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9. März 2024

«KONSERVAT UND KONZENTRAT: ANNA-SABINA ZÜRRER UND LORENZ OLIVIER SCHMID»

Ausstellung Kunst im Trudelhaus Baden, bis am 7. April 2024

Bild: © Lorenz Olivier Schmid, Anthologie Doldenblüte mit Mycel

Die in Luzern lebende Künstlerin Anna-Sabina Zürrer (*1981) und der in Küttigen bei Aarau lebende Künstler Lorenz Olivier Schmid (*1982) kennen sich bereits aus der Zeit des Kunststudiums in Luzern. Im Trudelhaus Baden bestreiten die beiden Kunstschaffenden unter dem Titel «Konservat und Konzentrat» erstmals gemeinsam eine Ausstellung. Zürrer und Schmid zeichnet ein forschendes Grundinteresse aus, beide untersuchen optische Phänomene der Veränderung, der Transformation und des Auslöschens oder des Verfalls und beide spielen mit wissenschaftlichen Ansätzen in ihren Arbeiten.

Ihr Interesse kreist um Fragen wie: Was bleibt einst übrig von der Zivilisation, von wissenschaftlichen Erkenntnissen und in welcher Form? Wie gehen wir mit der täglichen Informationsflut, mit Sammlungen, Archiven um? Welches Wissen, welche Dinge lohnen sich, gesammelt, archiviert, aussondiert zu werden? Dazu kommt der Faktor Zeit einhergehend mit der Erinnerung und des Vergessens. Wie kann ich sie festhalten, bewahren?

Schmid und Zürrer spüren diesen Fragen nach. Zu sehen und zu erleben sind u. a. hochpräzise Fotoserien von Salzkristallen, geschmolzene Laborglasobjekte, eine Installation mit ausgedienten Hellraumprojektoren oder eine Audioinstallation.

Bild: Überlagerungen, 2023, © Anna-Sabina Zürrer und Lorenz Olivier Schmid

Bild: Überlagerungen, 2023, © Anna-Sabina Zürrer und Lorenz Olivier Schmid

Eine Fotoserie von Lorenz Olivier Schmid zeigt zwanzig verschiedene leuchtende Planeten auf schwarzem Grund. Beim genauen Hinsehen zeigt sich, dass die Vorstellung, man sehe Planeten, eine Illusion ist. Die Planeten entpuppen sich als alte Gummibälle (Schmid verfügt über eine eigene Sammlung solcher Bälle), die er so gekonnt vergrössert ins Licht setzt, dass wir uns gerne von diesen bezaubernden und im Verfall begriffenen Oberflächen assoziativ in eine andere gedankliche Richtung lenken lassen.

In der Serie «Der erste und der letzte Schnee» werden Tausalz und Strassendreck bildwirksam. Geschmolzene auf Glasplatten verdunstete Schneeproben setzen sich als Konzentrat auf der gläsernen Unterlage ab und werden mit der Grossformatkamera im nur durch die Glaskanten eintreffenden Streiflicht festgehalten. Die grossformatigen Abzüge zeigen kontrastreich auf, welche eigenartigen (Salz)blüten der erste und der letzte Schnee des Winters treiben kann.

Anne-Sabina Zürrers Flair für laborartige Situationen zieht sich durch die ganze Ausstellung. Eine Sammlung von diversen im Labor verwendeten Messgeräte und Gerätschaften inspiriert die Künstlerin zu Experimenten und zu neuen Arbeiten. In der Arbeit «Auszeitbereichsreflexionsmessung» verformt sie beispielsweise farbige Messpipetten, die durch diesen Schmelzprozess die ursprünglich wissenschaftliche Nutzung verlieren.

In einer anderen Arbeit werden massenweise entrahmte Diapositive mit Motiven der Kunstgeschichte zu beleuchteten Zylindern verwoben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wie lange die Bildinformation physisch sichtbar bleibt.

In ihrer Audioarbeit «Zeitscherben» hat die Künstlerin Gesprächsfetzen aus Interviews zum Thema «Erhalten und Verschwinden von Informationen» gesampelt. Die Besuchenden können einzelne Trigger-Points im Raum anwählen und erhalten so immer wieder neu kombinierte Textfetzen von Archivierenden oder Forschenden. So wird beispielsweise hinterfragt, ob denn wirklich alles gesammelt werden müsse.

cp

Kontakt:

https://www.visarte-aargau.ch/ausstellungsraum/2024/A51/konservat-konzentrat.html

#AnnaSabinaZürrer #LorenzOlivierSchmid #KonservatundKonzentrat #KunstimTrudelhaus #TrudelhausBaden #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Bild: © Anna-Sabina Zürrer, 2022, Pipetten

Bild: © Anna-Sabina Zürrer, 2022, Pipetten

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 9. März 2024
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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