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13. Oktober 2014

Bernard Heiniger erhält den Musikpreis 2014 des Kantons Bern

Der Organist Bernard Heiniger (Bild) erhält den mit 20'000 Franken dotierten Musikpreis 2014 des Kantons Bern. Er habe sich äusserst engagiert und erfolgreich dafür eingesetzt, das Orgelspiel im Kanton Bern zu fördern und die Berner Orgeln zu erhalten. Die drei Anerkennungspreise von je 10'000 Franken gehen an den Schlagzeuger Julian Sartorius, an das Klavierduo Huber/Thomet und an die Band Puts Marie. Mit dem Nachwuchsförderpreis «Coup de cœur 2014» in der Höhe von 3'000 Franken wird der Musiker und Komponist Robert Torche ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 3. Dezember 2014, in der Dampfzentrale in Bern statt.

Foto: http://www.journaldujura.ch/

Der mit 20’000 Franken dotierte Musikpreis 2014 des Kantons Bern geht an den 72-jährigen Organisten Bernard Heiniger. Zu seinem grossen, jahrzehntelangen Engagement für die Orgel und das Orgelspiel gehörte auch das Unterrichten. Seine Klassen waren immer voll, und er hat zahlreichen Studierenden sein Können und seine Begeisterung für das Instrument weitergegeben. Für unzählige Wettbewerbe und Konservatorien sass er im Prüfungsausschuss, beispielsweise für die Haute école de musique in Genf oder für den internationalen Orgelwettbewerb von Saint-Maurice d’Agaune.

Als Solist trat Bernard Heiniger in sehr vielen Konzerten in der ganzen Schweiz und im Ausland auf. Insbesondere hat er sich auch einen Namen gemacht als Duopartner der Trompeter Jack Jarmasson, Paul Falentin oder Maurice Bernard und realisierte zusammen mit ihnen einige Aufnahmen. Besonders zu erwähnen ist die Aufnahme der Musik von Jean Daetwyler zusammen mit dem Organisten Hilmar Gertschen.

Bis heute engagiert sich Heiniger aktiv in der Konzertszene, insbesondere als Spieler der grossen Orgeln in Bellelay. Als Veranstalter verschiedener Wettbewerbe und Festivals ermöglichte er zahlreichen Organisten aus der ganzen Welt, sich in der Schweiz zu begegnen und die Instrumente hier zu entdecken. Bernard Heiniger ist ein zurückhaltender und doch in den lokalen Medien omnipräsenter Musiker, der sich als Erhalter wertvollen Kulturguts ausgesprochen verdient gemacht hat und es verstand, dem Publikum die Kunst und Geschichte des Orgelspiels zu erschliessen und näher zu bringen.

Mit drei Anerkennungspreisen von je 10’000 Franken zeichnet die kantonale Musikkommission weitere wichtige Berner Musikschaffende «für ihr innovatives musikalisches Wirken in den letzten Jahren» aus.

Der Schlagzeuger Julian Sartorius lote sein Schlagwerk aus wie kaum einer seines Fachs und errege die Aufmerksamkeit der nationalen und internationalen Presse.

Susanne Huber und André Thomet sind seit Jahren gemeinsam als Klavierduo unterwegs, spielen mit zwei Flügeln oder vierhändig am Klavier klassisch-romantisches Repertoire oder zeitgenössische Werke und «verbinden ihre Musik immer wieder auf undogmatische Weise mit anderen Kunstformen wie Film oder Tanz».

Die Band Puts Marie – Max Usata (Gesang), Nick Porsche (Schlagzeug), Igor Stepniewski (Bass), Sirup Gagavil (Gitarre) und Beni 06 (Farfisa-Orgel) – widersetze sich mit ihren berührenden und vielfarbigen Songs gängigen Konventionen der Popmusik und habe nach intensivem Suchen zu ihrem ganz eigenen Stil und zu Kompromisslosigkeit gefunden, wie es in der Begründung heisst.

Mit der Auszeichnung «Coup de cœur 2014» wird der Musiker Robert Torche an der Preisverleihung auftreten. Robert Torche engagiert sich in zahlreichen Projekten in verschiedenen Bereichen wie etwa der Improvisation elektronischer Musik oder dem Sounddesign von Dokumentarfilmen.

Der Musikpreis 2014 des Kantons Bern wird gemeinsam mit dem Filmpreis 2014 verliehen. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 3. Dezember 2014, um 19.30 Uhr in der Dampfzentrale in Bern statt. Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Quelle:

http://www.be.ch/portal/de/index/mediencenter/medienmitteilungen.meldungNeu.mm.html/portal/de/meldungen/mm/2014/10/20141010_1140_bernard_heinigererhaeltdenmusikpreis2014

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. Oktober 2014
  • Musik und Tanz

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