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16. Dezember 2014

Warnung vor der Ernennung eines Chefredaktors mit nationalkonservativer Gesinnung

Nach den «NZZ»-KorrespondentInnen warnen nun auch die «NZZ»-RedaktorInnen in einem Brief an den Verwaltungsrat vor der Ernennung eines Chefredaktors mit nationalkonservativer Gesinnung. 163 Mitglieder der «NZZ»-Redaktion haben die Stellungnahme unterzeichnet, die praktisch identisch ist mit jener von 63 KorrespondentInnen vom gestrigen Montag.

Bild: «nzz.ch»

Quelle:

awp/sda, http://www.nzz.ch/wirtschaft/newsticker/nzz-redaktion-will-keinen-nationalkonservativen-chef-1.18445746

Im Wortlaut:

Stellungnahme der «NZZ»-Redaktion zuhanden des Verwaltungsrats der «NZZ»-Mediengruppe

»

Sehr geehrter Herr Jornod, sehr geehrte Damen und Herren

Wir, 163 Mitglieder der ‚NZZ‘-Redaktion, nehmen mit grösster Besorgnis zur Kenntnis, dass der Verwaltungsrat der ‚NZZ‘- Mediengruppe mit Markus Somm Gespräche über die Nachfolge von Markus Spillmann geführt hat.

Die Ernennung eines Exponenten nationalkonservativer Gesinnung würde in unseren Augen das Ende der Kultur einer liberalen und weltoffenen ‚NZZ‘ bedeuten, die wir mittragen und für die wir uns Tag für Tag publizistisch einsetzen. Sie dürfte darüber hinaus auch ein kommerzielles Desaster einleiten.

Auch nach der Absage von Markus Somm sind wir tief besorgt um die Zukunft der ‚NZZ‘. Sollte sich die politische Richtung, in der offenbar nach einem neuen Chefredaktor gesucht worden ist, bestätigen, so protestieren wir gegen diese Pläne in aller Schärfe.

Sie werden verstehen, dass Ihr Vorgehen uns verunsichert hat. Wir erwarten, dass der Verwaltungsrat umgehend Antworten auf folgende Fragen gibt:

Plant der Verwaltungsrat weiterhin die Ernennung eines Chefredaktors nationalkonservativer Prägung?

Ist sich der Verwaltungsrat der kommerziellen Risiken bewusst, die eine Abkehr vom liberalen Kurs der ‚NZZ‘ heraufbeschwören würde?

Sagt der Verwaltungsrat zu, interne Kandidaturen für die Nachfolge von Markus Spillmann sorgfältig zu prüfen?

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Redaktionsstatut der ‚NZZ‘ ein Anhörungsrecht der Redaktion vor der Bestellung eines neuen Chefredaktors oder einer neuen Chefredaktorin vorsieht, und wir erinnern an Ihr Versprechen, sich an das Statut zu halten.

Über die bisherige Kommunikationspolitik sind wir nach der Bestätigung der Gerüchte über Markus Somm enttäuscht.

Mit der Wahl eines Chefredaktors mit nationalkonservativer Gesinnung würden die liberale Publizistik und Kultur der ‚NZZ‘ unter die Räder geraten. Dagegen wehren wir uns mit allem Nachdruck.

Mit freundlichen Grüssen

Redaktorinnen und Redaktoren der ‚Neuen Zürcher Zeitung‘

«

Quelle / UnterzeichnerInnen:

http://static.nzz.ch/files/5/8/7/Redaktion_1.18445587.pdf

Mehr:

63 In- und AuslandkorrespondentInnen der «NZZ» haben sich an den Verwaltungsrat gewandt

Das Schreiben der «NZZ»-KorrespondentInnen im Wortlaut:

http://www.srf.ch/news/schweiz/das-schreiben-der-nzz-korrespondenten-im-wortlaut

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 16. Dezember 2014
  • Journalismus

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