8. Dezember 2016
DIE SCHWEIZER MALERIN PIA FRIES ERHÄLT DEN ALTENBOURG-KUNSTPREIS 2017
Die 1955 in Beromünster geborene Schweizer Malerin Pia Fries wird gemäss «deutschlandradiokultur.de» im kommenden Jahr mit dem Gerhard-Altenbourg-Preis ausgezeichnet. Damit habe sich das Kuratorium für «eine Vertreterin der reinsten Malerei» entschieden, wie das Lindenau-Museum am Donnerstag im thüringischen Altenburg mitteilte.

Foto: © Hans Brändli / Lindenau-Museum Altenburg
Der Preis ist mit insgesamt 50’000 Euro für eine Ausstellung samt Katalog sowie für ein Preisgeld dotiert. Die Schau mit Arbeiten von Fries soll im November 2017 am Lindenau-Museum eröffnet werden.
Pia Fries hat bei Gerhard Richter Malerei studiert und eine Professur für Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München inne.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören Carlfriedrich Claus, Cy Twombly, Micha Ullman und Olaf Holzapfel. Fries ist die erste Frau, die den Preis erhält.
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Der Gerhard-Altenbourg-Preis wird gefördert vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie von der Sparkasse Altenburger Land. Mit der Vergabe werden herausragende Lebenswerke von Gegenwartskünstlern gewürdigt. Der Preis ist nicht an Alters- oder Landesgrenzen gebunden. Er will auf eine Kunst aufmerksam machen, die ihre Unabhängigkeit behauptet und ihre Formen aus der Reflexion von Gegenwart und Geschichte und der respektvollen Begegnung mit Philosophie, Literatur, bildender Kunst, insbesondere der Zeichnung, sowie der Natur entwickelt, mit Tendenz zum Gesamtkunstwerk.
http://www.lindenau-museum.de/index.php?id=23
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Kommentare von Daniel Leutenegger