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15. Februar 2018

«CHARLES ATLAS»

Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich, vom 17. Februar bis am 13. Mai 2018

Bild: Charles Atlas, Instant Fame!, 2003/2018, Videostill © Charles Atlas; 
Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York

Seit knapp 50 Jahren zählt der US-amerikanische Künstler Charles Atlas (*1949 in St. Louis, Missouri) mit seinen komplexen Videoinstallationen und wegweisenden filmischen Dokumentationen von Tanz- und Performancekunst zu den wichtigsten Figuren im Bereich Film und Video.

Bekanntheit erlangte Atlas im Zuge seiner Zusammenarbeit mit Choreografen wie Merce Cunningham (1919-2009) und Michael Clark (*1962) sowie dem Modedesigner und Performancekünstler Leigh Bowery (1961-1994).

Sein künstlerisches Umfeld deckt sich dabei weitgehend mit dem sozialen: Die Arbeiten aus den 1980er- und 1990er-Jahren sind vielfach Porträts von Weggefährten aus dem New Yorker Underground- und Zeitmilieu, die sich im Kontext der Sub- und Popkultur mit Fragen nach Bio-, Körper- und Identitätspolitik auseinandersetzen.

Atlas‘ Bildsprache gilt bis heute als wichtige Referenz für jüngere Generationen von Filmemachern; so etwa seine Kameraarbeit für den fiktionalen Dokumentarfilm Hail the New Puritan (1986), in dem die Kamera zum aktiven Gegenüber wird.

Bezeichnend für Atlas‘ Schaffen ist die permanente Neuauslotung der Ausdrucksmöglichkeiten zeitbasierter Medien. Bereits in den späten 1970er-Jahren experimentierte er mit Bildverfremdungsmomenten wie dem Chroma-Key-Verfahren.

Die neueren, technisch oft sehr komplexen Videoinstallationen zeichnen sich durch ihren abstrakten Charakter aus und spielen mit einer Ikonografie geometrischer Formen oder Zahlenfolgen.

Dabei geht Atlas ebenso Fragen zur Aufteilung und Strukturierung des Bildraums nach wie zeitgenössischen repräsentationspolitischen Überlegungen.

Das Migros Museum für Gegenwartskunst zeigt nun die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in der Schweiz, welche Werke aus den letzten 20 Jahren vereint, darunter auch eine neue, eigens für die Ausstellung realisierte Arbeit.

Raphael Gygax ist Kurator der Ausstellung, in deren Rahmen im zweiten Halbjahr 2018 bei JRP|Ringier eine monografische Publikation erscheint.

Charles Atlas lebt und arbeitet in New York. Seine Arbeiten waren im Lauf der letzten Jahrzehnte in zahlreichen internationalen Ausstellungen präsent, zuletzt u.a. im Museum of Modern Art, New York (2017), Walker Art Center, Minneapolis (2017), Whitney Museum of American Art, New York (2016) und in der Tate Modern, London (2013). Für seinen Beitrag zur 57. Biennale Venedig 2017 wurde ihm der Special Mention Award verliehen.

mm

Kontakt:

http://www.migrosmuseum.ch/en/exhibitions/annual-program/charles-atlas-scary-scary-community-fun-death/

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. Februar 2018
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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