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13. September 2012

Digitale Kultur: Eine partizipative Kulturform

Vom 13. bis 16. September 2012 findet in Basel die erste Ausgabe des X Media Lab Switzerland statt. Das Ziel dieser Plattform ist die Förderung des Wissenstransfers und des Austauschs im Bereich der digitalen Kultur. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Kultur des Kantons Basel-Stadt widmet sich die vom Bundesamt für Kultur BAK unterstützte Veranstaltung der zentralen Frage der Partizipation in den neuen digitalen Produktions-, Verbreitungs- und Rezeptionsweisen. Die Veranstaltung markiert den Beginn der Aktivitäten rund um das in der Kulturbotschaft 2012-2015 verankerte transversale Thema «Kultur Digital».

Vom 13. bis 16. September 2012 wird Basel zur Hauptstadt der digitalen Kultur. An der Konferenztagung, die am 14. September im Kunstmuseum stattfindet, werden Dutzende internationale Experten über ihre praktischen Erfahrungen im Bereich der «partizipativen Kultur» sprechen.

Technologische Innovation, aber auch der Wille und das Bedürfnis, an Kultur teilzuhaben, erzeugen neue Geschichten, neue Plattformen, neue Interaktionsformen sowie die Erwartung eines partizipativen Kulturschaffens und -konsums.

Die eintägige X Media Lab-Konferenz «Participation Culture» erkundet diese neuen Welten, Plattformen und Möglichkeiten, präsentiert von16 der bedeutendsten internationalen Experten.

Am 15. und 16. September 2012 werden sie im Rahmen eines Workshops ihr Wissen und Know-how an die Initiatoren von 16 für das Lab ausgewählten Projekten weitergeben.

Partizipative Kultur: Eine grundlegende Tendenz

Das Bundesamt für Kultur hat 800 Kulturschaffende und -vermittler dazu befragt, inwiefern sie das Publikum in ihre kulturelle Produktion integrieren. Während 55.81% dies noch nicht tun, ist bei 32.95% das Publikum an der Generierung von Inhalten (crowdsourcing) und bei 11.24% an der Finanzierung (crowdfunding) beteiligt. Ein signifikanter Anteil der Befragten (77.02%) kann sich vorstellen, das Publikum künftig einzubeziehen. Allgemein schätzen Kulturschaffende mit einer positiven Einstellung zur digitalen Kultur insbesondere ihren demokratischen Charakter, die Möglichkeit ein grösseres Publikum zu erreichen und die Themenvielfalt, die sich daraus ergibt.

Zugang zur Kultur

Die Digitalisierung bietet Chancen, um besonders Jugendlichen den Zugang zur Kultur zu erleichtern. An diese Gegebenheiten müssen sich die öffentlichen und privaten Kulturförderer anpassen.

Etliche Kulturschaffende öffnen sich aus Interesse oder Notwendigkeit neuen Arten der Schaffung, Verbreitung und Rezeption ihrer kulturellen Produktion, die somit zusehends partizipative Züge annimmt. Das junge Publikum, welches nicht unbedingt die etablierte Kultur konsumiert, die die älteren Generationen bevorzugen (Theater oder Filme in Sälen, Bücher in gedruckter Form), sollte auch im Netz Zugang zu künstlerischer Qualität haben.

Gegenwärtig muss eine digitale Kulturproduktion oft marktkonform sein und ein kommerzielles Potenzial haben, damit sie realisiert wird. Dies kann mitunter einen Verlust der kulturellen Qualität von Inhalt und Form bewirken.

Die Erforschung neuer kultureller Inhalte und Formen muss wie in den anderen Sparten, für welche Fördermechanismen existieren und funktionieren, auch im digitalen Bereich möglich sein. Das digitale Kulturschaffen sollte von der öffentlichen Hand und von privater Seite wegen seines Innovationspotentials und aufgrund seiner Qualität gefördert werden.

Anspruchsvolle, neuartige oder transversale Umsetzungsformen, welche die Digitalisierung integriert, müssen unterstützt werden können, auch wenn sie nicht in eine der herkömmlicherweise von der Kulturpolitik abgedeckten Sparten (Musik, Literatur, Theater, Tanz, Film, Kunst etc.) fallen.

Förderung von Dialog und Reflexion

Das Feld der digitalen Kultur wird derzeit, abgesehen von ein paar vereinzelten Initiativen oder spezifischen Programmen, kaum erfasst, weil es den öffentlichen und privaten Kulturförderern zu wenig bekannt ist.

In Zusammenarbeit mit anderen Schweizer Förderstellen will das Bundesamt für Kultur BAK den Dialog eröffnen und Kompetenzen stärken, um es der Kulturpolitik zu ermöglichen, sich den Veränderung in der Kulturlandschaft anzupassen. Die Frage der Einführung von Förderinstrumenten für transversale digitale Projekte muss von allen Schweizer Kulturförderstellen gemeinsam angegangen werden.

Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kulturschaffenden wird das BAK unter anderem Plattformen und Informationsveranstaltungen organisieren oder die Durchführung von Veranstaltungen für den Wissenstransfer und die Vernetzung wie X Media Lab ermöglichen.

bak

Kontakt:

Franziska Burkhardt, Leiterin Sektion Kulturschaffen, Bundesamt für Kultur

+41 (0)31 324 9823

franziska.burkhardt@bak.admin.ch

http://www.bak.admin.ch

www.xmedialab.com/xml-switzerland 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. September 2012
  • Multimedia und Internet

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