LINUS REICHLIN MIT DEM ROMAN «SEÑOR HERRERAS BLÜHENDE INTUITION»
Radio SRF 2 Kultur, «52 Beste Bücher» vom heutigen Sonntag, 11.03 Uhr / Wiederholung um 20.03 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «52 Beste Bücher» vom heutigen Sonntag, 11.03 Uhr / Wiederholung um 20.03 Uhr
«Kultz.ch», das künftige «Zentralschweizer Online-Magazin für Kultur und Satire», darf sich über ein erfolgreiches Crowdfunding freuen, das 34’241 Franken eingebracht hat. Verzögerungen beim Programmieren des CMS‘ haben nun noch eine leichte Verspätung der Lancierung zur Folge. Vermutlich Ende März 2021 wird «Kultz.ch» zum ersten Mal erscheinen. Auch zum Personal gibt’s Neuigkeiten: Jana Avanzini (Bild) wird Co-Redaktionsleiterin Kultur (zusammen mit Martin Erdmann). Und Ilias Raphael Papadopoulos ist der neue Memberverantwortliche von «Kultz.ch». Ilias ist Kreativschaffender und Veranstalter.
Vier preisgekrönte Animationsfilmschaffende halten im März 2021 an der HSLU Animation Vorträge über ihr Schaffen. Die Vorträge sind öffentlich und kostenlos. Die Veranstaltungen finden online statt.
Am Mittwoch, 24. Februar 2021, startet die interdisziplinäre Ringvorlesung «Dürrenmatts Welten – Literatur, Recht, Psychiatrie und mehr» des Collegium Generale der Universität Bern. Die Ringvorlesung wird digital via Zoom ohne Präsenzveranstaltungen durchgeführt.
An der Delegiertenversammlung im November 2020 wurde die Fusion zwischen dem Schweizerischen Bühnenkünstlerverband SBKV und dem Tessiner Partnerverband Teatri associati della Svizzera Italiana TASI zum neuen Berufsverband SzeneSchweiz beschlossen. Seither laufen die Organisation und Umsetzung dieses Zusammenschlusses auf Hochtouren. Unter anderem wird an der angepassten gemeinsamen Webseite gearbeitet. Bekannt wurde soeben das neue gemeinsame Logo (Bild).
ASSITEJ, der Verein des Theaters für ein junges Publikum in der Schweiz, sucht per 16. April 2021 eine/n Verantwortliche/n für die Geschäftsstelle (40%). Bewerbungsschluss ist am 12. März 2021.
«blog.digithek.ch», das Weblog zur Digithek (Recherchierwebseite für Mittel- und Berufsfachschulen der Schweiz) verfügt über ein neues Bannerbild, gestaltet von der Zürcher Comic-Zeichnerin Kati Rickenbach.
Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat ein neues Themendossier zur Corona-Betroffenheit und damit die erste Szenarioanalyse für 2021 veröffentlicht: Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland muss im Jahr 2021 mit Umsatzeinbussen zwischen 21 und 31,8 Milliarden Euro rechnen. Damit wird sie in ihrer Umsatzentwicklung um mindestens 6 Jahre zurückgeworfen. In drei Szenarien wird die Betroffenheit der Kultur- und Kreativwirtschaft im Falle eines kurzen, langen oder zweifachen Lockdowns erstmals ausführlich für 2021 prognostiziert.
«Die ‚Weltwoche‘ verstärkt sich weiter: Mit dieser Ausgabe stösst Jean-Martin Büttner zum Kreis unserer Autoren. Fast vier Jahrzehnte schrieb Büttner für den ‚Tages-Anzeiger‘ und brachte dort selbst staubigste Stoffe zum Funkeln. Wie breit sein Repertoire ist, zeigt er schon in diesem Heft: In der Titelgeschichte ergründet Büttner die Lebenskunst der Schweizer (…); in einem kurzen Essay würdigt er den Musiker Elton John als genialen Satiriker seiner selbst (…).», schreibt die «weltwoche.ch.»
Der am 21. September 1942 als Ewart Beckford in Jones Town geborene jamaikanische Reggae-Musiker und pionierhafte -Sänger U-Roy ist am 17. Februar 2021 in Kingston gestorben. Er war auch bekannt als The Originator, Father of Deejaying oder Hugh Roy.
Im Zentrum der Sitzung des Nationalen Kulturdialogs vom 18. Februar 2021 standen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kultursektor und die gemeinsam erarbeiteten Unterstützungsmassnahmen. Die Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden tauschten sich über die Erfahrungen der ersten Phase der Unterstützungsmassnahmen aus und diskutierten die weiteren Herausforderungen in der Bewältigung der Krise.
Die Schweizer Filmkritikerinnen und Filmkritiker haben «Platzspitzbaby» von Pierre Monnard als besten Schweizer Film des Jahres 2020 bestimmt. Den Platz zwei in der Abstimmung erreichte «Mare» von Andrea Štaka, und «Schwesterlein» von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond wurde auf Platz drei gewählt.
Neuer Redaktionsleiter des gedruckten «Nebelspalters» wird Ralph Weibel. Der 53jährige St.Galler hat sich gemäss «Nebelspalter»-Medienmitteilung «nicht nur als scharfzüngiger Journalist und Satiriker einen Namen gemacht, sondern auch als Bühnenautor und Slam Poet». Er ist seit März 2018 als Produzent für den «Nebelspalter» tätig.
Radio SRF 2 Kultur, «Im Konzertsaal», heute Donnerstag, 20.03 Uhr
SONART, der Verband der freischaffenden MusikerInnen der Schweiz, kritisiert heute in einer Medienmitteilung die Sparmassnahmen der SRG SSR im Kulturbereich und fragt: «Wo sind die Alternativen?»
Beim Wikipedia-Geburtstagsfest vom 12. Juni 2021 in Luzern wird Wikimedia CH erstmals langjährige aktive Wikipedia-Autorinnen und -Autoren aus der Schweiz mit dem WikiSwiss Award ehren. Die Community kann auf einer speziellen Projektseite, die sich noch in Bearbeitung befindet, AutorInnen zur Ehrung vorschlagen.
m4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents, die Solothurner Filmtage und die Fondation Suisa verleihen zum neunten Mal die Awards für den «Best Swiss Video Clip». Der Jurypreis geht an die kenianische Künstlerin Muthoni Drummer Queen für das Musikvideo zur feministischen Hymne «Power». Den Publikumspreis gewinnt My name is Fuzzy aus Neuchâtel mit «Une autre Chanson». Die Auszeichnungen sind mit je 5’000 Franken dotiert und werden im digitalen Rahmen übergeben.
Die virtuelle Tagung «DIGIAR.CH 2021» vom 24. März 2021 wird unterstützt vom Bundesamt für Kultur (BAK), der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG).
«Vor einem Jahr, am 28. Februar 2020, wurden die ersten Einschränkungen für kulturelle Veranstaltungen erlassen. Zuerst galt eine Obergrenze von 1’000 Personen, Mitte März kam der erste Lockdown, im Sommer gab es dank Schutzkonzepten kleine Erleichterungen, welche schon im Herbst schrittweise rückgängig gemacht wurden. Seit Mitte Januar 2021 sitzen wir im zweiten Lockdown fest: ohne Musikveranstaltungen, ohne Zugang zu realen – nicht virtuellen – Kulturerlebnissen.», schreibt Andreas Wegelin (Bild), CEO der Suisa (Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik) auf «blog.suisa.ch».
Für Kulturschaffende sowie Veranstalterinnen und Veranstalter ist es oft schwer, für eigene Projekte finanzielle Unterstützung zu finden. Diese Situation hat sich durch Corona noch verschärft. Aus diesem Grund und mit finanzieller Beteiligung der Zentralschweizer Kantone bietet die Hochschule Luzern (HSLU) ab dem 26. April 2021 einen sechsteiligen, stark vergünstigten Online-Kurs an, der Kulturschaffende fürs Fundraising fit machen soll. Die Durchführung erfolgt in enger Kooperation mit Swissfundraising, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der IG Kultur Zug.
Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2021 geht an Liselotte Schmid-Pulver (Bild), besser bekannt als Lilo Pulver. Mit dieser Auszeichnung wird eine Schweizer Schauspielerin geehrt, die auch international Karriere machte. Die Verleihung des Schweizer Filmpreises findet online statt. Sie wird am Freitag, 26. März 2021, als Livestream über die Internetseite des Schweizer Filmpreises «quartz.ch» gesendet.
Radio SRF 2 Kultur, «Im Konzertsaal», heute Dienstag, 22.06 Uhr
Das Programm des dreisprachigen Festivals vom 26. bis 28. Februar 2021 umfasst den Wettbewerbs-Block mit Schweizer Hörwerken und ein kuratiertes, nationales und internationales Angebot von Workshops, Gesprächen und weiteren Veranstaltungen. Das Festival findet grösstenteils online statt.
Der am 23. Juni 1931 in Solothurn geborene Schweizer Soziologe, Schriftsteller und bildende Künstler Urs Jaeggi (Bild) ist am 13. Februar 2021 in Berlin gestorben. Urs Jaeggi lebte in Berlin und Mexiko-Stadt. 1964 erhielt Jaeggi den Literaturpreis der Stadt Berlin und 1978 jenen des Kantons Bern. 1981 wurde er mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet und 1988 mit dem Kunstpreis des Kantons Solothurn.
Es ist nur ein kleiner Trost. Aber ein schöner: Damit die Fasnacht 2021 nicht ganz ins Wasser fällt, haben sich 45 Guggenmusiker und -musikerinnen aus der ganzen Schweiz formiert und «Für immer uf di» von Patent Ochsner eingespielt. Idee: Marco Thomann, Moderator und Redaktor Radio SRF
Fantoche (7. – 12. September 2021) sucht die besten animierten Kurzfilme. Filmschaffende aller Länder sind eingeladen, ihre neuen animierten Kurzfilme für die Wettbewerbe einzureichen. Fantoche ist das bedeutendste Trickfilmfestival der Schweiz und gehört weltweit zu den profiliertesten Veranstaltungen für Animationsfilm. Es findet jährlich im September während sechs Tagen in der Stadt Baden in der Schweiz statt. Das Festival spricht Fachleute sowie ein breites Publikum an.
Nach der erfolgreichen Lancierung der Recherche-Stipendien im März 2020 schreibt die Kulturstiftung des Kantons Thurgau auch im 2021 Recherche-Stipendien für professionell arbeitende Kulturschaffende mit Bezug zum Kanton Thurgau aus. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat im November 2020 hierfür eine zusätzliche finanzielle Unterstützung gesprochen.
Die Kulturstiftung des Kantons Thurgau unterstützt seit bald dreissig Jahren in verschiedenartiger Weise das professionelle Kulturschaffen mit Bezug zum Thurgau. «Durch diese Fördertätigkeit konnten bedeutende Anstösse für das Kulturschaffen gegeben werden.», schreibt die Stiftung. Der Rat der Kulturstiftung hat Ende Oktober 2020 nun beschlossen, «mit der Ausschreibung eines neuen Veranstaltungsformats dem Kulturleben im Kanton neue Impulse zu geben sowie eine Diskussion über Kulturförderung anzustossen.» Deshalb lancierte die Kulturstiftung die Ausschreibung «Ratartouille».
Les milieux culturels romands crient à l’aide – Lettre ouverte des travailleur.euses de la culture:
In Bern soll «ein Museumsquartier von internationaler Ausstrahlung» entstehen: Eine 2019 präsentierte Machbarkeitsstudie von Kanton, Stadt und Burgergemeinde Bern zeigte auf, wie die verschiedenen Museen und Institutionen im Berner Kirchenfeldquartier zu einem Bildungs- und Kulturareal vernetzt werden können. Die jetzt gesuchte Person werde in der vierjährigen Aufbauphase Dreh- und Angelpunkt der neuen Geschäftsstelle des Vereins Museumsquartier Bern sein, heisst es in der Ausschreibung.
Mit der Schliessung von Konzertlokalen, Clubs und Bars fehlen den Schweizer MusikerInnen seit fast einem Jahr ihre wichtigsten Bühnen. Doch die Musik hat sich nicht unterkriegen lassen: Konzerterlebnisse wurden neu erfunden; der Innenhof wurde zum Schauplatz und der Balkon zur Tribüne, im Wohnzimmer fanden Privatkonzerte statt, der Kurier hielt anstatt Pizza musikalische Goodies bereit. Kurz: neue Ideen wurden umgesetzt und im digitalen Raum präsentiert. Das m4music Festival will genau diesen während den letzten 12 Monaten gefilmten und gestreamten Musik-Projekten eine zweite Plattform bieten.
Die am 17. April 1929 in Mels geborene Schweizer Schriftstellerin und Dramatikerin Helen Meier (Bild) ist am 13. Februar 2021 in Trogen gestorben. Helen Meiers Prosa schildert vorwiegend das Innenleben von Personen, die unter fehlgeschlagenen Lebensläufen und unerfüllter Liebe leiden. Ein weiteres wichtiges Thema in ihren Werken ist die Erfahrung des Alterns. * Helen Meier gewann 1984 beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt das Ernst-Willner-Stipendium und wurde damit quasi über Nacht einem breiteren Fachpublikum bekannt. Bereits 1985 erhielt sie den Rauriser Literaturpreis und den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, der ihr auch im Jahr 2000 wieder zugesprochen wurde. Im gleichen Jahr gewann Meier den Droste-Preis. Es folgten 2001 der Kulturpreis des Kantons St.Gallen und 2017 jener des Kantons Appenzell Ausserrhoden.
Die Fondation de l’Allemagne – Maison Heinrich Heine in Paris bietet ab dem 1. September 2021 ein 10-monatiges Bibliotheksstipendium an. Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2021.
Benedict Neff (Bild), bis Anfang 2020 Deutschlandkorrespondent der «Neuen Zürcher Zeitung NZZ» in Berlin, wird per 1. Januar 2022 zum Ressortleiter Feuilleton der «NZZ» ernannt.
Die Dampfzentrale Bern geht wieder ausser Haus. Dieses Mal nicht ganz freiwillig, sondern aus pandemischer Notwendigkeit: Denn in den Konzerthäusern und Clubs müssen die Lichter nach wie vor gelöscht bleiben. Das Palindrom während der Pandemie wollte die Dampfzentrale trotzdem begehen.
Radio SRF 2 Kultur, «Passage» vom heutigen Freitag, 20.03 Uhr / Wiederholung am Sonntag, 14. Februar 2021, 15.03 Uhr
«Schweizer Radio und Fernsehen SRF verfolgt seine ‚Digital first‘-Strategie mit technokratischem Enthusiasmus, ohne sich mit den Folgen für Gesellschaft, Kultur und Politik unseres Landes zu befassen. Das ist ein Problem.», schreibt Heinrich Anker auf «Medienwoche.ch».
«Die SRG baut den Kulturbereich um und ab. Das Milieu protestiert. Das ist kein Zufall.», schreibt der ehemalige «NZZ»-Medienredaktor Rainer Stadler auf «infosperber.ch».
Der Schweizer Musikrat findet es unverständlich, dass die Kultur-Sparmassnahmen des Unternehmens Schweizer Radio und Fernsehen SRF mit seinem Servic-public-Auftrag ohne Einbezug der mit betroffenen Musikbranche verhängt wurden. Der Schweizer Musikrat SMR ist seit über 50 Jahren die Dachorganisation der Musik in der Schweiz und vertritt über seine aktuell 53 Mitgliedsorganisationen weit über 600’000 Aktive in der Schweiz.
Maike Lex (Bild), die Leiterin des Schlachthaus Theaters Bern, hat beschlossen, das Haus auf Ende der Spielzeit 2021/22 zu verlassen. Maike Lex hatte im Januar 2010 mit Myriam Progué die Ko-Leitung des Theaters übernommen. Mit dem Abschied von Myriam Progué 2014 begann ein struktureller Wandel im Team des Hauses und Lex übernahm die alleinige Geschäftsführung und künstlerische Leitung des Theaters. Die Ausschreibung der Theaterleitung wird im Frühjahr 2021 erfolgen.