«ERICA PEDRETTI. FREMD GENUG»
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, vom 22. Februar bis am 7. Juni 2020 – Vernissage: 21. Februar 2020, 18 Uhr
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, vom 22. Februar bis am 7. Juni 2020 – Vernissage: 21. Februar 2020, 18 Uhr
L’artiste, activiste et commissaire d’expositions suisse Bernhard Lüthi (1938) transfère l’entier de ses archives à la Fondation Opale à Lens (VS). Une sélection de ces documents sera exposée lors de la Biennale de Sydney du 14 mars au 8 juin 2020.
«En Masse» ist das Thema des 10. SONOHR Radio & Podcast Festivals. 16 Hörstücke kämpfen im Wettbewerb um drei Preise. Vom 21. bis 23. Februar 2020 trifft sich im Kino Rex in Bern die Schweizer Audioszene und präsentiert dem Publikum ihr Schaffen.
Reto Furter (Bild) übernimmt die Leitung der «Medienfamilie Südostschweiz». «Der 49-Jährige löst Martina Fehr ab und wird Konvergenz und Newsrooms im Medienhaus in Chur weiterentwickeln», wie die «Südostschweiz» heute schreibt.
Ende Februar 2020 wird Dagmar Brunner, die jetzige Redaktionsleiterin der Basler Kulturzeitschrift «ProgrammZeitung», pensioniert. Ihre Nachfolgerin ist die 44jährige Sabine Knosala (Bild). Sie ist im Baselbiet aufgewachsen und seit 20 Jahren journalistisch tätig. Nach einigen Semestern Kunstgeschichte an der Universität Basel hat sie eine Diplomausbildung in Journalismus abgeschlossen.
Ausstellung im Museum Tinguely, Basel, bis am 17. Mai 2020
Ausstellung im Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse, Zürich, bis am 7. Juni 2020
Die beiden Berner Musikerinnen Meret Lüthi (Les Passions de l’Ame) und Shirley Grimes erhalten gemeinsam den mit insgesamt 50’000 Franken dotierten Kulturpreis der Berner Bürgi-Willert-Stiftung. Die Preise werden am 3. Juni 2020 im Quartier- und Kulturzentrum Chez Graber im Liebefeld verliehen.
Der am 7. November 1926 in Wellington (Neuseeland) geborene französische Sänger, Komponist, Autor, Übersetzer und Dichter Graeme Allwright (Bild) ist am 16. Februar 2020 in Couilly-Pont-aux-Dames (Département Seine-et-Marne) gestorben. Seine eigenen Chansons wie auch seine Adaptionen aus der US-amerikanischen Songwelt gehören im frankophonen Raum und weit darüber hinaus zum kollektiven Gedächtnisschatz. Sein politisches, kulturelles und humanistisches Engagement lebte Allwright bis zuletzt. 2010 verlieh ihm die Académie Charles-Cros den «Grand prix in honorem» für sein Lebenswerk.
Gestützt auf die Vorschläge der kantonalen Kulturförderungskommission hat der Zürcher Regierungsrat die kulturellen Auszeichnungen und Preise des Kantons Zürich für 2020 vergeben. Der Kulturpreis geht an die Sängerin und Kabarettistin Dodo Hug (Bild), die beiden Förderpreise an das Netzwerk Bla*Sh und das Musikerinnen-Duo Eclecta. Die Goldene Ehrenmedaille erhält Patrick Frey für seine verlegerische Arbeit.
Der am 29. Juni 1932 in Saalfeld/Saale (Thüringen) geborene deutsche Schriftsteller und Künstler Ror Wolf (ursprünglich: Richard Georg Wolf, Pseudonym: Raoul Tranchirer) ist im Februar 2020 in Mainz gestorben.
Die Europäische Quilt-Triennale wurde 2018 zum siebten Mal ausgerichtet. Aus mehr als 160 Einreichungen wählte die international besetzte Jury 41 Arbeiten, die nun bis am 19. April 2020 im Textilmuseum St.Gallen zu sehen sind.
Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, bis am 5. April 2020 – Mit: Linus Bill + Adrien Horni, Simone Holliger, Marine Julié und Simon Paccaud
Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) St.Gallen, bis am 26. Juni 2020
Heute Montagmorgen um 6 Uhr startete «Blick TV», das neueste Produkt aus dem Hause Ringier, gemäss «Blick» «der erste digitale Fernsehsender der Schweiz». Erste Medienstimmen dazu:
Der am 6. April 1963 in Windsor geborene britische Musiker, DJ und Musikproduzent Andrew Weatherall (Bild) ist am 17. Februar 2020 gestorben. Neben Veröffentlichungen unter seinem eigenen Namen war er insbesondere für seine Arbeit in den Projekten The Sabres of Paradise und Two Lone Swordsmen bekannt. Begonnen hatte Weatherall seine Karriere als Musikjournalist; er betätigte sich auch im Bereich des Grafikdesigns und war als Musikverleger aktiv.
Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr
Exposition Fri Art Kunsthalle Fribourg Freiburg / WallRiss, jusqu’au 29 mars 2020
Exposition Fri Art Kunsthalle Fribourg Freiburg, jusqu’au 29 mars 2020
Der am 8. September 1938 in Amsterdam geborene niederländische Pianist, Komponist und Dirigent Reinbert de Leeuw (Bild) ist am 14. Februar 2020 ebenda gestorben. Er war Chefdirigent des international renommierten Asko/Schönberg Ensembles, war als Pianist u.a. durch seine Erik-Satie-Aufnahmen bekannt geworden und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 22. Februar 2020, 11.03 Uhr
Die städtische Kultur- und Sportchefin Rosie Bitterli (Bild) gibt per 30. September 2020 nach fast 20 Jahren die Leitung der Dienstabteilung Kultur und Sport ab und wird Projektleiterin für das Neue Luzerner Theater. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger wird in den kommenden Wochen gestartet.
Die am 1. Oktober 1943 geborene Schweizer Filmautorin Marlies Graf Dätwyler (Bild) ist am 12. Februar 2020 gestorben. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Dokumentarfilme «Behinderte Liebe» (1979) und «Die Bauern von Mahembe» (1975) sowie als Mitautorin des Films «Şeriat» (1991) und des Dreiteilers «Islamischer Alltag in Zürich» (2001). Marlies Graf Dätwyler war Mitgründerin und Mitglied des Filmkollektivs Zürich. Seit 1970 realisierte sie Filme, sie war an der Realisation von Filmen beteiligt und montierte Filme.
Mit «Verrückt nach Angelika Kauffmann» widmet der Kunstpalast Düsseldorf bis am 24. Mai 2020 der berühmtesten Künstlerin im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit eine grosse Überblicksausstellung. Unter den etwa 100 Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen werden etliche erstmals öffentlich gezeigt. Auch Druckgrafik und Kunsthandwerk nach Motiven der 1741 in Chur geborenen Künstlerin lassen eine Zeit aufleben, in der es hiess: «The whole World is angelicamad» – «Die ganze Welt ist verrückt nach Angelika». Vom 25. Juni bis 20. September 2020 wird die Ausstellung in der Royal Academy of Arts, London, gezeigt.
Im September 2019 wurde das Projekt Swiss German Dialects Across Time and Space (SDATS) gestartet, das vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt wird und bis im August 2024 laufen soll. Untersucht wird, wie sich die schweizerdeutschen Dialekte im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte entwickelt haben. Am Projekt beteiligt sind Adrian Leemann (Projektleiter), Péter Jeszenszky (Postdoc), Carina Steiner (Doktorandin), Melanie Studerus (Studentische Hilfsassistentin) und Jan Messerli (Studentischer Hilfsassistent). Sie arbeiten am Center for the Study of Language and Society (CSLS), Universität Bern.
Der Schweizer Presserat hat letztes Jahr 83 Entscheide gefällt – soviele wie nie zuvor in seiner über vierzigjährigen Geschichte. Auch die Zahl der erledigten Beschwerdeverfahren erreichte mit 125 einen Höchststand. Und das Bedürfnis des Publikums, sich mit Beschwerden an die medienethische Selbstkontrolle zu wenden, ist nach wie vor gross. 126 Beschwerden wurden 2019 beim Presserat deponiert. Ein grosses Anliegen ist dem Presserat weiterhin der medienethische Austausch in und mit den Redaktionen: Jährlich finden zahlreiche Schulungen mit Mitgliedern des Presserats statt.
Im vergangenen Jahr sind in der Schweiz 349 gemeinnützige Stiftungen gegründet worden, aber auch 216 liquidiert worden. Das sind so viele Liquidationen wie nie zuvor in einem Jahr. Im Vergleich zu 2018 nahm die Zahl der Neugründungen jedoch wieder zu.
Expositions Musée des Beaux-Arts Le Locle (MBAL), du 15 février jusqu’au 1er juin 2020 – Vernissage Vendredi 14 février à 18h30
«danceWEB» ist ein fünfwöchiges Trainingsprogramm während des ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival. Das Centre National de la Danse in Pantin bei Paris sucht Teilnehmende für die Choreografie-Plattform «Camping». Schliesslich werden noch Teilnehmende gesucht für die Seminare am Festival d’Avignon und dem Taipei Arts Festival. Sämtliche Eingabetermine sind am 15. März 2020.
Der am 27. November 1953 in Wausaukee (Wisconsin) geborene US-amerikanische Pianist, Keyboardspieler, Arrangeur und Komponist Lyle Mays (Bild) ist am 10. Februar 2020 in Los Angeles gestorben. Er war Mitgründer und 27 Jahre lang Mitglied der Pat Metheny Group. Gemeinsam mit Metheny schrieb er auch den internationalen Hit «This Is Not America» (gesungen von David Bowie).
Das Bernische Historische Museum zeigt zusammen mit der Universität Freiburg-Fribourg vom 13. Februar bis am 5. Juli 2020 eine Ausstellung zur Lebensreformbewegung in der Schweiz. Im Zentrum stehen dabei Ideen, Praktiken und Produkte der Bewegung von den Anfängen im ausgehenden 19. Jahrhundert bis hinein in die Gegenwart und von den Rändern bis in die Mitte der Gesellschaft.
Der am 24. Januar 1939 in München geborene deutsche Filmregisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier ist am 11. Februar 2020 ebenda gestorben. Besondere Bekanntheit erlangte er als «Tatort»-Kameramann, mit seinem Heimatfilm «Herbstmilch», seiner Literaturverfilmung «Schlafes Bruder» und 1997 mit «Comedian Harmonists». Vilsmaier war 2003 eines der Gründungsmitglieder der Deutschen Filmakademie.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik unserer Zeit» vom heutigen Mittwoch, 20 Uhr / Wiederholung am Samstag, 15. Februar 2020, 21 Uhr
Memoriav, der Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, hat zusammen mit der Universitätsbibliothek Basel die Gesamterneuerung seines nationalen Recherche- und Zugangsportals «Memobase.ch» gestartet. Mit der Weiterentwicklung will Memoriav gemäss Medienmitteilung «den Zugriff auf Ton- und Bildbestände aus Schweizer Institutionen modernisieren und sein Onlineportal als nationalen Aggregator für das audiovisuelle Kulturerbe neu positionieren».
Die am 7. April 1940 in Nantes geborene französische Zeichnerin, Cartoonistin und Autorin Claire Bretécher (Bild) ist am 10. Februar 2020 in Paris gestorben. Sie war eine Pionierin der Bande Dessinée und beeinflusste jahrelang Kolleginnen und Kollegen und deren Publikum weit über den frankofonen Raum hinaus.
Der diesjährige Bewegungstheater-Wettbewerb des Migros-Kulturprozent fand am 4. und 5. Februar 2020 in Zürich statt. Fünf Nachwuchstalente konnten die internationale Jury überzeugen. Sie erhalten Studienpreise in der Höhe von insgesamt 72’000 Franken (14’400 Franken pro PreisträgerIn). Damit will das Migros-Kulturprozent herausragende Talente individuell und umfassend beim Übergang von der Ausbildung auf die Bühne unterstützen.
Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur, bis am 1. Juni 2020
Die 1980 von der UNESCO-Generalkonferenz angenommene Empfehlung zur Verbesserung der Lage der KünstlerInnen hat im Wesentlichen ihr Ziel nicht erreicht. Zu diesem Urteil kommt die von der UNESCO Ende 2019 pulizierte Studie «Kultur und Arbeitsbedingungen von KünstlerInnen». Verwiesen wird namentlich auf die potenzielle Bedrohung Kulturschaffender durch digitale Technologien, auf Einschränkungen der transnationalen Mobilität, auf die Vergrösserung der Geschlechterkluft und die zunehmenden Angriffe auf die künstlerische Freiheit.