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18. April 2024

DIE BERNER SOPRANISTIN INGRID FRAUCHIGER IST GESTORBEN

Die am 5. Januar 1937 geborene Berner Sopranistin Ingrid Frauchiger (Bild) ist am 9. April 2024 gestorben. Die Konzert- und Oratoriensängerin setzte sich als engagierte Interpretin auch für die Musik der Renaissance (in historischer Aufführungspraxis) und für die Neue Musik ein. Sie sang über 50 Uraufführungen. Ihre intensive Konzerttätigkeit führte Ingrid Frauchiger in die wichtigsten europäischen Zentren und an viele internationale Festivals. Seit 1972 war Ingrid Frauchiger Professorin für Gesang an der HMT Bern.

Bild: Ingrid Frauchiger – Foto: © Kurt Blum (Ausschnitt)

Die bekannte Berner Sopranistin Ingrid Frauchiger studierte bei Margaretha von Winterfeldt an der Staatlichen Musikhochschule in Freiburg i. Br., wo sie neben dem Gesangsdiplom auch ein Klavierdiplom erwarb; ausserdem studierte sie bei Maria Stader und Ursula Buckel.

Die Konzert- und Oratoriensängerin Ingrid Frauchiger setzte sich als engagierte Interpretin auch für die Musik der Renaissance (in historischer Aufführungspraxis) und für die Neue Musik ein. Sie sang über 50 Uraufführungen; viele Komponisten schrieben für sie neue Werke, u.a. Isang Yun, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach, Hans Ulrich Lehmann, Armin Schibler, Norbert Moret.

Ihre intensive Konzerttätigkeit führte Ingrid Frauchiger in die wichtigsten europäischen Zentren und an viele internationale Festivals, u.a. an das Orgelkunst-Festival Wien, Nuova Consonanza Rom, Juni-Festwochen Zürich, Menuhin-Festival Gstaad, Festival El Escorial Madrid, Cagliari-Festival; auch machte sie mehrere Konzertreisen in den USA, mit Auftritten u.a. in New York, Los Angeles (Schönberg-Institute), San Diego.

Ingrid Frauchiger war in ihrer stilistischen Breite ihrer Zeit voraus und auch offen für anspruchsvolle musikalische Experimente und die Improvisation in Zusammenarbeit mit Jazzmusikern wie Pierre Favre, Jonas Helborg, Runo Erikson, David Dramm.

Zahlreiche Aufnahmen sowie Radio- und Fernsehaufzeichnungen zeugen von ihrer Vielseitigkeit und ihrer nie versiegenden musikalischen Neugierde.

Seit 1972 war Ingrid Frauchiger Professorin für Gesang an der HMT Bern. Sie unterrichtete Masterclasses u.a. an der Menuhin-Academy Gstaad und an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Im Jahr 1986 war sie Visiting Professor an der University of California (UCSB).

In der Lehre von Ingrid Frauchiger ging es nie allein um Gesang, sondern immer auch um die Erweiterung des literarischen und allgemein kulturellen Horizonts und um die Entwicklung der Persönlichkeit.

kfm

Videos:

«Ich möchte jemanden einsingen», Ingrid Frauchiger, DAETWYLER – 5 RILKE LIEDER. LIVE: SION, 17.08.1977

https://www.youtube.com/watch?v=JP2obqQY7d8&t=11s

J.S. Bach – «Ei, wie schmeckt der Coffee suesse» (Kaffeekantate BWV 211),
1981 RTSI

https://www.youtube.com/watch?v=VNiP0E6TyZs&t=10s

Mehr:

https://www.hommages.ch/de/traueranzeige/ingrid-frauchiger

https://www.bach-cantatas.com/Bio/Frauchiger-Ingrid.htm 

https://www.discogs.com/de/artist/1306694-Ingrid-Frauchiger

#IngridFrauchiger #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. April 2024
  • Musik und Tanz

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