Seit dem 21. März 2011 ist die Webseite http://www.infosperber.ch/ online. Der offizielle Start ist am heutigen Dienstag, 29. März 2011. «Infosperber sieht, was andere nicht sehen», lautet das Motto.

Bild: © Infosperber
Die Verantwortlichen schreiben auf http://www.infosperber.ch/:
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Das neue, gemeinnützige Informations-Portal Infosperber ergänzt den Nachrichtenfluss der Mainstream-Medien mit relevanten Informationen.
Spezielle Merkmale in Kurzform:
- Infosperber fördert die interaktive Diskussion unter professionellen Journalistinnen und Journalisten. Mitglieder der Redaktion können Beiträge von Kolleginnen und Kollegen redaktionell ergänzen.
- Infosperber steht allen Journalistinnen und Journalisten offen, welche sich mit der publizistischen Ausrichtung identifizieren und das Handwerk des Schreibens beherrschen.
- Auch Expertinnen und Experten können sich an der Diskussion auf der Plattform beteiligen.
- Am Schluss ihrer Artikel legen alle Schreibenden ihre möglichen Interessenkonflikte zum Thema offen.
- Infosperber ist eine gemeinnützige Plattform, getragen von der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information SSUI.
Warum es die neue Informations-Plattform Infosperber braucht
Die grossen Medien stehen heute noch stärker als früher unter kommerziellem Druck. Auflagen, Leserzahlen, Einschaltquoten und Werbeeinnahmen bestimmen, welche Informationen ausgewählt und wie sie präsentiert werden. Politische und wirtschaftliche Inhalte basieren immer häufiger auf Vorlagen, welche PR-Spezialisten aufbereitet haben. Manche Journalistinnen und Journalisten werden – bewusst oder unbewusst – immer mehr zu Aufbereitern von Informationen, welche Verwaltung, Interessenverbände und Privatfirmen anbieten. Oder sie verstehen sich als Dienstleister und Unterhalter. Deshalb tragen viele Medien nur noch wenig dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger zu den relevanten Informationen kommen, um gesellschaftlich kompetent mitreden und mitbestimmen zu können.
Mit eigenen Internet-Plattformen versuchen die Zeitungen, ihre Leserinnen und Leser anzubinden und neue zu gewinnen. Diese Portale verfolgen kommerzielle Ziele und bieten vorwiegend Kurzfutter mit Boulevard-Charakter.
Publizistische Ausrichtung
- Infosperber will Mainstream-Medien, die allzu PR-lastig sind und der Unterhaltung ein hohes Gewicht einräumen, mit relevanten Informationen ergänzen.
- Infosperber setzt sich zum Ziel, nach gesellschaftlicher oder politischer Relevanz zu gewichten.
- Infosperber macht Lücken in der Mainstream-Berichterstattung transparent.
- Infosperber nimmt keine Rücksichten auf wirtschaftliche oder politische Interessen.
Die Redaktion
Im Impressum sind vorläufig 31 Journalistinnen und Journalisten aufgeführt, die regelmässig oder gelegentlich redaktionell mitarbeiten. Bei Infosperber können alle Journalistinnen und Journalisten mitarbeiten, die hinter der publizistischen Ausrichtung stehen und das Handwerk des Schreibens beherrschen. Interessierte können sich melden bei redaktionATinfosperber.ch.
Die gemeinnützige Plattform zahlt keine Honorare, nur Spesen und Nutzungsrechte kann sie abgelten.
Die Inhalte stehen der Öffentlichkeit frei zur Verfügung. Infosperber-Artikel darf man weiter verbreiten, sofern dies ungekürzt und mit Quellenangabe geschieht.
Die Redaktionsleitung besteht zu Beginn aus Robert Ruoff, Niklaus Ramseyer, Christian Müller und Urs P. Gasche. Als weiteres Mitglied ist Rafael E. Perez Süess für die IT zuständig.
Die Stiftung SSUI
Die Informations-Plattform Infosperber ist ein gemeinnütziges Projekt, getragen von der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information SSUI. Sie steht unter Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern. Gründer ist der Publizist Urs P. Gasche.
Die Stiftung will den unabhängigen Journalismus in der ganzen Schweiz fördern, insbesondere journalistische Recherchen von gesellschaftlicher und politischer Relevanz.
Die Rechtsform der Stiftung garantiert, dass der Zweck unantastbar bleibt und die Plattform Infosperber weder verkauft noch umgekehrt von einem Millionär oder einem Konzern gekauft werden kann (wie kürzlich die Huffington Post). Die Plattform ist dem Dienst an der Öffentlichkeit gewidmet, wird gemeinnützig betrieben und verfolgt keine kommerziellen Zwecke.
Die Stiftung hat das Design und das Programmieren der Webseite Infosperber finanziert. Für die laufenden Kosten und das Fördern von journalistischen Recherchen von gesellschaftlicher und politischer Relevanz ruft die Stiftung zu Spenden auf. Wer einen Artikel besonders wichtig findet, kann zum Beispiel fünf Franken per SMS zahlen.
Kontaktadressen für weitere Auskünfte:
Urs P. Gasche, Präsident des Stiftungsrats SSUI, 031 972 77 88 / 079 400 83 39 / gascheAThill.ch
Christian Müller, 041 760 32 49 / 079 300 54 44 / cmATcommwork.ch
Niklaus Ramseyer, 031 318 55 11 / 079 366 01 33 / n.ramseyer.bernATbluewin.ch
Robert Ruoff, 032 484 06 11 / 079 694 62 62 / ruoffATrocc.ch
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Quelle:
http://www.infosperber.ch/Artikel/Boxenrechts/Dieses-neue-Portal-Infosperber-startet-am-29-Marz
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Nachtrag:
Nick Lüthi auf www.medienwoche.ch
http://medienwoche.ch/2011/03/29/journalismu-ohne-geschaftsmodell/#more-1669
Kommentare von Daniel Leutenegger