An der Vernissage der Werkschau der Hochschule Luzern – Design & Kunst wurden am 21. Juni 2013 zwei Master-Absolventinnen ausgezeichnet. Den Preis der Max von Moos-Stiftung erhielt Alice Kolb für ihre Arbeit «Gemeinschaft bis auf weiteres». Der Förderpreis des Master of Arts in Design der Hochschule Luzern ging an Rahel Tschofen für «Kleider2».
Subtile Beobachtungen auf dem Campingplatz und ein neuer Ansatz zum restlosen Verbrauch von Stoffen bei der Kleiderproduktion: Alice Kolb, Absolventin Master of Arts in Fine Arts, und Rahel Tschofen, Absolventin Master of Arts in Design, erhielten anlässlich der Vernissage der Werkschau Design & Kunst 2013 am letzten Freitag je einen Förderpreis in Höhe von 5’000 Franken.
Alice Kolb wurde für ihre Arbeit «Gemeinschaft bis auf weiteres» mit dem Max von Moos-Preis ausgezeichnet. Die 25jährige Bernerin hat während fünf Monaten den Campingplatz am Sarnersee besucht und ihre Erfahrungen und Beobachtungen individuell in Form von Skizzen und Notizen in verschiedenen kleinen Schachteln zusammengestellt. Diese können in einem Automaten am Campingplatz käuflich bezogen werden.
Mit dem Preis der Max von Moos-Stiftung wird jährlich eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die ein überzeugendes und eigensinniges Werk entwickelt hat und in deren Abschlussarbeit sich jene Werte ausmachen lassen, die auch die künstlerische Arbeit des Luzerner Malers und Grafikers Max von Moos bestimmt haben. Die Laudatio an der Preisverleihung hielt Stiftungsrat Christoph Lichtin.
Der Förderpreis Master of Arts in Design der Hochschule Luzern – Design & Kunst unterstützt ausgezeichnete Absolvierende bei ihrem Start ins Berufsleben. In diesem Jahr erhielt ihn Rahel Tschofen. Die 26-Jährige aus Endingen AG hinterfragt in ihrer Arbeit «Kleider2» den Stoffverbrauch bei der industriellen Herstellung von Bekleidung und entwickelte ein Schnittsystem, mit dem sich verschiedene Oberteile ohne Reste herstellen lassen.
Martin Wiedmer, Vizedirektor der Hochschule Luzern – Design & Kunst, lobte als Juror und Laudator Rahel Tschofens Arbeit als nachvollziehbare, relevante Grundlagenarbeit und honorierte ihren Mut, neue Perspektiven in einen schwierigen, herausfordernden Markt zu bringen.
mgt
Kontakt:
Prof. Ursula Bachman, Vizedirektorin Hochschule Luzern – Design & Kunst T +41 41 248 64 20, E-Mail: ursula.bachman@hslu.ch
Bea Gasser, Kommunikationsverantwortliche Hochschule Luzern – Design & Kunst T +41 41 228 40 29, E-Mail: bea.gasser@hslu.ch
Kommentare von Daniel Leutenegger