«WOLFGANG SOEDER – REISE ZUM MITTELPUNKT DER FOTOGRAFIE»
Ausstellung in der Photobastei Zürich, bis am 14. Dezember 2025
Ausstellung in der Photobastei Zürich, bis am 14. Dezember 2025
Der Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz geht an die Schweizer Schauspielerin und Clownin Gardi Hutter für ihr Lebenswerk. Die Jury würdigt sie als eine Künstlerin, «die die Kunst der Clownerie neu definiert» habe. Mit ihrer Figur «Hanna» erzähle sie universell verständliche Geschichten, die Komik, Tragik und Poesie verbinden. Die Ehrung im Rahmen des Deutschen Kleinkunstpreises erhält Gardi Hutter am 14. März 2026. Der Preis in der Sparte Kabarett geht an den Co-Gastgeber der ZDF-Sendung «Die Anstalt», Claus von Wagner. In der Sparte Stand-Up wird Abdelkarim Zemhoute ausgezeichnet. Weitere Preisträger sind William Wahl in der Sparte Musik und Markus Henrik alias Dr. Pop in der Sparte Kleinkunst. Der Förderpreis der Stadt Mainz geht an die Komikerin Ana Lucía.
Der am 21. Oktober 1941 in Dora (Missouri) geborene US-amerikanische Gitarrist, Songwriter, Tonmeister und Musikproduzent Steve «The Colonel» Cropper (Bild) ist am 3. Dezember 2025 in Nashville (Tennessee) gestorben. Er war Gründungsmitglied der Band Booker T. & the M.G.’s und treibende Kraft beim Stax-Label, wo er den charakteristischen Sound des Memphis-Soul mitprägte. Cropper ist auch bekannt als Co-Autor vieler unsterblicher Hits wie «(Sittin’ On) The Dock of the Bay» oder «In the Midnight Hour» und er war Mitglied der Blues Brothers Band. Cropper wurde zweimal mit dem Grammy ausgezeichnet. (*)
Ausstellung «Die Holztypenfabrik Roman Scherer, Kriens / Luzern», bis am 12. April 2026 im Museum im Bellpark, Kriens
Ab 2027 sollen mittelgrosse Kulturbetriebe im Kanton Luzern von festen Strukturbeiträgen profitieren können. Der Luzerner Regierungsrat hat dazu die Botschaft «Strukturförderung für Kulturbetriebe im Kanton Luzern (Weiterentwicklung regionale Kulturförderung)» ausgearbeitet – gestützt auf die Ergebnisse der Vernehmlassung. Ziel der neuen Vorlage ist eine verbindliche Strukturförderung für mittelgrosse Kulturbetriebe, bei der Kanton und Standortgemeinden die Kosten je zur Hälfte tragen.
Zur Behandlung von fünf Beschwerden gegen «20 Minuten, «Neue Zürcher Zeitung», «Radio LoRa», «La Liberté» und «Le Matin Dimanche»
Sechs Monate nach dem Eurovision Song Contest (ESC) 2025 in Basel zieht die SRG-SSR eine positive Schlussbilanz: «Der Anlass erreichte weltweit ein grosses Publikum, blieb bei der SRG-SSR dank sorgfältiger Finanzsteuerung unter dem Budget und wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch wirtschaftlich setzte der Event starke Impulse: Die bezahlenden Besucher:innen haben während ihrem Aufenthalt gut 90 Millionen Franken ausgegeben. Mit über 90 Prozent Zufriedenheit und hoher Wiederbesuchsabsicht bestätigt der ESC das professionelle und wirkungsstarke Engagement der SRG-SSR», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.
Der am 2. April 1953 in Wohlen geborene Aargauer Sänger, Gitarrist, Akkordeonist, Keyboarder, Songschreiber und Musikjournalist Albert Kuhn (Bild) ist am 21. November 2025 gestorben, wie Freund:innen und Kolleg:innen in sozialen Medien sowie Jean-Martin Büttner in den Tamedia-Zeitungen schreiben. Kuhn war u.a. prägendes Mitglied der Schweizer Bands Frostschutz, MosCowboys und Die Türen. Als freier Journalist schrieb er u.a. für die «WOZ», die «NZZ», die alte «Weltwoche», «Das Magazin» und das «Greenpeace Magazin»
Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) weist das Revisionsgesuch der Radio Alpin Grischa AG ab und fällt keinen neuen Entscheid über die Vergabe der Radiokonzession für die Südostschweiz. «Im Urteil vom Januar 2025 wurden keine entscheidenden Aktenstellen nicht beachtet», heisst es in der heutigen Medienmitteilung des BVGer.
Riccardo Chailly (Bild) bleibt dem Lucerne Festival Orchestra bis Ende 2028 als Chefdirigent verbunden. Im vereinbarten Vertrag zwischen Riccardo Chailly und Lucerne Festival, der bisher eine Zusammenarbeit bis Ende Sommer 2026 vorsah, sind zusätzlich zu den Konzerten in Luzern auch Tourneeprojekte im Ausland sowie zukünftige Projekte mit dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) geplant. Chailly leitet weiterhin Konzerte im Frühling und Sommer, dann auch die offizielle Eröffnung. Seit dem 1. Dezember 2025 ist das Programm von Lucerne Festival Spring vom 27. bis 29. März 2026 öffentlich, das vom Lucerne Festival Orchestra gestaltet wird.
Bis am 2. Februar 2026 im Kunstmuseum Olten, organisiert vom Kunstverein Olten
Bis am 4. Januar 2026 in der Region Basel, im Elsass und in Südbaden
Die Publikation «Schweizer Kunst» wird von Visarte Schweiz, dem Berufsverband visuelle Kunst, einmal pro Jahr herausgegeben. Jede Nummer ist einem bestimmten Thema gewidmet. Die «Schweizer Kunst» greift Fragen zu Bedingungen künstlerischen Lebens und Arbeitens auf, analysiert künstlerische Prozesse, Arbeitsstrategien und Positionen und hinterfragt ökonomische, soziale und rechtliche Probleme. Die Publikation erscheint viersprachig: in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Nun liegt im Jahrgang 127 die Ausgabe 2025 vor; sie befasst sich mit dem Thema «Künstlerische Intelligenz».
Die Cantonale Berne Jura zeigt ab Dezember 2025 in elf verschiedenen Kunsthäusern und Museen der Kantone Bern und Jura zeitgenössische Kunst aus beiden Regionen. Die Jahresausstellung bietet den teilnehmenden Kunstschaffenden eine wichtige Ausstellungsplattform und präsentiert dem Publikum einen umfassenden und spannenden Überblick über das aktuelle Kunstschaffen. Die Vielfalt, die den Besucher:innen dabei begegnet, spiegelt sich sowohl in den verschiedenen Gattungen und Themen, mit denen sich die Künstler:innen in ihren Werken auseinandersetzen, als auch in der Anzahl der Kunsthäuser wider.
Es ist wieder soweit: ab sofort läuft die Ausschreibung zum OpenNet-Schreibwettbewerb. Bis zum 15. Januar 2026 können Texte eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Schreibende mit Schweizer Wohnsitz, die noch keine eigenständige literarische Buchpublikation vorweisen. Berücksichtigt werden ausschliesslich Prosatexte in deutscher, französischer, italienischer oder rätoromanischer Sprache. In diesem Jahr neu in der Jury sind Angela Fessler und Laura Pfister.
«Die rechtlich vorgeschriebene Kulturleistung der SRG-SSR sollte nachvollziehbar sein. Das heisst: Publikum und Betroffene erkennen, was das öffentlich finanzierte Radio und Fernsehen plant, durchführt und evaluiert.», schreibt ProLitteris, die schweizerische Verwertungsgesellschaft für Text und Bild, in ihrem aktuellen Newsletter. Für den Film kommuniziere die SRG-SSR schon heute Budgets, für die Musik Sendeminuten. Ähnliches sollte die SRG-SSR nach Meinung der ProLitteris auch für die Literatur und weitere Sparten des Kunstschaffens etablieren. Mit dem Kulturverband Suisseculture hat ProLitteris der SRG-SSR kürzlich ein Grobkonzept vorgestellt.
Der Preis der J. E. Brandenberger-Stiftung fürs Jahr 2025 wurde in Bern an Corin Curschellas (Bild) verliehen, «in Anerkennung ihres besonderen und anhaltenden Einsatzes für die Förderung, die Weiterentwicklung, das Erhalten und die Weitergabe von schweizerischen Traditionen mit dem Ziel, dieses wertvolle Kulturerbe auch für zukünftige Generationen lebendig zu halten», wie die Stiftung schreibt. Der Preis ist mit 200’000 Franken dotiert und damit einer der höchstdotierten Kulturpreise der Schweiz.
Le Festival international du film fantastique de Neuchâtel (NIFFF) annonce la fin de sa collaboration avec Pierre-Yves Walder. Les démarches pour lui trouver un successeur seront lancées prochainement.
Der «Animadvent Calendar» ist ein jährlich wiederkehrendes Format von Schweizer Animationsfilmschaffenden. Im Dezember wird täglich bis Weihnachten ein virtuelles Türchen geöffnet, hinter dem sich ein neuer animierter Beitrag verbirgt. Zu sehen sind die Beiträge auf Instagram und auf der Webseite der Initiant:innen sowie als Vorfilme in diversen Schweizer Kinos.