Die Praesens-Film AG kann im Jahr 2024 ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Eine gute Gelegenheit, die zahlreichen Filmklassiker wiederzuentdecken, die dank der Zürcher Produktionsfirma entstanden sind und die nun in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Suisse, dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF und der Unterstützung von Memoriav als Teil des Schweizer Filmerbes erhalten bleiben.
Der am 7. April 1951 als Gaston Häni geborene Schweizer Clown Gaston (Bild) ist am 20. Dezember 2023 in Arbon gestorben. Er stammte aus einer Schweizer Zirkusfamilie. Seine Mutter war u.a. Clownin, der bekannte Clown Jean Andreff sein Onkel. 1973 lernte Gaston seinen langjährigen Partner Rolf Knie kennen. Gemeinsam mit ihm und dem Weissclown Pipo Sosman ging er mit dem Schweizer National-Circus Knie von 1973-1977 auf Tournee. Nachdem Rolf Knie 1984 den Circus Knie verliess, schlossen sich Rolf Knie, Gaston, Pipo Sosman und Valentina Pellanda zu einer Theatergruppe zusammen und realisierten Bühnenshows und Filme. Von 1977-1986 trat Gaston in vielen Unterhaltungsshows auf wie z.B. «Teleboy» oder «Verstehen Sie Spass?» von Kurt Felix. Zusammen mit Pipo Sosman machte Gaston 1993 eine Deutschland-Tournee im Circus Roncalli. Seit 1997 war Gaston zusammen mit Frithjof und Roby Gasser und ab 1999 seinem neuen Partner Roli Noirjean mit dem Circus Royal auf Tournee. Jahrelang waren Gaston & Roli fester Bestandteil des Weihnachts-Circus Conelli in Zürich. Ab 2011 war Gaston zusammen mit Roli im Schweizer Circus Nock engagiert, in welchem er bereits 1968 an der Seite seiner Mutter erstmals aufgetreten ist. 2015 absolvierte Gaston mit dem Circus Nock seine letzte Schweizer-Tournee. (*)
Die Wochenzeitung «WOZ» schreibt in ihrer heutigen Ausgabe: «Die Rote Fabrik steckt in einer gröberen Krise. Aktuell zeigt sich diese in einer akuten finanziellen Schieflage.» Beim bisherigen Kurs bestehe die Gefahr, nächstes Jahr den Betrieb einstellen zu müssen. Die MitarbeiterInnen des Zürcher Kulturzentrums hätten dies letzte Woche durch ein Schreiben des Vorstands erfahren, das dem «Tages-Anzeiger» zugespielt worden sei. Im laufenden Jahr sei ein Defizit von einer halben Million Franken zu erwarten.
Ab Mai 2024 wird Marco Jaggi (Bild) neuer Leiter des Regionaljournals Aargau Solothurn. Der 49-jährige Solothurner arbeitet bereits seit 2010 für das Regionaljournal Aargau Solothurn von SRF.
Der am 5. August 1934 in Borgofranco d’Ivrea geborene italienische Bildhauer, Objektkünstler und Kunstmaler Giovanni Anselmo (Bild) ist am 18. Dezember 2023 in Turin gestorben. Er war ein wichtiger Vertreter der Arte Povera. In den frühen 1960er-Jahren versuchte er bereits, sich von der konventionellen Malerei zu lösen, die für ihn «etwas unverwirklichbares» habe. Anselmo war Teilnehmer der Documenta 5 in Kassel im Jahr 1972 in der Abteilung «Individuelle Mythologien: Prozesse» und er war auch auf der Documenta 7 im Jahr 1982 als Künstler vertreten. (*) Giovanni Anselmo war 1969 bei der legendären, von Harald Szeemann kuratierten Ausstellung «Live In Your Head: When Attitudes Become Form» in der Kunsthalle Bern dabei.
Der am 18. September 1944 im thüringischen Eisenberg geborene deutsche Sänger (Bass) und Moderator Gunther Emmerlich (Bild) ist am 19. Dezember 2023 in Dresden gestorben. Von 1967 bis 1972 studierte er Operngesang bei Hans Kremers an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar sowie bei Eleonore Elstermann und Johannes Kemter. Zusätzlich besuchte er Kurse bei Pawel Lisizian. Während dieser Zeit trat er in der Sendung «Notenbank» des DDR-Fernsehens als Jazzsänger auf. Nach der Diplomprüfung für Gesang wurde Emmerlich 1972 Mitglied des Opernstudios der Semperoper und war bis 1992 als festes Ensemblemitglied des Opernhauses engagiert. Im DDR-Fernsehen wurde er als Gastgeber der Sendung «Showkolade» (1987-1990) bekannt. Auch nach der Wende trat Emmerlich als Moderator und Gast zahlreicher deutscher Unterhaltungssendungen auf. Von 1993 bis 2006 moderierte er die «Zauberhafte Heimat». (*)
Die Eventfrog AG ist ein führendes Schweizer Unternehmen im Bereich Event-Management und Ticketing. Die Eventbooster AG ist ein Dienstleister, der auf die Reichweitensteigerung von Veranstaltungen in den Medien spezialisiert ist. Nach mehrjähriger Zusammenarbeit übernimmt die Eventfrog AG die Eventbooster AG, die in der Schweiz und Deutschland tätig ist. «Eventbooster versteht es als Kern seines Dienstleistungsangebots, Veranstaltungen garantierte Reichweite in den Medien zu sichern, um die Sichtbarkeit und den Erfolg von Events zu steigern», heisst es in der aktuellen Medienmitteilung.
Christian Dorer (Bild) übernimmt per 1. Februar 2024 die Leitung der Kommunikation des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) und die publizistische Verantwortung für die Migros-Medien.
Der neunköpfige Verwaltungsrat der SRG SSR startet mit vier neuen Mitgliedern in die neue Amtsperiode 2024-2027. An seiner konstituierenden Sitzung hat er Verwaltungsrätin Giovanna Masoni Brenni zur Vizepräsidentin der SRG SSR gewählt und seine vorberatenden Ausschüsse neu besetzt.
Schweizer «Journalist des Jahres» 2023 ist Fabian Eberhard vom «SonntagsBlick»; der zweite Rang geht an Salvador Atasoy von Radio SRF und der dritte an Philipp Loser vom «Tages-Anzeiger». Hans Jürg «Fibo» Deutsch wird für sein Lebenswerk geehrt. 1’026 Personen hatten an der Abstimmung mitgemacht, die vom Medienfachverlag Oberauer veranstaltet und im Branchenblatt «Schweizer Journalist:in» publiziert wird.
Einige der wichtigsten musikalischen Institutionen des Kantons Tessin sollen auf dem heutigen RSI-Radio-Gelände in Lugano ein gemeinsames Zuhause finden, wie Max Nyffeler aktuell für die «Schweizer Musikzeitung» berichtet: Mit der Vorstellung des siegreichen Architekturprojekts wurde am 12. Dezember 2023 im Tessin erstmals umfassend über das ambitionierte Vorhaben «Città della Musica» informiert.
Visarte ist der Berufsverband der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz. Er vertritt ihre Interessen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Einmal jährlich gibt der Verband die «Schweizer Kunst» heraus, in der Regel dreisprachig. Die Publikation widmet sich aktuellen Themen, die sich aus Fragestellungen zum zeitgenössischen Kunstschaffen ergeben. Nun ist der Jahrgang 125 erschienen; er befasst sich mit dem Thema «Kunst und Moral».
Nommé par le conseil d’administration lors de sa séance de ce lundi 18 décembre 2023, Pierre-Adrian Irlé (Image) prendra ses fonctions au cours du deuxième trimestre 2024. Il codirigera le groupe «Le Temps» avec Madeleine von Holzen, rédactrice en chef.
Der neue Präsident der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen heisst Nick Lüthi (Bild). Der Vorstand der SRG Bern Freiburg Wallis hat ihn zum Nachfolger von Herbert Ming gewählt, der aufgrund der statutarischen Altersgrenze per Ende Jahr zurücktritt.
Der am 25. September 1929 in Wien geborene österreichische Film-, Fernseh-, Theater- und Opernregisseur und Drehbuchautor Wolfgang Glück (Bild) ist am 13. Dezember 2023 ebenda gestorben. Glück zählte zu den bedeutendsten Regisseuren der österreichischen Theater-, Opern-, Film- und Fernsehgeschichte. Neben seiner sechsjährigen Tätigkeit am Wiener Burgtheater inszenierte er an der Josefstadt, am Volkstheater, bei den Wiener Festwochen, den Salzburger und Bregenzer Festspielen, aber auch an zahlreichen europäischen Bühnen wie Zürich, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Bonn oder Dortmund. Glück realisierte mehr als 100 Theaterinszenierungen, rund 80 abendfüllende Filme und über 400 Fernseharbeiten in Deutschland und Österreich.
Die Kunst- und Kulturstiftung Uri hat anlässlich der 42. Urner Werk- und Förderungsausstellung drei Förderungs- und drei Projektbeiträge an Urner Kunstschaffende vergeben. Die Werk- und Förderungsausstellung im Haus für Kunst Uri in Altdorf ist noch bis am 7. Januar 2024 geöffnet.
Der am 11. Mai 1933 in Botafogo / Rio de Janeiro geborene brasilianische Sänger, Gitarrist und Komponist Carlos Lyra (Bild) ist am 16. Dezember 2023 ebenda gestorben. Er hat zahlreiche klassische Stücke und Lieder der Bossa Nova und der Música Popular Brasileira geschrieben. Lyra arbeitete u.a. mit João Gilberto, Vinícius de Moraes, Paulo César Pinheiro, Caetano Veloso, Toquinho, Leila Pinheiro, Astrud Gilberto, Stan Getz, Gerry Mulligan, Gary Burton und Paul Winter zusammen. Er schrieb auch viele Theater- und Filmmusiken.
Der am 1. August 1933 in Padua geborene italienische Philosoph, Politikwissenschaftler, Aktivist und Publizist Antonio «Toni» Negri (Bild) ist in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2023 in Paris gestorben. Er war ein bedeutender Vertreter der neomarxistischen Strömung des Operaismus. Negri galt als Vordenker der italienischen Linken und von kommunistischen Bewegungen, wurde als Terrorist angeklagt und engagierte sich bis zuletzt politisch.
Andrea Todisco (*1998) ist der diesjährige Preisträger des Kunstpreises des Bündner Kunstvereins. Geboren und aufgewachsen in Rhäzüns, befasst er sich mit der erzählerischen Kraft von elementaren Materialien. In seiner Einzelausstellung im Bündner Kunstmuseum lässt Andrea Todisco eine raumfüllende Installation aus Salz und einem Gatter aus Metall entstehen, die an die Arbeit «Anker und Erde» (2022) anknüpft, mit der er an der Jahresausstellung 2022/23 teilnahm (bis am 28. Januar 2024).
Im März 2022 startete das Deutschschweizer Online-Magazin «FRIDA». Seither haben Redaktion und GastautorInnen über 250 Reportagen, Interviews, Porträts, Rezensionen, Bildstrecken, Podcasts usw. zum kulturellen Geschehen zwischen Basel und Chur veröffentlicht sowie Bücher herausgegeben, Videos produziert und Veranstaltungen organisiert. Die erste Bilanz scheint also erfreulich zu sein. Mathias Balzer, Co-Leiter von «FRIDA», schreibt im aktuellen Newsletter jedoch: «Das grosse Aber ist die finanzielle Seite: Das Ziel, unser Magazin ausschliesslich über Abos zu finanzieren, haben wir nicht erreicht und (wir) stellen das Abo-System ein. Deshalb reduzieren wir ab heute die Kadenz unserer Magazinbeiträge und auch diejenige der Newsletter. Wir werden im Januar und Februar 2024 eine kreative Pause einlegen und unsere Ideen für die Zukunft von ‚FRIDA‘ weiterentwickeln.»
Der neue gesamtschweizerische Berufsverband für professionelle Fotografie SIYU professionelle fotografie schweiz startet am 1. Januar 2024. Dazu fusionieren die drei bisherigen FotografInnen- und FilmgestalterInnen-Verbände SBF, USPP und vfg. Der neue gemeinsame Auftritt soll die Interessen und Aktivitäten der drei Verbände vereinen, neue Möglichkeiten schaffen und die Präsenz der professionellen Fotografie stärken.
Der am 22. Mai 1937 in Paris geborene französische Jazzmusiker, Sänger, Komponist und Schauspieler Guy Marchand (Bild) ist am 15. Dezember 2023 in Cavaillon gestorben. «La Passionata», von ihm geschrieben und gesungen, war der Hit des Sommers 1965. Kompositionen von Marchand wurden u.a. von Hervé Vilard, Régine, Raymond Lefèvre, Frank Alamo oder Dalida gesungen. Er legte zahlreiche Alben unter eigenem Namen vor, teilweise in Zusammenarbeit mit Claude Bolling, Fred Manoukian, Christian Escoudé (NostalGitan) oder Aurélien Bouly. Er war auch an Produktionen von Brigitte Bardot, Vladimir Cosma oder François de Roubaix beteiligt. 1973 erhielt er einen Emmy für das Musical «La Vie d’Al Jolson» nach dem Leben des gleichnamigen Sängers und Entertainers. Über die Musik kam er zum Film. Marchand trat jahrelang als markanter Nebendarsteller an der Seite der grossen Stars wie Brigitte Bardot, Lino Ventura, Yves Montand, Philippe Noiret oder Jean-Paul Belmondo in Erscheinung. (*)
Die von Dieter Schwarz kuratierte und an drei Orten im Oberengadin (Nietzsche-Haus Sils Maria, Segantini Museum St.Moritz und Hauser & Wirth St.Moritz) gezeigte Ausstellung ist die erste, die Gerhard Richters tiefe Verbundenheit mit der Engadiner Alpenlandschaft untersucht. Mehr als siebzig Werke aus Museen und Privatsammlungen – darunter Gemälde, übermalte Fotografien, Zeichnungen und Objekte – zeugen von der Faszination des Künstlers für das Oberengadin (vom 16. Dezember 2023 bis am 13. April 2024).
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Dezember 2023 den Aktionsplan Baukultur 2024‒2027 verabschiedet. Damit setzt der Bund seine Baukulturpolitik fort, die im Jahr 2020 mit der ersten «Interdepartementalen Strategie Baukultur» lanciert wurde.
La 52ème édition du Prix de Lausanne, qui se déroulera du 28 janvier au 4 février 2024 à Beaulieu, sera présidée par Darcey Bussell, Dame commandeur de l’Empire britannique et Présidente de la Royal Academy of Dance. Le dimanche suivant la finale aura lieu Étoiles Montantes, une performance exceptionnelle réunissant Julian Mackay & Madison Young, anciens Lauréats du Prix de Lausanne, ainsi que les finalistes et les Lauréats fraîchement désignés de l’édition 2024. Enfin, cinq finalistes ont été sélectionnés pour la quatrième édition du Young Creation Award, qui présenteront leurs chorégraphies originales pendant la semaine du concours.
Am 1. Januar 2024 werden bei SRF die heutige Chefredaktion Audio und der Bereich News Digital in die neue Abteilung Chefredaktion Audio/Digital zusammengeführt. Die Co-Leitung der künftigen Abteilung übernehmen Ursula Gabathuler und Beat Soltermann. «Durch den Zusammenschluss wird das Audioangebot von SRF weiter gestärkt. Zudem gibt es eine noch direktere Anbindung des SRF-Standortes in Bern an die digitale Transformation.», heisst es in der SRF-Medienmitteilung vom Freitag.
Die historische Spionage-Serie «Davos 1917» erzählt, inspiriert von wahren Begebenheiten, die fiktive Geschichte der Bündner Krankenschwester Johanna Gabathuler. Inmitten des internationalen Kriegsgeschehens lässt sich Johanna auf einen gewagten Deal mit dem deutschen Geheimdienst ein und wird zu einer bedeutenden Akteurin im Krieg der Spione. Alle sechs Folgen der Spionage-Serie sind ab dem 15. Dezember 2023 auf der SRG-Streaming-Plattform Play Suisse verfügbar. Die Fernsehausstrahlung auf SRF 1 erfolgt am 17. Dezember, 18. Dezember und 20. Dezember jeweils ab 20.05 Uhr in Doppelfolgen.
Für seinen Cartoon «L’aide humanitaire arrive gentiment à Gaza» (Bild), der am 24. Oktober 2023 in der Freiburger Tageszeitung «La Liberté» publiziert wurde, erhielt Alexandre Ballaman als allererste Person am Donnerstagabend den mit 1’000 Franken dotierten neuen Swiss Cartoon Award, der im Museum für Kommunikation in Bern anlässlich der Vernissage zur diesjährigen «Gezeichnet»-Ausstellung verliehen wurde, die wiederum praktisch alle Schweizer KarikaturistInnen und CartoonistInnen des hiesigen Blätter- und Digitalwaldes zusammenbringt.
Der am 15. Oktober 1985 in Trier (D) geborene Regisseur, Schauspieler, Tänzer, Performer, Sprecher, Objektkünstler, Puppenspieler und -bauer Stephan Q. Eberhard (Bild) ist am 30. Oktober 2023 gestorben, wie jetzt via den Berufsverband t. Theaterschaffen Schweiz bekannt wird. Eberhard lebte viele Jahre in Bern: «Ich habe hier mein Zuhause gefunden und möchte vor allem ein Kinder- und Jugendtheater, das auch Erwachsene ansprechen soll, mitgestalten.» («Berner Bär»).
Auf der Webseite der Kunsthalle Zürich ist derzeit zu lesen: «Daniel Baumann hat sich entschieden, nach 10 Jahren als Direktor der Kunsthalle Zürich auf Ende 2024 zurückzutreten. Der Stiftungsrat nimmt diesen Entscheid mit grossem Bedauern, aber auch mit Verständnis zur Kenntnis. Die Stelle wird Anfang 2024 neu ausgeschrieben, und eine Findungskommission wird gleichzeitig die Frage der Nachfolge angehen.» Unterschrieben ist die kurze Mitteilung von Michael Ringier, Präsident Vorstand Kunsthalle Zürich.
Der Bundesrat hat am 14. Dezember 2023 – in seiner künftigen Zusammensetzung ab 1. Januar 2024 – die Verteilung der sieben Departemente vorgenommen und die Stellvertretungen geregelt. Die Verteilung wurde im Kollegium beschlossen. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider (Bild) übernimmt neu das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). Damit ist sie als Nachfolgerin von Alain Berset auch die neue «Kulturministerin» der Schweiz. Stellvertreter wird Bundesrat Ignazio Cassis. Baume-Schneider war als Regierungsrätin des Kantons Jura während 13 Jahren Bildungs-, Kultur- und Sportdirektorin. Von 2012–2016 war sie Präsidentin der Eidgenössischen Filmkommission. Sie engagierte sich in verschiedenen Vereinen und Stiftungen in den Bereichen Kultur, Soziales, Bildung, Langsamverkehr und Umwelt, aus denen sie nach ihrer Wahl in den Bundesrat ausgetreten ist.
In diesem Jahr sind 45 Medienschaffende im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden, wie Reporter ohne Grenzen (RSF) heute schreibt. Das sind so wenige wie seit 2002 nicht mehr – trotz des Krieges zwischen Israel und der Hamas. In diesem Konflikt wurden bislang mindestens 17 Journalistinnen und Journalisten mit klarem Bezug zu ihrer Arbeit getötet; Dutzende weitere Fälle werden derzeit überprüft. Weltweit kam mehr als die Hälfte der getöteten Medienschaffenden in Kriegsgebieten ums Leben.
Die 49jährige Bieler Journalistin Nicoletta Cimmino (Bild) übernimmt ab 1. April 2024 die publizistische Leitung beim Bieler Medienhaus Gassmann Media. Sie verantwortet künftig das Onlineportal «Ajour.ch», die beiden Zeitungen «Bieler Tagblatt» und «Journal du Jura», das Regionalfernsehen «TeleBielingue» sowie den Radiosender Radio «Canal 3». Zudem treibe sie die Entwicklung aller digitalen Kanäle der Gassmann Media weiter voran, wie es in einer Mitteilung des Hauses vom Mittwoch heisst.
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