4. April 2025
31 SCHWEIZER DOKUMENTARFILME UND KOPRODUKTIONEN IN NYON
Mit 31 Schweizer Filmen und Koproduktionen im Festivalprogramm und zahlreichen Branchenanlässen ist das Festival Visions du Réel in Nyon ein wichtiger Fixpunkt für die Schweizer Dokumentarfilmbranche. Eröffnet wird die 56. Ausgabe (4. – 13. April 2025) mit der Weltpremiere des Schweizer Films «BLAME» von Christian Frei. An den Swiss-Films-Previews werden sechs neue Schweizer Dokumentarfilmprojekte vorgestellt.

Foto: © Kenza Wadimoff
21 Schweizer Filme laufen als Weltpremieren in den verschiedenen Festivalsektionen. Im Internationalen Wettbewerb für Langfilme ist die französisch-schweizerisch-portugiesische Koproduktion «NUIT OBSCURE – AIN’T I A CHILD?» (Schweizer Produktion Alina film) zu sehen. Im letzten Teil seiner Trilogie über Migrationspolitik, begleitet Regisseur Sylvain George minderjährige Migrant:innen aus Marokko auf den nächtlichen Strassen von Paris.
Unter den 15 Weltpremieren im Wettbewerb Burning Lights, der sich zeitgenössischen Erzählformen widmet, sind zwei Schweizer Filme zu finden: «EL MUNDO AL REVÉS» von Leon Schwitter und Agostina Di Luciano (CH/AR; Sabotage Filmkollektiv) wirft einen magisch-realistischen Blick auf rätselhafte Begegnungen in einem argentinischen Dorf. In der schweizerisch-französischen Koproduktion «LA MURAILLE» (Alva Film) reist Regisseurin Callisto Mc Nulty zu einem ehemaligen Sanatorium für Leprakranke im Südosten Spaniens.
Vier Schweizer Weltpremieren laufen im Internationalen Wettbewerb für mittellange und kurze Filme: «AUTOSTOP» von Roman Hüben, «EL ENSAYO» von Alberto Martín Menacho und Carmen Ayala Marín, «NIEDERURNEN, GL» von Anna Joos sowie «ROAD 190» von Emilie Cornu und Charlotte Nastasi.
Im Nationalen Wettbewerb widerspiegeln 12 Weltpremieren – darunter acht lange Debütfilme – die thematische Vielfalt des Schweizer Dokumentarfilmschaffens und führen uns rund um den Globus. «FITTING IN» von Fabienne Steiner spielt in Südafrika, «COLOSTRUM» von Sayaka Mizuno in den Schweizer Alpen, «KEVINE ET FORTUNE» von Sarah Imsand beginnt in Kamerun, «SEDIMENTE» von Laura Coppens beleuchtet Erinnerungen an den Nationalsozialismus, die DDR und die Nachwendezeit – um ein paar Stationen zu nennen.
Der Eröffnungsfilm «BLAME» läuft in der Sektion Grand Angle. Regisseur Christian Frei erzählt in einer Mischung aus Investigation und Thriller die Geschichte von drei Wissenschaftern, die während der Covid-Pandemie nicht nur gegen das Virus, sondern auch gegen Fehlinformationen und Verschwörungstheorien kämpfen müssen.
Alle Schweizer Filme im offiziellen Festivalprogramm:
https://www.swissfilms.ch/de/festival/30e-visions-du-rel-festival-international-de-cinma-nyon/0081717a95ab4cbb9070cb2e8a2589c5
Swiss-Films-Previews
An den Branchentagen VdR-Industry (6.-9. April), präsentiert Swiss Films in Zusammenarbeit mit Visions du Réel die jährlichen Previews: Die Produzent:innen von sechs Schweizer Dokumentarfilmen mit internationalem Potential stellen ihre Projekte den Sales Agents, internationalen Verleiher:innen und Festival-Delegierten vor.
Preview Booklet Visions du Réel 2025:
https://issuu.com/swissfilms/docs/swiss_films_previews_visions_du_r_el_nyon_2025?fr=sMmM2NDgzNzc4MjI
Am «VdR-Pitching», dem internationalen Koproduktions- und Finanzierungsforum, nehmen zwei Schweizer Projekte teil: «THE BIG BOOM» von Gabriel Tejedor (Production: Susanne Guggenberger, Mira Film Basel) und «CALL ME WHEN THE WIND BLOWS» von Arami Ullón (Production: Aline Schmid, Beauvoir Films).
Im Rahmen des Pitching-Wettbewerbs «Prix RTS» von Radio Télévision Suisse (RTS) werden sieben Dokumentarfilme in Entwicklung aus der Romandie vorgestellt. Unter anderem dabei sind «CHINATOWN» von Callisto Mc Nulty (Production: Britta Rindelaub, Alva Film), «INLAND» von Blaise Harrison (Production: Lionel Baier, Bande à Part Films) und «MY WIFE IS AN ARCHITECT» von Claude Baechtold (Production: Luc Peter, Katia Monla, Intermezzo Films).
Quelle:
https://www.swissfilms.ch/de/news/les-frictions-du-reel/7192
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Kommentare von Daniel Leutenegger