DA Z - Digital Art Zurich zeigt mit seiner fünften Ausgabe vom 31. Oktober bis am 10. November 2024 erneut hervorragende internationale KünstlerInnen und Nachwuchstalente. Das Festival bietet an unterschiedlichen Orten in Zürich interaktive Ausstellungen, Virtual- und Mixed-Reality-Erlebnisse, audiovisuelle Konzerte sowie die D.A.S.C. Konferenz (Digital Arts and Sciences Conference). Die unterschiedlichen Formate entführen die BesucherInnen in virtuelle Welten und regen den Diskurs über die tiefgreifenden gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung an. Erstmals werden dieses Jahr in verschiedenen Kategorien VertreterInnen der digitalen Künste ausgezeichnet.

Bild: Alexey Botvinov bei einem audiovisuellen Konzert, https://www.da-z.net/da-z-news
Ende Oktober/Anfang November kommen jährlich einige der weltweit renommiertesten DigitalkünstlerInnen und Nachwuchstalente in Zürich zusammen. Ihre Beiträge thematisieren globale Entwicklungen, wie Umweltzerstörung, die wachsende gesellschaftliche Polarisierung oder den Einfluss der AI-Entwicklungen auf unsere Gesellschaft.
Im Museum für Gestaltung und in der Schule für Gestaltung zeigen KünstlerInnen diverse Formen und Formate der digitalen Kultur in einem immersiven Erlebnisraum.
Mixed Reality in der Wasserkirche: Ist Gott eine AI?
In der Wasserkirche Zürich begeben sich die BesucherInnen in einem virtuellen Gebetsrundgang auf die Suche nach Gott im digitalen Universum – in Form einer Mixed Reality. Hier werden die Grenzen zwischen Realität und digitaler Simulation verwischt, und das Erlebnis fordert die Besuchenden heraus, ihre Wahrnehmung von Realität zu hinterfragen.
Legendären Konzerte in der Wasserkirche
Wie schon seit der ersten Ausgabe im Jahr 2020 werden wieder exquisite, audiovisuelle Konzerte und Performances in der Wasserkirche stattfinden: Unter anderem mit MAOTIK. Der internationale Star der audiovisuellen Kunst wird seine neue audiovisuelle Performance an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie präsentieren.
DAZZED NIGHT, der grosse Event mit drei Bühnen im Kunsthaus
Mit audiovisuellen Top Acts verwandelt DAZZED das Kunsthaus Zürich am 9. November 2024 zum zweiten Mal in einen audiovisuellen Event Place mit drei Bühnen: Ballsaal und Foyer im Chipperfield-Gebäude sowie zum ersten Mal im grossen Saal des Altbaus.
Digital Arts and Sciences Conference (D.A.S.C.) vom 7. bis 9. November 2024 im Kunsthaus Zürich
Um den Dialog zwischen digitaler Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern und untereinander zu vernetzen, findet neu die Digital Arts and Sciences Conference (D.A.S.C.) während drei Tagen im Kunsthaus Zürich statt.
Dazu sind Top-Speaker eingeladen, wie Martin Andree (Buch: «BIG TECH MUSS WEG») oder aktuell zur US-Wahl die amerikanische Journalistin Elle Reeve (Buch: «Black Pill: How I Witnessed the Darkest Corners of the Internet Come to Life, Poison Society, and Capture American Politics»).
Am Donnerstag, 7. November 2024, erhalten Interessierte aktuelle Informationen zu AI-Anwendungen. Welche Best-Practices verbessern unser Leben mit AI tatsächlich?
Am Freitag, 8. November 2024, erörtern die PanelteilnehmerInnen die aktuellen politischen Entwicklungen und den Einfluss von Fake News auf unsere Gesellschaft, die Wirtschaft und das kulturelle Verständnis.
Am Samstag, 9. November 2024, thematisieren und diskutieren ExpertInnen, wie sich der Kunst- und Kulturmarkt sowie die Perzeption von Kunst in Zukunft entwickeln wird.
Erstmals vergibt DA Z Preise an Kulturschaffende der digitalen Künste
Die Digital Art Zurich (DA Z) zeichnet erstmals in verschiedenen Kategorien Künstlerinnen und Künstler für digitale Kunst aus. So Filip Gabriel Pudło aus Polen für seine Performance «The who solved the man world». «Hyper Zone» der Zürcherin Ana Hofmann wird in der Kategorie Video ausgezeichnet. In der Kategorie Web werden Amaury Hamon aus Lausanne, Nacoca Ko aus Genf und Max Vogler aus Zürich geehrt. Darüber hinaus gehen die Preise in den Kategorien Virtual Reality und Mixed Reality nach Berlin.
Die Verantwortlichen haben die sieben GewinnerInnenarbeiten aus insgesamt 300 Einsendungen ausgewählt, wie es in einer Mitteilung des DA Z heisst. Die Preise sind nicht dotiert. Aber «sie machen die Preisträgerinnen und -träger sichtbar und sind ein Impuls für ihre Karrieren», sagte DA Z-Geschäftsführerin Tanja Hollenstein gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
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Kommentare von Daniel Leutenegger