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11. November 2011

Zum weltweit vernetzten Kulturkontakt

Aus dem E-Newsletter 09/2011 der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Kulturförderung weltweit

Die International Federation of Arts Councils and Culture Agencies (IFACCA) hat Pius Knüsel (Bild oben), den Direktor von Pro Helvetia, in den Vorstand gewählt. Die IFACCA ist das grösste weltweite Netz öffentlicher und privater Kulturförderorganisationen. Durch die Mitarbeit erhofft sich Pro Helvetia einen besseren Austausch zu Fragen der internationalen Kulturpolitik sowie verstärkte Kontakte zu Asien und Lateinamerika. Die Jahresversammlung der IFACCA fand im Rahmen des World Summit for Arts & Culture in Melbourne statt. -> www.ifacca.org

«Frischer Wind in alter Mühle»

Heute Freitag, 11. November 2011, wird die Basler Papiermühle wiedereröffnet. Das Museum für Papier, Schrift und Druck erhält als einziges europäisches Museum historische Techniken am authentischen Ort und sammelt Kulturgut rund um Papier, Schrift und Druck. Die Vermittlung des Handwerks trägt zur Tradierung immateriellen Kulturguts bei. Nach der Sanierung erstrahlt die denkmalgeschützte Gallician-Mühle als historischer Zeuge für die frühe Industriegeschichte der Schweiz in neuem Glanz. -> www.papiermuseum.ch

papiermühle

Bild: http://www.papiermuseum.ch/de/museum/

«Les Urbaines» zelebriert die Künste in Lausanne

Vom 2. bis 4. Dezember 2011 findet in Lausanne zum 15. Mal das Festival Les Urbaines statt. Künstlerinnen und Künstler aller Sparten beleben die Stadt am Genfersee. Installationen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Performances und Konzerte bieten die Gelegenheit, unterschiedliche künstlerische Welten zu erkunden. Sämtliche Veranstaltungen sind kostenlos. Weitere Informationen unter: www.urbaines.ch 

Kritischer Blick auf Szeemann

Das Istituto Svizzero di Roma widmet dem Schweizer Kurator Harald Szeemann vom 14. – 15. November 2011 eine zweitägige Konferenz in Venedig unter dem Titel «Harald Szeemann in context». Die Referenten reflektieren über die neue Rolle des Kurators, welcher Szeemann in den 1960er und 1970er Jahren international zum Durchbruch verholfen hat, und über sein Vermächtnis im zeitgenössischen Kunstbetrieb. Mehr dazu: www.istitutosvizzero.it

szeemann

Jubiläumsauftritt in Grossbritannien

Die basel sinfonietta präsentiert sich am 20. November 2011 zu ihrem 30. Jubiläum am britischen Huddersfield Festival. Ihr Programm «from scratch» kombiniert Musik von Christian Wolff, James Saunders, Michael Parsons und Tim Parkinson mit der Uraufführung eines Auftragswerkes des Schweizer Komponisten Jürg Frey. Huddersfield gehört zu den wichtigsten Festivals für zeitgenössische Musik in Grossbritannien. Weitere Infos: www.baselsinfonietta.ch und www.hcmf.co.uk

Residenzen

Die Verbindungsbüros von Pro Helvetia in Ägypten, Indien und Südafrika unterstützen mehrmonatige Atelieraufenthalte sowie kurze Rechercheaufenthalte. Schweizer Kulturschaffende aus allen Sparten haben die Möglichkeit, sich für diesen Einblick in ein neues kulturelles Umfeld zu bewerben. Für einen Atelieraufenthalt 2013 sind Bewerbungen ab sofort bis Ende Februar 2012 möglich; Eingaben für Rechercheaufenthalte sind jederzeit möglich: www.myprohelvetia.ch.

Ein Jahr am Istituto Svizzero in Rom

Wer sich für einen Arbeitsaufenthalt am Istituto Svizzero di Roma von September 2012 bis Juli 2013 interessiert, muss sich jetzt bewerben. Gesuche einreichen können Kunstschaffende und Wissenschaftler unter 40 Jahren aus der Schweiz bzw. mit nachgewiesener Verbindung zu einer Schweizer Kultur- oder Wissenschaftsinstitution. Erforderlich ist die Vorlage eines Projekts, das den Aufenthalt in Rom rechtfertigt. Weitere Infos und Bewerbung bis zum 1. Februar 2012 unter: www.istitutosvizzero.it 

Literarische Werkbeiträge

Dieses Jahr vergibt Pro Helvetia wieder Werkbeiträge von insgesamt rund 600’000 Franken für die Arbeit an aktuellen literarischen Projekten. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die in der Schweiz leben oder einen Schweizer Pass besitzen. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2011. Für ihre Bewerbung benutzen Bewerbende ausschliesslich das Gesuchsportal der Schweizer Kulturstiftung: www.myprohelvetia.ch. Weitere Informationen zu den Kriterien finden sich hier: www.prohelvetia.ch

olgiati

Bild: Valerio Olgiati, Perm Museum XXI, Perm, Russia, 2008 – Rendering: © Total Real AG

Valerio Olgiatis Werk in Tokyo

Das National Museum of Modern Art Tokyo (MOMAT) zeigt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich bis zum 15. Januar 2012 eine Ausstellung zum Schweizer Architekten Valerio Olgiati. Das MOMAT widmet zum ersten Mal überhaupt einem Architekten eine Einzelausstellung, was einerseits von der Beliebtheit Olgiatis in Japan und andererseits vom Interesse an der zeitgenössischen Schweizer Architektur zeugt. Zum Interview mit Olgiati in der «Bündner Woche»: Interview (pdf). Mehr: www.momat.go.jp/english

Schweizer Filmexport nach Indien

Am Filmfestival in Kalkutta vom 10. bis 17. November 2011 (respektive Extended Film Festival bis 25. November) – einer der grössten Filmveranstaltungen Indiens – steht das zeitgenössische Schweizer Spielfilmschaffen im Fokus. Unter den zehn Filmen des Spezialprogramms «Focus Switzerland: Mountains And More» sind vier Erstlingswerke. Eröffnet wird die Reihe heute Freitag, 11. November 2011, mit «Tandoori Love», das inhaltlich eine Brücke zum indischen Subkontinent schlägt. -> kff.in

«Made in Suisse»

La Comédie de Saint-Étienne lädt in ihrer diesjährigen Ausgabe von «Made in» die Schweiz als Gastland ein. Es handelt sich um einen Nachklang des von Pro Helvetia initiierten Austauschprogramms «La belle voisine» zwischen der Schweiz und der Region Rhône-Alpes. Präsentiert werden vom 3. – 17. Dezember 2011 Schweizer Theater- und Tanzstücke, Unterhaltung mit Schweizer DJs sowie ein grosses Filmprogramm. Auch die eidgenössischen Gaumenfreuden kommen nicht zu kurz. Weitere Infos: www.comedie-de-saint-etienne.fr

Öffentliche Räume in Kapstadt und Zürich

Mit der Unterstützung von Pro Helvetia Südafrika hat die Schweizer Architekturzeitschrift «werk, bauen + wohnen» in Kapstadt nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten mit der Stadt Zürich gesucht und stiess dort auf die Spuren der Vergangenheit. Umgekehrt reiste die junge kapstädter Architektin Claire Abrahamse nach Zürich auf der Suche nach Nischen des Informellen. Zwei Beiträge in der Novemberausgabe der Zeitschrift widerspiegeln diese Spurensuche aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Hier ein Vorgeschmack: Beitrag (pdf) und www.wbw.ch

ph

Redaktion: Sandra Suter

Kontakt: 

Pro Helvetia

Schweizer Kulturstiftung

Kommunikation

Hirschengraben 22

8024 Zürich

E-Mail: communication@prohelvetia.ch

www.prohelvetia.ch

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 11. November 2011
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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