11. April 2012
Ludwig Werner Munzinger jun. ist gestorben
Der 1921 in Weingarten geborene deutsche Verleger Ludwig Werner Munzinger junior (Bild) ist am 07. April 2012 in Ravensburg gestorben. Er hatte 1957 die Leitung des Munzinger-Archivs von seinem Vater übernommen. Vor zwölf Jahren gab Ludwig Munzinger die Geschäftsführung an seinen Sohn Ernst ab, war Unternehmensangaben zufolge jedoch auch danach noch einige Zeit als Autor für das Archiv tätig.

Bilder: Munzinger-Archiv

«Auch heute noch, fast 100 Jahre nach der Gründung des Munzinger-Archivs verfolgt unsere Redaktion ein einziges Ziel: Es geht darum, das Wichtige, das Entscheidende, die Information, die über den Tag hinaus von Interesse bleibt, systematisch zu erfassen, zu ordnen und für den Kunden und Nutzer verfügbar zu machen. Das ist eine Aufgabe, die in Zeiten zunehmender Informationsmengen nicht einfacher, sondern schwieriger und deshalb noch wichtiger wird.
Der Zugriff auf Informationen und deren Bereitstellung ist mit dem Aufkommen des Internet immer einfacher geworden. Entscheidend ist und bleibt aber, dass nicht beliebige, sondern richtige und wichtige Informationen gefunden werden. Kompetente Auswahl, sachlich richtige Bewertung und zuverlässige Verdichtung von Informationen sind dabei von entscheidender Bedeutung. Dieser Aufgabe stellen wir uns und wir beherrschen sie.
Wichtiges, Richtiges und Wissenswertes über Personen, über alle Länder, über den Sport und moderne Musik, über Film und das aktuelle Zeitgeschehen in aller Welt sowie Gedenkwürdiges sind die Themen, die unsere Redaktion in Ravensburg bearbeitet. Die Autoren und unsere Redaktion editieren nicht anonym, sondern tragen als namhafte Spezialisten zur Qualität unserer Informationsdienste und Datenbanken bei. Kooperationen mit bekannten und bewährten Informationsdienstleistern komplettieren unser Angebot und tragen zu einem einzigartigen Informationsnetzwerk bei.»
Ernst Munzinger
Quelle:
http://www.munzinger.de/search/firmenportrait.jsp
Mehr:
http://www.munzinger.de/search/portrait/ludwig+munzinger/0/13628.html
Kommentare von Daniel Leutenegger