ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

22. Dezember 2011

66 Journalisten getötet – Zahl der Festnahmen und Übergriffe wieder gestiegen

Die vorläufige Bilanz von Reporter ohne Grenzen: Mindestens 66 Journalisten sind in diesem Jahr bis jetzt während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden. Das sind neun Reporter mehr als im Vorjahr (2010: 57 Journalisten). Auch die Zahl der Festnahmen und Entführungen von Journalisten ist ebenso wie die Zahl der Übergriffe gegen Medienmitarbeitende deutlich gestiegen. 1'044 Journalisten wurden seit vergangenem Januar weltweit festgenommen (2010: 535), 1'959 wurden angegriffen oder bedroht (2010: 1'374), 71 wurden entführt (2010: 51).

Ein bedeutender Faktor für den starken Anstieg an Repressionen und Gewalt gegen Medienschaffende waren die Ereignisse um den «Arabischen Frühling» sowie Proteste in Ländern wie Sudan, Belarus oder Uganda.

«2011 war in vielen Ländern ein Jahr der Demonstrationen und Kämpfe für Freiheit und Demokratie», so der Vorstandssprecher von Reporter ohne Grenzen (ROG), Michael Rediske. «Die meisten Machthaber antworteten mit systematischer Gewalt. Nicht nur die Proteste sollten im Keim erstickt, sondern auch Berichte darüber unterdrückt werden», so Rediske weiter. Überwiegend treffe die Gewalt einheimische Journalisten, deren Schicksal ROG mit der Bilanz in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken möchte. 

Zu den Ländern mit der höchsten Zahl an getöteten Journalisten gehören wie bereits im vergangenen Jahr Pakistan (10 Todesfälle), Irak (7) und Mexiko (5). Zu dieser Gruppe zählt erstmals auch Libyen mit fünf getöteten Journalisten. In seiner aktuellen Bilanz veröffentlicht ROG ausserdem eine Liste der zehn gefährlichsten Regionen, Städte und Plätze für Medienschaffende weltweit: Dazu gehören zum Beispiel die syrischen Städte Deraa, Homs und Damaskus, der Tahrir-Platz in Kairo, der Distrikt Khuzdar in der südwestpakistanischen Provinz Belutschistan oder der mexikanische Bundesstaat Veracruz. 

Auch die Repressionen gegen Blogger und Internetaktivisten haben in diesem Jahr weiter zugenommen. So wurden bisher 199 Cyberdissidenten festgenommen (2010: 152), zudem verloren mindestens fünf Online-Aktivisten ihr Leben. Der Anstieg der Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer hängt mit deren zunehmend wichtigen Rolle bei der Verbreitung von Informationen und Nachrichten zusammen. 

«In einigen Ländern haben Blogger eine zentrale Rolle bei der Berichterstattung übernommen, vor allem, wenn konventionelle Medien stark zensiert oder internationale Journalisten nicht ins Land gelassen wurden», sagt Rediske. Damit seien sie stärker in das Visier von Behörden oder gewaltbereiter Gruppen geraten, so Rediske weiter.

Einen Anstieg verzeichnet ROG auch bei der Zahl der Länder mit Online-Zensur, die sich von 62 auf 68 erhöht hat. Dagegen ist die Zensur konventioneller Medien mit rund 500 zensierten Medien konstant geblieben.

Schliesslich registrierte ROG in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 70 JournalistInnen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. In zehn dieser Fälle leistete das Nothilfe-Referat der deutschen ROG-Sektion Unterstützung bei der Beantragung von Asyl für die Aufnahme in Deutschland. 

mgt

Quelle / Kontakt:

http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/rog-bilanz-2011-66-journalisten-getoetet-zahl-der-festnahmen-und-uebergriffe-wieder-gestiegen/

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 22. Dezember 2011
  • Journalismus

Vorheriger Beitrag

David Vitali wird zum Leiter der Sektion Kultur und Gesellschaft des Bundesamtes für Kultur (BAK) ernannt

Nächster Beitrag

Lärm für den Dancefloor

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Carlo Petrini, 2010 - Foto: Bruno Cordioli, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Br1.com, https://www.flickr.com/photos/br1dotcom/4320019235/in/photostream/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carlo_Petrini.jpg
    ZUM TOD DES ITALIENISCHEN PUBLIZISTEN, SOZIOLOGEN UND SLOW-FOOD-GRÜNDERS CARLO PETRINI

    22. Mai 2026

  • Monster Chetwynd and Esther Teichmann Phantasie Fotostudio II, 2018 © Monster Chetwynd und Esther Teichmann. Mit freundlicher Genehmigung der Künstler und Künstlerin. Foto: Esther Teichmann.
    BIEL-BIENNE: MONSTER CHETWYND STEHT 2028 IM ZENTRUM DER 14. SCHWEIZERISCHEN PLASTIKAUSSTELLUNG

    22. Mai 2026

  • Verein Medienqualität Schweiz stellt seine Tätigkeit ein
    DER VEREIN MEDIENQUALITÄT SCHWEIZ (MQS) STELLT SEINE TÄTIGKEIT EIN

    22. Mai 2026

  • Amandine Ngindu (Mamu Tshi) Photo: © Sarah Imsand, https://www.vidy.ch/en/event/mamu-tshi-portrait-pour-amandine/
    DIE GEWINNER:INNEN DER SSA-STIPENDIEN 2026 FÜR CHOREOGRAFISCHE PROJEKTE

    22. Mai 2026

  • © Bundesamt für Statistik (BFS), https://www.facebook.com/StatDataCH
    BFS: 2025 GAB ES IN DER SCHWEIZ FAST 5 PROZENT WENIGER KULTURSCHAFFENDE ALS IM VORJAHR

    22. Mai 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>