Ausstellung im Museum Luzern, bis am 21. Februar 2027

Bilder: Ausstellungsansichten «Unsichtbar? Tiere im Verborgenen», Museum Luzern, 2026 – Fotos: Gabriel Ammon / AURA

Tiere gibt es überall. Wir begegnen ihnen als wilde Tiere, Nutztiere, Schädlinge oder Haustiere – und sie kommen auf der ganzen Welt in Geschichten, Märchen, Spielen und Kunstwerken vor. Doch manche Tiere sind verborgen. Einige sind winzig klein oder leben tief in der Erde, andere sind nachts unterwegs oder verstecken sich in Gebäuden.
Museum Luzern lädt mit seiner Eigenproduktion dazu ein, fünf Tiere im Verborgenen zu entdecken, bevor die Ausstellung auf Wanderschaft durch verschiedene Naturmuseen der Schweiz geht.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Garnele – hierzulande verborgen in Zuchthallen –, die Ratte in der Vorratskammer, die Drossel in der Dunkelheit der Nacht, der Regenwurm in der Erde sowie der Ammonit in Stein und Zeit. Alle haben faszinierende Geschichten zu erzählen, die das Museum Luzern sichtbar macht.

Bild: Das natürliche Habitat der Garnele, der Mangroven-Wald, Illustration: © Lorenz Rieser
«Mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder und Erwachsene begeistern, indem wir sie neugierig machen und überraschen. Die verborgenen Tiere sind weder besonders herzig, noch berühmt. Dennoch ist jedes auf seine Art phänomenal», so Beatrice Tobler, Leitende Kuratorin Museum Luzern. «Die Ausstellung ist verspielt, manchmal etwas kurios und mit ihren eigenständigen Illustrationen sehr ästhetisch geworden. Wir hoffen, dass diese Mischung auch unseren grossen und kleinen Museumsgästen gefallen wird.»
Ein Bereich der Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der kantonalen Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz, die ihr 150-jähriges Jubiläum feiert. Seit eineinhalb Jahrhunderten sorgt sie dafür, dass Lebensmittel sicher sind und Alltagsgegenstände keine Gesundheitsrisiken bergen. In der Ausstellung können Besuchende in einer nachgebauten Küche selbst aktiv werden: Mit einer UV-Taschenlampe spüren sie unerwünschte kleine Gäste auf Arbeitsflächen und in Lebensmitteln auf. Ein Video beleuchtet zudem die Entwicklung der Lebensmittelkontrolle im Kanton Luzern.

Bild: Verborgen in der Zeit – der Ammonit, Illustration: © Lorenz Rieser
Die grossformatigen Ausstellungsbauten werden von Illustrationen des Luzerners Lorenz Rieser geziert. Die Originale – filigrane Aquarelle auf Papier – sind in der parallel stattfindenden Kunstausstellung «Sichtbar! Tiere aus dem Kunstdepot» im Foyer des Hauses Pfistergasse zu sehen.
ml
Kontakt:
https://www.museumluzern.ch/was-laeuft/sonderausstellungen/unsichtbar
Auf ch-cultura.ch bereits erschienen:
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Kommentare von Daniel Leutenegger