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4. Juli 2018

ZUM STREIK VON TAMEDIA-ANGESTELLTEN IN DER ROMANDIE

Seit gestern Dienstagnachmittag befinden sich die Redaktionen von «24 Heures», «Tribune de Genève» und «Le Matin» im Streik: Damit demonstrieren die MitarbeiterInnen der drei Blätter aus dem Zürcher Verlag Tamedia gegen die Einstellung der Printausgabe von «Le Matin». Den streikenden JournalistInnen drohte die Tamedia Suisse Romandie mit der Kündigung. Am heutigen Mittwoch solidarisierten sich zahlreiche Persönlichkeiten der Westschweiz und MitarbeiterInnen der Deutschschweizer Redaktionen von Tamedia mit den Streikenden. Für den morgigen Donnerstag ist nun offenbar ein Gespräch zwischen Tamedia und ihren Angestellten vor der Schlichtungsstelle des Waadtländer Wirtschaftsdepartements vorgesehen. Bis dahin soll der Streik weiterlaufen. Tamedia will die Print-Ausgabe von «Le Matin» Ende Juli 2018 einstellen. 41 Mitarbeitenden droht der Verlust des Arbeitsplatzes.

Logo: © Tamedia

MEDIENSTIMMEN DAZU:

Drohungen, Solidarität und ein runder Tisch

Mehrere Parteien aus den Kantonen Genf und Waadt sowie die Stadtregierung Genf haben einen Appell für die Rettung der Medienvielfalt in der Westschweiz unterzeichnet. «Das Recht auf Streik ist in der Bundesverfassung verankert», erinnert die Waadtländer SP-Nationalrätin Rebecca Ruiz. Das Vorgehen sei inakzeptabel und zeuge von Geringschätzung.

Andreas Stüdli

https://www.srf.ch/news/schweiz/journalisten-im-streik-drohungen-solidaritaet-und-ein-runder-tisch

Streit bei Tamedia eskaliert

Mitarbeiter streiken, die Unternehmensleitung droht mit sofortigen Kündigungen, die Belegschaft solidarisiert sich mit den Streikenden: Im Medienhaus Tamedia geht es immer gehässiger zu.

Lucien Scherrer

https://www.nzz.ch/schweiz/streit-bei-tamedia-eskaliert-ld.1400671?reduced=true

Redaktionen von Tamedia Romandie streiken

Die Angestellten protestieren gegen die geplante Einstellung der Tageszeitung «Le Matin».

Der Streik wurde von 88 Prozent des Redaktionspersonals beschlossen.

oli/sda

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/redaktionen-von-tamedia-romandie-streiken/story/25248752

Tamedia-Mitarbeitende in der Westschweiz führen Streik fort

Ein Ende des Arbeitskonflikts bei Tamedia in der Romandie ist vorerst nicht in Sicht. Die Angestellten setzen ihren Streik gegen die Einstellung von «Le Matin» fort. Gleichzeitig wollen die Parteien an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Das hat die Generalversammlung der Redaktorinnen und Redaktoren am Mittwoch in Lausanne beschlossen. Man nehme zu Kenntnis, dass die Tamedia-Spitze die Verhandlungen vor der Schlichtungsstelle des Kantons Waadt wieder aufnehmen wolle. Eine Delegation aus Mitgliedern der Personalkommission und von Gewerkschaftsvertretern ist mit den Verhandlungen vom Donnerstag beauftragt worden.

Keystone-sda/ats

https://www.swissinfo.ch/ger/tamedia-mitarbeitende-in-der-westschweiz-fuehren-streik-fort/44234734

Grève chez Tamedia: 200 personnes ont manifesté mercredi

Les journalistes romands du groupe zurichois ont décidé de poursuivre leur mouvement, protestant contre les licenciements annoncés.

https://www.lematin.ch/suisse/tamedia-manifestants-soutiennent-greve/story/16509658

Les journaux de Tamedia 24 heures, Le Matin et la TDG amaigris par la grève

Les éditions du Matin, de 24 heures et de la Tribune de Genève sont parues ce mercredi amaigries. Les rédactions de ces quotidiens, ainsi que celle du Matin dimanche, qui appartiennent au groupe Tamedia, sont en grève depuis mardi.

https://www.rts.ch/info/suisse/9693492-les-journaux-de-tamedia-24-heures-le-matin-et-la-tdg-amaigris-par-la-greve.html

Des pistes se dessinent pour sauver «Le Matin»

Alors que la grève se poursuit dans les rédactions romandes de Tamedia, les rumeurs d’un rachat se multiplient. Un groupe de travail planche sur un projet de relance. Pour l’heure, l’éditeur zurichois refuse de vendre

Sylvia Revello

https://www.letemps.ch/economie/pistes-se-dessinent-sauver-matin?itm_source=homepage&itm_medium=position-1

MEDIENMITTEILUNG TAMEDIA:

«

Tamedia fordert ein sofortiges Ende des Streiks zur Erhaltung des GAV. Die Erarbeitung eines Sozialplans hat Vorrang.

Tamedia wehrt sich gegen den Streik der Redaktionen in der Romandie und von Impressum von heute Dienstag. Diese Aktion stellt die Existenz des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) in Frage.

Seit Beginn der Konsultationsphase am 8. Juni 2018 war die Geschäftsleitung von Tamedia transparent, stellte die relevanten Zahlen zur Verfügung und beantwortete in konstruktiven Sitzungen alle Fragen der beteiligten Parteien. 

Nachdem Tamedia in der vergangenen Woche sehr detailliert auf die Vorschläge der Delegation von Mitarbeitenden und Gewerkschaften eingegangen ist, hat sie die Vertreter der Redaktionen und von Impressum aufgefordert, am 28. Juni 2018 mit der Erarbeitung eines Sozialplans unter Berücksichtigung des GAV zu beginnen. Ziel dieser Verhandlungen ist es, flankierende Massnahmen zu ergreifen, die es den Betroffenen ermöglichen, die Folgen eines Arbeitsplatzverlustes abzufedern und ihnen zu helfen, eine neue Arbeitsstelle zu finden. 

Tamedia fordert alle Mitarbeitenden von Le Matin und die Vertreter von Impressum auf, den Streik sofort zu beenden. Andernfalls könnte Tamedia den GAV kündigen.

Tamedia engagiert sich seit jeher für den sozialen Dialog. Insbesondere im Zusammenhang mit der Veränderung von Le Matin ist es falsch, zu behaupten, Tamedia habe den Dialog einseitig eingestellt.  

»

3. Juli 2018

https://www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom/medienmitteilungen/tamedia-fordert-ein-sofortiges-ende-des-streiks-zur-erhaltung-des-gav-die-erarbeitung-eines-sozialplans-hat-vorrang

MEDIENMITTEILUNGEN VON GEWERKSCHAFT SYNDICOM UND BERUFSVERBAND IMPRESSUM:

«

Erster Streiktag der Tamedia-Redaktionen der Suisse Romande: Die Entscheide der Redaktion

Der erste Streiktag von Tamedia brachte ein überwältigende Beteiligung der Redaktionsmitarbeitenden der Bezahlmedien der Suisse Romande. Begleitet wurde er von zahlreichen Solidaritätsbekundungen aus der Politik und von weiteren Kreisen. Am Mittage demonstrierten mehr als 300 Personen. Der Zug zur «Tour Edipresse» brachte lautstark die Wut und Entschlossenheit der Tamedia-Mitarbeitenden zum Ausdruck.

Die Vertreter der französischsprachigen Redaktionen von Tamedia, in Begleitung des Berufsverbands impressum und der Gewerkschaft syndicom, beschlossen an der Generalversammlung um 14 Uhr:

  1. Der Wunsch von Tamedia, die Verhandlungen vor der Schlichtungsstelle des Kantons Waadt wieder aufzunehmen, wurde zur Kenntnis genommen,

  2. eine Delegation aus Mitarbeitenden und Verbänden/Gewerkschaften wurde ernannt, um die Verhandlungen am Donnerstag zu führen,

  3. der Streik wird fortgesetzt,

  4. am Donnerstag entscheidet eine Generalversammlung der Redaktion über das weitere Vorgehen.

«

4. Juli 2018

https://www.impressum.ch/content/details/erster-streik-der-tamedia-redaktionen-der-suisse-romande-die-entscheide-der-redaktion/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail

https://syndicom.ch/aktuell/artikel/article/actuel/erster-streiktag-der-tamedia-redaktionen-der-suisse-romande-die-entscheide-der-redaktion/

Tamedia Suisse Romande im Streik

Les rédactions romandes de Tamedia se mettent en grève

3. Juli 2018

https://www.impressum.ch/content/details/tamedia-suisse-romande-im-streik/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail

https://syndicom.ch/aktuell/artikel/westschweizer-redaktionen-von-tamedia-treten-in-streik/

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Auf www.ch-cultura.ch u.a. erschienen:

DIE GEDRUCKTE TAGESZEITUNG «LE MATIN» WIRD EINGESTELLT – ES BLEIBT «DIE REIN DIGITALE MEDIENMARKE ‚LE MATIN’» ÜBRIG

https://www.ch-cultura.ch/druck-verlag-printprodukte/die-gedruckte-tageszeitung-le-matin-wird-eingestellt-es-bleibt-die-rein-digitale-medienmarke-le-matin-uebrig

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Nachtrag vom 5. Juli 2018:

»

Conflit au sein de Tamedia: offre de médiation acceptée

Comme ils l’ont annoncé en fin de semaine dernière, les gouvernements de cantons de Vaud et de Genève ont fait part à Tamedia ainsi qu’aux représentants du personnel de leur disponibilité pour contribuer au maintien d’un dialogue et à la réduction du nombre de licenciements. A cet effet et devant la tournure prise par le conflit, ils leur ont proposé une médiation.

Les deux parties l’ont acceptée, aux conditions qui leur ont été indiquées. Elles se sont en particulier déclarées d’accord de suspendre, avec effet immédiat et tant que dure la médiation, toutes mesures ou notifications incompatibles avec le processus engagé, telles que licenciements ou grèves; les délais des licenciements notifiés à ce jour sont suspendus. Le président de l’organe vaudois de conciliation a été informé de cette démarche de manière à pouvoir surseoir dans la mesure nécessaire aux procédures en cours devant cette instance.

Avec le plein soutien du Conseil d’État de la République et Canton de Genève, la médiation sera conduite par Mme Nuria Gorrite, présidente du Conseil d’État vaudois et M. Philippe Leuba, chef du Département vaudois de l’économie, de l’innovation et du sport, qui ont invité les parties à une première séance qui se tiendra lundi 9 juillet. Les participants à la négociation ont convenu de maintenir confidentielles les discussions.

Les gouvernements vaudois et genevois saluent la volonté d’apaisement que manifeste l’acceptation réciproque de cette médiation. La délégation chargée de ce processus va tout mettre en œuvre pour aboutir à un résultat acceptable pour chacune des parties, dans l’intérêt commun de préserver la diversité de la presse.

»

Bureau d’information et de communication de l’Etat de Vaud

5 juillet 2018

https://www.vd.ch/toutes-les-actualites/communiques-de-presse/detail/communique/conflit-au-sein-de-tamedia-offre-de-mediation-acceptee-1530804233/

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 4. Juli 2018
  • Druck, Verlag, Printprodukte, Medienhäuser

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