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Kategorie: Radio und TV

21. April 2026

WIE SCHWEI­ZER RA­DI­OS AB 2027 AUF UKW IHRE PRO­GRAM­ME VER­BREI­TEN KÖN­NEN

Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG-SSR und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. Die übrigen Frequenzen werden neu vergeben. Die UKW-Verbreitung bleibt weiterhin freiwillig. Bewerben sich mehrere Interessenten um dieselben Frequenzen, kommt es zu einer Auktion.

19. April 2026

FÜR BE­NE­DIKT WEI­BEL, EHE­MA­LI­GER SBB-CHEF

Benedikt Weibel - Foto: © SRF / Simon Leu

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 25. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast

18. April 2026

DIE MA­ROK­KA­NISCH-FRAN­ZÖ­SI­SCHE SCHAU­SPIE­LE­RIN UND SÄN­GE­RIN NADIA FARÈS IST GE­STOR­BEN

Nadia Farès - Foto: © Matthieu Camille Colin, https://www.facebook.com/photo/?fbid=2169003496839189&set=a.112410662498493 (Ausschnitt) / https://www.instagram.com/matthieu_camille_colin79?fbclid=IwY2xjawRQcHhleHRuA2FlbQIxMABicmlkETF3cUZTdFN4VUJhcGJoZGRFc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHoOGm27H_5bvY3r53kvZlH6cmeTYT104NmcZM9Kg0lfr8g189bkvm0dnJgVj_aem_ujIUN1Dj976-eFbG1mAslg

Die am 20. Dezember 1968 in Marrakesch (Marokko) geborene französische Schauspielerin und Sängerin Nadia Farès (Bild) ist am 17. April 2026 nach einem Badeunfall in Paris gestorben. Sie war die Tochter eines marokkanischen Vaters und einer armenischen Mutter. Farès erlangte erstmals grössere Bekanntheit durch die Rolle der Jacquie Decaux in der Fernsehserie «L’Exilé». Ihr Debüt in einem Kinofilm gab Farès 1993 in «Les Amies de ma femme». Im deutschsprachigen Raum wurde sie in der 1995 entstandenen Komödie «Sag ja!» (Dis-moi oui) als Freundin Florence von Hauptdarsteller Jean-Hugues Anglade bekannt. Weiterhin spielte sie im Jahr 2000 neben den männlichen Hauptdarstellern Jean Reno und Vincent Cassel die weibliche Hauptrolle im international erfolgreichen Thriller «Die purpurnen Flüsse» (Les Rivières Pourpres). Bis zuletzt war sie in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. (*) Auch als Sängerin konnte Nadia Farès viele Auftritte und Erfolge feiern.

17. April 2026

ALT­DORF: DER DÄT­WY­LER-PREIS 2026 GEHT AN FELIX SCHEN­KER, DIE FA­MI­LIE GEH­RIG UND ZWEI VER­EI­NE IM FREI­ZEIT-BE­REICH

Felix Schenker

Die Dätwyler-Stiftung vergibt den Dätwyler-Preis dieses Jahr dreimal. Ausgezeichnet werden der Urner Kulturjournalist und Medienpionier Felix Schenker, die Musikerfamilie Gehrig aus Andermatt sowie die beiden Vereine Urner Ferien(s)pass und Sportpass Uri gemeinsam. Der Preis ist mit je CHF 20’000 dotiert. Die Dätwyler-Stiftung vergibt den Dätwyler-Preis in der Regel alle drei Jahre. Sie zeichnet damit Persönlichkeiten und Institutionen aus, «die durch herausragende Einzelleistungen oder durch langjähriges, nachhaltiges Wirken das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Kanton Uri entscheidend prägen». Der Stiftungsrat hat entschieden, den Preis 2026 dreimal zu vergeben.

16. April 2026

DER PHI­LO­SOPH, AUTOR UND MO­DE­RA­TOR YVES BOSS­ART VER­LÄSST SRF

Yves Bossart 2020 - Foto: © SRF / Oscar Alessio

«Sternstunde Philosophie»-Moderator Yves Bossart wird SRF verlassen. Er baut seine Tätigkeit als freischaffender Philosoph und Gymnasiallehrer aus. Bis Sommer 2026 arbeitet Yves Bossart weiterhin bei SRF, moderiert die «Sternstunde Philosophie» und ist als Philosophie-Experte in diversen Formaten wie «Giiget’s» auf Radio SRF 3 zu hören.

14. April 2026

ZUM TOD DER IN­DI­SCHEN SÄN­GE­RIN ASHA BHOS­LE


Asha Bhosle, 2015 - Foto: Firoze Edassery - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ashaji.jpg

Die am 8. September 1933 in Satara (Britisch-Indien) als Asha Mangeshkar geborene indische Sängerin Asha Bhosle (Bild) ist am 12. April 2026 in Mumbai (Indien) gestorben. Asha Bhosle sang Ghazals, Bhajans sowie Lieder Rabindranath Thakurs und Kazi Nazrul Islams und war insbesondere für ihre Filmsongs bekannt. Gemeinsam mit ihrer älteren, 2022 verstorbenen Schwester Lata Mangeshkar, dominierte sie den weiblichen Playbackgesang indischer Filme über mehr als sechs Jahrzehnte und nahm Lieder für mehr als 1’000 Filme in vielen indischen Sprachen auf. (*)

13. April 2026

MA­NOUSH TOTH NIMMT FÜR SRF AN EU­RO­VI­SI­ON-YOUNG-MU­SI­CI­ANS-WETT­BE­WERB IN ERI­WAN TEIL

Manoush Toth - Foto: © SRF / Gian Vaitl, 2026

Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF nimmt Manoush Toth am diesjährigen Eurovision-Young-Musicians-Wettbewerb teil. Die 19-jährige Klassik-Nachwuchsmusikerin tritt in der Finalshow am Samstag, 6. Juni 2026, im armenischen Eriwan auf. SRF begleitet den internationalen Wettbewerb im TV, im Radio und online.

12. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 06/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

12. April 2026

FÜR DA­NI­EL SCHWARTZ, SCHWEI­ZER FO­TO­GRAF UND AUTOR

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 18. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast

10. April 2026

DIE NO­MI­NIER­TEN FÜR DEN SWISS PRESS AWARD 2026 STE­HEN FEST

Swiss Press Award 2026

Die Nominierten für den diesjährigen Swiss Press Award wurden am Freitag bekannt gegeben. Insgesamt wurden 15 Teams und Einzelpersonen aus allen vier Sprachregionen der Schweiz ausgewählt – «ein starkes Zeichen für die Vielfalt und Qualität des Schweizer Journalismus», wie die Fondation Reinhardt-Von Graffenried schreibt. Es sei besonders erfreulich, dass in diesem Jahr auch ein Team aus dem rätoromanischen Sprachraum dazu gehört. Die Stiftung vergibt die nationalen Preise «für ausserordentliche Leistungen im Journalismus». Die Preisverleihung in Anwesenheit des Aussenministers Ignazio Cassis mit der Uraufführung des «Swiss Press Song 26» von Pasquale Aleardi und den Phonauten wird am 24. April 2026 ab 18 Uhr auf «www.swisspressaward.ch» live gestreamt.

9. April 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN SCHAU­SPIE­LERS, SPRE­CHERS UND AU­TORS MARIO ADORF

Mario Adorf, 2019 - Foto: Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJK_36841_Mario_Adorf_(Es_h%C3%A4tte_schlimmer_kommen_k%C3%B6nnen,_Berlinale_2019).jpg

Der am 8. September 1930 in Zürich geborene Schauspieler, Hörbuch- und Hörspielsprecher, Synchronsprecher sowie Autor Mario Adorf (Bild) ist am 8. April 2026 in Paris gestorben. Insgesamt umfasst sein filmisches Schaffen mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen zwischen 1954 und 2023; daneben war Adorf auch ein profilierter Theaterschauspieler und schrieb mehrere Bücher. Seinen Durchbruch hatte er 1957 mit dem Kriminalfilm «Nachts, wenn der Teufel kam» in der Rolle des von den Nationalsozialisten fälschlich zum Serienmörder erklärten Bruno Lüdke. In den 1960er-Jahren spielte er in «Winnetou», einigen Italowestern und weiteren internationalen Produktionen. Im Kino des Neuen Deutschen Films in den 1970er- und 1980er-Jahren trat er unter Regie von Volker Schlöndorff im Oscar-Gewinner «Die Blechtrommel» und in «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» auf sowie unter Rainer Werner Fassbinder in «Lola». Der Produzent Dieter Wedel besetzte ihn in den 1990er/2000er-Jahren in Hauptrollen in mehreren TV-Mehrteilern: «Der große Bellheim», «Der Schattenmann» und «Die Affäre Semmeling». (*)

8. April 2026

FERN­SE­HEN SRF 1: NINA MAVIS BRUN­NER UND NINO GA­DI­ENT BLEI­BEN DIE GE­SICH­TER VON «KUL­TUR­PLATZ»

Kulturplatz Fernsehen SRF 1 Nina Mavis Brunner und Nino Gadient

Die bisherigen Stellvertretenden sind die neue Gastgeberin, der neue Gastgeber: Nina Mavis Brunner und Nino Gadient führen das Publikum auch künftig durch den «Kulturplatz». Die beiden haben sich in einem Publikumstest durchgesetzt. Die wöchentliche Kultursendung auf SRF 1 und Play SRF wird gleichzeitig überarbeitet: «Die Hosts sind vermehrt draussen und nehmen das Publikum mit an Orte, an denen Kultur entsteht und gelebt wird», schreibt das Deutschschweizer Fernsehen.

6. April 2026

SPLE­NDID MIT MI­CHA­EL EGGER UND LEVIN LUCCA DENN­LER SIND «SRF 3 BEST TA­LENT» IM APRIL 2026

Mike Egger und Levin Dennler sind zusammen Splendid und «SRF 3 Best Talent» im April 2026. 56:13 min, aus SRF 3 punkt CH vom 01.04.2026 Bild: SRF/David Marbach

«Einer ein Chaot, der andere ein Perfektionist – zusammen Splendid»: Michael Egger und Levin Lucca Dennler, beide schon seit Jahren in der Schweizer Musikszene tätig, gaben im Oktober 2025 ein gemäss SRF 3 «fantastisches Debütalbum» heraus mit ihrem neuen, gemeinsamen Projekt Splendid. «Höchste Zeit für unser Gütesiegel!», hat SRF 3 nun befunden.

6. April 2026

EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK: REMO KESS­LERS WIR­KEN AN DER SEITE VON GI­AN­NA NAN­NI­NI, POLO HOFER, SINA ODER HEIM­WEH

Remo Kessler - Foto: © Delia Kessler, https://www.remokessler.com/

Radio SRF 1, «Gast am Mittag», heute Ostermontag, 13 Uhr

2. April 2026

BIEL-BI­EN­NE: BEI RE­GIO­NAL­FERN­SE­HEN «TE­LE­BIE­LIN­GUE» DROHT MAS­SEN­ENT­LAS­SUNG

Dass die Gassmann-Gruppe in Biel-Bienne die Konzession für das zweisprachige Regionalfernsehen «TeleBielingue» definitiv an den Konkurrenten «Canal B» verloren hat, dürfte nun nicht ganz überraschend drastische Folgen haben: Der Belegschaft wird per Ende Juli 2026 gekündigt. Entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat die Gassmann-Gruppe am Donnerstag bestätigt. Die Gassmann-Gruppe leitet ein Konsultationsverfahren ein. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Nicoletta Cimmino, die Publizistische Leiterin der Gassmann-Gruppe, das Haus verlässt, da ihre Stelle im Zuge der Reorganisationen gestrichen wird.

29. März 2026

«PER­SÖN­LICH» VON RADIO SRF 1 IST «SU­ISSE POD­CAST OF THE YEAR»

Alle Gewinnerinnen und Gewinner der Suisse Podcast Awards 2026 auf einem Bild - Foto: Suisse Podcast Awards, https:::www.instagram.com:p:DWeUsgXjWn7:

Am Freitag, 27. März 2026, wurden im Zürcher KinoKoni (aka Frame) die Suisse Podcast Awards 2026 verliehen. Nominiert waren 44 Schweizer Podcasts in elf Kategorien. Kriterien bei der Vergabe der Suisse Podcast Awards sind Reichweite, Relevanz, Singularität und Originalität. Der Podcast mit den insgesamt meisten Jury-Punkten wird zudem «Suisse Podcast of the Year». Als «Podcast of the Year» wurde dieses Mal die 50jährige Talkshow «Persönlich» von Radio SRF 1 ausgezeichnet.

29. März 2026

FÜR URS HOSTETT­LER, LIE­DER­MA­CHER, AUTOR UND ER­FIN­DER VON SPIE­LEN

Urs Hostettler, 2024 - Foto: © Erwin Sigel, https://erwinsigel.com/old-concert/hostettler-diem-mentha/ - CC-BY-NC-ND 4.0

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 4. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast

28. März 2026

FERN­SE­HEN SRF 1 WÜR­DIGT DEN SCHWEI­ZER BAND­LEA­DER PEPE LI­EN­HARD

Pepe Lienhard - Foto: © SRF

Zum 80. Geburtstag von Pepe Lienhard (Bild) feiert Fernsehen SRF 1 den Schweizer Bandleader am Samstagabend, 28. März 2026, mit einer Dokumentation und einer anschliessenden «Kultnacht». Der Abend führt vom Tourabschluss-Konzert in Wien zurück durch acht Jahrzehnte Musikgeschichte und unvergessliche TV‑Momente.

27. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: DIE KON­ZES­SI­ON FÜR RE­GIO­NAL­FERN­SE­HEN «CANAL B» IST BE­STÄ­TIGT

© Canal B Biel-Bienne

Der geplante Bieler Regionalsender «Canal B» erhielt 2024 eine Konzession des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit einem öffentlichen Dienstleistungsauftrag. Aufgrund zweier Rekurse konnte die Ausstrahlung der Programme noch nicht beginnen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die zweite Beschwerde der bisherigen Konzessionärin «TeleBielingue» nun abgewiesen, wie «Canal B» am Freitag mitteilte. Der neue regionale Fernsehsender aus Biel-Bienne, dem Grand Chasseral und dem Seeland soll am 1. Juli 2026 starten, wie «Canal B» am Freitag auf seiner Webseite schreibt.

27. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN FILME- UND TV-MA­CHERS, AU­TORS, PRO­DU­ZEN­TEN, JU­RIS­TEN, PHI­LO­SO­PHEN, KÜNST­LERS UND KUL­TUR­VER­MITT­LERS ALEX­AN­DER KLUGE

Alexander Kluge, 2020 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)

26. März 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE CAN­TAU­TO­RE GINO PAOLI IST GE­STOR­BEN

Gino Paoli, 2010 - Foto: Elena Torre, https://www.flickr.com/photos/10022299@N08 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gino_Paoli_2010.jpg

Der am 23. September 1934 in Monfalcone geborene italienische Cantautore und Politiker Gino Paoli (Bild) ist am 24. März 2026 in Genua gestorben. Neben eigenen Erfolgen schrieb Paoli im Lauf seiner Karriere zahlreiche Songs, die von anderen Interpret:innen gesungen wurden, etwa Claudio Villa, Ornella Vanoni, Luigi Tenco, Gianni Morandi, Patty Pravo, Franco Battiato oder auch Marco Masini. Er galt als Wegbereiter von Lucio Dalla, den er 1964 kennenlernte und förderte, aber auch von Francesco De Gregori und Francesco Guccini. Nach einer gemeinsamen Tournee mit Ornella Vanoni erschien 1985 ein erfolgreiches Livealbum, 1986 schrieb Paoli zusammen mit Zucchero die beiden Songs «Come il sole all’improvviso» und «Con le mani». Zusammen mit den Jazzmusikern Enrico Rava, Danilo Rea, Flavio Boltro, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto veröffentlichte Paoli 2007 das Jazzalbum «Milestones. Un incontro in jazz». 1987 trat Gino Paoli als Kandidat der Kommunistischen Partei Italiens für die Wahl in die Abgeordnetenkammer an und wurde dabei ins Parlament gewählt. (*)

23. März 2026

AUCH NACH DEM KON­SUL­TA­TI­ONS-VER­FAH­REN: SRG-SSR MUSS 900 VOLL­ZEIT-STEL­LEN AB­BAU­EN

SRG_SSR_Generaldirektion-Bern © SRG-SSR

Die SRG-SSR muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Dafür ist wie im November 2025 angekündigt neben der grundlegenden Transformation des Unternehmens auch ein Stellenabbau von insgesamt 900 Vollzeitstellen nötig. Das Konsultationsverfahren vom 25. November bis 14. Dezember führte zu «keiner Reduktion des Gesamtumfangs des geplanten Stellenabbaus», wie die SRG-SSR heute Montag mitteilt.

20. März 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN KAMPF­SPORT­LERS UND AC­TION-SCHAU­SPIE­LERS CHUCK NOR­RIS

Chuck Norris, 2015 - Foto: Staff Sgt. Tony Foster, https://www.dvidshub.net/image/1915215/fort-hood-camp-mabry-soldiers-attend-texas-state-prayer-breakfast - Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chuck_Norris_May_2015.jpg

Der am 10. März 1940 in Ryan (Oklahoma) geborene US-amerikanische Kampfsportler und Action-Schauspieler Chuck Norris (Bild) ist am 19. März 2026 auf Kaua’i (Hawaii) gestorben. Grössere Berühmtheit erlangte er als Filmgegner von Bruce Lee in «Die Todeskralle schlägt wieder zu» (1972) sowie durch die dreiteilige Kinofilmreihe «Missing in Action» (1984–1988) und die Fernsehserie «Walker, Texas Ranger» (1993–2001), als deren ausführender Produzent er auch agierte. Nachdem er seit 2004 nicht mehr im Kino zu sehen war, feierte er 2012 im Film «The Expendables 2» ein Comeback. Seit 2005 sind die «Chuck Norris Facts» als Internet-Meme im Umlauf, die auf seine martialischen Filmrollen und seine Kampfkünste humoristisch anspielen. (*)

18. März 2026

SRF: CUR­DIN VIN­CENZ WIRD NEUER ITA­LI­EN-KOR­RE­SPON­DENT

Curdin Vincenz - Foto: © SRF, 2026

Ab Sommer 2026 berichtet Curdin Vincenz (Bild) als neuer Italien-Korrespondent für SRF. Der 52-Jährige folgt damit auf Simona Caminada, die
ab Sommer 2026 Teil der Regionalredaktion Ostschweiz und Graubünden wird.

18. März 2026

DER ZÜR­CHER FILM­KRI­TI­KER UND SHOW­BUSI­NESS-JOUR­NA­LIST BENNY FURTH IST GE­STOR­BEN

Benny Furth - LIVE-NostalgikerInnen

Der 1932 geborene Zürcher Filmkritiker und Entertainement-Journalist Benny Furth (Bild) ist gestorben. Er veröffentlichte seine Besprechungen u.a. via «Facts», «Baslerstab» und «Art-TV». Furth war Redaktionsleiter des von Hazy Osterwald initiierten Ausgeh-Magazins «Music Monitor Live» und 2014 Gründer der Facebook-Gruppe «LIVE-NostalgikerInnen», – ein beliebtes Forum, das gemäss Selbstdarstellung «Fotos, Erinnerungen und Veranstaltungen des internationalen und Schweizer-Showbusiness’ aus den Jahren 1968 bis 1999 wieder aufleben lassen möchte, mit Bildern und Beiträgen jener Zeit» und «dazu noch über aktuelle Events, die nostalgisch angehaucht sind, berichtet.»

13. März 2026

FERN­SE­HEN SRF: GROSS­BRI­TAN­NI­EN- UND IR­LAND-KOR­RE­SPON­DENT MI­CHA­EL GER­BER KEHRT IN DIE SCHWEIZ ZU­RÜCK

Michael Gerber, 2022 - Foto: © SRF / Oscar Alessio

Michael Gerber (Bild) kehrt nach vier Jahren als TV-Korrespondent von SRF für Grossbritannien und Irland zurück in die Schweiz. Er wird Teil der SRF-Regionalredaktion Bern Freiburg Wallis. Über die Nachfolgelösung für Grossbritannien und Irland wird in den nächsten Wochen entschieden.

11. März 2026

«ALICE»: MIT DIE­SEM SONG REIST VE­RO­NI­CA FUS­ARO AN DEN ESC 2026

Veronica Fusaro, 2026 - Foto: © SRF / Nils Sandmeier

Die Schweizer Musikerin Veronica Fusaro (Bild) tritt mit dem Song «Alice» für die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 an. Der Alternative-Pop-Titel mit Rock-Einflüssen erzählt in drei Minuten «die Geschichte einer Frau, deren persönliche Grenzen überschritten werden», wie SRF schreibt. Der Wettbewerb findet 2026 in Wien statt; die Schweiz steht im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 auf der Bühne.

11. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: STE­FAN NIE­DER­MAI­ER IST NEU AL­LEI­NI­GER BE­SIT­ZER DER GASS­MANN-GRUP­PE

Stefan Niedermaier (links) und Fredy Bayard - Foto: © Mattias Käser / ajour.ch

Der Berner Unternehmer Stefan Niedermaier (im Bild links) hat per März 2026 alle Aktien der Bieler Gassmann-Gruppe von Fredy Bayard (rechts) übernommen. Zum Medienhaus gehören zur Zeit die beiden TV-Sender «TeleBärn» und «TeleBielingue», das Onlineportal «ajour.ch», die beiden Zeitungstitel «Bieler Tagblatt» und «Biel Bienne», sowie die Radiosender «Radio Canal 3» und «Radio Bern1».

11. März 2026

«DIE SRG-SSR SETZT IHRE TRANS­FOR­MA­TI­ON FORT»

Bild: Roger Elsener - Foto: © SRG-SSR

Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat an seiner Sitzung vom 10. März 2026 Roger Elsener (Bild) zum neuen Direktor des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des Regionalvorstands SRG Deutschschweiz einstimmig gefolgt. Ebenso hat der Verwaltungsrat auf Antrag von Generaldirektorin Susanne Wille einstimmig Nicolas Pernet zum Direktor Angebot und Moritz Stadler zum Direktor Operationen gewählt. Alle drei Personen nehmen Einsitz in die neue Geschäftsleitung der SRG-SSR.

10. März 2026

PINA PALAU IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM MÄRZ 2026

Pina Palau, 2026 - Foto: © SRF / David Marbach

«Sie arbeitet in der Psychiatrie, wohnt in einer WG, fährt Rennrad – und verwandelt Alltagsmomente, Erinnerungen und Gedanken in poetische Indie-Folk-Songs – nahbar, ehrlich und ganz eigen», schreibt Hana Gazde auf «srf.ch» über Pina Palau. Palau hat mit «You Better Get Used To It» gerade ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. Und nun wurde sie zum «SRF 3 Best Talent» im Monat März 2026 gewählt.

8. März 2026

DER DACH­VER­BAND SU­IS­SE­CUL­TU­RE SAGT «DANKE! DANKE! DANKE!»

suisseculture

Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, zeigt sich in seiner Mitteilung «erleichtert und hocherfreut über die heutige Ablehnung der SRG-SSR-Initiative. Der vollständige Kahlschlag bei der medialen und kulturellen Infrastruktur wurde verhindert. Die SRG-SSR bleibt der Schweiz als Kulturproduzentin, als Kulturvermittlerin und als wichtige Stimme der Kulturberichterstattung erhalten.» Das heutige Resultat sei ein «erneutes, klares Bekenntnis zu einer starken, digitalen und vielfältigen SRG-SSR und zum bewährten Schweizer Mediensystem». Der Verband bedankt sich bei der Stimmbevölkerung und den vielen, die die Nein-Kampagne «mit unermüdlichem, meist ehrenamtlichem Einsatz in den letzten Wochen und Monaten tatkräftig und mit grosser Kreativität unterstützten».

8. März 2026

FÜR MAX RÜD­LIN­GER («ICH BIN NIE­MAND»)

Bild: Max Rüdlinger - Foto: Privat - zVg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 13 Uhr / Wiederholung am Samstag, 14. März 2026, 11.03 Uhr / Podcast

23. Februar 2026

«RADIO 32» ZIEHT ENDE 2026 VON SO­LO­THURN NACH AARAU

Ende 2026 verlegt «Radio 32» sein Studio von Solothurn nach Aarau. CH Media schreibt dazu in der heutigen Medienmitteilung: «Programm, Eigenständigkeit und regionale Ausrichtung des Senders bleiben unverändert. Die Verankerung in der Region Solothurn wird weiterhin sichergestellt.»

23. Februar 2026

NOAH VER­A­GUTH IM «FOCUS»: «ES LIEGT EIN LEE­RES BLATT VOR MIR»

Noah Veraguth - Foto: © SRF 2025

Radio SRF 3, «Focus» vom heutigen Montag, 20.03 Uhr / Podcast ab 17 Uhr

20. Februar 2026

«GRA­TIS GIT’S NUR PRO­PA­GAN­DA»

Gratis gits nur Propaganda _ Bild: © Service Public Kollektiv

Service Public ist ein Kollektiv von Kulturschaffenden, das sich Anfang Februar 2026 formiert hat, um kreative Ideen gegen die «Halbierungsinitiative» zu sammeln. Entstanden ist dann innerhalb von bloss zwei Wochen ein Song mitsamt Videoclip mit dem eingängigen Titel «Lueg’s mal mit e chli Verstand a: Gratis git’s nur Propaganda». Rund 100 unabhängige Kulturschaffende haben sich daran beteiligt. Der Song erschien heute Freitag, 20. Februar 2026, um 11.30 Uhr. Weitere Aktionen des Kollektivs seien nicht ausgeschlossen, schreiben die Initiant:innen.  Die eidgenössische Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)», auch «Halbierungsinitiative» genannt, ist eine Volksinitiative in der Schweiz, die am 8. März 2026 Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet wird. Die Radio- und Fernsehabgabe hat im Jahr 2024 1,37 Milliarden Franken eingebracht. Davon gingen 1,25 Milliarden Franken an die SRG-SSR und 81 Millionen Franken an konzessionierte Lokalradios und Regionalfernsehen.

19. Februar 2026

«WIE KLINGT DER KLI­MA­WAN­DEL?»

Bild: Wie tönt es aus einem schmelzenden Gletscher? - Foto: © Benjamin Buchan

In ihrem Hörstück «Klänge des Anthropozän» gehen Sarah Heinzmann und Noah Pilloud vom Berner Radio «RaBe» dem Klang der Klimakrise nach. Am kommenden Sonohr-Festival (27. Februar bis 1. März 2026 in Bern) wird es zum ersten Mal öffentlich zu hören sein. «Klänge des Anthropozän» wurde mit dem KatalysatOHR-Förderpreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Auf dem Berner Online-Portal «Journal B» berichtet Janine Schneider über das eindrückliche Hör-Projekt.

13. Februar 2026

«HAL­BIE­RUNGS­IN­ITIA­TI­VE»: DER STIF­TUNGS­RAT DES SCHWEI­ZER PRES­SE­RATS IST BE­SORGT

SRG.SSR

Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats nimmt die bevorstehende Volksabstimmung über die sogenannte «Halbierungsinitiative» «mit Sorge zur Kenntnis»: «Eine Annahme der Initiative hätte weitreichende negative Folgen, nicht nur für den medialen Service public in der mehrsprachigen Schweiz, sondern für den gesamten Medienplatz Schweiz. Ein Ja würde auch die Arbeit und die Finanzierung des Schweizer Presserats unmittelbar treffen und erschweren», schreibt der Rat heute.

11. Februar 2026

«IST PRO­FES­SIO­NEL­LES KUL­TUR­SCHAF­FEN IN DER SCHWEIZ ÜBER­HAUPT NOCH MÖG­LICH?»

suisseculture

Aktuell setzt sich der Kultur-Dachverband Suisseculture zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen und weiteren Kulturverbänden in mehreren Kampagnen aktiv gegen die Halbierungsinitiative ein, «die die SRG-SSR verkleinern will, vor allem aber das Schweizer Kulturschaffen und dessen Sichtbarkeit abschaffen will». «Die Initiative ist symptomatisch für die Angriffe gegen die Kultur und die Kürzungen im Bereich der Kultur, deren Resilienz erschöpft ist», schreibt Suisseculture heute. Und weiter: «Es stellt sich die Frage, ob in der Schweiz professionelles Kulturschaffen (…) überhaupt noch möglich ist.»

10. Februar 2026

MO­DE­RA­TI­ON RADIO SRF 1: DA­MI­AN BETSCHART FOLGT AUF MA­RI­ET­TA TO­MA­SCHETT

Damian Betschart, 2026 - Foto: © SRF / Raphael Diethelm

Ab Mai 2026 stösst Damian Betschart zum Moderationsteam von Radio SRF 1. Der Moderator aus der Zentralschweiz wird unter anderem im «Nachtexpress», in der «Jukebox» sowie am Nachmittag zu hören sein. Der Neuzugang erfolgt aufgrund der Pensionierung von Marietta Tomaschett.

9. Februar 2026

ÜBER­AR­BEI­TE­TES «MU­SIK­MA­GA­ZIN» AUF RADIO SRF 2 KUL­TUR UND ON­LINE

Theresa Beyer, Leiterin Musikredaktion SRF 2 Kultur - Foto: © SRF / Matthias Willi

SRF hat das «Musikmagazin» überarbeitet: Neu präsentiert sich die Audiosendung mit erweitertem Moderationsteam und erneuertem, genreübergreifendem Konzept. Die erste Sendung ist bereits online.

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