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15. Februar 2011

Kloster Einsiedeln erhält den Binding Waldpreis 2011

Der 25. Waldpreis der Sophie und Karl Binding Stiftung geht an das Kloster Einsiedeln. Es erhält den mit 200'000 Franken höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz für seine vorbildliche und über tausendjährige Pflege des Waldes. Der Holzhof des Klosters ist ein moderner und beispielhafter Betrieb. Dank regionalem Holzkreislauf und naturnahem Waldbau ist er wirtschaftlich erfolgreich.

Bild oben: Figurenschnitzerei im Kloster Einsiedeln mit Holz aus den klösterlichen Waldungen (zur Vergrösserung anklickbar)

Der Umgang des Klosters Einsiedeln mit seinem Wald ist ein Musterbeispiel für die Nachhaltigkeit: verantwortungsvoller Umgang mit erneuerbaren Ressourcen, erfolgreiche Kreislaufwirtschaft und Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region.

Als grösster Privatwaldbesitzer der Schweiz – das Kloster besitzt 933 Hektaren Wald in den Bezirken Einsiedeln und Höfe – ist es damit ein wichtiges Vorbild. Schon der heilige Benedikt mahnte vor gut 1’500 Jahren an verschiedenen Stellen seiner Regel, dass die Ordensbrüder behutsam und sorgfältig mit jedem Besitz umgehen sollen, also auch mit dem Wald.

Nach dieser Regel richtet sich die Mönchsgemeinschaft des Klosters Einsiedeln noch heute aus und bewirtschaftet den Klosterwald bis heute naturnah und vorbildlich. Beispielsweise sind 18% der Wälder als Reservate ausgeschieden. In der über tausendjährigen Geschichte des Klosters trafen die Ordensbrüder immer wieder vorausschauende Massnahmen zum Schutz des Waldes, im 19. Jahrhundert erliessen sie zum Beispiel strenge Nutzungsregeln gegen die Ausbeutung der Wälder.

Jährlich wachsen im Klosterwald rund 6’000 Kubikmeter Holz nach. In der betriebseigenen Sägerei werden rund zwei Drittel des Holzes für regionale Abnehmer und den Eigenbedarf eingeschnitten, beispielsweise für Balken der Kuppel der Klosterkirche. Das minderwertige Holz – rund ein Drittel des Waldholzes – und Sägereiabfälle werden für die Holzschnitzelheizung des Klosters gehäckselt.

Die Heizung wärmt seit 1991 die Gebäude auf dem Klosterareal und galt damals als Pionierleistung. Mit der integrierten Holzkette – vom Wald bis zur Holzverarbeitung – zeigt das Kloster Einsiedeln, dass sich dank nachhaltiger und regionaler Lösung Gewinne erwirtschaften lassen.

Kloster Einsiedeln erhält den Binding Waldpreis 2011

Bild oben: Tiefverschneiter Holzhof mit Kloster Einsiedeln im Hintergrund

Bild unten: Holzschnitzel, welche in der eigenen Heizung verbrannt werden und dadurch CO2-neutral Wärme für das gesamte Kloster liefern  Bilder: BS

Kloster Einsiedeln erhält den Binding Waldpreis 2011

Der Binding Waldpreis

Der Binding Waldpreis wird seit 1987 jährlich an einen Schweizer Waldbesitzer vergeben. Er ist mit einer Summe von 50’000 CHF plus 150’000 CHF für projektbezogene Aktivitäten dotiert und zeichnet Schweizer Waldbesitzer aus, die sich in vorbildlicher Weise langfristig für die Pflege und Erhaltung ihres Waldes einsetzen. Seit dem Jahr 2001 wird der Preis thematisch vergeben.

Die Sophie und Karl Binding Stiftung hat zu diesem Zweck ein Kuratorium eingesetzt, das Fachleute aus dem Wald- und Forstbereich umfasst. Sowohl Preisträger als auch die ausgezeichneten Projekte werden dem Stiftungsrat vom Kuratorium in einem Vorschlag präsentiert und von der Stiftung gewählt.

-> Flyer «Binding Waldpreis» ( PDF 180 KB)

-> «20 Jahre Binding Waldpreis» (Prof. P. Bachmann) ( PDF 185 KB)

Internationales Jahr des Waldes 2011

Die Sophie und Karl Binding Stiftung ist Mitglied der Trägerschaft des Internationalen Jahr des Waldes 2011 für die Schweiz.

Mehr Informationen zum Internationalen Jahr des Waldes findet sich auf dieser Website:

www.wald2011.ch

Kontakt:

http://www.binding-stiftung.ch/de/index.php

Zum Thema WALD auf dieser Webseiter bereits erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/umwelt-mitwelt/von-der-beziehung-zu-den-baeumen

 

 

  

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. Februar 2011
  • Umwelt / Mitwelt

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