25. September 2012
Der Schweizer Filmpreis will ab 2013 näher zum Publikum rücken
Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern präsentierten heute das Bundesamt für Kultur BAK und seine Partner den frisch lancierten Schweizer Filmpreis 2013. Neu sind die Durchführungsorte Genf und Zürich sowie das Design der «Quartz»-Trophäe. Weiter finden in den Städten Genf und Zürich Rahmenveranstaltungen für die Öffentlichkeit statt. Die Medienpartnerin SRG SSR engagiert sich beim Schweizer Filmpreis 2013 weiterhin mit Fernsehübertragungen. Die Preisverleihung findet am 23. März 2013 im Bâtiment des Forces Motrices (BFM) in Genf statt.

Bild: Bâtiment des Forces Motrices Genève – Foto: © David Rosembaum-Katzman
Das Bundesamt für Kultur, die bisherige Medienpartnerin SRG SSR und die neuen Partner, der Kanton und die Stadt Genf sowie die Stadt Zürich, präsentierten den frisch lancierten Schweizer Filmpreis 2013.
Der Schweizer Filmpreis zählt seit 2012 zu den Eidgenössischen Preisen, die das Bundesamt für Kultur im Rahmen der Kulturbotschaft für jeden Kreativbereich ausrichtet.
Jean-Frédéric Jauslin, Direktor Bundesamt für
Kultur: «Die Kooperation zwischen den bisherigen und den neuen Partnern ist
äusserst wertvoll und produktiv. Sie erzeugt eine neue Dynamik und
Öffentlichkeit – davon kann das Schweizer Filmschaffen besonders profitieren.
Darüber hinaus bleibt jedoch der Grundgedanke bestehen, das Schweizer Filmschaffen
von offizieller Seite zu würdigen und durch mediale Aufmerksamkeit zu fördern.»
Veranstaltungen für das Publikum
Die veränderten Rahmenbedingungen wurden zum Anlass genommen, um das Konzept des Filmpreises zu optimieren. Sowohl die Nacht der Nominationen als auch die Preisverleihung erfahren Neuerungen. Auf die GewinnerInnen des Filmpreises 2013 wartet zudem eine «Quartz»-Trophäe in neuem Design.
War der Filmpreis bisher der Branche vorbehalten, wird er durch das neue Engagement des Kantons und der Stadt Genf sowie der Stadt Zürich verstärkt auch zu einem Publikumsereignis, das über die Verleihung hinausgeht.
Ivo Kummer, Leiter
Sektion Film Bundesamt für Kultur: «Ein wichtiges Ziel des Filmpreises ist es,
in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Vielfalt und die Qualität des
Schweizer Films zu schärfen. Der verstärkte Austausch zwischen der Deutsch- und
Westschweiz wird dem Publikum zeigen, dass gute Filme keine Grenzen kennen.»
Filmstädte Genf und Zürich
Mit den beiden Städten Genf und Zürich präsentieren sich zwei Veranstaltungsorte, die sowohl über filmwirtschaftliche Strahlkraft, als auch über filmische Tradition verfügen.
Sami Kanaan, Stadtrat der Stadt Genf,
Vorsteher des Departements für Kultur und Sport: «Genf liebt Filme und
Filmschaffende. Dass wir abwechslungsweise mit der Stadt Zürich den Schweizer
Filmpreis durchführen, ist wegweisend. Unsere Partnerschaft hat zum Ziel, einen
Anlass zu fördern, der das Beste des Schweizer Films vermittelt. Unser
gemeinsames Engagement erlaubt auch, eine Brücke zwischen zwei wichtigen Polen
in der Förderung des Filmschaffens und der Filmproduktion in der Schweiz zu
schlagen.»
Corine Mauch, Stadtpräsidentin Stadt Zürich: «Zürich ist eine Filmstadt. Die
Stadt kommt in jedem vierten Schweizer Film vor und ein Viertel aller Schweizer
Produktionen entstehen in Zürich. Der Schweizer Film wird von uns gefördert und
unsere Stadt gewinnt durch den Schweizer Film. Es freut mich deshalb sehr, dass
die Stadt Zürich zusammen mit Genf neue Gastgeberstadt für den Schweizer Filmpreis
ist.»
Neuer Verein Association «Quartz» Genève
Zürich
Der Kanton Genf sowie die Städte Genf und Zürich gründeten vergangenen August den Verein mit dem Namen Association «Quartz» Genève Zürich, welcher die Unterstützung des Schweizer Filmpreises zum Ziel hat.
Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den beteiligten Partnern.
Charles Beer, Präsident Association
«Quartz» Genève Zürich, Regierungsrat Kanton Genf, Vorsteher Departement für
Erziehung, Kultur und Sport: «Die Filmproduktion hat eine lange Tradition in
Genf und Zürich, zahlreiche Filmschaffende und Fachpersonen entwickeln in
diesen Städten die Schweizer Filmkultur. Es lag deshalb auf der Hand, mit der
Association »Quartz« Genève Zürich eine Partnerschaft ins Leben zu rufen, die
dem Schweizer Filmpreis eine qualitativ hochstehende Plattform bietet. Wir
freuen uns über die Perspektiven, die durch diese Zusammenarbeit entstehen und
darüber, uns aktiv für das Filmschaffen sowie für den Austausch zwischen der
Romandie und der Deutschschweiz einsetzen zu können.»
Wertvolle Medienpartnerschaft
Wie in den Vorjahren engagiert sich die SRG SSR beim Schweizer Filmpreis 2013 als Medienpartnerin.
Roger de Weck, Generaldirektor SRG: «Die SRG investiert
jedes Jahr mehr als 20 Millionen Franken in den Schweizer Film. Hinzu kommt die
Medienpartnerschaft der SRG mit dem Schweizer Filmpreis, den sie auch
finanziell kräftig unterstützt. Das ist Service public, zugunsten des Publikums
und der kreativen Schweizer Filmbranche. Die SRG begrüsst den Beschluss, den
Filmpreis künftig im Turnus in der Romandie und der Deutschschweiz zu
verleihen: Gerade der Schweizer Film sprengt nämlich immer wieder die
Mentalitäts- und Sprachgrenzen.»
Die nominierten Filme und Akteure für den Schweizer Filmpreis 2013 werden an
der Nacht der Nominationen, die am 30. Januar 2013 während den Solothurner
Filmtagen stattfindet, bekanntgegeben. Hier wird auch die neue «Quartz»-Trophäe
präsentiert.
Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur. Er wird mit der Partnerin SRG und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.
bak
Kontakt:
Ivo Kummer, Leiter Sektion Film
Bundesamt für Kultur, 031 325 09 23, ivo.kummer@bak.admin.ch
Susanne Goldschmid, stv. Leiterin Kommunikation, Bundesamt für Kultur, 031 322 92 34, 079 593 70 73, susanne.goldschmid@bak.admin.ch
Auf dieser Webseite bereits erschienen:
Kommentare von Daniel Leutenegger