Die am 6. August 1936 in Basel als Christa Furrer geborene Schweizer Kostümdesignerin und international renommierte Modeschöpferin Christa de Carouge (Bild) ist am 17. Januar 2018 in Zürich gestorben. Derzeit ist im Kunsthaus Zug eine Gesamtschau von und zu Christa de Carouge zu sehen.

Foto: © Christian Lanz, Zürich, http://www.christianlanz.ch/kontakt/ (Ausschnitt), zur Ausstellung «Christa de Carouge» im Kunsthaus Zug (bis am 18. Februar 2018), http://www.kunsthauszug.ch/index.html
Nach der fulminanten Eröffnung ihrer
grossen Ausstellung im Kunsthaus Zug vor zwei Monaten, an der sie voller Freude
und sprühender Energie war, traf sie völlig unerwartet die Diagnose einer
unheilbaren Krebserkrankung. Sie ist heute, am 17. Januar, in den frühen
Morgenstunden verstorben.
Das Kunsthaus-Team und der Vorstand der
Zuger Kunstgesellschaft sind tief betroffen und behalten die herausragende und
äusserst liebenswürdige Künstlerpersönlichkeit Christa de Carouge in dankbarer
Erinnerung.
Ewiges Schwarz – Nachruf auf Christa de Carouge
In der Nacht auf Mittwoch ist die Grande Dame der Schweizer Mode einem Krebsleiden erlegen. Die bis zum 18. Februar dauernde Ausstellung ihres Lebenswerks im Kunsthaus Zug ist nun ihr Vermächtnis geworden.
Jürg Zbinden
https://www.nzz.ch/feuilleton/die-dame-in-schwarz-ist-tot-ld.1348394
Sie wurde als Christa Furrer 1936 in Basel geboren, dann in Genf geformt. Ihren Lebensabend verbrachte sie in Zürich. Christa de Carouge sorgte mit ihrer Mode immer wieder für Aufsehen. Ihre Modelle: schlicht, reduziert und vor allem schwarz. Anfang der 1960er-Jahre startete sie als Grafikerin ihre Karriere, zog 1965 der Liebe wegen nach Genf und wechselte dort in die Welt der Mode.
flof, cukj
https://www.srf.ch/news/panorama/grande-dame-der-schweizer-mode-christa-de-carouge-ist-gestorben
Die Frau in Schwarz
Sie war Modedesignerin, aber Mode hat sie nie gekümmert. Christa de Carouge, die Frau, die immer Schwarz trug, entwarf Kleider. Und in denen sollte man wohnen können, wie sie jeweils sagte, Kleider sollten ein Zuhause sein.
Bettina Weber
https://www.tagesanzeiger.ch/leben/style/die-frau-in-schwarz/story/31291461
«La dame en noir»
Die vorzugsweise schwarzen Gewänder von De Carouge waren zwar teuer, weil von handverlesenen Schweizer Schneiderinnen aus auserlesenen Stoffen gefertigt – aber sie sind zeitlos und halten fast ewig. Die Kleidergestalterin verstand sich denn auch nicht als Modemacherin, Trends waren ihr ein Greuel.
https://www.swissinfo.ch/ger/-la-dame-en-noir—-christa-de-carouge-mit-81-jahren-gestorben/43830936
Sie hatte noch viele Pläne
Christa de Carouge dachte nicht daran, kürzerzutreten. Zwar wollte sie mit der Ausstellung den Abschied aus dem Beruf geben. Doch ihre Kreativität schien noch lange nicht erschöpft. «Nach der Ausstellung werde ich Platz schaffen», sagte sie im November zu BLICK. «Ich habe Lust zum Zeichnen. Und ich will über Schwarz schreiben. Über Schwarz, wie ich es sehe.»
srf/gau/drj
«Ich bin dankbar, dass ich so leben konnte, wie ich es wollte»
Sie war die bekannteste und radikalste Designerin der Schweiz. Ihre Kreationen, die Christa de Carouge Wohnräume nannte, waren schwarz, sie selber trug über 30 Jahre ausschliesslich schwarz. Nun trägt die Welt um sie herum schwarz. Denn die Mode-Ikone ist gestern Dienstag nach kurzer Krankheit verstorben. Die «Schweizer Illustrierte» hat «La dame en noir» anlässlich ihres 80. Geburtstages am 6. August 2016 zum Interview getroffen und mit ihr über Liebe und Tod gesprochen.
Abschied von einer Ikone
Genauso unerschrocken wie sie über ihren Tod sprach, hatte sie sich immer ins Leben gestürzt. Sie war ein in vielerlei Hinsicht unschweizerisches Original: grossherzig, kompromisslos und von überschwänglicher Sinnesfreude.
Leandra Hef
http://www.annabelle.ch/mode/mode-news/abschied-einer-ikone-47486
Christa de Carouge vire au noir
Véritable architecte du vêtement, la célèbre créatrice s’en est allée.
Philippe Muri
https://www.tdg.ch/culture/christa-carouge-vire-noir/story/19821163
Audios / Videos:
«Après Christa de Carouge il n’y a plus rien»
Radio SRF 1, Regi ZH SH, 24.10.2006
Schweizer Fernsehen SRF 1, «Tagesschau» vom 17.1.2018, 19.30 Uhr
https://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=0269f855-29b4-45ff-9fac-30779ece8a5d&startTime=9.745
Christa de Carouge – Die Dame in Schwarz
Schweizer Fernsehen SRF 1, «gesundheitheute», 30.12.2017, 18:14 Uhr
RTS, «Outre-Zapping», 09.11.2013, 13.25
Christa de Carouge, la dame en noir
La créatrice de mode Christa de Carouge et ses célèbres robes noires est une artiste à part. Portrait lumineux de la dame en noir qui rend son tablier, à 77 ans.
RTS, «Descente en cuisine», 13.07.2014, 12.04
Avec Christa de Carouge
Pour notre 2e étape, sur les 8 prévues cet été dans les villes de suiss, nous sommes à Zurich. Nous y avons fait de belles rencontres et nous nous sommes fait inviter dans la cuisine de la styliste Christa de Carouge.
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Christa de Carouge – by Christophe M. Saber
Christa de Carouge | Schwarz auf Weiß
Publiziert am 25. Oktober 2013
Christa de Carouge: Eine Frau, ein Stil, eine Farbe – Schwarz. Der Autor Georg Weber schildert in der ersten Biografie über die international renommierte Modeschöpferin ein Leben vor dem Hintergrund turbulenter Zeiten.
https://www.arttv.ch/kunst/christa-de-carouge-schwarz-auf-weiss/
Kunsthaus Zug | Christa de Carouge
Gesamtschau auf das Lebenswerk der «dame en noir», die einzigartig die Grenzen zwischen Mode und Kunst auslotete. Sie starb unerwartet am 17. Januar.
https://www.arttv.ch/kunst/kunsthaus-zug-christa-de-carouge/
Mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Christa_de_Carouge
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Auf www.ch-cultura-ch u.a. erschienen:
https://www.ch-cultura.ch/museum-ausstellung-galerie/christa-de-carouge
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«Nur ich selbst kann meine Mode verkörpern»
Aus Anlass des Todes von Christa de Carrouge veröffentlicht «journal21.ch» erneut einen Artikel über die Kleiderdesignerin, der vor drei Jahren publiziert worden war:
https://www.journal21.ch/christa-de-carouge-ist-tot
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Nachträge vom 18.1.2018:
«Sie hat ein neues Frauenbild geschaffen»
Mit Christa de Carouge habe die Schweiz eine Stilikone und Modedesignerin mit unverwechselbarer Handschrift verloren, sagt Cornelia Kazis. Die Journalistin hat Christa de Carouge persönlich gekannt.
«Sie war so ein lebensfreudiger Mensch»
Die «Dame en noir», die berühmte Modekünstlerin Christa de Carouge, ist tot. Die Baarer Schmuckkünstlerin Brigitte Moser erinnert sich an ihre langjährige Freundin und trauert um sie. Im Gespräch mit «zentralplus» erzählt sie, warum de Carouge so wichtig war und ist.
Kommentare von Daniel Leutenegger