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13. September 2012

Der Basler Kulturpreis 2012 geht an den Musiker und Komponisten Fritz Hauser

Der Kulturpreis des Kantons Basel-Stadt 2012 wird an Fritz Hauser (Bild) vergeben. «Er ist nicht nur ein herausragender Schlagzeuger, sondern auch ein aussergewöhnlicher Komponist, Klangerfinder und Musikvermittler. Im Bereich der Schlaginstrumente hat er international beachtete Massstäbe gesetzt», schreibt die Regierung.

Foto: Beat Presser

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt schreibt:

Fritz Hausers Wirken im Feld der Musik ist vielschichtig und im besten Sinn anstiftend. Er tritt als Solist auf, leitet Ensembles, fungiert als Lehrer und Dozent und erfindet als Komponist und Klangkünstler höchst eigenständige Werke.

Fritz Hauser wurde am 29. März 1953 in Basel geboren. Nach Schlagzeugunterricht bei Andreas Straub und Studien am Konservatorium gehörte er von 1972 bis 1980 der Artrock-Gruppe Circus an, mit der er auf internationale Tourneen ging und vier Alben aufnahm.

Anschliessend arbeitete Hauser mit der Gruppe Blue Motion, aber auch mit Ensembles im Bereich der Alten Musik und der Avantgarde.

1983 trat er erstmals mit einem abendfüllenden Solo-Programm auf. Es folgten zahlreiche weitere Solo-Programme und Projekte für Schlagzeug und Perkussion, die Hauser weltweit zur Aufführung bringt.

Hauser entwickelte spartenübergreifende Arbeiten mit der Tänzerin/Choreografin Anna Huber, der Regisseurin Barbara Frey, dem Architekten Boa Baumann und der Lichtgestalterin Brigitte Dubach.

Im Weiteren entstanden Kompositionen sowohl für Schlagzeugensembles und -solisten, Klanginstallationen in der Therme Vals, im Castel Burio, im Architekturmuseum Basel, im Kunsthaus Zug, Filmmusiken und Radiohörspiele.

Auf dem Gebiet der improvisierten Musik spielte er mit zahlreichen Musikerinnen und Musikern.

Im Bereich Perkussion arbeitet und konzertiert er mit verschiedenen Perkussionssolisten und -ensembles auf der ganzen Welt. Seine gross angelegten Schlagzeuginszenierungen wie Schlagzeugspektakel oder Schallmaschine runden das Bild ab.

Sein künstlerischer Kosmos umfasst aber auch ungezählte Projekte zwischen den Sparten: So hat Fritz Hauser in Zusammenarbeit mit Theater- und Tanzschaffenden zahlreiche Bühnenwerke erfunden, die mit spielerischem Ansatz, tiefer Verbundenheit zur jeweiligen Thematik und untrügerischem Sinn für die möglichen Wirkungen von Klang im Raum faszinieren. Zu diesen Werken gehört auch «Schraffur für Gong und Theater», womit das Theater Basel die Saison 2011/12 grandios eröffnet hat und an dem rund 200 Mitarbeitende aus allen Bereichen des Hauses mitgewirkt haben.

Als Musiker, Komponist und Projektorganisator belebt Fritz Hauser seit mittlerweile bald 40 Jahren das Basler Musik- und Kunstleben mit einer beeindruckenden Vielfalt an qualitativ hoch stehenden Werken. Als Brückenbauer zwischen den Sparten und neugieriger Erforscher von Klangwelten vermag er die Möglichkeiten Neuer Musik auch einem breiteren und nicht eingeweihten Publikum nahe zu bringen. Dadurch ist Fritz Hauser direkt und indirekt, immer aber ohne didaktische Allüren, auch ein hervorragender Vermittler.

Eine ganze Generation von jungen Schlagzeugerinnen und Schlagzeugern entstammt unmittelbar Hausers Schule. Er gilt ohne Zweifel als Vorbild für viele Musiker und Musikerinnen, die zwischen den Genres arbeiten. Sein gesamtes Schaffen, das bereits heute als grosses Werk bezeichnet werden kann, entwickelt sich unaufhörlich weiter und ist stets von höchster Qualität geprägt. Insbesondere seine stilistische Sicherheit und Redlichkeit überzeugen.

Die Verdienste von Fritz Hauser zeugen von einer ausserordentlich hohen künstlerischen Leidenschaft und der Fähigkeit, Ideen zu realisieren. Seine Leistung als Musiker, Komponist, Klangerfinder und Musikvermittler möchte der Regierungsrat mit dem Basler Kulturpreis 2012 auszeichnen.

Der Kulturpreis der Stadt Basel wird dieses Jahr zum 40. Mal vergeben; er ist mit CHF 20’000 dotiert. In der Kulturpreis-Jury sind Katrin Eckert, Hans-Georg Hofmann, Sandra Leis, Hansmartin Siegrist, Isabel Zürcher, Matthyas Jenny (als Preisträger 2011 einmalig dabei) und Philippe Bischof.

Die Preisverleihung durch den Regierungsrat findet am Montag, 12. November 2012, um 18.15 Uhr im Rathaus Basel statt.

Kontakt:

Philippe Bischof

Leiter Abteilung Kultur

Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt

Telefon +41 (0)61 267 84 23

http://www.pd.bs.ch/medienmitteilungen-regierungsrat.htm

–

http://www.fritzhauser.ch/

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. September 2012
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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