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23. April 2013

Interessiert an einem Stipendium zur Schweizer Literatur?

Der Verein zur Förderung des Schweizerischen Literaturarchivs bringt 2013 seine Stipendien wiederum zur breiten Ausschreibung. Er vergibt an Studierende vier Stipendien für die Arbeit an deutsch- und französischsprachigen Archiven und Nachlässen.

Foto: http://www.nb.admin.ch/sla/

Das Schweizerische Literaturarchiv und seine Sammlungen

Das Schweizerische Literaturarchiv (SLA) in Bern, 1991 dank der Initiative Friedrich Dürrenmatts gegründet, verfügt über einzigartige Bestände zur Schweizer Literatur in allen vier Landessprachen mit Hauptgewicht auf der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Ziel des Stipendiums

Ein Stipendium des Vereins zur Förderung des Schweizerischen Literaturarchivs eröffnet in diesem Jahr Studierenden der Germanistik und Romanistik einen neuen, überlieferungsbezogenen Zugang zur Literatur, der literarische Entstehungsprozesse reflektiert. Es verschafft nicht nur Einblicke in die Materialien (Werkmanuskripte, Entwürfe, Notizen, Briefe, korrigierte Druckfahnen) und die modernen Techniken ihrer Archivierung, sondern führt auch in die Grundlagenarbeit der Philologie ein.

Dauer und Entschädigung

Die Stipendien dauern bis zu drei Monaten. Das Arbeitspensum wird mit den Bearbeiterinnen und Bearbeitern im Archiv abgesprochen. Die Höhe des Stipendiums beträgt CHF 6’000.-. Es werden keine Reisespesen erstattet. Ergebnisberichte können zu weiterführenden Arbeiten im Rahmen des Studiums ausgebaut werden. Auf Wunsch wird ein Zeugnis ausgestellt.

Arbeitsgebiete

Im Jahr 2013 stehen folgende deutschsprachige Archive und Nachlässe für die mise en valeur und die Erschliessung zur Auswahl: drei Neuzugänge von Hansjörg Schneider, Martin Roda Becher und Daniel de Roulet; sowie Erschliessungen in den Archiven von Blaise Cendrars (Sammlungen und Dokumentationen), Emmy Hennings-Ball (Briefe), Robert Saitschik (Gesamtbestand), Hans Zbinden (Gesamtbestand), sowie die Fotosammlung von Peter Friedli.

Voraussetzungen

Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die kurz vor oder nach dem Studienabschluss stehen. Voraussetzung ist das Interesse an archivarischen Fragen und die Bereitschaft, sich methodologisch mit den Vorstufen eines gedruckten Textes zu beschäftigen. Wir gehen davon aus, dass man sich in Leben und Werk des Autors bzw. der Autorin, mit der man sich beschäftigt, gründlich einarbeitet.

Bewerbung

Bewerbung mit Lebenslauf, Terminwunsch und Name des interessierenden Nachlasses bzw. Archivbestandes bitte bis 7. Mai 2013 an:

Schweizerisches Literaturarchiv, Jeannine Hauser, Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern, jeannine.hauser@nb.admin.ch.

Der Vorstand des Fördervereins entscheidet bis Ende Mai 2013 über die Stipendienvergabe.

Für weitere Informationen:

Dr. Irmgard Wirtz Eybl

Leiterin des Schweizerischen Literaturarchivs und Mitglied des Vorstandes des Fördervereins

Tel. 031 322 89 72

irmgard.wirtz@nb.admin.ch

–

Jeannine Hauser

Wissenschaftliche Assistentin

Schweizerisches Literaturarchiv

Schweizerische Nationalbibliothek NB

Hallwylstrasse 15, 3003 Bern

Tel. 031 325 05 15

Fax 031 322 84 63

jeannine.hauser@nb.admin.ch

www.nb.admin.ch

http://www.nb.admin.ch/sla/index.html?lang=de

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 23. April 2013
  • Bildung und Arbeit

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