«ENVOL – LE PRIX DE LAUSANNE, 50 ANS DE DANSE»
Exposition Musée Historique Lausanne, jusqu’au 29 mai 2022
Exposition Musée Historique Lausanne, jusqu’au 29 mai 2022
Der am 6. November 1925 in Paris geborene französische Schauspieler Michel Bouquet (Bild) ist am 13. April 2022 ebenda gestorben. Besonders in Stücken von Jean Anouilh gewann er an den Theatern erstes Profil. Im Film debütiert er 1946, doch erst François Truffaut und Claude Chabrol machten ihn in den späteren Filmen der Nouvelle Vague berühmt. Auch im neuen Jahrtausend beeindruckte Bouquet mit grossen Rollen, so 2012 in der Titelrolle in «Renoir». Zuletzt trat er 2020 im Film «Villa Caprice» in Erscheinung. Sein Schaffen für Film und Fernsehen umfasst mehr als 110 Produktionen.* Im Film «La Petite Chambre» der Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond spielte Bouquet eine der beiden Hauptrollen. Der Film gewann im Jahr 2010 u. a. den Schweizer Filmpreis «Quartz» für den Besten Film und das Beste Drehbuch und war der Schweizer Oscar-Beitrag 2011 für den Besten Fremdsprachigen Film.
Der am 29. Juli 1947 in Dresden geborene deutsche Schriftsteller, Lyriker, Hörspiel- und Kinderbuchautor Thomas Rosenlöcher (Bild) ist am 13. April 2022 in Kreischa gestorben. «Im Westen Deutschlands erlangte er erst im Zusammenhang mit der Wende und seinem im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch ‚Die verkauften Pflastersteine. Ein Tagebuch‘ Aufmerksamkeit» (K.E. Reimann).
Das Locarno Film Festival würdigt Kelly Reichardt (Bild), «eine der originellsten und unabhängigsten Stimmen des zeitgenössischen amerikanischen Kinos», wie das Festival schreibt. Sie wird am Freitagabend, 12. August 2022, auf der Piazza Grande mit dem Pardo d’onore Manor ausgezeichnet. Am Samstag, 13. Juni, wird Reichardt im Spazio Cinema sich dem Gespräch mit dem Publikum widmen. Im Laufe der 75. Ausgabe des Festivals werden zwei Titel aus ihrem Werk gezeigt: «Meek’s Cutoff» (2010) und «Night Moves» (2013).
Die Chefredaktion und Direktion von «swissinfo.ch» (SWI) wird zurzeit durch Larissa M. Bieler im Doppelmandat geführt. Mit ihrer Wahl in die Geschäftsleitung SRG wird die Funktion der Chefredaktion per 1. Juli 2022 neu besetzt.
Ab Anfang Mai 2022 setzt das Schweizer Fernsehen SRF zwei im Vorabendprogramm durchgehend auf eigenproduzierte Inhalte – mit Dokumentationen, Hintergründen und neuen Gesichtern. Der Vorabend öffnet ausserdem ein Fenster ins digitale Angebot der SRG.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 13. April 2022 beschlossen, die Ausrichtung von Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen und Kulturschaffende um zwei Monate bis Ende Juni 2022 zu verlängern. Dieselbe Regelung soll für die Entschädigungen an Kulturvereine im Laienbereich gelten. Damit will der Bundesrat den Nachwirkungen der Pandemie auf den Kultursektor Rechnung tragen.
Radio SRF 1, «Spasspartout» vom heutigen Mittwoch, 20.03 Uhr
Ausstellung / Exposition Kunsthaus Centre d’art Pasquart Biel/Bienne, bis/jusqu’au 12. Juni/juin 2022
Ausstellung / Exposition Kunsthaus Centre d’art Pasquart Biel/Bienne, bis/jusqu’au 12. Juni/juin 2022
Der am 31. Januar 1932 in Chemnitz geborene deutsch-israelische Theater- und Filmschauspieler und Autor Michael Degen (Bild) ist am 9. April 2022 in Hamburg gestorben. Der Künstler konnte in zahlreichen klassischen, modernen und unterhaltenden Rollen auf wichtigen Bühnen sowie in Film und Fernsehen grosse Erfolge feiern. Er arbeitete mit Regiegrössen wie Peter Zadek, Claude Chabrol und Ingmar Bergman zusammen und inszenierte auch selbst. Degen war beim deutschsprachigen Fernsehpublikum zuletzt vor allem durch seine Rolle des Vice-Questore Patta in der «Donna Leon»-Krimiserie der ARD bekannt.
Gleich in drei Kategorien sind Joya Marleen und ZIAN nominiert. Kunz, Loredana, die Büetzer Buebe Gölä und Trauffer sowie Brandão Faber Hunger haben doppelte Chancen auf einen Award. Das Online-Voting ist soeben gestartet.
Miriam Cahn wird im Juni 2022 der 14. Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen. Der Rubenspreis geht seit 1957 alle fünf Jahre an einen in Europa lebenden Künstler oder eine Künstlerin für ihr Gesamtwerk mit Schwerpunkt Malerei und Grafik. Der renommierte Kunstpreis ist mit 25’000 € dotiert, verbunden mit einer Publikation und einer Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen. Eine Fachjury einigte sich auf die 1949 in Basel geborene Künstlerin Miriam Cahn als neue Preisträgerin.
Christoph Trummer, der die politischen Projekte bei SONART seit der Verbandsgründung geleitet hatte, gab seine Anstellung per Ende März 2022 ab – nach fast zehn Jahren als wohl einer der wichtigsten Kulturlobbyisten der Schweiz. Neu werden die politischen Projekte bei SONART von Nina Rindlisbacher (Bild) betreut, die ihre Stelle am 1. März angetreten hat. Zuvor leitete sie während einiger Jahre die Geschäftsstelle des Schweizer Musikrats und engagiert sich seit anfangs 2020 in der Taskforce Culture. Als erste studierte Juristin des Teams ermöglicht sie SONART zudem einen lang geplanten Ausbau bei den Mitgliederberatungen. SONART ist der Berufsverband der freischaffenden MusikerInnen in der Schweiz.
Der 1957 geborene Rocksänger, Songwriter und Musiker Chris Bailey ist am 9. April 2022 gestorben. Er war Mitgründer und Sänger der Band The Saints, die mit dem Punk-Titel «(I’m) Stranded» erste grosse Erfolge feierte. Punk-ExpertInnen sprechen von beträchtlichem Einfluss, den The Saints auf grosse Bands wie The Clash, Sex Pistols, Talking Heads und Ramones ausgeübt hatten.
Am Gründonnerstag, 14. April 2022, startet das Freilichtmuseum Ballenberg in die neue Saison. Besonders Familien dürfen sich auf Attraktionen freuen. Aber auch im Bereich Führungen und Angebote für Gruppen gibt es Neuigkeiten. Am Eröffnungstag erfolgt die Verleihung des Schweizer Märchenpreises 2021/2022, welchen das Freilichtmuseum Ballenberg für den Erhalt des Schweizer Märchenschatzes von der Stiftung Mutabor entgegennehmen darf.
Die Bibliothek am Guisanplatz BiG und der von ihr geführte Bibliotheksverbund Alexandria sind neu Teil des schweizweiten Bibliotheksnetzwerks SLSP (Swiss Library Service Platform). Damit vernetzt sich die Leitbibliothek der Bundesverwaltung mit 490 Bibliotheken und bietet ihren Benutzerinnen und Benutzern über die Suchoberfläche swisscovery einen direkten Zugang zu einem Grossteil des wissenschaftlichen Medienbestands der Schweiz.
In einer einzigen Zeichnung verknüpft Felix Schaad Klimakrise, Flüchtlingskrise und die Ohnmacht, Lösungen zu finden. Sein vielschichtiges Bild wurde vom Publikum der Ausstellung «Gezeichnet 2021» zur Schweizer Karikatur des Jahres 2021 gewählt. Etwas überraschend taucht die Corona-Pandemie erst auf dem dritten Platz auf.
Ausstellung im Château de Prangins, bis am 19. Juni 2022
Exposition Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont, jusqu’au 23 octobre 2022
Mit «LiteraturPur» startet im Mai 2022 auf «sonum.fm» die neue Literatursendung von Kulturjournalistin Esther Schneider. Neu kooperiert die Audioplattform auch mit dem Gesprächsformat «Kulturstammtisch» von Eric Facon, wie «persoenlich.com» am 10. April 2022 aus einer Medienmitteilung zitiert.
Der am 27. Juli 1929 unter dem bürgerlichen Namen Harry Patterson geborene britische Schriftsteller Jack Higgins ist am 9. April 2022 auf der britischen Kanalinsel Jersey gestorben. Sein bis heute weltweit am meisten gelesener Roman ist «Der Adler ist gelandet» (The Eagle Has Landed), der ihn mit einem Schlag in den weltweiten Bestsellerlisten zu einem Synonym für spannende Agententhriller machte.* Viele seiner Werke wurden verfilmt; insgesamt soll Harry Patterson weltweit mehr als 250 Millionen Bücher verkauft haben.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am 16. April 2022, 11.03 Uhr
Das 1684 erbaute «Maison Heidi» in Souboz (BE) ist ein regionaltypisches Jurabauernhaus. Nach vier Jahren Finanzierungssuche und Instandstellungsarbeiten wurde das «Maison Heidi» am 09. April 2022 feierlich eröffnet. Ab Ostern können darin bis zu vier Feriengäste die Baukultur des Berner Juras erleben.
Die Schweizer Künstlerbörse findet vom Mittwoch, 20. April bis Samstag, 23. April 2022 im KKThun und dem Gymnasium Thun statt. An den vier Tagen präsentieren rund 60 ausgewählte Künstlerinnen und Künstler sowie Formationen ihre aktuellen Produktionen im Rahmen des Eröffnungsabends, der Kurzauftritte und des Expressformates «SPOt». In der neu konzipierten «Exposition+» können sich die Besuchenden aus der Branche vernetzen und austauschen. Das «Programm+» bietet unter anderem Speeddatings mit AkteurInnen aus dem Kultursektor sowie den «Kulturstammtisch» mit dem Journalisten Eric Facon.
Der Verein SONOHR Radio & Podcast Festival stellt seit 2011 das auditive Erzählen in den Mittelpunkt und organisiert jährlich Ende Februar ein dreitägiges Festival. Der Verein macht sich stark für einen Austausch innerhalb der sprachregionalen und internationalen Audiobranche und engagiert sich dafür, Audio in der Schweiz als eigenständige Kultursparte zu etablieren. Vom 24. bis 26. Februar 2023 findet das nächste SONOHR Radio & Podcast Festival statt. Das Festival sucht per 1. Juli 2022 oder nach Vereinbarung eine Programmleitung / Co-Festivalleitung (40 % Jahresarbeitszeit).
Der Krieg hat viele überrascht, aber die DichterInnen kennen ihn schon seit Jahrhunderten. Ein aufwühlender, bewegender Gastbeitrag des Schriftstellers Franz Hohler im «WOZ»-Blog zum Ukrainekrieg:
Vom 8. April bis am 17. Juli 2022 zeigt das Kunsthaus Zürich in einer Ausstellung mit rund 300 Werken, wie die scheinbar gegensätzlichen Disziplinen Kunst und Medizin die menschliche Physis und Psyche reflektieren. Nachgezeichnet werden Schlüsselmomente der Medizingeschichte vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart.
Ausstellungen im Kunstmuseum Appenzell und in der Kunsthalle Ziegelhütte, Appenzell (AI), bis am 16. Oktober 2022
Ausstellung im Museum Franz Gertsch, Burgdorf, bis am 19. Juni 2022
Der am 28. August 1976 in Biržai geborene litauische Filmemacher, Anthropologe und Archäologe Mantas Kvedaravičius (Bild) ist am 2. April 2022 in Mariupol (Ukraine) gestorben. Das von zwei Tschetschenienkriegen zerrissene Tschetschenien, eine der Republiken der Russischen Föderation, war Schauplatz seines 2011 produzierten Dokumentarfilms «Barzakh» (Limbo). Sein nächster Dokumentarfilm «Mariupolis», 2016 veröffentlicht, thematisierte die ukrainische Hafenstadt Mariupol, die in den Jahren 2014 und 2015 während des Russisch-Ukrainischen Krieges von separatistischen Truppen angegriffen wurde. Kurz nach dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 begann die Belagerung von Mariupol. Kvedaravičius reiste sofort dorthin, um Kriegsverbrechen russischer Truppen zu dokumentieren.* Nun wurde bekannt, dass Kvedaravičius von russischem Militär gefangen genommen und anschliessend hingerichtet und auf der Strasse «entsorgt» worden sei. Ursprünglich wurde gemeldet, er sei auf der Flucht bei einen Raketenangriff gestorben.
Ausstellung im Museum Burg Zug, bis am 4. Dezember 2022
Ausstellung im Kunstmuseum Luzern, in Kooperation mit dem Fumetto Comic Festival Luzern, bis am 19. Juni 2022
Der am 2. Januar 1935 in Tavistock (Devon) geborene britische Kinderbuchautor und Illustrator David McKee (Bild) ist am 7. April 2022 in Südfrankreich gestorben. Seine zahlreichen Bilderbücher für Kinder und seine Buchserien sind international erfolgreich und wurden in mehr als 60 Ländern veröffentlicht. Für die BBC entwickelte er zahlreiche Filmprojekte. «Die berühmteste und erfolgreichste von David McKee geschaffene Figur ist Elmar, der bunt karierte Elefant. Das Bilderbuch erschien erstmals 1968 in England. ‚Elmar der Elefant‘ erlebt in seinen Abenteuern immer wieder, wie es ist, anders zu sein – nämlich kunterbunt.»*
Auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission zeichnet das Bundesamt für Kultur (BAK) in diesem Jahr die Künstlerinnen Caroline Bachmann und Klodin Erb sowie die Bauingenieure Jürg Conzett und Gianfranco Bronzini mit dem Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim aus. Die Preisverleihung findet zusammen mit der Verleihung der Schweizer Kunstpreise am 13. Juni 2022 in Basel statt.
Radio SRF 1, «Schnabelweid» vom heutigen Donnerstag, 20.03 Uhr
Ausstellung im Kunstmuseum Bern, vom 8. April bis am 7. August 2022. Ausstellungseröffnung heute Donnerstag, 18.30 Uhr. In Ergänzung zu «Heidi Bucher. Metamorphosen I» im Kunstmuseum Bern zeigt das Muzeum Susch vom 16. Juli bis am 4. Dezember 2022 die Ausstellung «Heidi Bucher. Metamorphosen II».
Der am 26. April 1942 in Philadelphia geborene US-amerikanische Sänger, Entertainer und Schauspieler Bobby Rydell (Bild) ist am 5. April 2022 in Abington (Pennsylvania) gestorben. Seine grossen Erfolge feierte er zwischen 1959 und der Mitte der 1960er-Jahre mit Hits wie «Kissing Time», «Wild One», «Swingin’ School», «Volare», «Sway», «Jingle Bell Rock», «The Cha-Cha-Cha» und «Forget Him». «Durch kleinere Auftritte als Schauspieler im Fernsehen (‚Combat‘) und in Filmmusicals wie ‚Bye Bye Birdie‘ und ‚That Lady From Peking‘ wurde Rydell endgültig zum Star und Frauenschwarm.»*
Der Stiftungsrat der Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell hat Stefanie Gschwend (Bild) zur Direktorin des Kunstmuseums Appenzell und der Kunsthalle Ziegelhütte ernannt. Sie tritt ihre Stelle am 1. Oktober 2022 an. Roland Scotti, der heutige und langjährige Direktor der beiden Institutionen, geht Ende November 2022 in Pension.