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11. November 2021

DAS DUO STRØM ERHÄLT DEN KULTURPREIS 2021 DER STADT BIEL-BIENNE

Der Bieler Gemeinderat verleiht den Kulturpreis der Stadt Biel-Bienne 2021 an die Improvisationsmusiker des Duos strøm (Bild). Die beiden Ehrungen für kulturelle Verdienste gehen an die Verlage die brotsuppe und edition clandestin.

Foto: © http://www.shizophonic.ch/downloads.htm

Das Duo für experimentelle und elektroakustische Musik strøm – bestehend aus Gaudenz Badrutt und Christian Müller – wird mit dem Kulturpreis 2021 ausgezeichnet. «Seit zwei Jahrzehnten ist diese Band eine der wichtigsten Antriebskräfte der international anerkannten Szene in Biel», heisst es in der Begründung.

«Badrutt und Müller haben beide die Hochschule der Künste in Bern absolviert und einen einmaligen und abenteuerlichen Umgang mit der Musik entwickelt, mit den unterschiedlichsten und erstaunlichsten Einflüssen. Sie loten alle Möglichkeiten ihrer analogen, elektronischen oder digitalen Musikinstrumente aus, kombinieren Improvisation und Konzeptmusik, Explosionen von Free Jazz und Anspielungen auf zeitgenössischen Pop. Die Zuhörerinnen  und Zuhörer tauchen in ein sowohl gewagtes wie fesselndes Klanguniversum ein», steht weiter zu lesen.

Neben der Herausgabe von rund zehn Alben und zahlreichen Bühnenauftritten hat strøm auch Bühnenmusik komponiert, insbesondere für das Stadttheater Bern und das Schauspielhaus Wien, und audiovisuelle Installationen konzipiert, zum Beispiel für die Bieler Fototage oder die Passage Kunsthaus Zürich.

Mit der Verleihung des Preises an strøm will der Gemeinderat «eine mustergültige künstlerische Laufbahn auszeichnen und eine ausgesprochen lebendige und wagemutige Musikszene würdigen, die Biel zu einer Hauptstadt der experimentellen Musik macht».

Der Bieler Gemeinderat verleiht den mit CHF 10’000.– dotierten Kulturpreis jedes Jahr auf Antrag der Kulturkommission.

Zwei Ehrungen für kulturelle Verdienste 

Die Ehrung für kulturelle Verdienste zeichnet üblicherweise ein speziell wichtiges Projekt aus. Dieses Jahr hat der Gemeinderat entschieden, zwei Ehrungen zu vergeben, und zwar an die Verlage die brotsuppe und edition clandestin, um «deren unschätzbaren Beitrag für die Schweizer Literatur- und Kunstszene zu würdigen». 

Der Verlag edition clandestin wurde 1989 durch Judith Luks in Biel gegründet. Die Verlegerin konzentriert sich vor allem auf die Publikation von Kunstbüchern, publiziert aber auch Werke, in denen Belletristik mit graphischen oder fotografischen Arbeiten kombiniert wird. Typisch an der Vorgehensweise von Judith Luks ist gemäss Bieler Gemeinderat «die konstante Offenheit für alle Formen von visueller Gestaltung. Die Langlebigkeit, Vielfältigkeit und Qualität machen den Beitrag von edition clandestin zur Kulturförderung in der Schweiz einzigartig». 

Ursi Anna Aeschbacher gründete die brotsuppe 2003 in Biel. Sie gibt literarische Werke aller Art heraus – Romane, Gedichte, Jugendbücher, Essays – aber auch Kunstbücher. «Ursi Anna Aeschbacher leistet im Zuge der Publikationen eine unermüdliche Aufbereitungsarbeit», heisst es in der Begründung. Der Verlag die brotsuppe bietet insbesondere die Möglichkeit, junge Autorinnen und Autoren zu entdecken, oft aus dem schweizerischen Literaturinstitut, oder Übersetzungen aussergewöhnlicher Werke wie ‚Maud und Aud‘ des Norwegers Gunstein Bakke, der 2013 den Literaturpreis der Europäischen Union gewann. Dank dem Renommee und der Anerkennung, die ihm zuteilwerden, erhielt der Verlag die brotsuppe zweimal eine eidgenössische Verlagsförderung.

Die Auszeichnungen werden am 30. November 2021 um 18.30 Uhr im Nebia verliehen.

Quelle:

https://www.biel-bienne.ch/de/news.html/29/news/2629

Kontakt:

http://www.shizophonic.ch/news.htm
http://domizil.ch/strom.html
http://www.gaudenzbadrutt.ch/
https://www.christianmueller.me/
http://diebrotsuppe.ch/
https://www.edition-clandestin.ch/ec/front_content.php?idcat=9&lang=1

#KulturpreisStadtBielBienne #strøm #GaudenzBadrutt #ChristianMüller #DieBrotsuppe #UrsiAnnaAeschbacher #EditionClandestin #JudithLuks #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 11. November 2021
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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