ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

13. Mai 2024

JAHRBUCH «VICEVERSA LITERATUR» NR. 18: «DE LA TÊTE AUX PIEDS – VON KOPF BIS FUSS – DALLA TESTA AI PIEDI»

«Viceversa Literatur» ist ein Jahrbuch der Schweizer Literaturen, das seit Mai 2007 jedes Jahr in drei verschiedenen Ausgaben erscheint: auf Deutsch bei Rotpunktverlag (Zürich), auf Französisch bei Editions Zoé (Genf) und auf Italienisch bei Edizioni Casagrande (Bellinzona). «Viceversa» entstand in der Nachfolge der Zeitschrift «Feuxcroisés» und hat zum Ziel, das literarische Schaffen der Schweiz über die Sprachgrenzen hinaus bekannt zu machen und den Kulturaustausch zu fördern. Das Jahrbuch Nr. 18, das am Wochenende bei den 46. Solothurner Literaturtagen vorgestellt wurde, befasst sich mit dem Thema «De la tête aux pieds - Von Kopf bis Fuss - Dalla testa ai piedi».

Bild: © Viceversa Literatur, https://www.viceversaliteratur.ch/zeitschriften/jahrbuch/nummern

Ruth Gantert, Projektleiterin «Viceversa» und Verantwortliche für die deutsche Ausgabe, schreibt in ihrem Editorial zum Jahrbuch Nr. 18:

«Wir alle haben einen Körper, obwohl wir vielmehr sagen müssten, dass wir ein Körper sind. Körper und Geist, Körper und Seele sind untrennbar miteinander verflochten. Doch der antike Wunsch ‚mens sana in corpore sano‘, den die Autorin, Malerin und Prostituierte Grisélidis Réal ironisch zitiert, ist nicht so selbstverständlich, wie er scheinen könnte.

Was ist ein gesunder Körper? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten zeichnen ihn aus, und wer bestimmt sie? Körper haben natürliche Bedürfnisse wie Essen und Schlaf, werden aber auch kulturell geformt, von der Gesellschaft kategorisiert, be- und verurteilt, in Normen gepresst, diszipliniert. ‚Bleib gesund‘, ‚Trag dir Sorge‘, ‚Pass auf dich auf‘ – diese seltsamen Aufforderungen haben wir in den letzten Jahren allzu oft gehört. Wir scheinen selbst verantwortlich zu sein für unseren Körper, der neben gesund und fit auch noch schön und jung sein soll.

An Angeboten zur Optimierung des Körpers fehlt es nicht. Ist also selber schuld, wer sie nicht nutzt? Oder gilt es gerade, diesen Diktaten zu entkommen? Wir sollen auf unseren Körper ‚hören‘, sagen Ratgeber gerne. Wie aber ’spricht‘ er und was sagt er uns? Wie ‚lesen‘ wir unseren eigenen Körper und den der anderen? Wann sind wir stolz auf unseren Körper, wann erleben wir ihn lustvoll, wann fühlen wir uns von ihm beschämt oder verraten?

Die hier vereinten Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Künstlerinnen befassen sich mit Körperbildern und -geschichten . Sie legen ihr Augenmerk auf bestimmte Körperteile, auf die Beobachtung des eigenen Körpers und desjenigen der anderen, auf Fragen der Veränderung des Körpers und seiner Wahrnehmung von der Geburt bis zum Tod. In Texten und Bildern treffen wir auf Körper in Innen- und Aussenräumen, in der asiatischen Grossstadt und im Bündner Bergdorf, im Museum und im Wartezimmer eines Arztes, im Park und auf dem Spielplatz, im Schlaf-, Bade- oder Wohnzimmer, im erfundenen, geträumten, erinnerten oder im virtuellen Raum.

In Form von Erzählungen und Gesprächen, Briefen und Gedichten verwandeln sich Körper in Sprache – doch beim Schreiben geschieht auch das Umgekehrte, wie Leopoldo Lonati es formuliert: ‚Hier hingegen geht es darum, dem Wort einen Körper zu geben.‘ Die faszinierende Wechselwirkung zwischen Sprache und Körper findet sich in allen Texten auf ihre je eigene, witzige, ernste, existenzielle oder spielerische Weise. Annette Hug lässt uns am Entstehen ihres Textes teilhaben, bei dem ein Wort unverhofft Flügel bekommt. Corinne Desarzens möchte sich die Sprache einverleiben und ist ihrerseits überzeugt, dass bestimmte Bücher uns physisch verändern, dass nach der Lektüre ‚unsere Moleküle anders angeordnet sind‘. Dies gilt umso mehr für den Vorgang des Übersetzens, dem die Zeichnerin Juliette Mancini einen Comic widmet. Literatur mit Hand und Fuss, Kopf und Herz, verändert den Körper, öffnet Ohren und Augen, wenn sie einem auch manchmal fast die Zunge bricht. In Sarah Elena Müllers Geschichte erwägen zwei Frauen, zusammen ein Kind zu bekommen.»

vvl

Inhaltsverzeichnis:

https://www.viceversaliteratur.ch/content/5-revues/1-revue-papier/3-les-editions/1-viceversa-18-2024/vvl18_sommaire_dt.pdf 

Kontakt:

https://www.viceversaliteratur.ch/zeitschriften/jahrbuch/nummern

#ViceversaLiteratur ViceversaLiteraturJahrbuchNr18 #Delatêteauxpieds #VonKopfbisFuss #Dallatestaaipiedi #RuthGantert #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. Mai 2024
  • Theater, Kabarett, Literatur

Vorheriger Beitrag

GV 2024 A*DS: WIE DIE SPRACHE GEGEN DEN HASS EINGESETZT WERDEN KANN

Nächster Beitrag

«LUCIEN HERVÉ: GEBAUTES LICHT»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Festac ’77, https://www.afterall.org/publications/festac-77-the-2nd-world-black-and-african-festival-of-arts-and-culture/
    DIE CINÉMATHÈQUE SUISSE IN NIGERIA

    9. Juli 2026

  • © Margot Buffet, Soupir vide, hélas, papiers sur toile, assemblage, 100 × 73 cm, 2025, © M. Buffe
    «CHARMEY PAPER ART» 2026

    8. Juli 2026

  • Gastaldon Vidya_Healing-Painting-Vers-de-Ciel_2016
    «VIDYA GASTALDON. LES PASSE-MURAILLES»

    8. Juli 2026

  • © https://sevefavre.com/
    «SÈVE FAVRE. NÉMÉSIS VÉGÉTALE»

    8. Juli 2026

  • Carlo Scarpa pour M.V.M. Cappellin, étude pour verrière avec silhouette de vase pour le magasin M.V.M. à Turin, 1927–1928
    «ESPRIT MODERNE: CARLO SCARPA ET LE VITRAIL SUISSE DU XXE SIÈCLE»

    8. Juli 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>