Daniel Rothenbühler (Bild) schreibt auf der neuen Online-Plattform «cültür.ch»: «Die Suisse romande ist von den Sparmassnahmen der grossen Medienkonzerne besonders stark betroffen. Und einmal mehr sieht sie sich durch die eidgenössischen Räte minorisiert, die unter dem Schlagwort ‹keine Staatsmedien› die nötigen Massnahmen zur Unterstützung der Medien abblocken. Nun regt sich Widerstand.»

Bild: Daniel Rothenbühler – Foto: © BAK
Daniel Rothenbühler:
«Vor zwei Wochen fand in der Maison Rousseau et Littérature Genf eine Diskussionsveranstaltung zur Medienpolitik statt. ‹L’État doit-il financer les médias?› war die Frage: ‹Soll der Staat die Medien finanzieren?› Dass das Literaturhaus dem Genfer Berufsverband der Journalist:innen den Ort zur Debatte über Medienpolitik bot, ist ein starkes Zeichen: Kultur- und Medienpolitik lassen sich nicht voneinander trennen, eine lebendige Medienlandschaft gehört zur Kultur eines Landes.»
Mehr:
https://cültür.ch/a/erfreuliche-initiativen-in-der-suisse-romande
Daniel Rothenbühler, Dr. phil.hist, wohnhaft in Lausanne, war Gymnasiallehrer und Dozent am Schweizerischen Literaturinstitut. Er publiziert über deutschsprachige Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts, ist Übersetzer, Lektor und Mitherausgeber der «edition spoken script» und Vorstandsmitglied von «ch-intercultur».
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Kommentare von Daniel Leutenegger