ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

25. Januar 2013

Mit Bildung gegen die Armut

250 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Sozialbereich diskutierten am Caritas-Forum in Bern.

Fehlende Bildung ist eines der grössten Armutsrisiken in der Schweiz. Noch immer entscheiden die soziale Herkunft und die damit verbundenen finanziellen Ressourcen darüber, wer in der Schweiz welches Bildungsniveau erreicht und damit auch über die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Am heutigen Caritas-Forum in Bern wurden Massnahmen von der Frühförderung bis zur Nachholbildung diskutiert. 250 Personen aus Politik, Wirtschaft und dem Sozialbereich nahmen an der sozialpolitischen Tagung teil.

 

Armutsbekämpfung durch eine verbesserte Bildung beginnt im Kindesalter. Dass sie notwendig ist, unterstrich Regine Aeppli, Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, in ihrem Referat: «Die Unterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülerin, bezogen auf die soziale und kulturelle Herkunft, sind in keinem Kanton so gross wie im Kanton Zürich. Chancengleichheit ist daher eine grosse Herausforderung.» Ihr Fazit lautet: Investition in frühe Förderung lohnt sich und ist für die Chancengleichheit notwendig.

 

Fehlende Abschlüsse belasten öffentliche Finanzen

 

Pierre-Yves Maillard, Regierungsrat des Kantons Waadt, stellte in seinem Referat die wegweisende Reform vor, dank der im Kanton Waadt Jugendlichen ohne Ausbildung ein Berufsabschluss ermöglicht wird. Er stellte unmissverständlich fest: «Fehlende Berufsabschlüsse sind nicht nur Armutsfallen für die Betroffenen, sie sind auch eine enorme Herausforderung für die öffentlichen Finanzen.»

 

Auch Rudolf Strahm, der ehemalige Preisüberwacher und heute Präsident des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung, ortete in mangelnder Ausbildung das grösste Armutsrisiko: «Integration oder Reintegration in die Arbeitswelt ist die wichtigste Strategie zur Armutsbekämpfung.» Im heutigen System der Berufsbefähigung, Berufsbildung oder berufliche Nachholbildung erkennt er diesbezüglich Lücken.

 

Wirksam gegen Arbeitslosigkeit

 

«Ein angemessener Bildungsstand scheint ein Rezept zur Reduktion von Arbeitslosigkeit zu sein», konstatierte Walther Ch. Zimmerli, Professor für Philosophie und Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Und Thomas Baumeler, Leiter der Abteilung Diplomanerkennung und Recht im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, plädierte für Transparenz und gleichzeitig Offenheit für verschiedene Formen der beruflichen Qualifizierung. Denn: «Fachkräftemangel ist ein Fakt. Aufgabe des Staates ist es, gemeinsam mit der Arbeitswelt Regeln aufzustellen, die eine effektive und effiziente Umsetzung der bildungspolitischen Anliegen ermöglichen.» Eine zentrale Rolle komme dabei der Validierung von Bildungsleistungen zu.

 

Caritas Schweiz hat parallel zum Forum den Sozialalmanach 2013 dem Schwerpunkt «Bildung gegen Armut» gewidmet. Das Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz ist zu beziehen unter:

www.caritas.ch

ots

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 25. Januar 2013
  • Bildung und Arbeit

Vorheriger Beitrag

«100 Millionen Franken im Blindflug investiert»

Nächster Beitrag

Solothurner Filmtage: Verleihung des «Prix d’honneur» an Beki Probst

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • David Philip Hefti - Foto: © Benno Hunziker, 2021
    SCHWEIZER KOMPONIST UND DIRIGENT DAVID PHILIP HEFTI IN NEW YORK AUSGEZEICHNET

    21. Juli 2026

  • TWINGI, Binntal – 21. Juni -18. Oktober © Matthias Luggen
    LANDSCHAFTSPARK BINNTAL: «TWINGI 26»

    20. Juli 2026

  • Guttet-Feschel © https:::www.guttet-feschel.ch:uebersichttourismus
    «SENTIER LYRIQUE GUTTET-FESCHEL – LYRIKWEG RILKE 2026»

    20. Juli 2026

  • La Flânerie des Artistes
    VEYRAS: «LA FLÂNERIE DES ARTISTES»

    20. Juli 2026

  • © Lim Boulukos, Les Antilops - Photo: © https://versiondart.ch/
    SION: «VERSION D’ART»

    20. Juli 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>