«GRENZGÄNGE. NORD- UND SÜDKOREANISCHE KUNST AUS DER SAMMLUNG SIGG»
Ausstellung im Kunstmuseum Bern, bis am 5. September 2021
Ausstellung im Kunstmuseum Bern, bis am 5. September 2021
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, vom 1. Mai bis am 1. August 2021
Zwei aktuelle Stellungnahmen des Schweizer Presserates
Das 8. Schweizer Theatertreffen findet vom 7. bis 9. Mai 2021 im Kanton Fribourg-Freiburg und online statt.
Die 16. Ausgabe des Tanzfests findet im Mai 2021 statt – vorwiegend in der Woche vom 3. bis 9. Mai. Mit digitalem Angebot, wenn möglich und sinnvoll, aber auch mit Shows und Schnupperkursen vor Ort. Und natürlich unter Einhaltung von sämtlichen geltenden Schutzmassnahmen. Das Fest wird in über 30 Schweizer Städten und Gemeinden durchgeführt.
Einmal mehr haben die Veranstalter-Mitglieder von Reso die Stücke für den Veranstalterfonds und den Fonds Junges Publikum gewählt. Aus den 19 vorgeschlagenen Stücken wurden 6 ausgewählt. 36 Theater und Festivals aus der ganzen Schweiz haben sich am Auswahlverfahren beteiligt und sich für insgesamt 42 Gastspieleinladungen verpflichtet. Erstmals kam es zu einer Kooperation mit dem Tanzfestivals Steps des Migros-Kulturprozent.
Der am 5. April 1956 in Sevilla (Andalusien) geborene spanische Komiker und Schauspieler El Risitas (eigentlich Juan Joya Borja, Bild) ist am 28. April 2021 ebenda gestorben. Eines seiner Interviews wurde 2015 in einer Nachbearbeitung ein internationales Meme.*
Der Berner Cartoonist Heinz Pfuschi Pfister zeigt in seiner Galerie für Komische Kunst an der Spitalackerstrasse 74 in Bern vom 30. April bis am 9. Mai 2021 jeweils von 14 bis 18 Uhr insgesamt 75 Figuren, die er auf Sperrholz gezeichnet, mit der Dekoupiersäge ausgeschnitten, acrylbemalt und auf einen Holzsockel montiert hat. Diese Ausstellung war ursprünglich anlässlich seines 75. Geburtstages für den Mai 2020 geplant: Für jedes Lebensjahr eine andere Figur. Mit einem Jahr Verspätung kann die Ausstellung jetzt stattfinden – ohne Vernissage allerdings, dafür mit Maske und Abstand.
In seiner langjährigen Funktion als CEO einer international tätigen Förderstiftung sei Richard Brogle (Bild) sowohl mit dem schweizerischen Gemeinnützigkeitssektor als auch mit dem Verein SwissFoundations bestens vertraut, schreibt dieser. Und weiter: «Der Vorstand und das gesamte Team von SwissFoundations sind überzeugt, mit Richard Brogle einen sehr gut vernetzten, führungserfahrenen und engagierten Geschäftsführer gefunden zu haben. Er wurde vom Vorstand aus über 120 Bewerbungen ausgewählt.»
Célia Héron, Boris Busslinger und Sylvia Revello sind die Swiss Press Journalists of the Year. Sarah Carp wird Swiss Press Photographer of the Year.
Der Bundesrat will den OrganisatorInnen von Grossveranstaltungen und den Kantonen eine Planungsperspektive bieten. Er legt dar, «unter welchen Bedingungen die Kantone ab Sommer 2021 Grossveranstaltungen bewilligen können, auch wenn noch nicht klar ist, ob die epidemiologische Lage eine Durchführung erlaubt». Dabei handelt es sich «um eine Entscheidungshilfe für die Kantone und nicht um einen Öffnungsplan». Sollten Veranstaltungen mit einer kantonalen Zusicherung aus epidemiologischen Gründen nicht stattfinden können, haben die Organisatoren Anspruch auf eine Entschädigung («Schutzschirm»-Regelung). Die Kantone und die betroffenen Branchenverbände können sich bis am 10. Mai 2021 in einer Konsultation zu den Vorschlägen des Bundesrats äussern.
Radio SRF 1, «Spasspartout» vom heutigen Mittwoch, 20.03 Uhr
Die beiden BühnenkünstlerInnen-Verbände der italienischen und der deutschen Schweiz haben sich zu einem einzigen, nationalen Berufsverband zusammengeschlossen: Teatri Associati Scena Indipendente TASI und der Schweizerische Bühnenkünstlerverband SBKV gehen neu in SzeneSchweiz – ScèneSuisse – ScenaSvizzera auf und wollen so die Interessen ihrer Mitglieder schweizweit und schlagkräftiger vertreten, wie sie in ihrem Newsletter vom 27. April 2021 mitteilen. Und: «Für die französischsprachige Schweiz ist ein zusätzlicher Ableger geplant, der auch die Interessen der darstellenden KünstlerInnen der Romandie in die neue Entität einbringt», ist da zu lesen.
Pro Helvetia ist die Schweizer Kulturstiftung des Bundes, bei der sich rund 110 Mitarbeitende in der Schweiz und in zahlreichen Regionen der Welt für Schweizer Kunst und Kultur einsetzen. Sie sucht per 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung «eine erfahrene und dynamische, mit dem Schweizer und internationalen Musik- und Kulturbetrieb bestens vertraute Persönlichkeit für die Funktion als Leiter*in der Abteilung Musik (90%-100%)».
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat nach Konsultation der Covid-Delegation der Kulturbeauftragten der Kantone (KBK) verschiedene Präzisierungen und Vereinfachungen zur Schadensberechnung bei der Ausfallentschädigung für Kulturschaffende vorgenommen.
Zwei aktuelle Stellungnahmen des Schweizer Presserates, betreffend «Tages-Anzeiger», «Sonntagszeitung» und «tio.ch».
Christina Scheidegger (Bild) moderiert bei Radio SRF neu das «Echo der Zeit». Sie übernimmt die Nachfolge von Nicoletta Cimmino und bildet künftig zusammen mit Simone Hulliger, Roger Brändlin und Beat Soltermann das Moderationsteam beim politischen Hintergrundmagazin.
Dietmar Stock-Nieden (Bild) übernimmt die Leitung des Fachbereichs Expertisen und Schätzungen am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA). Er folgt auf Barbara Nägeli, die nach langjähriger Tätigkeit in den Ruhestand getreten ist.
Eine begehbare Kunstintervention von Klaus Littmann – Täglich von 11 bis 20 Uhr auf dem Münsterplatz, Basel.
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Dienstag, 9.02 Uhr / Wiederholung um 18.03 Uhr
«Wer braucht schon Satire?» – Vor rund vier Wochen haben die drei CartoonistInnen Tom Künzli, Regina Vetter und oger nach der kompletten Neuorientierung des «Nebelspalters» mit dieser Frage eine Aktion zur Stärkung der Schweizer Satire gestartet. Die Antwort in zahlreichen Zuschriften war klar: «Es braucht freie, unabhängige Satire in der Schweiz». Nun soll eine neue Plattform dafür entstehen: Digital, allen Interessierten offen zugänglich und auf Schweizer Themen fokussiert. Und nicht von Investoren oder Verlegern, sondern von SatirikerInnen selbst geführt. Und mit einem fairen Bezahlmodell: Dem bedingungslosen Witzeinkommen.
Le prix principal du Festival International de cinéma Nyon est remis à la coproduction américaine, éthiopienne et qatarie «Faya Dayi», réalisée par Jessica Beshir. Outre ce Grand Prix remis par la Mobilière, «Faya Dayi» obtient également le Prix FIPRESCI, qui est décerné pour la première fois. La Compétition Burning Lights a récompensé «Looking for Horses» de Stefan Pavlović. Le Prix de Compétition Burning Lights est remis par le Canton de Vaud. Fisnik Maxville remporte la Compétition Nationale avec «Nostromo» et reçoit le Prix de la SRG SSR.
Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), Bundesrat Alain Berset, hat sich heute Montag mit einer Delegation von Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Kulturbranche zu einem virtuellen Austausch getroffen. Gegenstand der Gespräche waren die Perspektiven der nächsten Monate sowie die Unterstützungsmassnahmen des Bundes für diesen Sektor.
Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr
Noch bis am 24. Mai 2021 lädt das Kunsthaus Zürich zur Preview seines neuen Erweiterungsbaus mit einer Arbeit des Choreografen William Forsythe (*1949) ein. «The Sense of Things», eigens für diese Preview konzipiert, ist während vier Wochen im Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield zu erleben. Es ist die erste künstlerische Intervention in den neuen Räumen.
Die am 16. März 1928 in Berlin geborene deutsche Opern- und Konzertsängerin Christa Ludwig (Bild) ist am 24. April 2021 in Klosterneuburg (Niederösterreich) gestorben. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Klemperer, Böhm, Bernstein, Karajan und Solti, war Stammgast in Salzburg, Wien und Bayreuth und galt international als einer der grössten Opernstars des 20. Jahrhunderts.
Fernsehen SRF 1, «Sternstunde Philosophie» vom heutigen Sonntag, 11 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am 1. Mai 2021, 11.03 Uhr
Die am 17. Juli 1939 in Goro (Provinz Ferrara) als Maria Ilva Biolcati geborene italienische Sängerin und Schauspielerin Milva (Bild) ist am 23. April 2021 in Mailand gestorben. Milva sang in mehreren Sprachen – darunter auch Deutsch – und konnte weit über Italien hinaus grosse Erfolge feiern. Sie trug den Beinamen «La Rossa», nicht nur wegen ihrer Haarfarbe, sondern auch wegen ihrer politischen Gesinnung.* Milva arbeitete mit vielen grossen Künstlern zusammen, darunter ganz besonders mit Giorgo Strehler, Astor Piazzolla, Franco Battiato, Luciano Berio und Ennio Morricone.
Am 22. April 2021 wurde sie eröffnet: Die Online-Bibliothek des Vereins Archijeunes, die erprobte Unterrichtseinheiten zu Baukultur bündelt, die Lehrpersonen im Schulalltag als Vorlage dienen können. Hier sollen sich interessierte Lehrpersonen, Vermittelnde und Baukulturinteressierte thematisch sortierte Lese- und Informations-Pakete zusammenstellen können.
Zum Jahresbericht 2020 der Stiftung Ferien im Baudenkmal
Der am 28. November 1935 in Gränichen geborene Schweizer Historiker, Pädagoge, Autor und Herausgeber Urs Bitterli (Bild) ist am 21. April 2021 in Aarau gestorben. Bitterli publizierte schwerpunktmässig zur Entdeckungs- und Kolonialgeschichte sowie zu bedeutenden Historikern.*
Der am 25. August 1963 in New York City geborene US-amerikanische Musiker, Rapper, Entertainer, Cartoonist und Musikproduzent Gregory Jacobs (Künstlernamen: Shock G und Humpty Hump) ist am 22. April 2021 in Tampa (Florida) gestorben. Er wurde insbesondere als Lead-Sänger der Rap-Gruppe Digital Underground bekannt. Er produzierte auch Tupac Shakurs erste Single und koproduzierte sein Debütalbum.*
Der am 12. November 1955 in Edinburg (Schottland) geborene britische Sänger Les McKeon (Bild) ist am 20. April 2021 in London gestorben. Er war von 1973 bis 1978 Sänger der Bay City Rollers, veröffentlichte aber auch zwei Soloalben.*
SRF unterstützt seit November 2019 mit dem internen Wettbewerb «chance50:50» das 50:50-Gleichstellungsprojekt der BBC, das die Sicht- und Hörbarkeit von Expertinnen und Gesprächspartnerinnen im eigenen Programm steigern will.
Das für die Zeit vom 7. bis 10. Juli 2021 vorgesehene Openair Frauenfeld wird auf den 6. bis 9. Juli 2022 verschoben.
Ein gutes halbes Jahrhundert nach dem Tod übernimmt das Schweizerische Literaturarchiv, das eine Institution der Schweizerischen Nationalbibliothek ist, den Nachlass von Jonas Fränkel (1879-1965). Das bewegte Leben dieses jüdischen Gelehrten ist mit einem hellen und einem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte verbunden: Dank ihm wurde Carl Spittelers Werk stark gefördert und für den Nobelpreis empfohlen. Doch Fränkel litt auch zeit seines Lebens unter persönlicher und professioneller Ausgrenzung und antisemitischen Tendenzen in Presse, Politik, Justiz, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Nachlass umfasst zahlreiche Manuskripte Spittelers, die ihm der Dichter überlassen hat, bedeutende literarische Korrespondenzen und wichtige Dokumente zu Fränkels editorischen und publizistischen Arbeiten.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf Empfehlung seiner Jury die 19 Werke bestimmt, die im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher» ausgezeichnet werden. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung würdigt, geht in diesem Jahr an Krispin Heé.
Seit heute Donnerstag ist das von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia initiierte Online-Magazin «V/A – Various Artists» aufgeschaltet. Es richtet sich «an international tätige Kunst- und Kulturschaffende mit dem Ziel, deren Sichtweisen, Erfahrungen und Wissensgebiete in ausgewählten Beiträgen zu teilen», so Pro Helvetia. Mit rund 75 Artikeln pro Jahr soll «V/A» ein «kostenloses und redaktionell unabhängiges Forum bieten, auf dem Kulturschaffende, Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Ländern, Sparten und Szenen Einblick geben in ihre Perspektiven und Praxen».