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Kategorie: VeranstalterInnen, Lokale, Bühnentechnik

17. Juni 2026

AP­PEN­ZELL AUS­SER­RHO­DEN: KUL­TUR­PREIS 2026 FÜR PA­TRICK KESS­LER

Patrick Kessler (Bild: Kasimir Höhener)

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden verleiht Patrick Kessler (Bild) den mit 25’000 Franken dotierten kantonalen Kulturpreis. Damit zeichnet er das Werk «eines vielseitigen, weit vernetzten Musikers aus, der im Kanton seit mehr als zwanzig Jahren aktiv ist», wie es in der Mitteilung heisst. Gleichzeitig wird in diesem Jahr zum dritten Mal der kulturelle Anerkennungspreis verliehen. Er geht an den TanzRaum Herisau, der 2005 von der Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin Christine von Mentlen gegründet wurde. Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Feier am 19. September im Casino Herisau überreicht.

4. Juni 2026

AARAU IST DIE «KUL­TUR­HAUPT­STADT SCHWEIZ 2030»

Bild: Altstadt von Aarau mit Stadtkirche im Hintergrund - Foto: Sandro Senn, 2009, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sa-se - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Altstadt_Aarau.jpg

Aarau, die Aargauer Kantonshauptstadt, hat sich nach einem mehrmonatigen Bewerbungsverfahren gegen die Konkurrenz aus Bellinzona, Lugano (mit Locarno und Mendrisio) sowie Thun als «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» durchgesetzt. 

3. Juni 2026

NACH­RICHT AUS LYSS: «KUFA ENT­WI­CKELT STRA­TE­GIE ZUR NACH­HAL­TI­GEN STA­BI­LI­TÄT»

Kulturfabrik KUFA Lyss, https://www.kufa.ch/

Wie an dieser Stelle mehrfach gemeldet, hat die Kulturfabrik Lyss (KUFA) turbulente Zeiten hinter sich: rückläufige Erträge, personelle Fluktuationen, Abgang des Geschäftsführers. Der Vorstand der KUFA «will nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden, der Gemeinde Lyss und den umliegenden Gemeinden die Zukunft anpacken und die finanzielle und betriebliche Stabilität sichern», wie er in der Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Am Montag hatte die KUFA die Vertreter:innen der umliegenden Gemeinden und weitere Finanzpartner:innen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

24. Mai 2026

«DAS ZELT»: SO­FOR­TI­GER BE­TRIEBS-STOPP

Bild: DAS ZELT an der Expo.02 - Foto: Das Zelt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DAS_ZELT_-_Expo.02.jpg

«Das grösste mobile Kultur- und Eventtheater der Schweiz zieht die Notbremse: Per 30. Mai 2026 pausiert ‹Das Zelt› seine Tournee. Die Shows an den Standorten St.Gallen und Luzern finden nicht statt. Betroffen sind 17 Vorstellungen und drei Corporate Events.», schreibt Flavia Schlittler im «SonntagsBlick» vom 24. Mai 2026. Ein harter Schritt für alle Beteiligten: «Uns bleibt aktuell nichts anderes übrig», sagt Direktor Adrian Steiner zu «SonntagsBlick». Und: Er habe trotz dieser Schocknachricht Grund zum Optimismus. Im September 2026 solle ein Neustart erfolgen. Die rund 70 Mitarbeitenden werden ab Juni auf Kurzarbeit gesetzt.

23. Mai 2026

STU­DIE ZUM SCHWEI­ZER VER­AN­STAL­TUNGS-SEK­TOR ZEIGT: EVENT-BRAN­CHE WÄCHST UND SETZT AUF KI

St.Jakob-Arena Basel, 2023 - Foto: RouteMedia - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jakobsarena_Publikum_-_IMG_20231105_083846.jpg?uselang=de

Das Marktforschungs-Unternehmen GIM Suisse AG führte gemeinsam mit Swiss LiveCom Association Expo Event, svtb (Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe), Tectum (Schweizer Verband der Festzeltbauer) sowie dem VSSA (Verein Schweizer Stadion- und Arenabetreiber) eine gross angelegte Studie durch. Mit ihr sollten Erfolge und Krisen mit Fakten belegt und Trends sichtbar gemacht werden. Wie die nun publizierte «Event Trend Studie Schweiz 2026» zeigt, hat die Branche ihre eigenen Wachstumsprognosen übertroffen. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen erzielte 2024 einen Jahresumsatz von über einer Million Franken – und für 2026 rechnen viele mit weiterem Wachstum.

1. Mai 2026

DER GRÜN­DER UND KÜNST­LE­RI­SCHE LEI­TER JACKY MARTI VER­LÄSST NACH 47 JAH­REN DAS ES­TI­VAL JAZZ LU­GA­NO

Jacky Marti - Screenshot © https://www.rsi.ch/play/tv/telegiornale/video/telegiornale-1230?urn=urn:rsi:video:3667841

Nach 47 Jahren gibt Jacky Marti (Bild) die künstlerische Leitung des Estival Jazz in Lugano ab. «Eine insgeheim erwartete, nun aber symbolisch bedeutsame Nachricht: Für eines der repräsentativsten Festivals der Region, das als kostenlose Veranstaltung begann und im Laufe der Zeit zu einer internationalen Referenz geworden ist, geht eine Ära zu Ende», schreibt RSI dazu.

30. April 2026

DAMPF­ZEN­TRA­LE BERN: «PLAN D» DES BE­REITS BIS­HER ZU­STÄN­DI­GEN VER­EINS ER­HÄLT DEN ZU­SCHLAG

Dampfzentrale Bern - Foto: © Sabine Burger, https://www.flickr.com/photos/131711151@N05/albums/72157666768232165/with/29023529217

Die Stadt Bern vergibt die kulturelle Nutzung der Dampfzentrale nach einem selektiven Verfahren ab 2028 an den Verein Dampfzentrale mit seinem Konzept «Plan D». Das Angebot wurde im Rahmen einer Ausschreibung nach WTO-Übereinkommen von einem neunköpfigen Beurteilungsgremium einstimmig ausgewählt. Es dient als Grundlage für die Verhandlungen eines Leistungsvertrages für die Periode 2028 bis 2030.

29. April 2026

KAN­TON UND STADT LU­ZERN: SYL­VIA WIN­KEL­MANN-ACKER­MANN WIRD GE­SCHÄFTS­FÜH­RE­RIN DES ZWECK­VER­BAN­DES GROS­SE KUL­TUR­BE­TRIE­BE

Sylvia Winkelmann-Ackermann - Foto: lu.ch

Sylvia Winkelmann-Ackermann (Bild) wird ab August 2026 Leiterin der Geschäftsstelle Zweckverband grosse Kulturbetriebe. In dieser neu geschaffenen Funktion ist sie verantwortlich für den Aufbau und die Führung der Geschäftsstelle sowie für die fachliche und organisatorische Unterstützung der Delegiertenversammlung des Zweckverbands von Kanton und Stadt Luzern. Sie unterstützt die Delegierten in der strategischen Steuerung der angeschlossenen Kulturbetriebe.

26. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 07/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

24. April 2026

MARCO LI­EMBD VER­LÄSST DAS LU­ZER­NER KON­ZERT­HAUS SCHÜÜR

Marco Liembd - Foto: © https://www.facebook.com/photo/?fbid=10160610374154291&set=a.43154

Marco Liembd (Bild) verlässt per Dezember 2026 nach einem Jahrzehnt das Luzerner Konzerthaus Schüür. Er gibt die Geschäftsleitung ab und will sich beruflich neu orientieren, teilt die Schüür in einer Medienmitteilung mit. Sie bekommt nun einige Monate Zeit, um die Nachfolge zu regeln. Die Suche nach einer neuen Leitung soll laut Mitteilung Ende Mai 2026 starten.

21. April 2026

LEI­TUNG KUL­TUR­FA­BRIK KUFA LYSS: AUCH GE­SCHÄFTS­FÜH­RER CLAU­DE HÜB­SCHER GEHT BE­REITS WIE­DER

Kulturfabrik KUFA Lyss – Foto: Gorka Photography, © https://www.kufa.ch/infos/die-kufa/

«Der Vorstand der Kulturfabrik KUFA Lyss hat entschieden, das Arbeitsverhältnis mit dem bisherigen Geschäftsführer Claude Hübscher per Ende der laufenden Saison zu beenden. Claude Hübscher ist bis dahin von seinen Tätigkeiten freigestellt», heisst es in der aktuellen KUFA-Medienmitteilung. «Über die Gründe werden keine weiteren Angaben gemacht», schreibt uns heute Vize-Präsidentin Sandra Petris. Und weiter: «Der Vorstand übernimmt derzeit die Verantwortung; der laufende Betrieb wird gemeinsam mit dem Team sichergestellt.»

13. April 2026

SCHWEI­ZER KÜNST­LER:IN­NEN­BÖR­SE FEI­ERT DIESE WOCHE IN THUN IHR 50-JAHR-JU­BI­LÄ­UM

70 Künstler:innen und Formationen präsentieren an der Schweizer Künstlerbörse 2026 in Thun Ausschnitte ihrer Produktionen. Auftreten werden unter anderem Lara Stoll, Cenk, schön&gut, Trummer, Christoph Simon, Jane Mumford, Famiglia Dimitri u.v.m. Zelebriert wird das 50-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung mit Höhepunkten wie dem vielfältig besetzten Eröffnungsabend sowie mit einer Vertikal-Dance-Show am Turm des KKThun. 

12. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 06/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

10. April 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE DJ, RAP­PER, PRO­DU­ZENT, PARTY-OR­GA­NI­SA­TOR UND AK­TI­VIST AFRI­KA BAM­BAAT­AA IST GE­STOR­BEN

Afrika Bambaataa, 2009 - Foto: https://www.flickr.com/people/72538882@N00, https://www.flickr.com/photos/docmonstereyes/3501722651/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Afrika_Bambaataa_2009_IMG_8349.jpg?uselang=de

Der am 17. April 1957 in der Bronx (New York City) geborene Afrika Bambaata (Bild), bürgerlich Lance Taylor, ist am 9. April 2026 in Philadelphia gestorben. Er war ein ab den 1970er-Jahren aktiver New Yorker Hip-Hop-DJ und Gründer der weltweiten Organisation Zulu Nation. Weiterhin war er Party-Organisator der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Er zählte zu den stilprägenden Figuren der Anfangszeiten im Hip-Hop. Weltweites Ansehen errang er schon Anfang der 1980er mit dem frühen Hip-Hop-Klassiker «Planet Rock». Bambaataa arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Yellowman, UB40, Johnny Rotten von den Sex Pistols, James Brown, Leftfield, Gary Numan und DePoint zusammen. Durch Afrika Bambaataas Erfolg wurden auch seine Bands Planet Patrol, Soulsonic Force und Cosmic Force bekannt. Er brachte unter den Namen Time Zone, Shango, Hydraulic Funk, Khayan und Sirius B Platten heraus. Im Mai 2016 trat Afrika Bambaataa von der Führung der Zulu Nation zurück, nachdem ihm der bis in die 1970er-Jahre zurückreichende sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen worden war. (*) Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

2. April 2026

DAMPF­ZEN­TRA­LE BERN: GE­SAM­TE LEI­TUNG VER­LÄSST DAS KUL­TUR­HAUS ENDE 2027

Dampfzentrale Bern – Foto: © Sabine Burger, https://www.flickr.com/photos/131711151@N05/albums/72157666768232165/with/29023529217

Mit Anneli Binder, Karin Bitterli und Roger Ziegler verlässt die gesamte Geschäftsleitung der Dampfzentrale Bern das Haus Ende 2027, wie sie gegenüber der «Hauptstadt» und den Berner Tamedia-Zeitungen mitteilt. Im August 2025 war bereits der gesamte Vorstand zurückgetreten. Noch in diesem Frühling will die Stadt Bern als Eigentümerin der Liegenschaft bekannt geben, wer den Betrieb in der Dampfzentrale ab 2028 übernehmen werde.

1. April 2026

BE­RUFS­VER­BAND VI­SA­R­TE: «KUNST IST AR­BEIT – UND MUSS FAIR ENT­LOHNT WER­DEN»

VISARTE Aktionstage 2026 HonorarLeitlinien

Visarte, der Berufsverband für visuelle Kunst Schweiz, publizierte jüngst die dritte Ausgabe der «Leitlinien – Honorare für Künstler:innen und Kurator:innen». Erfreulicherweise finden diese bei immer mehr Förderstellen Beachtung, dennoch bleibt noch viel zu tun. Im Jahr 2026 macht Visarte Schweiz gemeinsam mit den Visarte-Regionalgruppen mit diversen Aktionen auf die Missstände in der Branche aufmerksam.

18. März 2026

DER ZÜR­CHER FILM­KRI­TI­KER UND SHOW­BUSI­NESS-JOUR­NA­LIST BENNY FURTH IST GE­STOR­BEN

Benny Furth - LIVE-NostalgikerInnen

Der 1932 geborene Zürcher Filmkritiker und Entertainement-Journalist Benny Furth (Bild) ist gestorben. Er veröffentlichte seine Besprechungen u.a. via «Facts», «Baslerstab» und «Art-TV». Furth war Redaktionsleiter des von Hazy Osterwald initiierten Ausgeh-Magazins «Music Monitor Live» und 2014 Gründer der Facebook-Gruppe «LIVE-NostalgikerInnen», – ein beliebtes Forum, das gemäss Selbstdarstellung «Fotos, Erinnerungen und Veranstaltungen des internationalen und Schweizer-Showbusiness’ aus den Jahren 1968 bis 1999 wieder aufleben lassen möchte, mit Bildern und Beiträgen jener Zeit» und «dazu noch über aktuelle Events, die nostalgisch angehaucht sind, berichtet.»

1. März 2026

DER SCHWEI­ZER BLUES- UND JAZZ-VER­AN­STAL­TER LOUIS VAN DER HAE­GEN IST GE­STOR­BEN

Louis van der Haegen - Foto: © Blues Festival Basel / Kevin D. Müri / https://www.facebook.com/louis.vanderhaegen.3

Der am 24. Mai 1934 im Urnerland geborene Louis Jean van der Haegen (Bild) ist am 24. Februar 2026 gestorben. Van der Haegen war während Jahrzehnten höchst engagiert als Blues- und Jazzveranstalter zunächst in Luzern und dann im Raum Basel tätig. Er gründete zusammen mit Gleichgesinnten den Jazzclub Aesch/Pfeffingen und betätigte sich als Musikchef beim Jazz-Weekend in Reinach. Van der Haegen war im Jahr 2000 der Initiant und langjährige Präsident und zuletzt Ehrenpräsident des Blues Festivals Basel, lancierte den Swiss Blues Award und pflegte beste Verbindungen sowohl zu internationalen Stars und Managements als auch zu aufstrebenden Talenten von fern und nah. Van der Haegen betreute jahrelang auch das Management von Othella Dallas. Beruflich war Louis Van der Haegen einer der Wegbereiter der Solarenergie in der Schweiz.

27. Februar 2026

GE­SUCHT: NACH­FOL­GE FÜR UTE HA­FER­BURG ALS GE­SCHÄFTS­FÜH­REN­DE IN­TEN­DANZ DES THEA­TER CA­SI­NOS ZUG

Ute Haferburg - Foto: Stadt Zug, 2022, https://www.stadtzug.ch/newsarchiv/1454323

Im Jahr 2022 trat Ute Haferburg (Bild) ihre Stelle als Geschäftsleitende Intendantin des Theater Casinos Zug an. «Sie bleibt bis zum Ende der nächsten Saison Intendantin (…) Doch per Sommer 2027 verlässt sie den Betrieb», schreibt am Donnerstagabend das Online-Portal «zentralplus.ch». Auf der Webseite des Theater Casinos Zug ist die Stelle «Geschäftsführende Intendanz (w/m/d) ab Saison 2027/28 mit Vorvertrag per 01.09.2026 (oder nach Vereinbarung)» ausgeschrieben.

14. Februar 2026

BERN: FLO­RI­AN WEISS WIRD NEUER GE­SCHÄFTS­LEI­TER UND PRO­GRAMM-VER­ANT­WORT­LI­CHER VON BE­JAZZ

Bild: Florian Weiss - Foto: © redom.ru

Der Verein BeJazz Bern gibt die Wahl von Florian Weiss (Bild) zum neuen Geschäftsleiter und Programmverantwortlichen bekannt. «Mit ihm gewinnt der Club eine erfahrene Persönlichkeit, die ab dem 1. April 2026 die künstlerischen Weichen für die kommenden Spielzeiten stellen wird», schreibt BeJazz.

5. Februar 2026

LEI­TUNG KLEIN­THEA­TER LU­ZERN: FA­BI­EN­NE MA­THIS GEHT, JA­NI­NE BÜR­KLI BLEIBT

JanineBürkli Kleintheater Luzern - Marco Sieber

Seit Sommer 2023 leiten Janine Bürkli (Bild) und Fabienne Mathis das Kleintheater Luzern gemeinsam. Im Sommer 2026 wird es eine Veränderung in der Co-Leitung geben: Fabienne Mathis wird die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlassen. Janine Bürkli behält ihre Leitungsposition bei. Der Stiftungsrat definiert gemeinsam mit Janine Bürkli in den nächsten Wochen die künftige Leitungsstruktur. Weder der aktuelle Spielbetrieb noch das Neubauprojekt am Bundesplatz seien von dieser personellen Veränderung direkt betroffen, schreibt der Stiftungsrat. Er werde im Sommer im Detail über die künftige Leitungsstruktur im Kleintheater informieren.

5. Februar 2026

THUN: DIE SCHWEI­ZER KÜNST­LER:IN­NEN­BÖR­SE FEI­ERT 2026 IHR 50-JAHR-JU­BI­LÄ­UM

Künstlerbörse Thun 2025 Foto © Sabine Burger

70 Künstler:innen und Formationen präsentieren an der diesjährigen Schweizer Künstler:innenbörse in Thun vom 15. bis 18. April 2026 Ausschnitte aus ihren Produktionen. Auftreten werden unter anderem Lara Stoll, Cenk, schön&gut, Trummer, Christoph Simon, Jane Mumford, Famiglia Dimitri u.v.m. Zelebriert wird das 50-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung mit Highlights wie dem vielfältig besetzten Eröffnungsabend sowie mit einer Vertikal-Dance-Show am Turm des KKThun. 

30. Januar 2026

LÄSST SICH ENDE DES KINOS «CORSO» AM ZÜR­CHER BEL­LE­VUE AB­WEN­DEN?

Corso Theater Zürich. Architekten K. Knell und Ernst F. Burckhardt. in «Das Werk. Architektur und Kunst», Band 23 (1936): Nachweis (Public Domain) https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=wbw-002:1936:23::1465

Das denkmalgeschützte Zürcher Geschäftshaus «Corso» bedürfe altersbedingt einer umfassenden Sanierung: «Vertiefte Untersuchungen der Bausubstanz zeigten nun einen höheren Instandsetzungsbedarf als erwartet», steht in einer Medienmitteilung der Stadt Zürich zu lesen. Dies wirke sich auf Umfang, Dauer und Ausrichtung der Gesamtsanierung aus. In der Mitteilung wird erwähnt, der Kinobetrieb im «Corso» solle voraussichtlich noch bis ins Jahr 2029 weiterlaufen.

22. Januar 2026

«MU­SIK­KIR­CHE NEU­MÜNS­TER» ZÜ­RICH: AUCH STI­LIS­TISCH EIN OF­FE­NES HAUS

Neumünsterkirche Zürich , 2010 - Foto: Roland zh, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_zh - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Z%C3%BCrich_-_Neum%C3%BCnster_-_Botanischer_Garten_Universit%C3%A4t_Z%C3%BCrich_IMG_4731.JPG

«Wer die Kirche Neumünster in Zürich betritt, merkt sofort: Dieser Ort ist besonders. Der Raum ist seit Jahren für seine aussergewöhnliche Akustik bekannt. Davon überzeugt haben sich auch schon internationale Stars wie Ludovico Einaudi, Chris de Burgh oder Daniel Hope, die hier bereits das Zürcher Publikum verzaubert haben.», schreiben die Veranstalter:innen. Seit 2025 bringt ihre neue Konzertreihe «Musikkirche Neumünster» diesen wunderbaren Raum mit frischen Ideen zum Klingen. Auch 2026 verspricht das Programm wieder viele Highlights aus verschiedenen Stilrichtungen, die sich live erleben lassen.

22. Januar 2026

DIE WEKO BÜSST HAL­LEN­STA­DI­ON ZÜ­RICH (AGH) UND TI­CKET­CORNER AG

Bild: Hallenstadion Zürich, 2011 - Foto: Roland zh, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_zh -Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oerlikon_-_Hallenstadion-Messe_Z%C3%BCrich_2011-03-15_15-20-46.jpg

Das Bundesgericht stellte im Jahr 2020 fest, dass ein zwischen der Aktiengesellschaft Hallenstadion Zürich (AGH) und der Ticketcorner AG abgeschlossener Kooperationsvertrag gegen das Kartellgesetz verstösst. Es hatte den Fall daraufhin zur erneuten Entscheidung an die Wettbewerbskommission WEKO zurückgewiesen (BGer, 2C_113/2017 vom 12.2.2020). Nun büsst die WEKO die AGH und Ticketcorner mit 50’000 respektive 65’000 Franken.

19. Januar 2026

GE­SUCHT: LEI­TUNG RÖ­MER­STADT AU­GUS­TA RAU­RICA (80-100 %)

Augusta Raurica - Das Theater im Sommer - Foto © Susanne Schenker / https://www.augustaraurica.ch/medien/medienbilder

Der Kanton Basel-Landschaft sucht per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung die Leitung der neuen Abteilung Römerstadt Augusta Raurica (80-100 %), die als Mitglied der Geschäftsleitung des Amts für Kultur auch die Kulturpolitik des Kantons Basel-Landschaft aktiv mitgestalten wird.

16. Januar 2026

DER LU­ZER­NER JOUR­NA­LIST UND KOM­MU­NI­KA­TI­ONS-FACH­MANN, ME­DI­EN- UND KUL­TUR­FÖR­DE­RER NI­KLAUS ZEIER IST GE­STOR­BEN

Niklaus Zeier - Foto: © Film Commission Lucerne & Central Switzerland

Der 71jährige Luzerner Journalist, Kommunikationsfachmann, Kulturförderer, Initiant und Medienpolitiker Niklaus Zeier (Bild) ist gestorben, wie zuerst «lu-wahlen.ch» berichtete. Er war 24 Jahre lang Kommunikationschef der Stadt Luzern. Zeier betätigte sich vor dem Engagement bei der Stadt u.a. als «Wärchhof»- und «Boa»-Präsident. Er war 1992 Mitgründer und dann 24 Jahre lang Präsident des international renommierten Comic-Festivals Fumetto. Während 15 Jahren präsidierte Niklaus Zeier die SRG Zentralschweiz, und auch bei der Film Commission Lucerne & Central Switzerland war Niklaus Zeier als Präsident engagiert am Werk. Niklaus Zeier ist in Luzern aufgewachsen, studierte in Freiburg Jura und war danach Journalist beim «Vaterland», bei der «Luzerner Zeitung» und der «Zuger Zeitung».

4. Januar 2026

MI­CHEL RICH­TER, DER ÄL­TES­TE PROFI-DJ DER SCHWEIZ, IST GE­STOR­BEN

Michael Richter - Foto: © http://musicmagicians.com/index2.html

Michel Richter (Bild), der älteste DJ der Schweiz, ist tot. Der 73-jährige Luzerner starb in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 2026 bei einem Wohnungsbrand in Horw. Michel Richter wurde in Norddeutschland an der Ostsee-Küste, in Travemünde geboren. Als er drei Jahre alt war, zog seine Familie in die Schweiz um. Er wuchs in Luzern auf. Nach einer Ausbildung zum Reisebürokaufmann arbeitete er als Profi-DJ, Musikjournalist, Radiomann, Konzertveranstalter, Texter und als A+R-Verantwortlicher bei einer Schallplattenfirma. Als DJ war er jährlich an bis zu hundert Anlässen zu erleben. Seinen letzten Auftritt hatte er am Silvester 2025 im Stadtkeller in Luzern. Michel Richter wurde als lebende Legende, wandelndes Musiklexikon, leidenschaftlicher Musikvermittler und humorvoller Menschenfreund beschrieben.

4. Dezember 2025

SCHLUSS­BI­LANZ DER SRG-SSR ZUM ESC 2025 – EBU-ENT­SCHEID ZUM ESC 2026

© SRG SSR / Barbara Müller, 2025

Sechs Monate nach dem Eurovision Song Contest (ESC) 2025 in Basel zieht die SRG-SSR eine positive Schlussbilanz: «Der Anlass erreichte weltweit ein grosses Publikum, blieb bei der SRG-SSR dank sorgfältiger Finanzsteuerung unter dem Budget und wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch wirtschaftlich setzte der Event starke Impulse: Die bezahlenden Besucher:innen haben während ihrem Aufenthalt gut 90 Millionen Franken ausgegeben. Mit über 90 Prozent Zufriedenheit und hoher Wiederbesuchsabsicht bestätigt der ESC das professionelle und wirkungsstarke Engagement der SRG-SSR», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.

30. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 27/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

27. November 2025

SCHWEI­ZE­RI­SCHER MU­SI­KER­VER­BAND (SMV) MACHT UN­FAI­RE AN­STEL­LUN­GEN IN SCHWEI­ZER OR­CHES­TERN TRANS­PA­RENT

Schweizerischer Musikverband SMV

Der Schweizerische Musikerverband (SMV) veröffentlicht neu die SMV-Tarifampelkarte, welche die Entlöhnungssituation von freischaffenden Berufsmusiker:innen insbesondere in professionellen Teilzeit-/ Projektorchestern der Schweiz aufzeigt. Ziel ist es, die oft unzureichende Bezahlung von Zuzüger:innen/Aushilfen/Verstärkungen transparent zu machen.

14. November 2025

KUL­TUR- UND FREI­ZEIT­VER­HAL­TEN IN DER SCHWEIZ: «RÜCK­ZUG INS PRI­VA­TE NACH DER PAN­DE­MIE»

2024 Kultur Freizeit BFS 2025

Im Jahr 2024 gingen die Besuche in Kultureinrichtungen und die Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände im Vergleich zu 2019 zurück. Die grosse Ausnahme waren Festivals. Nahezu 80% der Bevölkerung würden gerne mehr Kulturbesuche unternehmen, sehen sich jedoch vor allem durch Zeit- und Geldmangel eingeschränkt. Individuellere Freizeitbeschäftigungen sind im Aufschwung: Digitale Tätigkeiten sowie kreative Hobbys im Amateurbereich haben stark zugenommen, insbesondere bei den 15- bis 29-Jährigen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zeichnet erstmals ein Bild des postpandemischen Kultur- und Freizeitverhaltens in der Schweiz. Es stellt einen «Rückzug ins Private nach der Pandemie» fest.

14. November 2025

AUS­SCHREI­BUNG KUL­TUR­ORT DAMPF­ZEN­TRA­LE BERN: DREI VER­EI­NE GE­HEN IN DIE ZWEI­TE RUN­DE

Dampfzentrale Bern – Foto: © Sabine Burger, https://www.flickr.com/photos/131711151@N05/albums/72157666768232165/with/29023529217

Die Vereine auawirleben, Dampfzentrale und Hannah Dampf erreichen die zweite Runde der Ausschreibung für die Neuvergabe des Leistungsvertrags des Berner Kulturorts Dampfzentrale. Sie werden eingeladen, ihre Ideen für die kulturelle Nutzung der Dampfzentrale mit einem Konzept vertieft auszuarbeiten. Insgesamt wurden innerhalb der Frist bis 30. September 2025 neun Bewerbungen eingereicht, wovon sieben sich für die erste Jurydiskussion qualifizierten, wie die Stadt Bern am Freitag schreibt.

2. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 25/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

21. Oktober 2025

LU­ZER­NER THEA­TER: IN­TEN­DANZ-DUO KAT­JA LAN­GEN­BACH UND WAN­DA PU­VO­GEL ÜBER­NIMMT

Wanda Puvogel (links) Katja Langenbach - Foto: © Ingo Hoehn

Ab der Spielzeit 2026/27 übernimmt eine Doppelspitze die Intendanz am Luzerner Theater: Katja Langenbach und Wanda Puvogel (Bild) treten gemeinsam die Nachfolge von Ina Karr an. Der Stiftungsrat hat sich für eine interne Lösung entschieden, «um eine Kontinuität der sehr erfolgreichen künstlerischen Arbeit der vergangenen Jahre zu ermöglichen», wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Gleichzeitig wollen die beiden Co-Intendantinnen «den co-kreativen Ansatz verstärken, der in Form der Doppelspitze auch nach aussen sichtbar wird», wie sie erklären.

25. August 2025

KI­NO­LE­GEN­DE BE­KI PROBST – «D BE­KI US BÄRN»

Beki Probst - Foto: Oliver Möst © Berlinale 2014, https:::www.berlinale.de:de:presse:pressefotos:allgemeine_informationen:index.html

Radio SRF 3, «Focus», heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast

21. August 2025

KLEIN­THEA­TER LU­ZERN SOLL AM BIS­HE­RI­GEN STAND­ORT BLEI­BEN

Kleintheater Luzern - Foto: © Beat Allgaier

Nach ausführlicher Prüfung der beiden Standort-Optionen Bundesplatz und Himmelrich hat der Stiftungsrat des Kleintheaters Luzern entschieden, «den Fokus für die weitere Planung auf den bisherigen, bewährten Standort Bundesplatz zu legen», wie es in der heutigen Medienmitteilung heisst.

12. August 2025

MI­CHA­EL HAEF­LI­GER, LU­CER­NE FES­TI­VAL: «DIE VOLL­ENDUNG GIBT ES NICHT»

Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom heutigen Dienstag, 13 Uhr / Podcast

11. August 2025

KUL­TUR­FA­BRIK KU­FA LYSS: KUL­TUR­MA­NA­GER CLAU­DE HÜB­SCHER ÜBER­NIMMT PER SO­FORT DIE LEI­TUNG

Ab August 2024 wurde die Kulturfabrik KUFA in Lyss nach der Interims-Führung durch Nina Prochazka von einer CO-Leitung betreut: Die Kulturmanagerin Barbara Glenz und der Musikwissenschaftler Yves Chapuis übernahmen gemeinsam die Leitung. Ende Oktober 2024 verabschiedete sich die Co-Leiterin Barbara Glenz zum Ende ihrer Probezeit bereits wieder. Jetzt hat die Kufa mit dem Kulturmanager Claude Hübscher (Bild) per sofort eine neue Leitung. Lange habe die Kufa vergebens nach einer Nachfolge gesucht, sagte deren Vereins-Präsidentin Angela Eggimann der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

3. August 2025

JO­SIA­NE IM­HAS­LY IST AB SEP­TEM­BER 2025 DIE NEUE KÜNST­LE­RI­SCHE DI­REK­TO­RIN DER FUN­D­A­ZI­UN NAIRS IN SCUOL (GR)

Josiane Imhasly - Foto: © Herbert Weber, https://www.josianeimhasly.ch/kontakt/

In der Fundaziun Nairs gibt es einen Wechsel in der Leitung: Der bisherige künstlerische Direktor, Clifford E. Bruckmann, hat seine Tätigkeit bei der Fundaziun Nairs Ende Juli 2025 beendet. Er hat in den letzten zwei Jahren nach der Pensionierung des langjährigen künstlerischen Direktors, Christof Roesch, «den Generationenwechsel in der Fundaziun Nairs eingeleitet und viele wertvolle neue künstlerische Impulse gegeben», wie der Stiftungsrat der Fundaziun Nairs schreibt. Ab dem 1. September 2025 wird die Kuratorin und Kulturmanagerin Josiane Imhasly (Bild) neue künstlerische Direktorin der Stiftung.

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