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5. April 2011

«Prärie»: Theater nachhaltig koproduzieren

Das Migros-Kulturprozent erweitert seine Theaterförderung.

Bilder: Die Cie Alexandre Doublet kommt in den Genuss der längerfristigen Unterstützung des Migros-Kulturprozent (©Ingrid Walther)

 

Das Migros-Kulturprozent bestätigt mit «Prairie» seine Vorreiterrolle in der Theaterförderung. Das Koproduktionsmodell unterstützt ab der Spielzeit 2011/12 Compagnien noch gezielter. Neu kann die Partnerschaft auf zwei Projekte ausgedehnt werden und ist damit nachhaltiger angelegt. Davon profitieren in der Spielzeit 2011/2012 zwei der fünf ausgewählten Truppen.

«Prairie» bleibt auch in seiner fünften Ausgabe innovativ und setzt mit der erweiterten Förderung in der Spielzeit 2011/12 ein wichtiges Zeichen. Die Compagnien werden nicht mehr nur punktuell für ein Projekt unterstützt, sondern während zweier Jahre. Mit diesen Anpassungen aktiviert «Prairie» die Theaterförderpolitik in der Schweiz und ergänzt die verschiedenen lokalen und regionalen Projekt- und Gruppenförderungen. 

Von der nachhaltigen Förderung profitiert erstmals die Compagnie Alexandre Doublet aus Lausanne. Das Migros-Kulturprozent koproduziert den Abschluss der Serie «Il n’y a que les chansons de variété qui disent la vérité». Diese Partnerschaft verbessert die Produktionsbedingungen der Compagnie und erhöht die Diffusionschancen. Gleichzeitig kann die Phase der Recherche zwischen den zwei Projekten besser genutzt werden.

Die Genfer Compagnie de nuit comme de jour von Guillaume Béguin, die in der letzten Spielzeit mit ihrem Stück «La ville» überzeugt hat, wird in der Saison 2011/12 mit dem Stück «L’épreuve de feu» des schwedischen Dramatikers Magnus Dahlströhm ein zweites Mal koproduziert.

Weitere drei Compagnien – Achim Lenz aus Chur, Tim Zulauf aus Zürich und Sandro Palese aus Genf,  – kommen in den Genuss einer einfachen Koproduktion. Das heisst, sie profitieren von einem erhöhten Produktionsbudget und davon, dass das Migros-Kulturprozent bei Gastspielen die Hälfte der Gagen übernimmt, was wiederum die Veranstalter entlastet.

Durch «Prairie» geförderte Theaterprojekte 2011/2012  

(Theater-Compagnie, Projekt, Premiere, Koproduzent)

  • Cie de nuit comme de jour, L’épreuve de feu, November 2011, Théâtre du Grütli Genève
  • Achim Lenz, Die Wolfshaut, Januar 2012, Theater Chur
  • Tim Zulauf, Kultur/Industrie/Spionage, Januar 2012, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
  • Sandro Palese, Teen factory. Teens are so sexy, März 2012, Théâtre du Grütli Genève
  • Cie Alexandre Doublet, Sunday Morning / …,  Mai 2012, Arsenic Lausanne
 

Auf

http://www.migros-kulturprozent.ch/prairie

finden sich umfangreiche Informationen zu den fünf Koproduktionen sowie die Dossiers aller von den Partnertheatern vorgeschlagenen Projekte.

Partnertheater des Migros-Kulturprozent-Fördermodells «Prairie»

Die Auswahl der Compagnien basiert auf Vorschlägen wichtiger freier Theaterhäuser. «Prairie» stärkt damit die Theater als zentrale Impulsgeber der Schweizer Theaterszene. Im Gegenzug werden von den Häusern echte Koproduktionen und die Netzwerkeinbindung der Gruppen erwartet.

Deutsche Schweiz

  • Kaserne Basel
  • Schlachthaus Theater Bern
  • Theater Chur
  • Theaterhaus Gessnerallee Zürich
  • Fabriktheater Rote Fabrik Zürich

Französische Schweiz

  • Théâtre du Grütli Genève
  • Théâtre St. Gervais Genève
  • Arsenic Lausanne
 

Auskünfte an Medienschaffende: 

Barbara Salm, Leiterin Kommunikation, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich, Tel. 044 277 20 79, barbara.salm@mgb.ch

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 5. April 2011
  • Theater, Kabarett, Literatur

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