Bern 2024: Nur et­wa ein Drit­tel der Be­su­cher:in­nen be­zahl­te frei­wil­lig für den Ein­tritt

Geschätz­te 69’000 Besucher:innen genos­sen an drei Tagen die unvergleich­li­che Stim­mung und den Ausnah­me­zu­stand beim 21. Strassenkultur-Festival Buskers Bern. Dabei konn­ten rund 23’000 Festi­val­bän­de­li mit Programm­hef­ten (= «Festi­val­ein­trit­te») abge­setzt werden. Bei aller Freude über den wieder gelungenen Anlass, das Wetterglück und die Begeisterung bei Publikum und Mitwirkenden sind die Organisator:innen enttäuscht über die «Zahlungsmoral»: «Es ist schwie­rig zu akzep­tie­ren, gibt zu denken und gefähr­det das Weiter­be­stehen.»

10. August 2024

Der deut­sche Kunst­ver­mitt­ler Kas­per Kö­nig ist ge­stor­ben

Der am 21. November 1943 in Mettingen (Westfalen) als Rudolf Hans König geborene deutsche Ausstellungsmacher, Hochschullehrer, Kunstsammler, Kurator und Kunstvermittler Kasper König (Bild) ist am 9. August 2024 in Berlin gestorben. 1976 war er Mitinitiant der Skulptur.Projekte in Münster, der international bedeutsamen Ausstellung im öffentlichen Raum. Von 2000 bis Ende Oktober 2012 war König prägender Direktor des Museums Ludwig in Köln. 1998 wurde König mit dem Binding-Kulturpreis ausgezeichnet. 2005 erhielt er die Ehrendoktorwürde des Nova Scotia College of Art and Design in Halifax und 2009 den erstmals verliehenen Lifetime Achievement Award des New Yorker Solomon R. Guggenheim Museums für seine «bahnbrechenden Ausstellungen». (*)

10. August 2024

«1 Turm – 29 Äb­tis­sin­nen – 500+ Frau­en»

Vom 20. August bis am 10. Dezember 2024 findet in Zürich ein festliches Gedenken an Katharina von Zimmern, die letzte Äbtissin Zürichs, statt. Eine Kunstinstallation erinnert an den früheren Südturm der Abtei und «würdigt die Leistungen von 500+ Frauen in und für Zürich», wie die OrganisatorInnen schreiben. An der Eröffnung des Katharinen-Turms wird das Fraumünster in eine «Soundkapsel» verwandelt. Das Konzert soll die Stimmungen der ZürcherInnen am Vorabend der Reformation vor 500 Jahren spiegeln.

10. August 2024

Thea­ter im Burg­bach­kel­ler Zug: Co-Lei­te­rin­nen Made­lei­ne Flu­ry und Gi­an­ni­na Ma­sü­ger tre­ten zu­rück

Im Theater im Burgbachkeller in Zug kommt es nach der Saison 2024/25 zu einer Veränderung in der Chefetage: Die beiden Theaterleiterinnen Giannina Masüger und Madeleine Flury haben sich entschieden, auf diesen Zeitpunkt hin die Leitung abzugeben. Das machte das Theater am Donnerstag bekannt, wie «zentralplus.ch» berichtet. Die Ausschreibung für die künftige Theaterleitung laufe bereits.

10. August 2024

Spen­den­ziel über­trof­fen: Das Kri­en­ser B-Si­des-Fes­ti­val ist fürs Ers­te ge­ret­tet

Das Krienser B-Sides-Festival ging wie an dieser Stelle vermeldet bei seinen UnterstützerInnen auf Geldsuche, um das Überleben des renommierten Anlasses zu sichern. Das Ziel waren Beiträge von insgesamt 60’000 Franken. Nun haben die OrganisatorInnen des Musikfestivals auf dem Krienser Sonnenberg sogar mehr als genügend Spenden erhalten, wie Nathan Affentranger auf «zentralplus.ch» berichtet.

10. August 2024

«Do­do Hug – seit 50 Jah­ren auf der Büh­ne und kein biss­chen lei­se»

Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr

9. August 2024

Für den vol­len Er­halt der kul­tu­rel­len Ent­wick­lungs-Zu­sam­men­ar­beit

Um fast die Hälfte – von 3,6 Mio. Franken auf 2 Mio bis 2028 – kürzt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ihre Förderung für kulturelle Zusammenarbeit mit dem globalen Süden. Zwölf schweizerische Partner-Institutionen der DEZA, darunter z.B. das Zürcher Theater-Spektakel, der Salon africain du Livre Genève, der Verleih Trigon Film, das Internationale Filmfestival Freiburg-Fribourg und das Locarno Film Festival, sehen dadurch die kulturelle Vielfalt in der Schweiz und die Existenz vieler Kulturschaffender in den betroffenen Ländern bedroht. Sie fordern von der DEZA weiterhin die volle Unterstützung.

9. August 2024

Samm­lung: «Ma­te­r­i­al Ma­nip­u­la­tions»

Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich, bis am 8. September 2024

9. August 2024

«Di­neo Ses­hee Rai­si­be Bo­pa­pe. (ka) phe­ko ye – wo der Traum be­ginnt»

Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich, bis am 8. September 2024

9. August 2024

In St.Gal­len geht ei­ne Ära zu En­de: Ri­chard Butz stellt sei­ne Kon­zert­rei­he «Klein­aber­fein» ein

Der St.Galler Konzertveranstalter und Kulturvermittler Richard Butz (81) hat seine Reihe «Kleinaberfein» eingestellt. Damit endet eine Ära. «Doch ganz zurückziehen will er sich noch nicht.», schreibt David Gadze auf dem Ostschweizer-Kulturportal «saiten.ch». Der gelernte Buchhändler Butz hat weit über 500 Konzerte in St.Gallen organisiert – und fast sein ganzes Leben der Kultur gewidmet.

8. August 2024

Die West­schwei­zer Fo­to­gra­fin Mo­ni­que Ja­cot ist ge­stor­ben

Die am 19. August 1934 in Neuenburg geborene Schweizer Fotografin und Künstlerin Monique Jacot (Bild) ist am 6. August 2024 gestorben. Sie wurde 2005 mit dem Grand prix de la photographie der Waadtländer Kulturstiftung ausgezeichnet, den vor ihr nur Marcel Imsand und Luc Chessex erhalten hatten. 2020 wurde sie mit dem Schweizer Grand Prix Design und dem Lifetime Award der photoSCHWEIZ in Zürich geehrt. Jacot setzte ihre Schwerpunkte bei sozialen sowie kulturellen Themen und galt als Vertreterin der «humanistischen Fotografie». Seit 2000 wurde ihre Bildsprache abstrakter. Sie experimentierte mit Farbpolaroidtransfers und fertigte Serien von Fotogrammen an, bei denen Bilder ohne Kamera belichtet werden. Die Fotostiftung Schweiz in Winterthur widmete Jacot 2005 eine Retrospektive und verwahrt ihr Lebenswerk. (*)

8. August 2024

«Li­ta­fri­ca – Abi­d­jan & Ac­cra»

Ausstellung im Strauhof Zürich, bis am 8. September 2024

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