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8. September 2011

Die Orpheum Förderkonzerte feiern ihr 20-Jahr-Jubiläum

10. Internationale Orpheum Musikfesttage zur Förderung junger Solisten vom 18. bis 23. September 2011 in Zürich

Die Orpheum Förderkonzerte feiern dieses Jahr ihr 20-Jahr-Jubiläum. Seit dem ersten Festival 1991 unterstützte die Stiftung rund 160 junge Talente in 74 Konzerten. Auch dieses Jahr ermöglicht sie acht aussergewöhnlichen Musikerinnen und Musikern den Schritt aufs grosse Konzertpodium.

Die Orpheum Stiftung wurde 1990 von privaten Initianten gegründet. Anstoss dazu bot das herausragende Konzert eines libanesischen Geigers und seine Aussage, wie schwierig es sei, sich als Musiker den Weg in die grossen Konzertsäle zu bahnen. So entstand die Orpheum Förderidee, jungen überdurchschnittlich begabten Musikerinnen und Musikern Auftritte mit renommierten Dirigenten und Orchestern vor grossem Publikum zu ermöglichen und die Auftritte mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten.

Neben der Förderung von Solistenkarrieren richtete die Orpheum Stiftung ihren Fokus bald auch auf junge Komponisten, Kammermusiker und Dirigenten.

Mit den 10. Internationalen Orpheum Musikfesttagen zur Förderung junger Solisten feiern die Orpheum Förderkonzerte ihr 20jähriges Bestehen mit einem Programm, das der Orpheum-Förderidee in ihrem ursprünglichen Sinne Rechnung trägt: der Förderung junger Solistinnen und Solisten.

Das erste Solistenkonzert zeigt ein vielseitiges musikalisches Spektrum: Den Kern bilden wenig bekannte Werke und zwei Instrumente, die selten den Weg auf die grosse Konzertbühne finden. Die junge schottische Fagottistin Karen Geoghegan spielt zum ersten Mal auf dem Kontinent. Begeistert vom Fagott als Soloinstrument, spielt sie Rossinis nahezu unbekanntes, doch hinreissend charmantes Fagottkonzert – eine Entdeckung. Richard Strauss‘ zweites Konzert für Horn wird interpretiert vom deutschen Hornisten Christoph Ess. Und zuletzt noch ein alter Bekannter, gespielt vom jungen dänischen Cellisten Andreas Brantelid: das wundervoll melancholische Cellokonzert von Camille Saint-Saëns.

Das zweite Solistenkonzert – ein durch und durch russisches Programm – könnte kontrastreicher dazu nicht sein: Das Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks spielt unter seinem Chefdirigenten Vladimir Fedoseyev ausschliesslich Werke seines Namensgebers. Die koreanische Pianistin Hyun-Jung Lim interpretiert Tschaikowskys imposantes Klavierkonzert in b-Moll, der russische Geiger Nikita Boriso-Glebsky dessen poetisches Violinkonzert.

Den Auftakt der Orpheum Musikfesttage 2011 macht der «Orpheum Public Award for Mozart», ein Förderprojekt, das Orpheum seit dem Jahr 2000 pflegt. Dieses Jahr interpretieren der Usbeke Behzod Abduraimov, die Ukrainerin Anna Fedorova und der Israeli Ishay Shaer drei der berühmtesten Klavierkonzerte Mozarts (KV 466, 467 und 488). Begleitet werden sie vom Orchestre de Chambre de Lausanne unter Howard Griffiths, dem künstlerischen Leiter der Orpheum Stiftung. Am Ende des Konzerts verleiht das Publikum für die ansprechendste Interpretation den «Orpheum Public Award for Mozart».

ots

Kontakt:

Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten

Dreikönigstrasse 26 8002 Zürich

Sylvester Vieli oder Barbara Pfister

Tel.: +41/44/381’12’22 – Fax: +41/44/383’71’66

info@orpheum.ch

www.orpheum.ch

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 8. September 2011
  • Feste / Festivals / Messen / Börsen

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