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13. Juli 2018

«CLAUDE SANDOZ – AB AUF DIE INSEL!»

Ausstellung im Kunstmuseum Luzern, bis am 28. Oktober 2018 – Mit Lena Henke, Samuel Herzog, Anna Kanai, Marie Karlberg, Max Pechstein, Christine Streuli, Rinus Van de Velde

Bild: Claude Sandoz, The Pitons, aus der Serie Memories from St. Lucia, A Caribbean Paradise, Anse Chastanet, St. Lucia, 2000, Wasserfarbe auf Arches-Ingrespapier, 45.5 × 65 cm, Courtesy of the artist

«Ab auf die Insel!» – Die Ausstellung fragt danach, was passiert, wenn das Eigene und das Fremde zusammenkommen, sich gegenseitig überlagern, vielleicht bereichern.

Ab wann ist jemand einheimisch? Wer kann reisen? Reproduziert die Kunst einen kolonialen Blick? Ist Fernweh übergriffig? Die Exotik der Tropen als Paradies oder Hölle lockte immer schon Künstler, Forscherinnen und Abenteurer an. Doch wie wirkt sich das Inselleben auf die Kunst aus?

Positionen aus rund einem Jahrhundert weiten den Blick auf die Thematik, sei das mit Arbeiten, die auf tropischen Inseln oder fiktiven Reisen entstanden.

Claude Sandoz‚ (*1946, lebt und arbeitet in Luzern) Arbeiten sind Ausgangspunkt und Zentrum der Ausstellung. Seit 1997 reist er regelmässig auf die karibische Insel St. Lucia. Seine Auseinandersetzung mit der Insel ist von einer leuchtenden Farbigkeit, umfangreichen Bildserien und detaillierten Assemblagen geprägt. Narrative Werkserien greifen Geschichten aus Sandoz‘ Begegnungen und Alltag auf St. Lucia auf. In vermeintlich abstrakten Farbkompositionen verstecken sich Figuren, und Blumenarrangements vervielfachen sich zu einem flächigen Muster. Seine umfangreichen Serien bündelt er in grossen Formaten, die die üppige Gegenwart von St. Lucia reflektieren. In intensiven Aquarellen zeigt sich Sandoz‘ Annäherung an die tropische Flora und Fauna und die Menschen von Soufrière und enthüllen, dass Sandoz Beobachter geblieben ist und sich dessen bewusst ist.

Max Pechsteins (1881, Zwickau – 1955, Berlin) Malstil, die starke, dominante Kontur, basiert auf Skizzen und Eindrücken, die er auf Reisen sammelte. Diese unternahm er auf der Suche nach paradiesischer Ursprünglichkeit, wobei seine Faszination gleichermassen Landschaften und Menschen in Pommern, der Schweiz, in Frankreich oder auf der Südseeinsel Palau galt.

Rinus Van de Velde (*1983, lebt und arbeitet in Antwerpen) und Samuel Herzog (*1966, lebt und arbeitet in Zürich) lösen das Dilemma des Reisens und die damit verbundenen zeitlichen, ökologischen und kulturellen Probleme, indem sie eine fiktive Insel gestalten oder imaginäre Abenteuer erleben. Van de Velde verwebt Bild, Text und Kartonobjekte zu Szenerien, in denen Wirklichkeit und Fiktion ineinanderfliessen. Herzog begrüsst das Publikum oft persönlich im lemusischen Museum, gibt Einblick in die Küche der Insel, der Ort, an dem Probleme gelöst werden, und erzählt zu Fauna, Flora und den politischen Umbrüchen des Inselstaates.

Die Künstlerinnen Lena Henke (*1982, lebt und arbeitet in New York), Marie Karlberg (*1985, lebt und arbeitet in New York) und Anna Kanai (*1971, lebt und arbeitet in Zürich) logierten in Fabian Martis Künstlerresidenz TwoHOTEL in Brasilien. TwoHOTEL liegt auf einer Halbinsel und ist bei Ebbe zu Fuss erreichbar, bei Flut jedoch vom Festland abgeschnitten. Die Arbeiten der drei Künstlerinnen entstanden während oder im Kontext dieser Künstlerresidenz.

Christine Streuli (*1975, lebt und arbeitet in Berlin) greift bei einer Hawaii-Reise in zwei Serien die ebenso kruden wie überhöhten Sujets auf, mit welchen die USA in den 1960er-Jahren für den 50. Bundesstaat warben.

Kuratiert von Fanni Fetzer

kml

Kontakt:

https://www.kunstmuseumluzern.ch/ausstellungen/sandoz-insel/

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. Juli 2018
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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