impressum - die grösste Schweizer Organisation von JournalistInnen - ist «sehr besorgt» über den angekündigten Stellenabbau bei der «Thurgauer Zeitung». impressum befürchtet, «dass die Qualität der Lokalberichterstattung leiden wird, was negative Folgen für die Marktposition der Zeitung haben wird. Die 'Tagblatt'-Mediengruppe schrieb bis und mit 2012 kontinuierlich Gewinn, was am Sparzwang zweifeln lässt. Sollten Entlassungen ausgesprochen werden, fordert impressum einen angemessenen Sozialplan.»

Bild: http://www.impressum.ch/web/impressum-de/impressum.html
Die Medienmitteilung von impressum im Wortlaut:
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impressum ist brüskiert, dass
bei den KollegInnen der ‚Thurgauer Zeitung‘ nun
nochmals schmerzlich abgebaut werden soll, obwohl die ‚Thurgauer
Zeitung‘ ‚markant‘ zur Rentabilität der ‚Tagblatt‘-Mediengruppe,
die wiederum zur ‚NZZ‘-Mediengruppe gehört, beiträgt.
Die ‚Tagblatt‘-Medien erzielten auch im Jahr 2012 einen ansehnlichen Gewinn, wie
bereits in den Vorjahren (2012: EBITDA: Fr. 23’864’000, Gruppenergebnis Fr.
10’796’000). ‚Im Jahr 2011 wurde die
Es ist äusserst bedauerlich, dass nun bei jenen Kolleginnen und Kollegen, die
für diese Steigerung der Rentabilität täglich arbeiten, gespart wird. impressum sichert ihnen volle Unterstützung zu.
Sollte zu Entlassungen oder Frühpensionierungen geschritten werden, fordert impressum einen angemessenen Sozialplan, der mit den
Sozialpartnern auszuhandeln ist. Die impressum-Mitglieder haben Anspruch auf Rechtschutz durch den Verband.
Die Sparrunde reiht sich in einen kontinuierlichen, schleichenden Abbau ein, der schon Jahre andauert. Die Qualität der Berichterstattung leidet unter diesen Umständen unausweichlich. Die Kolleginnen und Kollegen aus den entsprechenden Redaktionen berichten schon jetzt über eine Arbeitslast, die immer schwieriger zu bewältigen ist. Mit dem Abbau von Kapazitäten für die Lokalberichterstattung sägt die ‚Tagblatt‘-Mediengruppe darum zwangsläufig am eigenen Ast.
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Quelle / Kontakt:
http://www.impressum.ch/web/impressum-de/service/Presse/Thurgauer-Zeitung.html
Kommentare von Daniel Leutenegger