Der Fachhochschulrat hat Xavier Dayer (Bild) zum neuen Direktor des Departements Musik der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ernannt. Er tritt seine neue Position am 1. August 2024 an.
Nicole Minder, cheffe du Service des affaires culturelles, a fait valoir son droit à la retraite au 31 juillet 2024. De son poste de conservatrice du Cabinet cantonal des estampes à son entrée à l’Etat de Vaud en 2016, elle a dédié toute sa carrière à la conservation du patrimoine, à la promotion de la création artistique et à l’accessibilité de la culture. Le Conseil d’Etat a pris acte de sa décision et salue en particulier son engagement lors de la période Covid au service des actrices et acteurs culturels et des institutions du canton.
Der 1989 in Ernen geborene Künstler Raphael Stucky (Bild) ist der Gewinner des Manor Kunstpreises 2024 Wallis. Er lebt und arbeitet in Basel und hat einen Bachelor in Visueller Kunst von der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel (HGK) und einen Master in Visueller Kunst von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), die er 2013 bzw. 2018 absolviert hat.
Hans-Peter Bärtschi war zeitlebens ein leidenschaftlicher Verfechter des Erhalts von Kulturgütern, die die Schweizer Industrielandschaft geprägt haben. Sein beeindruckender fotografischer Nachlass umfasst rund 250’000 Bilder aus dem Fotoarchiv Industriekultur, die nun vollständig im Bildarchiv der ETH Zürich online zugänglich sind. Diese einzigartige Sammlung bietet einen faszinierenden Einblick in die Industrie- und Eisenbahngeschichte der Schweiz. Zudem ist soeben ein Bildband herausgekommen, der eine Vielzahl von Aufnahmen aus dem frühen Schaffen Bärtschis präsentiert und den Wandel des Schweizer Eisenbahnwesens ab 1965 dokumentiert.
Katharina Ammann und Caroline Scherb (Bild) verstärken den Stiftungsrat des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA). Sie ersetzen Hortensia von Roda und Medard Meier, die nach langjähriger Amtszeit zurücktreten.
Die Abteilung Kultur des Kantons Basel-Stadt vergibt zum zweiten Mal Recherchebeiträge an Basler Kulturschaffende: 29 Projekte werden unterstützt. Eingegangen sind 100 Gesuche. Diese Förderbeiträge sind ergebnisoffen und ermöglichen es Kulturschaffenden, ausserhalb des Produktionsprozesses neue Ideen zu entwickeln. Total wurde eine Fördersumme von 250’000 Franken gesprochen. Die Recherchebeiträge tragen zur Umsetzung der sogenannten «Trinkgeld-Initiative» bei.
In Zusammenarbeit mit der Fédération des Arts de la Rue en Suisse (FARS) schreibt die Société Suisse des Auteurs (SSA) bis zu vier Stipendien für die Schaffung eines Werks der Strassenkunst aus. Auf diese Weise soll die Schaffung eines oder mehrerer Originalwerke im Bereich Strassenkunst in den 18 Monaten nach Gewährung der Unterstützung ermöglicht werden. Der Kulturfonds dotiert diese kulturelle Aktion mit einem Betrag von maximal CHF 12’000.–.
Die am 5. Januar 1924 in Budapest geborene ungarisch-französische Medienkünstlerin Vera Molnár (Bild) ist am 7. Dezember 2023 kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag in Paris gestorben. Als Künstlerin aus dem Feld der konstruktiv-konkreten Kunst gilt sie als bedeutende Pionierin der Computerkunst. (*) Sie erhielt vor allem in Frankreich und Ungarn zahlreiche hochrangige Orden und Auszeichnungen. Im kommenden Februar wird im Centre Pompidou in Paris eine Retrospektive eröffnet, die die Künstlerin noch mitgestaltet hat.
Die neuste Ausgabe des begehbaren Jahresrückblicks im Museum für Kommunikation in Bern bringt vom 15. Dezember 2023 bis am 25. Februar 2024 wiederum praktisch alle Schweizer Karikaturistinnen und Cartoonisten des hiesigen Blätter- und Digitalwaldes zusammen. Vernissage ist am Donnerstagabend, 14. Dezember – auch dieses Jahr wieder im Yehudi Menuhin Forum (Vernissage-Talk) und anschliessend im Berner Musuem für Kommunikation (Ausstellung und Apéro). Erstmals wird dabei der Swiss Cartoon Award vergeben.
Le Musée International de la Réforme (MIR) Genève, en collaboration notamment avec le Musée d’art et d’histoire de Genève (MAH), expose 72 gravures du grand peintre hollandais jusqu’au 17 mars 2024.
Der am 17. Januar 1931 in Amsterdam als Eduard Jac Schaap geborene niederländisch-schweizerische Cartoonist, Illustrator, Grafiker, Zeichner, Kunstmaler, Bildhauer, Designer, Fernsehmoderator und Verleger Ted Scapa (Bild) ist gestorben. Er arbeitete für Zeitungen und Zeitschriften wie «Mandril – Maandblad voor Mensen» in den Niederlanden, «Punch» in England und ab den 1960er-Jahren für den «Nebelspalter», den «Bund» und die «Weltwoche» in der Schweiz; zudem publizierte er zahlreiche Cartoonsammlungen und Kinderbücher. 1962 liess er sich in der Schweiz nieder und heiratete Meret Meyer-Benteli, die Tochter des Verlegers Hans Meyer-Benteli. Daraufhin leitete er knapp 30 Jahre lang den Benteli-Verlag in Bern und die dazugehörende Druckerei. Ted Scapa wurde als Moderator der Kindersendung «Spielhaus» im Schweizer Fernsehen in den 1960er- und 1970er-Jahren zur national bekannten Figur. Scapa lebte auf Schloss Vallamand am Murtensee und zuletzt in Bern. (*)
Der am 20. April 1941 in Los Angeles geborene US-amerikanische Schauspieler Ryan O’Neal ist am 8. Dezember 2023 ebenda gestorben. In den 1970er-Jahren zählte O’Neal zu den erfolgreichsten Hollywood-Stars und erlangte mit Filmen wie «Love Story», «What’s Up, Doc?», «Paper Moon» und «Barry Lyndon» grosse Bekanntheit. (*)
Vor einer Woche wurde in Derendingen die ENTER Technikwelt Solothurn am neuen Standort eröffnet: ENTER, entstanden aus der Sammelleidenschaft zweier Unternehmer, ist das grösste interaktive Museum der Schweiz für analoge und digitale Technik. Einzigartige Sammlungen machen die rasante Entwicklung bis zur Gegenwart für alle Generationen erlebbar.
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt Projekte, die neue Formen der Kunst- und Kulturvermittlung erproben und die kritische Diskussion über Kultur und das zeitgenössische Kunstschaffen stärken.
Nur ganz selten erhält das Erscheinen eines Albums einer Schweizer Band soviel Aufmerksamkeit der Medien, wie das derzeit beim Werk «Loch dür Zyt» der Berner Gruppe Züri West geschieht. Die dreizehn Songs wurden heute Freitag veröffentlicht. Ein erster Blick auf Reaktionen von Zeitungen und Radiostationen:
In Zusammenarbeit mit ProCirque, dem Schweizerischen Berufsverband der Zirkusschaffenden, schreibt der SSA-Kulturfonds jährlich bis zu 3 Stipendien für die Recherche- und Entwicklungsarbeiten von Werken im Bereich der innovativen Zirkuskunst aus. Dieses Förderprogramm ist mit einem Betrag von maximal 12’000 Franken für das Jahr 2024 dotiert.
Das Centre Dürrenmatt Neuchâtel wurde für den renommierten Preis «Europäisches Museum des Jahres» 2024 (EMYA – European Museum of the Year Award) nominiert.
Seit Oktober 2023 ist der Online-Katalog der öffentlichen Plakatsammlung der Schule für Gestaltung Basel aufgeschaltet. Dieser ermöglicht den ortsunabhängigen Zugang zu einem kontinuierlich wachsenden Teil der vielfältigen Sammlungsbestände (gegenwärtig rund 27’500 Plakate).
Die Kantone Obwalden und Nidwalden schreiben seit 2014 gemeinsam Werkbeiträge für Kulturschaffende aus. Eine fünfköpfige Fachjury vergibt den grossen Werkpreis 2023 in der Höhe von 20’000 Franken an den Bildenden Künstler Markus Bürgi. Der kleine Werkpreis in der Höhe von 10’000 Franken geht an den Musiker und Komponisten Roman Britschgi.
«Twitter International entschädigt die UrheberInnen und VerlegerInnen nicht für die von der Liechtensteiner Musiklizenzierungsorganisation SUISA Digital vertretene Musik, die in Videos auf seiner Plattform ‚X‘ verwendet wird», schreibt die SUISA auf ihrer Webseite. Die SUISA Digital klagt deshalb gegen die Betreiberin von «X» wegen Urheberrechtsverletzungen. SUISA Digital Licensing ist eine Tochtergesellschaft der Schweizer Verwertungsgesellschaft SUISA.
Das Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich erhält eine neue Führung – und beschreitet neue Wege: Erstmals übernimmt ein Kollektiv von fünf Personen die Leitung des Museums. «Damit setzt das Museum ein Zeichen für zeitgemässe Führungsstrukturen in der Kunstszene: flache Hierarchien, Prozessorientierung und kollaboratives Arbeiten werden den Arbeitsalltag prägen», schreibt das Haus in seiner aktuellen Medienmitteilung.
Grosse Ehre für Schweizer KünstlerInnen: Hazel Brugger gewinnt den Deutschen Kleinkunstpreis 2024 in der Sparte Stand-Up. Und das Duo Ursus & Nadeschkin erhält den Ehrenpreis des Landes Rheinland Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis 2024. Der 1972 vom Mainzer Forum-Theater unterhaus erstmals verliehene Deutsche Kleinkunstpreis gilt als die bedeutendste Auszeichnung, die im deutschsprachigen Raum jährlich in den Sparten Kabarett, Musik, Kleinkunst und Stand-up-Comedy vergeben wird.
Der kantonale Kulturbeauftragte Marco Castellaneta hat Hannes Gut (Bild) zum neuen Leiter Kulturförderung gewählt. Hannes Gut ist derzeit stellvertretender Geschäftsführer des Aargauer Kuratoriums, welches über Fördermassnahmen und Auszeichnungen im Bereich des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens im Aargau entscheidet. Gut tritt die Stelle per 1. März 2024 an.
Der Verwaltungsrat der Schauspielhaus Zürich AG hat an seiner Sitzung vom 1. Dezember 2023 aus einer Vielzahl von Bewerbungen Pınar Karabulut und Rafael Sanchez als Co-IntendantInnen des Schauspielhauses Zürich gewählt. Sie übernehmen ab der Spielzeit 2025/2026 die Leitung des Hauses für die Dauer von fünf Jahren.
Der am 29. Oktober 1944 in Birmingham als Brian Hines geborene britische Rockmusiker (Gitarre, E-Bass, Keyboard, Mundharmonika), Sänger und Songwriter Denny Laine (Bild) ist am 5. Dezember 2023 in Naples (Florida, USA) gestorben. 1964 war er Mitgründer der Band The Moody Blues. Auf der ersten LP der Band, «The Magnificent Moodies» mit dem Nr.-1-Hit «Go now», war Denny Laine als Sänger der Frontmann, und er spielte Gitarre und Mundharmonika. 1971 bis 1981 war der zweifache Grammy-Gewinner Laine Mitglied bei Paul McCartneys Wings, wo er auch als Co-Autor unter anderem des Hits «Mull of Kintyre» wirkte. (*)
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