1. April 2012
«FREITAG – Out of the Bag»
Ausstellung im Museum für Gestaltung, Zürich, vom 04. April bis am 29. Juli 2012

Bild: Freitag-Denken in Bildern (Post-it Wand im Büro von Daniel Freitag), Zürich, 2011, Museum für Gestaltung Zürich – Foto: U. Romito,© ZHdK
Eröffnung: 03.04.2012 um 19h
1993 nähten Daniel und Markus Freitag erstmals Taschen aus gebrauchten LKW-Planen. Anfangs nur für sich und Freunde. Doch dann wurden Freitag-Taschen populär und heute prägen sie das alltägliche Strassenbild, nicht nur in Zürich.
2011 zählt das Unternehmen 130 Mitarbeiter, verarbeitet rund 400 Tonnen LKW-Planen und verkauft weltweit 300’000 Produkte in neun eigenen Läden, bei 400 Absatzpartnern und im Online-Shop.
Freitag gilt als Vorzeigebeispiel der Schweizer Kreativwirtschaft. Wie haben die Brüder das gemacht? Die Ausstellung zeigt am Modell Freitag, dass Design nicht beim Produkt aufhört sondern dass auch Strukturen und Prozesse zum gestalterischen Konzept gehören.
«FREITAG – Out of the Bag» schaut hinter die Kulissen und beleuchtet Geschichte, Produkte, Herstellung, Organisation, Marketing und Wirkung des Unternehmens.
Trouvaillen aus dem Firmenarchiv, Prototypen, filmische Beobachtungen und diverse Interviews verdichten sich zur überraschenden Inszenierung.
mfg
Kontakt:
Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
CH-8005 Zürich
T: +41 43 446 67 67
F: +41 43 446 45 67
welcome@museum-gestaltung.ch
http://www.museum-gestaltung.ch
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Nachtrag vom 04.04.12:
Radio DRS 1, «Tagesgespräch» vom Mittwoch, 04.04.2012, 13.00 Uhr
Daniel und Markus Freitag
Einst war sie Kult bei den Kreativen Zürichs, eroberte dann die Schultern der Coolen und wurde schliesslich zum Markenprodukt mit eigenen Läden in Berlin, New York oder Tokio: Die Freitag-Tasche aus gebrauchten Lastwagen-Plachen, benannt nach ihren Erfindern, den Brüdern Daniel und Markus Freitag.
Kommentare von Daniel Leutenegger