«BEGEHRT. UMSORGT. GEMARTERT – KÖRPER IM MITTELALTER»
Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 15. März bis am 14. Juli 2024
Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 15. März bis am 14. Juli 2024
Ausstellung im Forum Schweizer Geschichte, Schwyz, bis am 27. Oktober 2024
Sonderausstellung auf Schloss Burgdorf, bis am 29. Dezember 2024
Nach sieben Jahren als Museumsentwickler und Museumsleiter verlässt Daniel Furter (Bild) das Museum Schloss Burgdorf auf Ende September 2024. Seit 2017 widmete er sich «in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Burgdorf, der Stadt und den Jugendherbergen der herausfordernden Aufgabe, aus den drei bestehenden Museen im Schloss ein neues, über die Region hinaus strahlendes Museum zu entwickeln», wie es auf der Webseite von Schloss Burgdorf heisst.
Der «Kultur- und Wirtschaftspreis Wallis» zeichnet eine Veranstaltung aus, die gleichermassen zur Entwicklung von Kultur und Wirtschaft beiträgt. Mit der 5. Vergabe des Preises ehrt der Staatsrat das Verbier-Festival. Dieses weltweit anerkannte, 1994 ins Leben gerufene Klassikfestival bringt die talentiertesten Musikerinnen und Musiker der Welt zusammen. Rund 300 Veranstaltungen und Konzerte locken jeden Sommer Musikbegeisterte aus dem In- und Ausland nach Verbier. Das Verbier-Festival erhält ein Preisgeld in der Höhe von 20’000 Franken.
Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2024 geht an den Filmproduzenten Robert Boner (Bild). «Mit dieser Auszeichnung wird eine Schlüsselfigur des Schweizer Films geehrt», schreibt das Bundesamt für Kultur (BAK) dazu. Die Auszeichnung wird ihm im Rahmen der Verleihung des Schweizer Filmpreises am Freitag, 22. März 2024, überreicht.
Der am 1. Juni 1935 in München geborene deutsche Film- und Fernsehregisseur, Autor und Produzent Paul Rudolf Parsifal Percy Adlon (Bild) ist am 10. März 2024 in Los Angeles gestorben. International bekannt wurde er vor allem mit seinem Film «Céleste» über die Haushälterin von Marcel Proust, dem Sophie-Scholl-Film «Fünf letzte Tage» und «Zuckerbaby» mit der Schauspielerin Marianne Sägebrecht. 1987 wurde Adlons Film «Out of Rosenheim» ein Welterfolg.
Der am 27. November 1957 in Bremerhaven geborene Kulturvermittler, Redaktor, Karikaturist, Satiriker, Herausgeber und Museumsmann Achim Frenz (Bild) ist am 11. März 2024 in Kassel gestorben. Achim Frenz war Gründer und bis zum Ruhestand im Oktober 2023 Leiter des Caricatura Museums für Komische Kunst Frankfurt und Mitherausgeber des Satiremagazins «Titanic». Seine Expertise war auch als Jurymitglied gefragt, unter anderem beim Göttinger Elch, beim Deutschen Karikaturenpreis, beim Wilhelm-Busch-Preis und beim Ludwig-Emil-Grimm-Preis.
Mit 6,3% war der Marktanteil der Schweizer Filme im Jahr 2023 grösser als im Vorjahr. In der italienischen Schweiz übertraf er das Vor-Corona-Niveau. Die Schweizer Kinos verzeichneten 2023 insgesamt 10,5 Millionen Eintritte. Dies sind 16% weniger als 2019, aber 21% mehr als 2022. Soweit einige der definitiven Ergebnisse der Film- und Kinostatistik 2023 des Bundesamtes für Statistik (BFS).
«Die beste Jazz-Bigband der Schweiz» (Pepe Lienhard), «Eine Bigband von Weltklasse» (Peter Erskine): Zahlreich sind die Lobeshymnen auf das Swiss Jazz Orchestra (SJO), ein professionelles Ensemble, das das Festival Jazz Ascona dieses Jahr zum ersten Mal begrüssen darf. Dem Orchester wird am Abend des 28. Juni 2024 der diesjährige Swiss Jazz Award verliehen. Überreicht wird der Preis, den Jazz Ascona jährlich an herausragende Persönlichkeiten aus der Schweizer Jazzszene vergibt, vom letztjährigen Preisträger, Christoph Grab.
«Neuerwerbungen und Schenkungen» vereinigt eine Auswahl von Werken, die in den letzten fünf Jahren dank grosszügiger Schenkungen oder durch Ankäufe in die Sammlung des Kunstmuseums St.Gallen eingegangen sind. Diese Kunstwerke stehen exemplarisch für die weitere Entwicklung der Sammlung: «Internationale und regionale Positionen von höchstem Niveau werden präsentiert», schreibt das Museum. Es sollen «gesellschaftlich relevante Themen angesprochen wie auch weibliche künstlerische Positionen in der Kunst gezeigt werden». Die Sammlung soll «die Diversität von Gesellschaft der Gegenwart und zeitgenössischem Kunstschaffen widerspiegeln».
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 2. Juni 2024
S’il avait réussi son retour à Palexpo en 2023, le salon du livre vient de signer une édition 2024 qui confirme pleinement son rôle incontournable en Suisse romande. À quelques heures de la fermeture, le salon a attiré plus de 63’000 personnes en cinq jours. Un chiffre qui témoigne de l’intérêt manifeste pour le livre mais aussi de la pertinence d’une formule unique qui séduit plus que jamais lecteur·rices, auteur·rices et éditeur·rices.
Ausstellung Kunst im Trudelhaus Baden, bis am 7. April 2024
Stadtkirche Olten: Ausstellungsprojekt Kunstmuseum Olten gemeinsam mit der Christkatholischen Kirchgemeinde Region Olten; kuratiert von Patrick Lüthy (Olten) und Maiia Makieieva (Odessa), bis am 12. Mai 2024
Antike Kartographie und zeitgenössische Kunst; Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, bis am 26. Mai 2024
Die Sammlung Danielle und Urs-Peter Müller im Kunsthaus Grenchen; Ausstellung bis am 26. Mai 2024
Ausstellung im Kunsthaus Interlaken, vom 10. März bis am 12. Mai 2024
In einer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben Stadt und Kanton Zürich: «Die Zürcher Bevölkerung ist ausgesprochen divers. Diese Vielfalt soll sich vermehrt auch im kulturellen Leben widerspiegeln. Heute ist die Teilhabe am kulturellen Leben für bestimmte Menschen und Bevölkerungsgruppen erschwert – zum Beispiel aufgrund ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft oder wegen einer körperlichen oder psychischen Behinderung.» Stadt und Kanton wollen das ändern und unterstützen deshalb Kulturinstitutionen dabei, ihre Zugänglichkeit zu verbessern und die Teilhabe aller am Kulturleben zu stärken.
Exposition Collection de l’Art Brut, Lausanne, du 8 mars au 1er septembre 2024
Der am 5. April 1955 in Nagoya in der Präfektur Aichi geborene japanische Mangaka, Charakterdesigner und Drehbuchautor Akira Toriyama (jap. 鳥山 明, Toriyama Akira) ist am 1. März 2024 gestorben. Weltweit bekannt wurde er vor allem als Autor der Manga-Reihe «Dragon Ball». (*)
Ausstellung im Kunsthaus Zürich, vom 8. März bis am 30. Juni 2024
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf Empfehlung einer internationalen Fachjury die prämierten Werke des Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher 2023» bestimmt. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung auszeichnet, geht in diesem Jahr an den unabhängigen Verlag Jungle Books in St.Gallen. Vier der 18 schönsten Schweizer Bücher wurden zudem am internationalen Wettbewerb «Schönste Bücher aus aller Welt» in Leipzig ausgezeichnet.
Nando von Arb, Reto Crameri, Victoire de Changy, Fanny Dreyer, Eva Rottmann und Lisa Voisard – ihre Werke stehen auf der Shortlist des Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises 2024. Aus über 140 eingereichten Titeln hat die unabhängige Jury die fünf Kinder- und Jugendbücher nominiert.
Exposition Kunsthalle Friart Fribourg-Freiburg, jusqu’au 28. avril 2024
Exposition Kunsthalle Friart Fribourg-Freiburg, jusqu’au 28. avril 2024
Grosse Ehre für den im Wallis geborenen und in Bern lebenden Schweizer Sänger und Musiker Andreas Schaerer (Bild): Er wurde am Montag in der Nähe von Paris mit dem Prix du Musicien européen der französischen Académie du Jazz ausgezeichnet.
Die am 18. September 1958 geborene Berner E-Bassistin, Gitarristin und Komponistin Heidi Moll (Bild) ist am 4. März 2024 gestorben. Heidi Moll lernte autodidaktisch klassische Gitarre und später E-Bass. Nach diversen klassischen Gitarrenkonzerten wechselte sie endgültig zum E-Bass. Sie spielte in zahlreichen Formationen im Blues-, Rock-, Funk- und Jazz-Bereich, so bei Flash Garden, The Roger Nelson Experience, Ciel Rouge, beim Gitarrentrio Muf, dem Trio Triciclo spaziale, dem Duo Moll&Fischer, der Küre Güdel Bänd und und und … und sie trat immer wieder mit ihrem Bass-Soloprogramm auf.
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Präsenz Schweiz präsentieren im «House of Switzerland Milano» die Arbeiten und Kollaborationen von jungen Designschaffenden, unabhängigen Studios, etablierten Marken und Hochschulen aus der Schweiz. Die Gruppenausstellung «JOY» präsentiert während der Milano Design Week 2024 (15. bis 21. April 2024) «die Kreativität, Neugier und Dynamik der Schweizer Designszene als positive Kraft der gesellschaftlichen Transformation», wie die Verantwortlichen schreiben.
Nach einem Grundsatzbeschluss im November 2023 entschied der Stiftungsrat der Pro Helvetia an seiner Sitzung vom 28. Februar 2024, die Aktivitäten des Büros in Moskau per Ende 2024 einzustellen, wie er heute in einer Mitteilung auf der Webseite der Schweizer Kulturstiftung schreibt.
Vom 9. bis zum 17. März 2024 findet in Luzern das Fumetto Comic Festival zum 32. Mal statt. Mit einem fulminanten Ausstellungs-, Messe- und Veranstaltungsprogramm verwandelt das Fumetto die Stadt Luzern während neun Tagen zur Comic-Hauptstadt der Schweiz und Europas. In seiner über 30-jährigen Geschichte hat sich das Fumetto Comic Festival Luzern von einem kleinen, regionalen Event zu einem der wichtigsten internationalen Comic-Festivals in Europa entwickelt. Es zählt zu den grössten Anlässen der Festivalstadt Luzern.
Vom 8. bis am 10. März 2024 mit Daniel Schreiber, Dimitri Grünig, Dinçer Güçyeter, Kerstin Preiwuss, Lion Christ, Daria Keller, Eva Reisinger, Julia Rüegger, Saskia Winkelmann, Arnold Stadler, Sabrina Janesch, Bov Bjerg u.a.m.
Für das diesjährige Auswahlverfahren wurden alle ASSITEJ-Mitglieder in der Schweiz aufgefordert, Vorschläge einzureichen. Aus diesen entschied sich der Vorstand für fünf Nominierungen – mit dem Kollektiv Theater Fallalpha als Gewinner. ASSITEJ setzt sich als Fachverband für die Förderung und Entwicklung eines professionellen Kinder- und Jugendtanzes und -theaters in der Schweiz ein. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des diesjährigen jungspund-Festivals in St.Gallen verliehen.
«Nach dem erfolgreichen Abschluss des 19. Zurich Film Festivals (ZFF) und der Eröffnung des neuen Kinos Frame haben der Verwaltungsrat und Jennifer Somm (Bild) im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden», heisst es in der heutigen Medienmitteilung der «NZZ». Roger Crotti, Verwaltungsratspräsident des ZFF, übernehme interimistisch die Leitung der Vermarktungs- und Eventagentur des Zurich Film Festivals. Und weiter: «Gemeinsam mit dem Führungsteam und Festivalbesitzerin ‚NZZ‘ wird Crotti die Weiterentwicklung des Festivals und seiner Vermarktung sicherstellen.»
Der Regierungsrat des Kantons Luzern zeichnet die Luzerner Sammlerin, Museumsstifterin und Kunstvermittlerin Angela Rosengart (Bild, 92) mit dem Anerkennungspreis des Kantons Luzern 2024 aus. Das Museum Sammlung Rosengart macht eine der bedeutendsten privaten Sammlungen des Impressionismus und der Klassischen Moderne öffentlich zugänglich. «Damit trägt Angela Rosengart wesentlich zur hervorragenden Bedeutung und internationalen Ausstrahlung Luzerns als Kulturstandort bei», schreibt der Regierungsrat. Die Preisübergabe findet am 18. September 2024 statt.