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23. Dezember 2013

Der Musiker und Künstler Angy Burri ist gestorben

Der am 4. April 1939 in Cham geborene Schweizer Künstler und Musiker Angelo «Angy» Burri (Bild) ist am 22. Dezember 2013 in Wolhusen gestorben.

Foto: Netpilots, 2010 – CC-Lizenz: Namensnennung 3.0 Unported – Zur Originaldatei: http://de.wikipedia.org/

In den 1960er-Jahren bewegte sich Angy Burri in der Halbstarkenszene Luzerns. Beeinflusst von Bands wie The Shadows gründete er die Band The Thunderbeats, für die er selbst elektrische Gitarren baute. Die Band wurde später unter dem Namen Angy Burri & The Apaches bekannt.

Angy Burri fühlte sich schon als Kind zu den Ureinwohnern Amerikas hingezogen. Er bewegte sich sowohl auf der Bühne als auch im Privaten meist in der traditionellen Kleidung der Indianer oder des Wilden Westen. Mithilfe seiner grossen Utensiliensammlung aus diesen Kulturen drehte Angy Burri zwischen 1975 und 1979 den Film The Wolfer, der als erster Schweizer Western gilt. Der Film entstand im Kernwald oberhalb Kerns und im Gebiet des Glaubenbergs im Kanton Obwalden. Angy Burri, der als Regisseur und Hauptdarsteller fungierte, entwarf zusammen mit seiner Frau Sonja die Kostüme, baute die Kulissen und schrieb den Titelsong.

1978 lancierte Angy Burri den ersten Westernball Luzern, der im Kursaal stattfand und sich bis in die 2000er-Jahre halten konnte. Zu Beginn der 1980er-Jahre wurde er mit seiner Band in der ganzen Schweiz bekannt. Im Jahr 1988 bereiste er zum ersten Mal die USA, wo er bekannte Indianergebiete in Montana, Colorado, South Dakota und Wyoming besuchte. In der Folge weilte er mehrere Male in den USA, wo er sich unter anderem mit Ureinwohnern traf und mit seiner Harley-Davidson Bikertreffen besuchte.

Angy Burri galt in der Zentralschweiz als Original. Seine geschmückte Harley mit Pferdesattel und er, der in Indianer- und Westernkleidung mit einem Fuchskopf und Adlerfedern auf dem Helm durch die Region fuhr, waren eine bekannte Erscheinung.

Im Jahr 2006 wurde Angy Burri im Rahmen einer Sonderausstellung des Historischen Museums Luzerns über die Luzerner Jugendszene zwischen 1950 und 1980 als «bekanntester Repräsentant der Luzerner Szene» vorgestellt und sein Film The Wolfer gezeigt.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Angy_Burri

CC-Lizenz: «Creative Commons Attribution/Share Alike»

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de 

Er gehörte zum Ortsbild, man kannte ihn, wenn er mit Fuchskopf und Adlerfedern auf dem Helm und mit Pferdesattel auf seiner beeindruckenden Harley durch die Strassen brauste: der Stadt-Indianer Angy Burri. Nun ist der Luzerner Musiker, Filmer und Indianerfreund tot.

http://www.srf.ch/kultur/musik/der-luzerner-stadtindianer-angy-burri-ist-tot

Sein grösster Hit war «Hokahe». Im Februar hätte Burri mit seiner Band noch einen Auftritt am Country Festival in Zürich gehabt.

Bilder ->

Audiofiles ->

https://www.radiopilatus.ch/artikel/detail/125948/angy_burri_ist_tot

Vor seiner doppelten Bypass-Operation 2010 konsultierte Burri seine 2006 verstorbene Frau Sonja via Medium. «Sie hat mir gesagt, dass ich noch einiges zu erledigen habe auf dieser Seite und dass ich darum nicht gehen darf», erzählte der Stadtindianer damals der «Neuen Luzerner Zeitung». Und tatsächlich schwang er sich noch einmal in den Sattel.

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/lu/luzern/Angy-Burri-ist-tot;art92,320626

Mehr:

http://www.apaches.ch/

http://www.cort.ch/Artists/AngyBurri/Burri_bio.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Angy_Burri

Hören:

Angy Burri im «Focus» von Radio DRS 3, 8. Juni 2009:

Audio «Angy Burri – Indianer» in externem Player öffnen.

Videos:

Hommage an einen Indianer – Das Leben des Angy Burri wird Kunst

Angy Burri, der auf seiner fransenbesetzten und mit Federn verzierten Harley durch Luzern knattert, ist den Leuchtenstädtern fast so vertraut wie der Blick auf den Pilatus. Nun ehrt die Stadt ihren eben 70 gewordenen «Indianer» mit einer Ausstellung. Angy Burris Erinnerungsstücke zeigen, dass der Luzerner aus einem nie aufgegebenen Bubentraum ein Gesamtkunstwerk gemacht hat. Bericht: Markus Wicker, Ausstellung «Meine Träume habe ich mir immer selbst gemacht», Hommage an Angy Burri, Kornschütte Luzern, vom 16. Mai bis 19. Juni 2009, www.apaches.ch

http://www.srf.ch/player/tv/kulturplatz/video/hommage-an-einen-indianer-das-leben-des-angy-burri-wird-kunst?id=2ea96143-d370-453a-9336-46e62b905b3d

Aus «glanz & gloria» vom 18.05.2009, 18.45 Uhr

Wenn ein Indianer 70 wird

Angy Burri – der wohl einzige Indianer der Schweiz – ist 70 Jahre alt geworden. Die Stadt Luzern fand das definitiv ein Rauchzeichen wert und zeigt nun in einer Ausstellung die schönsten Indianer-Souvenirs aus Burri’s Privatsammlung.

http://www.srf.ch/player/tv/glanz–gloria/video/wenn-ein-indianer-70-wird?id=5a87158d-025f-4041-af6f-3927a479bde1

Angy Burri & The Apaches performing Hiawatha’s Vision & Hokahe

http://www.youtube.com/watch?v=breqHJZ8Yfg

Angy Burri & The Apaches

Im Rahmen der Sendung «Top of Switzerland» in Brunnen 1999 drehten wir einen Videoclip von «Angy Burry & The Apaches»
Regie: Paul Fischer, Kamera: Peter Ramseier, Licht: Heinz Gautschi, Ton: Roland Arngrip, Schnitt: Catherine Buff. © 1999 Schweizer Fernsehen SF – www.ramseierfilm.ch

http://www.youtube.com/watch?v=RYLSbA94ji4

Der Cowboy und ich (Trailer)

from Studienrichtung Video HSLU Plus 

von Dominik Suppiger, Abschlussfilm 2013 (in Koproduktion mit freihändler Filmproduktion GmbH)

Der Regisseur macht sich nichts vor: Ein Teufelskerl ist er nur in seiner Fantasie. Dabei möchte er aus seinem braven Leben ausbrechen. Der Stadtcowboy Angy Burri muss wissen wie es geht. Mit seiner Hilfe will der junge Autor vom Greenhorn zum richtigen Mann werden.

http://vimeo.com/71800602

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 23. Dezember 2013
  • Musik und Tanz

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