2. November 2012
DRS-2-«Hörpunkt»: «Körper – das sichtbare Ich»
Radio DRS 2 am heutigen Freitag ab 09.06 Uhr

Bild: srf
Wir tragen ihn ein Leben lang mit uns herum: unseren Körper. Schön, hässlich, gesund, krank – er bestimmt mit, wie wir von anderen – und uns selbst – wahrgenommen werden. Denn ohne Körper gibt es kein «Ich». Und doch: Die meisten kennen ihren Körper nur oberflächlich.
Wo genau befindet sich die Leber, ohne die nichts geht? Wo der Magen? Viele von uns wissen es nicht.
Im «Hörpunkt» schaut deshalb die SRF-Wissenschaftsredaktion Anatomen über die Schulter beim Sezieren eines Körpers, trifft Menschen, die mit ihren Körpern Besonderes schaffen, denkt über Schönheit und Hässlichkeit nach und fragt den Philosophen, wie sehr uns der Körper wirklich ausmacht.
Pascal Biber und Odette Frey
«Hörpunkt»: «Körper – das sichtbare Ich» vom Freitag, 02.11.2012
Auch wenn wir unseren Körper ständig mit uns tragen, wir kennen ihn erstaunlich schlecht – das zeigen Studien zum anatomischen Wissen von Laien. Umso erkenntnisreicher ist der Blick über die Schulter des Anatomen. DRS 2 begleitet Medizinstudierende beim ersten Sezieren eines Körpers und fragt: Wie ist das, in unser Innerstes zu blicken?
Die Ordnung des Körpers hat sich über die Zeit radikal gewandelt. Lange war der Blick in den Körper ein Tabu, den menschlichen Körper gar aufzuschneiden undenkbar.
Schöne Körper – hässliche Körper
Schönheit kommt von innen: jeder kennt den Ausspruch. Und doch wissen wir alle, wie wichtig das Aussehen unseres Körpers für uns und unsere Mitmenschen ist. Anlass für die Fragen: Was verstehen beispielsweise Kinder unter Schönheit?
Der Körper unter Dauerbeobachtung
Der Hypochonder horcht ständig in sich hinein, spürt hier ein Stechen, dort ein Ziehen. Und wird ob der Sorge um seine Gesundheit richtig krank. Auf der anderen Seite wird eine Bewegung aus den USA immer stärker, die sich von der Dauerbeobachtung des Körpers mehr Leistung, mehr Gesundheit verspricht: die sogenannten «Self-tracker».
Was kann mein Körper? Drei Begegnungen
Es gibt Menschen, die tragen ihren Körper einfach so mit sich herum. Es gibt aber auch Menschen, die mit ihrem Körper bewusst ganz Aussergewöhnliches schaffen.
Was macht mich aus? Nachdenken über den Körper
Was hat die Philosophie zum Körper zu sagen? Wie verhält sich der Geist zum Körper? Wie fest ist unser Ich, unsere Identität, vom Körper abhängig? Ist der Körper das neue goldene Kalb?
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Kommentare von Daniel Leutenegger