5. November 2024
«FOTO JECK BASEL»: LEBHAFTER BLICK IN DIE REGIONALE UND NATIONALE FOTOGRAFIEGESCHICHTE
Die Familie Jeck hat über 80 Jahre lang das gesellschaftliche Leben in Basel fotografisch festgehalten. Ein neuer Bildband würdigt einen der wohl bedeutendsten Schweizer Fotografiebestände des 20. Jahrhunderts. Georg Kreis gibt auf dem Basler Online-Portal «bajour.ch» einen Einblick in das Werk.

Bild: Foto Jeck, Staatsarchiv BSL 1060c 3/9/207
Wir schätzen und bewundern gerne «fertige» Fotos und sind uns dabei wenig bewusst, unter welchen Umständen sie entstanden sind. Ein neuer Bildband beleuchtet nun genau diesen Prozess. Er würdigt die Fotoproduktion des Familienunternehmens Jeck. Das erste Geschäft von Foto Jeck wurde 1924 am Spalenberg in Basel eröffnet. Über 80 Jahre haben die Jecks – vor allem Lothar Jeck (1898–1983) und Rolf Jeck (*1935) – das gesellschaftliche Leben in Beruf, Alltag und Freizeit fotografisch dokumentiert.
Ausgangspunkt des Bildbands sind 400’000 Negative und Filme, 2000 Glasplattennegative, 15’000 Dias, die Auftragsbücher und andere Archivalien aus den Jahren 1924 bis zur Gegenwart. Das etwas redimensionierte Archiv ist einer der bedeutendsten Schweizer Fotografiebestände des 20. Jahrhunderts.
Quelle / Mehr:
https://bajour.ch/a/bildband-foto-jeck
Florian Blumer (Hg.), Foto Jeck Basel. Eine Welt aus Bildern. 284 Seiten, 278 teils farbige Abbildungen. Basel Christoph Merian Verlag 2024. 68 Fr.
Buchvernissage und Gespräch im Kulturhaus Bider & Tanner, 8. November 2024, 19.30 Uhr.
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Bild: Foto Jeck, Staatsarchiv BSL 1060c 3/10/14
Kommentare von Daniel Leutenegger