ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

29. April 2013

Internet für Armutsbetroffene: Was gratis ist, kann viel wert sein

Oswald Sigg schreibt auf «haelfte.ch»: Knapp zwei Jahre im Betrieb, platzt das Internetcafé Power Point in Bern bereits aus allen Nähten. Der Erfolg zeigt, wie dringend das Bedürfnis von Armutsbetroffenen nach einem kostenlosen Computer-Arbeitsplatz geworden ist.

In einem fensterlosen Nebenraum des Bücherbergwerks, dem SAH-Buchantiquariat im Berner Monbijou, sind alle Plätze im Internetcafé Power Point besetzt. Ein Besucher wartet geduldig, bis ein Gerät frei wird. Der Geschäftsführer sitzt an einem kleinen Tischchen, das mit dem Schild «Anmeldung» versehen ist.

Es sind Erwerbslose, Armutsbetroffene oder Asylsuchende die an den kleinen Bildschirmen arbeiten. Sie lernen hier den Umgang mit einem Computer oder sie sind auf Arbeits- oder Wohnungssuche, erledigen Korrespondenz oder surfen sonst wie im weltweiten Netz, weil sie sich keinen eigenen Laptop leisten können. Für einige NutzerInnen ist das Power Point die einzige Möglichkeit, mit ihren Angehörigen in Kontakt zu bleiben.

Hoher Gemeinnutzen

Das Power Point ist eine unscheinbare Institution. Am Eingang der Monbijoustrasse 16 findet sich nicht einmal ein Hinweis darauf, dass sich Armutsbetroffene hier im ersten Untergeschoss völlig kostenlos an einem Laptop betätigen und ins Internet steigen dürfen. Im letzten Jahr haben 6’046 Personen diese Gelegenheit benützt. Mehr als 20 Erwerbslose haben dank dieser Einrichtung eine Stelle gefunden, an­dere haben sich hier mit dem Computer vertraut gemacht und einen Anfängerkurs mit Erfolg absolviert: dank selbst geschriebener Bewerbung fanden sie eine Stelle.

Dürftige öffentliche Unterstützung

Power Point hat einen sehr hohen Gemeinnutzen und wird trotzdem nur mit ein paar tausend Franken von Stadt und Kanton Bern unterstützt. «Das ist leider so», bestä­tigt Geschäftsführer Thomas Näf, «der Gemeinnutzen dieser Institution ist sehr hoch, die Kosten sind tief und der öffentliche Beitrag ist sehr klein.» Sein Laden lebt vor allem von privaten Spenden und er selbst verrichtet seine Arbeit als jederzeit anwesende Auskunftsperson, Betreuer, Kursleiter und Geschäftsführer, der abends auch noch das Licht löscht, für etwas mehr als 700 Franken im Monat. 

Für die arbeitslose Hamburgerin, die gleich neben der Anmeldung am Computer sitzt, «ist dies hier eine ideale und kostengünstige Möglichkeit, sich intensiv nach einer neuen Stelle umzusehen.» Sie war 2009 in die Schweiz gekommen, weil sie einen guten und vermeintlich langfristigen Arbeitsplatz im Finanzbereich gefunden hatte. Die Firma ging in Konkurs und sie war ihren Job los. «Es ist mir sehr peinlich: nicht nur bin ich arbeitslos, sondern ich lande auch noch im sozialen Netz.» Trotzdem: die zuversichtliche 51jährige Frau ist des Lobes voll über die Art und Weise, wie sie hier im Power Point von Thomas Näf tatkräftig unterstützt wird und auch vom RAV fühlt sie sich sehr gut begleitet. 

Auf private Spenden angewiesen

Power Point und dem Trägerverein KABBA wurde von der bernischen Steuerbehörde die Gemeinnützigkeit attestiert, sodass einer grosszügigen Spende nichts mehr im Wege steht.

Kontakt:

http://www.kabba.ch/internetcafe.html

Quelle:

www.haelfte.ch

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 29. April 2013
  • Bildung und Arbeit

Vorheriger Beitrag

Peter Hartmeier und die UBS

Nächster Beitrag

SSA-Stipendien 2013 für die Entwicklung von Dokumentarfilmen

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Ausstellungsansicht «Urs Frei. A-Z», 2026 - Foto: © Kunstmuseum St.Gallen
    «URS FREI. A-Z»

    27. April 2026

  • Berner Museumsgarten__FocusFillWyIwLjAwIiwi
    MUSEUMSQUARTIER BERN: FÜNF PROJEKTTEAMS FÜR STÄDTEBAULICHEN STUDIENAUFTRAG WURDEN AUSGEWÄHLT

    27. April 2026

  • DAS SIND DIE GEWINNER:INNEN DES MEDIENPREISES NORDWESTSCHWEIZ 2025

    27. April 2026

  • © Kanton Uri
    KANTON URI: ZWEI STIFTUNGEN MIT GEMEINSAMER NEUER FÖRDERUNG VON URNER KULTURSCHAFFENDEN

    27. April 2026

  • © SRF _ SRG-SSR
    DÜSTERE PROGNOSEN FÜR RADIO SRF 2 KULTUR

    27. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>